Region: Bielefeld
Obraz petycji Hammer Mühle muss bleiben
Społeczeństwa

Hammer Mühle muss bleiben

Składający petycję nie jest publiczny
Petycja jest adresowana do
Oberbürgermeister Pit Clausen

3 069 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

3 069 Podpisy

Składający petycję nie złożył petycji.

  1. Rozpoczęty 2021
  2. Zbiórka zakończona
  3. Zgłoszone
  4. Dialog
  5. Nie powiodło się

Petycja skierowana jest do: Oberbürgermeister Pit Clausen

Die Hammer Mühle mit ihrem schönen Biergarten unter uralten Platanen ist seit 1901 ein beliebtes Ausflugslokal und gern genutzter Treffpunkt am Grünzug der Lutter. Nun soll sie mitsamt ihrer historischen Innendekoration abgerissen werden und durch einen weitaus größeren, höheren Neubauklotz ersetzt werden. 
Wir meinen, das historische Denkmal der Bielefelder Geschichte soll und kann erhalten bleiben. Die Renovierung und der Betrieb unter einem neuen Pächter ist möglich. Nicht noch eine schöne Ecke in Bielefeld darf im Investor-Interesse zerstört werden. Aus der Politik gibt es viel Unterstützung für diese Forderung. Jetzt geht es darum, möglichst breite Unterstützung aus der Bürgerschaft zu organisieren.

Uzasadnienie

Ein fünfstöckiger Neubau auf dem Platz der Hammer Mühle vernichtet nicht nur einen sozialen Treffpunkt, sondern bedeutet einen massiven Eingriff in die Funktion des Lutter-Grünzugs als Kaltluftschneise. Zudem wäre dann auch die Freilegung des Lutter-Bachs als Flutschutz bei Starkregen durch diese massive Verengung riskant und daher sinnlos. Die großartigen, über weit mehr als 100 Jahre alten Bäume auf dem Grundstück sollen auch weg! Und das für ein Millionenprojekt im Investoren-Interesse gegen die sozialen Bedürfnisse der Anwohner.
Wir Menschen im Mühlenviertel und dem weiteren Umfeld des Bielefelder Ostens brauchen die Hammer Mühle als Erholungsraum und Treffpunkt. Zudem ist sie auch für Radausflügler und die Bewohner der inneren City ein beliebtes Einkehrlokal. Als historischer Identifikationspunkt für die Bielefelder Mitte und die industrielle Vergangenheit der Stadt hätte sie längst unter Denkmalschutz gestellt werden müssen. Und schließlich sind die ökologischen Auswirkungen für das City-Klima und den Flutschutz massiv, denn so würde der Grünzug als Kaltluftschneise und natürlicher Entwässerungslauf beeinträchtigt. Die Folgen ähnlicher Planungsfehler haben wir in den Tälern von Ahr und Erft erleben müssen, aber auch zuletzt am 11.9.21 in Bielefeld. Auch hier könnte es noch viel schlimmer kommen.

Udostępnij petycję

Obraz z kodem QR

Odrywana kartka z kodem QR

pobierać (PDF)

Informacje na temat petycji

Ruszyła petycja: 12.09.2021
Petycja się kończy: 30.03.2022
Region: Bielefeld
Kategoria: Społeczeństwa

Aktualności

  • Liebe Leute,
    zum ungefähren Jahrestag des illegalen Abriss’ der Hammer Mühle vor nun 2 Jahren ein kleines Update.

    Das Grundstück liegt immer noch brach, ob da in der aktuellen Immobilienkrise und bei den heutigen Baukosten und der Pleitewelle in der Baubranche in absehbarer Zeit noch etwas passiert, ist zu bezweifeln. Die Stadt Bielefeld, die Politik, aber auch wir, haben es nicht vermocht, den illegalen Abriss zu verhindern. Welches Bußgeld der Investor zahlen musste, ist nicht zu erfragen und darf aus Datenschutz auch nicht veröffentlicht werden. Es kann aber als lachhaft bezeichnet werden.

    Viel schlimmer erscheint mir aber, dass weder die Verwaltung noch die Politik auf den Vorschlag eingegangen sind, den Grünzug mit der Mühle und dem Platz davor zu einem neuen Stadtteilzentrum zu gestalten. Als Treffpunkt mit Kneipe, als Ladestation für E-Bikes, als kleines Stadtteilzentrum für fußläufige Versorgung. Offenbar sollte es werden, was es jetzt ist: eine Stadtwüste im Niemandsland des "5. Kantons". Wobei ich darauf hinweisen möchte, dass dieser Begriff, abgeleitet von der "5. Kolonne" nicht anderes ist, als ein Alt-Bielefelder Ressentiment gegen die zuwandernderden Polen als Arbeitskräfte in den 1930ern und gegen die Flüchtlinge aus dem deutschen Osten nach 1945, die dort angesiedelt wurden.

