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Petition richtet sich an: Abgeordnetenhaus von Berlin
Wir fordern die Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg und die Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin auf, den Bebauungsplänen mit den sieben Hochhäusern der Urbanen Mitte nicht zuzustimmen, sondern sich stattdessen für einen Neustart der Planungen einzusetzen. Mit dem Neustart der Planungen sollen Lösungen gesucht werden für die letzte Baufläche am Gleisdreieck. Wir wünschen uns hier öffentliche Nutzungen, die sich dem Park zuwenden, die Rücksicht nehmen auf die ökologischen Belange und die die denkmalgeschützten Anlagen des Gleisdreiecks respektieren.
Begründung
Berlin braucht keine weiteren 119.000 m² für Büros und Kommerz unter dem Namen „Urbane Mitte“. Die eigentliche urbane Mitte ist der Park selbst. Denn Urbanität ist das friedliche Zusammentreffen vieler Menschen unterschiedlichster Herkunft und verschiedenster Generationen. Genau das passiert im Gleisdreieck, das in den letzten 12 Jahren zum meist besuchten Park Berlins geworden ist.
Doch die Aufenthaltsqualität im Park ist bedroht durch die Hochhäuser, die mit 90 Metern höher wären als der Westpark des Gleisdreiecks breit ist. Die hohen Gebäude verursachen Verschattung und Fallwinde. Durch die 100% Versiegelung des Bodens würde es trockener und heißer. Die Ableitung des Regenwassers in die Mischkanalisation ist problematisch, da diese bei Starkregen überläuft und dann die Fische im Landwehrkanal gefährdet würden. Die ökologische Funktion des Parks als Ausgleichsfläche für Potsdamer und Leipziger Platz würde entwertet, die historische Kulisse verschandelt. Für den Bau weiterer Büros und Kommerzflächen würden weit über 100.000 Tonnen CO2 freigesetzt. Für mehr Klimaschutz und weniger Bauspekulation!
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