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Mottagaren av petitionen svarade inte.
Framställningen är riktad till: Bürgerschaft der Hansestadt Stralsund, Oberbürgermeister Alexander Badrow, Agrar- und Umweltminister MV Till Backhaus, Landesforstanstalt MV(LFA)
Der natürlich entstandene Wald in Andershof in Stralsund, soll für eine Kita, einen Aldi-Markt und Parkplätze weichen.
Das Forstamt Schuenhagen hatte das Bauvorhaben von Investor Fred Muhsal nicht genehmigt und vorgeschlagen nur die Kita mit beispielsweise einem waldpädagogischen Bildungskonzept zu bauen. Forstamtschef Andreas Baumgart "genießt hohes Ansehen unter Forstexperten - seine Expertise wird allgemein gelobt und anerkannt." - NDR
Daraufhin schaltete sich Agrar- und Umweltminister Till Backhaus(SPD) ein. Seine oberste Forstbehörde, die Landesforstanstalt(LFA), kam zu einem anderen Ergebnis, als das Forstamt. Sie befand, dass der Wald komplett abgeholzt werden kann.
Minister Backhaus und Investor Muhsal kennen sich schon, als Muhsal Chef des Pfanni-Werks in Stavenhagen war. Außerdem hat die Frau des Oberbürgermeisters Alexander Badrow(CDU) Sandra Badrow enge geschäftliche Beziehungen zum Investor Muhsal. Sie ist Geschäftsführerin und Gesellschafterin des Pflegedienstanbieters Kleeblatt-Sund GmbH, wo Muhsal Mit-Gesellschafter ist.
Nach neuen Erkenntnissen könnte die Einmischung von Backhaus in Zusammenhang mit einem Grundstücksverkauf auf Hiddensee stehen, was wie ein schmutziger Deal zwischen Backhaus und Badrow aussieht, da mit dem Beschluss über die Abholzung in Andershof bis zum Grundstücksverkauf gewartet wurde.
Oben aufgeführte Informationen können unvollständig sein. Als Quelle habe ich den Artikel vom NDR genommen.
Vollständig nachzulesen hier: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Backhaus-laesst-Kuestenschutzwald-in-Stralsund-abholzen,waldabholzung100.html
Und hier: https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Hat-ein-Deal-Pachtstreit-auf-Hiddensee-beendet,pachtstreit100.html
Wir fordern, dass das betreffende Waldstück nicht gerodet wird und eine lückenlose Aufklärung der angeblichen Absprachen zwischen Backhaus, Badrow, Muhsal und Bürgerschaft.
Orsak
Schon am 4. März will die Bürgerschaft über das Waldstück entscheiden.
Unterstützen Sie diese Petition, wenn Sie auch der Meinung sind, dass Politiker ihre Entscheidungen auf der Grundlage von Experten treffen sollten und persönliche Interessen von Kommunalpolitikern in Ihrer Entscheidungsfindung zurückgestellt werden sollten. Die Abholzung soll verhindert werden, denn auch wenn dafür ein Ausgleich geschaffen wird, dauert es wieder 30 Jahre bis der Wald so entwickelt ist wie jetzt. Der Wald ist durch die Nähe zur 300m entfernten Küste außerdem als Küstenschutzwald in Anbetracht von Klimaerwärmung und dem Anstieg des Meeresspiegels besonders wichtig. Auch ist dieser Wald als Brutplatz wichtig, da 18 von 28 im Andershofer Wald festgestellten Vögelarten dort brüten.
Bjarne Ole Griebsch - Student aus Stralsund/Wismar
Nyheter
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Petitionsempfänger antwortet nicht
den 4.6.2023Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Die Petition wurde eingereicht
den 3.6.2021Aufzugeben ist keine Option!
NABU bittet um Unterstützung für angestrebte Verbandsklage
Das Andershofer Wäldchen ist nach wie vor in Gefahr – und mit ihm die Brutplätze der ungefähr 28 heimischen Vogelarten, die hier brüten, sowie sechs Fledermausarten, Waldeidechsen, Feldhasen und all die anderen Waldbewohner, die an dieser Stelle ihren Lebensraum gefunden haben. Davon abgesehen, haben solche Flächen in dicht besiedelten Gebieten eine große Bedeutung für das Stadtklima, den Lärmschutz, den Artenschutz, und die Erholung.