    Stattdessen ergötzt sich die Politik der grün-linken Koalition jetzt an der nächsten Zerstörung: dem Umbau der Heeper Straße zu einer "Bike-Lane". Allein durch den Wegfall fast aller Parkplätze werden auch noch die letzten Läden und Betriebe an der Straße in den Ruin getrieben. Da wirtschaftet man selbst an einer Dorfstraße noch erfolgreicher.

    Was soll man davon halten? Ein Psychologe würde das "zwangsneurotische Störung" nennen, was ich nicht tun will. Ein Politologe würde sich an "Stalinismus" erinnert fühlen, was ich dann doch absurd finde. Ein Ökonom würde es als "wirtschaftliche Selbstzerstörung" bezeichnen. Das würde ich unterschreiben.

    Nicht nur weil man es auf Bundes- und Landesebene längst merkt, sondern weil auch die Bielefelder Innenstadt zusehends leidet und verfällt und stirbt. Aber was soll ich sagen: Jedwede Verblendung der "Macher" kann nur funktionieren, wenn die Wähler als Schäfchen mitlaufen.

    Aber apropos Schafe: Immer mehr werden von unseren "Freunden", den Wölfen, ermordet. Auch Kälber, Ponys, Pferde. Und auch Frauen von "Männern". Ich möchte daher, was Frauen angeht, auf zwei Petitionen hinweisen, die mehr Schutz und Sicherheit für Frauen fordern, und bitte um Unterschrift.

    Stadtplanung ist eben doch eine andere Sache als eine ermordete Frau.
    Petition auf openpetition.de nur für Bielefeld, von meiner lieben Gattin, dem "Engel von Bielefeld":
    https://www.openpetition.de/petition/online/mehr-sicherheit-an-sportstaetten-vereinen-mehr-praesenz-der-polizei

    Es gibt zudem eine Petition auf change.org an BIM Nancy Faeser zur Istanbul-Konvention zum Schutz von Frauen. Kann man googlen, ist auch wichtig.
  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Leute,

    Man fragt mich, was denn nun mit der Hammer Mühle ist, auch wenn es nur noch um das Grundstück geht. Es tut mir leid, aber ich weiß genau, wann die "Macht der Fakten" zu akzeptieren ist. Ich beobachte das weiterhin, aber was ist überhaupt noch möglich?

    Durch zu viel Gegenwind der üblichen Verdächtigen habe ich davon abgesehen, mich weiter politisch zu isolieren und lächerlich zu machen. Das Drama ist beendet, der Vorhang gefallen. Alles kommt, wie es kommen muss. Ob es am politischen Personal liegt? Ich habe mit vielen Akteuren gesprochen, ich hatte nie den EIndruck, sie seien nicht "bemüht".

    Nun weiß jeder Arbeitnehmer, der ein Zeugnis mit dem Wort "bemüht" bekommt, was es bedeutet. Nämlich: er hat es nicht geschafft – und leider muss auch ich das Wort auf meine Kappe nehmen: ich habe es auch nicht geschafft. Aber ebenso auch der Investor Hensiek, denn letztlich ist auch er gescheitert.

    Zum Sachstand:
    Die Lutter-Sanierung (mitsamt der unseligen Rinne) stockt, dauert, bringt erst in Monaten Ergebnisse, die beurteilt werden können. DIe Rinne in der vorderen Ravensberger Straße bringt jetzt schon sämtliche Anwohner "auf die Palme". Sie sehen die Gefahren, die der Pro-Lutter-Verein noch leugnet. Sie fordern einen Zaun, um ihre Kinder zu schützen, den Pro-Lutter und die Planungsfirma Enderle ablehnen. Sie fürchten sich vor einem Starkregen, der ihre Keller zu Schwimmbecken macht.

    Meine wunderbare Frau Petra Latzke ist dort bei einer "Begehung" erkannt und angesprochen worden. Es endet in einem Auflauf vieler Leute, die das alles dort nicht akzeptieren wollen. Ich sage dazu nur: die technischen Probleme sind so massiv, dass diese Anlage verwaltungsrechtlich nicht genehmigungsfähig ist.

