Reģions: Getingene
Būvniecība

Ein "Investoren-Monstrum" am Göttinger Historischen Wall geht gar nicht

Petīcija ir adresēta
neu gewählte Oberbürgermeisterin, neu gewählter Rat der Stadt

2 173 Paraksti

Petīcija ir daļēji pieņemta.

2 173 Paraksti

Petīcija ir daļēji pieņemta.

  1. Sākās 2021
  2. Kolekcija beidzās
  3. Iesniegts 17.12.2021
  4. Dialogs
  5. Daļēja veiksme

Lūgumraksts adresēts: neu gewählte Oberbürgermeisterin, neu gewählter Rat der Stadt

In Göttingen gibt es Neubauprojekte von Investoren an prominenten Standorten: am Marktplatz in der Altstadt, an den Historischen Wallanlagen am Weender Tor und am historischen Bahnhof. Alle erfordern eine dem jeweiligen Ort angemessene Planung, da ein Gartendenkmal, Baudenkmale und der öffentliche Raum betroffen sind. Und sie erfordern einen für die Bürger transparenten Planungsprozess, den es bislang nicht gibt.
Die Historische Wallanlage Göttingens von 1765 ist nahezu vollständig erhalten und gilt als bedeutendes Gartendenkmal. Sie umschließt die Altstadt und ist auf der Außenseite mit Einzelgebäuden unterschiedlicher Funktion und Bauzeit umringt. Auf einem großen Areal zwischen Wall und Berliner Straße am Weender Tor soll nach der Planung eines Investors ein über 40 m langer Gebäudekomplex mit 7 Geschossen entstehen. Der erst 2019 beschlossene Bebauungsplan Nr. 250 schreibt jedoch 3 Einzelgebäude mit max. 4 Geschossen vor. Einen Planungswettbewerb hat der Bauausschuss am 08.07.21 abgelehnt und die Investoren-Planung mit knapper 7:5 -Mehrheit von SPD und CDU befürwortet.
Das Projekt darf in dieser Gestalt nicht realisiert werden, weil es in seiner Monstrosität den öffentlichen Raum am Stadteingang Weender Tor dauerhaft negativ prägen und den Wall verbarrikadieren wird. Er wird nicht mehr zu sehen sein und der beliebte Spaziergang auf dem Wall wird ein Gang durch eine „Schlucht“ zwischen zu hohen Gebäuden auf beiden Seiten werden. Da helfen auch keine „Abtreppungen“ bis auf 4-5 Geschosse Richtung Wall. Das Argument Lärmschutz greift auch schon bei 3-4 Geschossen.
(Illustration im GT-Bericht vom 10.07.21) 

Pamatojums

Es ist gerade jetzt angesichts der geplanten Beschädigung des Walls an dieser Stelle als lebenswerter „Öffentlicher Raum für alle Bürger“ - nach etlichen Neubau-Sünden: u.a. Abriss des historischen Reitstalls der Universität für das „Carre“ (drohende gravierende Leerstände- und dann?) und Abriss eines Altstadtquartiers für das Gothaer Haus (langjähriger Leerstand- wie lange noch?) – nötig und an der Zeit für Transparenz, Information der Bürger und ihre Beteiligung, um Akzeptanz für Neubauten zu erzielen. Viele Leserbriefe im GT, Appelle von Architektenverbänden (BDA und AKNDS) haben bislang kaum Resonanz in Politik und keine in der Verwaltung hervorgerufen. Auch Proteste der Innenstadt-Bewohner am Wall sind erfolgt und sie sind ernst zu nehmen.
Im Wahlkampf wurde von der SPD versichert: zwar nicht eine Wettbewerbsjury, aber alle Göttinger sollen zu diesem Projekt mitentscheiden. Auch in der CDU stehen nicht alle Fraktionsmitglieder zu dem Bauausschuss-Votum; alle anderen Parteien sind dagegen. Es wäre gut, wenn die neu gewählte Verwaltungsspitze sich an Wahlkampf- Zusagen erinnern würde und - wenn schon ein zielführender Wettbewerb nicht gewollt ist – möglichst bald öffentlich gemacht wird, wie es weitergehen wird. 1 oder 2 Geschosse weniger als 7 für wenige Sozialwohnungen als Verhandlungsmasse mit einem Investor ist unsolide und hat weder etwas mit gutem Neubauen in der vorhandenen Stadtstruktur noch mit öffentlichkeitsorientierter Baukultur zu tun. Man kann und muss es an diesem sensiblen Ort „besser machen“.
Wir fordern die strikte Einhaltung des bestehenden Bebauungsplans und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im weiteren Planungsprozess. Wir wünschen uns einen zielführenden Dialog mit uns Göttinger Bürgern.