Doch all das interessiert den Investor dieser Fläche und die Hansestadt nicht. Gemeinsam wird derzeit am Bebauungsplan mit der Nummer 67 gearbeitet. Der Wald soll unter anderem einem Discounter mit Parkplätzen weichen – und das möglichst schnell.
Obwohl die Rodung des Waldes bis mindestens September gemäß dem Bundesnaturschutzgesetz verboten ist, ist nicht ausgeschlossen, dass zeitnah die Rodung durchgeführt wird, um Fakten zu schaffen.
Um für diesen Fall rechtlich gewappnet zu sein und die Rodung schnell verhindern zu können, hat der Naturschutzbund Stralsund (NABU Stralsund) vorsorglich eine etablierte Rechtsanwaltskanzlei beauftragt. Ein Rechtsstreit oder auch eine einstweilige Verfügung ist mit hohen Kosten verbunden. Diese können wir nicht alleine schultern. Wir sind daher Jeder und Jedem dankbar, der uns finanziell unterstützt! Die Spenden werden wir für die juristischen Schritte für den Erhalt des Andershofer Wäldchen nutzen. In dem Fall, dass wir Recht bekommen und die Kosten für den Rechtsanwalt erstattet werden oder mehr Spenden eingehen, als benötigt, werden die nicht benötigten Spendengelder für einen anderen satzungsgemäßen gemeinnützigen Zweck des "NABU Stralsund e. V." eingesetzt.
Helfen Sie uns, jede Chance zu nutzen, um Natur zu bewahren und damit Verantwortung für die Zukunft und vor allem für die folgenden Generationen zu übernehmen.
Aufzugeben, das ist für uns keine Option – auch dank Ihrer Unterstützung.
Unsere Spendenaktion zum Andershofer Wäldchen bei betterplace.org
Unsere Kontodaten direkt:
NABU Stralsund e. V.
Bank: Sparkasse Vorpommern e. G.
BIC: NOLADE21GRW
IBAN: DE22 1505 0500 0102 0423 22
In beiden Fällen ist Ihre Spende gemäß §10b EStG steuerlich absetzbar. Bis zu einem Betrag von 200 Euro erkennt das Finanzamt sogar die Kopie des Überweisungsträgers oder Ihren Kontoauszug als Spendenbeleg an.
Wünschen Sie eine Spendenbescheinigung nach den Vorgaben des Bundesministeriums der Finanzen schreiben Sie uns an
kontakt@nabu-stralsund.de
Wir behandeln Ihre Daten vertraulich und ausdrücklich nur für die Ausstellung und Übersendung der Spendenbescheinigung.
Weitere Informationen unter:
https://www.nabu-stralsund.de/mitmachen/stadt/
Vielen herzlichen Dank! -
Die Petition wurde eingereicht
den 8.3.2021Hallo liebe UnterstützerInnen,
die Abstimmung ist erwartungsgemäß leider für den Bebauungsplan ausgefallen. Trotzdem gibt es noch die Möglichkeit gegen Verfahrensfehler zu klagen. In folgender Mail von Finn Viehberg(NABU) gibt es ein Update zum Stand der Dinge. Ich würde euch auch weiter über etwaige Neuigkeiten informieren.
Mit freundlichen Grüßen
Bjarne Ole Griebsch
Liebe Teilnehmer der Stadtgrün Demo vom Donnerstag,
ich schreibe Ihnen, weil Sie auf dem Coronazettel angekreuzt hatten,
dass Sie auf dem Laufenden gehalten werden möchten. Gute Nachricht:
Corona ist es nicht, weswegen ich antworte.
Leider ist es so, wie Sie bestimmt aus der Presse auch schon entnommen
haben, dass die Bürgerschaft mit 28:15 Stimmen für den geänderten B-Plan
67 gestimmt haben. Obwohl die Fraktion der Grünen/Die PARTEI die
Bürgerschaft auf bestehende Verfahrensfehler hingewiesen hat und die
Abstimmung von der Tagesordnung streichen lassen wollte, ist es so
gekommen. Wie geht es weiter?