    Noch ist unklar, wie die Fortsetzung dieser Sanierung zw. Teutoburger Str. bis Hammer Mühle gestaltet wird. Und ebenso, ob und wie die Platanen das überleben. Ich hatte im Januar auch ein Gespräch mit dem "Baum-Management" des Umweltbetriebs. Dieses war sehr ernüchternd, wenn nicht schockierend. Denn: nach der technokratischen Logik dieser Firma, die übrigens 2,5 Mio. € pro Jahr für die Stadtfinanzen erwirtschaften muss, hat jeder Baum nur ein bestimmtes Lebensalter. Danach muss er weg, weil er "gefährlich" werden kann.

    Das könnte man auch auf uns Menschen übertragen. Jenseits von 55 Jahren werden ja auch wir "gefährlich" für die "Abläufe": Psychische Probleme, Krankheit, Kosten, Abweichung von der "neuen" Meinung" – das kennt man ja. Was bedeutet das? Meine Mutter ist jetzt 95 Jahre alt – fit, schlau, aktiv. Aber natürlich über 40 Jahre eigentlich nur ein Kostenfaktor der Ökonomie. Ihre Sorge um die Enkel, Urenkel – wer will sagen, sie sei genauso unwichtig wie ein Baum von 200 oder 1000 Jahren, der noch Schatten wirft? Ich finde, beide (der alte Baum so wie meine Mutter) sollten nicht von den jungen Technokraten einfach entsorgt werden dürfen. Sie haben das Recht des Alters, der Erinnerung, der Weisheit. Und sie haben auch noch einen "Nutzen".

    Dieses Recht der Erinnerung und des Nutzens hatte auch die Hammer Mühle. Aber sie ist uns genommen worden. So wie uns auch viele Bäume genommen werden, um den Profit zu maximieren. Und dabei ist nicht nur ein Investor oder eine Stadtverwaltung schuld. Es geht ums Prinzip. Wer Erinnerungsbauten oder Erinnerungsbäume vernichtet, ist nicht besser als einer, der Bücher verbrennt oder zu alte Menschen einschläfert. Ihm fehlt jeder Respekt.

    Ob irgendwann ein Neubau auf dem Grundstück der Hammer Mühle kommen wird, ob es überhaupt wirtschaftlich noch lohnt und trotz Materialmangel und trotz Verpflichtung zu Sozialbau möglich ist – das dürfte fraglich sein. Es ist alles nur traurig. Aber wir alle, die vor der Ruine standen, wir alle wussten, dass es die Beerdigung einer Ur-Ur-Großmutter war.

    Das war schrecklich, aber schrecklicher noch sind die Beerdigungen jetzt in der Ukraine. Meine "Texte gegen den Krieg", kühl und nur realistisch sogar gegen die Gewalt der "Verteidigung", könnt ihr auf meinem Facebook-Account lesen. Es gab viele, die auch bei der Hammer Mühle sagten: Wir müssen mehr tun, aggressiver handeln. So denke ich jedoch nicht. Denn: das weiche Wasser bricht den Stein – und noch leben wir in einer Demokratie mit freien NRW-Wahlen im Mai. Noch dürfen wir reden und widersprechen. Dieses Recht sollten wir aber auch wahrnehmen.

Mit einer renovierten Hammer Mühle könnte der heute ungenutzte, kaum erkennbare Platz zwischen Mühlenstraße und Huberstraße mit seinen Geschäftslokalen zu einer Stadtteil-Plaza umgestaltet werden, als ein Zentrum für urban-grünes Leben. Diese Aufwertung liegt nicht nur im Interesse der Anwohner, sondern könnte auch den Lutter-Grünzug als Radweg deutlich attraktiver machen und damit helfen, Autoverkehr im Sinn einer Dezentralisierung und neuer, klimaneutraler Stadtkonzepte zu vermeiden.

Das Gebäude ist renovierungsbedürftig und hat evtl. bauseitige Schäden. Es ist zudem in Privatbesitz und steht nicht unter Denkmalschutz – was ein schwerer Fehler der Verwaltung ist. Dennoch kann über einen Abriss erst nach einer Kostenabschätzung entschieden werden. Da das Grundstück aber kapitalisiert werden soll, dürfte sie nicht vorliegen. Doch selbst wenn der Bau nicht zu erhalten ist, kann ein deutlich größeres Gebäude dort nicht genehmigungsfähig sein. Die Alternative wäre ein neuer Lokalpavillon mit größerem Biergarten, der die Engstelle öffnet, aber nicht weiter verschließt.

Pomóż nam wzmocnić uczestnictwo obywateli. Chcemy, aby twoja petycja przyciągnęła uwagę i pozostała niezależna.

Wesprzyj teraz