Transports

Gegen den Flächenfraß beim Straßenbau – für Verkehrssicherheit und nachhaltige Mobilität

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Staatliches Bauamt Weilheim, Münchener Str.39, 82362 Weilheim i.OB Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr, Franz-Josef-Strauß-Ring 4, 80539 München

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12.04.2022 10:56

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- Die Flächenversiegelung ist enorm. Alleine für den ersten Bauabschnitt mit lediglich 2,75 Kilometer Länge werden zusätzlich 3,1ha Fläche versiegelt. Das sind mehr als drei Fußballfelder Natur, die in eine Asphaltwüste verwandelt werden sollen. Es müssen dafür wechselseitige Überholspuren, Beschleunigungsstreifen zum Einfädeln, ein Brückenbauwerk für die Einleitung der Staatsstraße 2066, ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße neben der B2 zur Anbindung kleinerer Straßen, ein 25m langer Tunnel für die Landwirtschaft und Lärmschutzwände gebaut werden.
- Für diesen ersten Abschnitt von 2,75 Kilometer Straße werden bereits 14,6 Mio. Euro veranschlagt.


04.04.2022 17:51

Rechtschreibkorrektur im Text vorgenommen.


Neuer Petitionstext:

Durch das Gemeindegebiet Wielenbach führt die Bundesstraße 2. Das staatliche Bauamt Weilheim plant im Auftrag der Vorhabensträger Bundesrepublik Deutschland (Bundesministerium für Digitales und Verkehr) und des Freistaates Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr), auf der Strecke zwischen Starnberg und Garmisch/Mittenwald einen Ausbau zur Kraftfahrtstraße (Schnellstraße) zu verwirklichen. Die Pläne sind abgesegnet und der erste Bauabschnitt soll jetzt umgesetzt werden. Nach Fertigstellung des 3-streifigen Ausbaues Wielenbach-Pähl folgen auf der gesamten Strecke der Bundesstraße2Bundesstraße 2 weitere Überhol- und Beschleunigungsstreifen sowie Umfahrungen (Weilheim), die riesige Kosten und gigantischen Flächenverbrauch nach sich ziehen. Endgültiges Ziel ist eine zusätzliche schnelle Nord-Südverbindung,Nord-Südverbindung als Alternative zur Autobahn 95 München-Garmisch. Unsere Probleme und Forderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau sind folgende:

·        Die Flächenversiegelung ist enorm. Alleine für den ersten Bauabschnitt mit lediglich 2,75 Kilometer Länge werden zusätzlich 3,1ha Fläche versiegelt. Das sind mehr als drei Fußballfelder Natur, die in eine Asphaltwüste verwandelt werden sollen. Es müssen dafür wechselseitige Überholspuren, Beschleunigungsstreifen zum Einfädeln, ein Brückenbauwerk für die Einleitung der Staatsstraße 2066, ein Kreisverkehr auf der Staatsstraße neben der B2,B2 zur Anbindung kleinerer Straßen, ein 25m langer Tunnel für die Landwirtschaft und Lärmschutzwände gebaut werden.

·        Für diesen ersten Abschnitt von 2,75 Kilometer Straße werden bereits 14,6 Mio. Euro veranschlagt. Bei der derzeitigen Preisentwicklung werden,werden bis zur Fertigstellung weitere Millionen hinzukommen. In Zeiten der Verkehrswende ist das ein Irrsinn. Für dieses Geld könnte man besser auch Gleise bauen, die Bahnhöfe in Wielenbach und Wilzhofen wieder eröffnen und die Mobilität insgesamt fördern.

·        Im zweiten und bereits geplanten Bauabschnitt in unserem Gemeindebereich,Gemeindebereich werden weitere Flächen unwiederbringlich versiegelt. Die bestehende B2 soll zur Ortsverbindungsstraße werden und auf drei Kilometer parallel zur neuen 3-spurigen Bundesstraße2Bundesstraße laufen.2 Sodasslaufen, sodass dann mit dem landwirtschaftlichen Weg sechs Spuren parallel nach Süden führen (statt bisher drei). Zusätzlich zu diesem Ausbau entstehen: Ein Brückenbauwerk über den Hardtbach, um die St2056 höhenfrei in die B2 zu leiten, eine weitere Unterführung für Fußgänger und Radler, ein Kreisverkehr zum Anschluss der Nebenstraßen und die Schließung der Zufahrt zum Gewerbegebiet.

·        Durch die Einstufung zur Kraftfahrtstraße (Schnellstraße) wird der gesamte landwirtschaftliche Verkehr aus dem Süden nach Wielenbach gedrängt. Jede Fahrt zum Landmaschinenhandel in Wilzhofen und jede Belieferung der Biogasanlage kann dann nur noch durch das Dorfgebiet erfolgen.

·        Die Argumente der Planer für den Ausbau der B2 sind die sicheren Einmündungen der Staatsstraßen 2066 und 2056 auf die Bundesstraße. Zwei Kreisverkehre wären dort möglich. Auf der B2 befinden sich schon mehrere Kreisel in Starnberg, Weilheim und Spatzenhausen. Alle funktionieren, also ist es bei uns auch möglich.

·        Momentan ist die Geschwindigkeit im geplanten Bereich auf 70km/h begrenzt, wodurch sich die Unfallzahlen verringert haben. Ein 3-spuriger Ausbau auf der gesamten Länge fördert eine schnellere Geschwindigkeit und wird mehr Verkehr nach sich ziehen. Da das Tempo wieder erhöht wird, werden die aktuell rückläufigen Unfallzahlen, wieder steigen. Straßen ziehen grundsätzlich Verkehr an.an, Schonschon alleine durch die Verwendung der Routenplaner.

·        Mit der Autobahn95Autobahn 95 Garmisch-München und der B17/B23 Oberau-Augsburg bestehen zwei mächtige und sehr gut ausgebaute Nord-Süd Verbindungen, die auch durch den Landkreis Weilheim-Schongau führen. Ein zusätzlicher Ausbau der B2 bedeutet weitere laufende und unnötige Kosten; auch diese neue Straßeninfrastruktur muss erhalten werden.

Wir fordern den Ausbau der Bundesstraße2Bundesstraße 2 sofort zu stoppen. Zur Sicherheit auf dieser Strecke sollen zwei Kreisverkehre die Staatsstraßen 2066 (Einfahrt Tutzinger Straße) und 2056 (Umfahrung Wielenbach/Pähl) einleiten. Ungünstige Einmündungen (Schützenstraße Wilzhofen, Abzweig nach Tutzing) können geschlossen werden. Das Tempolimit muss erhalten bleiben. So wäre der Ausbau für mehr Sicherheit wesentlich kostengünstiger bei Bau und Unterhalt. Dafür spricht auch die entscheidend günstigere Ökobilanz bei Flächenverbrauch und Materialeinsatz.

Parallel dazu soll der ÖPNV insgesamt ausgebaut werden, z.B. durch die Reaktivierung der Bahnhöfe Wilzhofen und Wielenbach. Die Bahnstrecke Tutzing-Garmisch muss endlich zwei-gleisig werden, um eine bequeme Alternative zur Straße zu bieten.

Bürgerinitiative Wielenbach Bund Naturschutz Fahrgastverband Pro Bahn Bürgerinitiative Heimat 2030

Astrid Schamper    Martina Cabell    Ulrich Rettig    Burkart Pfalzgraf,

Karin Weishaar    Karin Karrer    Dr. Andreas Karrer


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 8 (8 in Landkreis Weilheim-Schongau)


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