Es gibt die Möglichkeit, dass die politische Entscheidung vom 4.3. durch
Naturschutzverbände und/oder unmittelbare Anwohner beklagt wird. Kennen
sie einen Freund oder Kollegen, der in unmittelbarer Nähe wohnt oder
Wohneigentum besitzt und die Abholzung ablehnt? Bitte melden.
Politische Parteien haben jetzt im Verfahren kein Klagerecht (die hatten
die demokratische Chance einen Kompromiss auszuhandeln). Wir versuchen
vom NABU Stadtverband, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um eine Klage
durch den NABU Mecklenburg Vorpommern zu erwirken. Beklagt werden können
jetzt nur noch Verfahrensfehler. Es geht NICHT unmittelbar um
Artenschutz/Baumschutz/Waldschutz, sondern darum, wo wurde in dem
Planfeststellungsverfahren ein Fehler gemacht. Im vorliegenden Fall gibt
es dafür Hinweise, allerdings kann es dazu führen, dass das Verfahren
"nur" neu gestartet wird und dann vermutlich wasserdicht (solange das
Backhaus Gutachten erhalten bleibt) umgesetzt wird. Die Rodung wird dann
allenfalls um Jahre verschoben und trotzdem gebaut.... Im besten Fall
wird der B-Plan kassiert und es bleibt der Wald stehen. Die potentielle
Klage kostet Geld, vermutlich etwas zwischen 7000 und 12000 Euro. "Der
Naturschutz braucht Kröten." Diese Mittel können wir alleine aus
Stralsund nicht stemmen, wenn eine Verbandsklage angestrengt, wird
unsere Kasse des Landesverbands geschröpft, der die Mitgliederbeiträge
dann einsetzen muss.
Für uns Stralsunder sind die Mauscheleien und der zukünftige Ausverkauf
der kommunalen Flächen unerträglich (übrigens ebenfalls Gegenstand der
gleichen Bürgerschaftssitzung). Doch und darauf komme ich selbst immer
wieder zurück, es sind unsere Naturschutzgesetze und Verordnungen, die
zu stumpf sind. Bzw. die wählende Bevölkerung hat einfach andere
Interessen als wir und das soll/kann in einer Demokratie auch so sein!
Das Fazit für Natur- und Umweltschützer kann nur sein, dass wir
weitermachen. Kinder und Erwachsene für Natur begeistern.
Möglichkeiten/Angebote für unsere Ziele anbieten, um die Mitbürger zu
überzeugen, dass wir in Stralsund viel mehr lebendige Umwelt brauchen.
Wenn Sie Interesse haben, dann kommen Sie einfach unverbindlich zu einem
Treffen bei uns vorbei. Ich lade Sie herzlich ein und würde mich sehr
freuen, wenn wir immer mehr Stimmen für ein umweltbewußtes -
nachhaltiges Stralsund vereinen können. Wir haben auch
erfreuliche/praktische Aktivitäten zu denen wir immer wieder Mitbürger
und Anwohner aufrufen, machen Sie mit.
Zur Information, wir sind seit der Demo auch auf dem Sozialen Medien
Kanal Instagram zu finden: @nabu-hst
Herzliche Grüße und einen schönen Wochenstart
Finn Viehberg
***
Vorsitzender
NABU Stralsund e. V.
Tribseer Stralsund 28
18439 Stralsund
Handy: 0151 50321523
web: www.nabu-stralsund.de
instagram: @nabu_hst
Debatt
Der Wald ist ein wichtiger Standort für viele Tierarten, vor allem für Brutvögel. Lt. Gutachten der Fa. Umweltplan Stralsund wurden 28 unterschiedliche Arten erfasst, darunter 18 Brutvögel (u.a. Brutvorkommen des Birkenzeisigs oder der Rauchschwalbe). Es kommen Säugetiere wie die Waldeidechse vor und die Fläche wurde als Jagdhabitat zahlreicher Fledermausarten identifiziert.
Inga KONTRA-argument än.