Paldies par atbalstu, Renate Willenbrock-Heier , Göttingen
Jautājums iniciatoram

Dalies petīcijā

Attēls ar QR kodu

Noplēšama lapiņa ar QR kodu

lejupielādēt (PDF)

Informācija par petīciju

Sākās petīcija: 26.09.2021
Petīcija beidzas: 16.12.2021
Reģions: Getingene
Kategorija: Būvniecība

Jaunumi

  • Liebe Zustimmende,

    unserer Bitte, der Erweiterungsplanung zum Wettbewerbsentwurf nicht zuzustimmen, sind die Mitglieder des Bauausschusses gefolgt. In der Sitzung am 20.03.2025 votierte der Bauausschuss einstimmig gegen die Erhöhung der 3 Gebäude an der Berliner Straße um jeweils ein Geschoss.
    Über die weitere Entwicklung werden wir informieren.

  • Liebe Zustimmende,

    wir alle haben noch die vollkommen überzogene Investorenplanung von 2021 in Erinnerung. Das „Monstrum am Wall“ mit 15.000 m² BGF konnte nicht zuletzt aufgrund Ihrer großen Zustimmung zur Petition verhindert werden.
    Der Investor und die Stadt lenkten ein und der Investor ließ ein vorbildliches Architekturwettbewerbsverfahren durchführen. Die Bürgerschaft wurde dabei gut informiert und gewählte Bürgervertreter konnten das Verfahren begleiten.
    Im Herbst 2024 wurde ein guter Entwurf...
    parādīt vairāk
    Liebe Zustimmende,

    wir alle haben noch die vollkommen überzogene Investorenplanung von 2021 in Erinnerung. Das „Monstrum am Wall“ mit 15.000 m² BGF konnte nicht zuletzt aufgrund Ihrer großen Zustimmung zur Petition verhindert werden.
    Der Investor und die Stadt lenkten ein und der Investor ließ ein vorbildliches Architekturwettbewerbsverfahren durchführen. Die Bürgerschaft wurde dabei gut informiert und gewählte Bürgervertreter konnten das Verfahren begleiten.
    Im Herbst 2024 wurde ein guter Entwurf eines qualifizierten Architektenbüros ausgewählt. Der sechsgeschossige Hochpunkt am Weender Tor mit einer Höhe von 23 m war dabei ein Verstoß gegen die Auslobung, weil er die Traufhöhe des Auditoriums mit 16,7 m überstieg. Das Preisgericht tolerierte diesen Verstoß, weil der Turm sich gut mit dem zu erhaltenden Grotefend-Gebäude verknüpfte und würdigte den Entwurf als insgesamt harmonische, dem Ort und Grundstück angemessene Lösung mit seinen Gebäudeabmessungen und Freianlagen.
    Alle Beteiligten waren zufrieden mit dem Ergebnis einer guten Architektur im Ganzen wie im Detail.
    Auf Hinweise des Investors nach der Entscheidung, das Konzept müsse für ihn wirtschaftlich realisierbar sein, und auf Hinweise der Stadtvertreter, es brauche mehr Wohnungen in der Stadt, gab es eine Empfehlung des Preisgerichts. Es sollte bei der weiteren Entwurfsplanung die Prüfung einer Nachverdichtung unter Beibehaltung der vorhandenen Entwurfsqualitäten erlaubt sein. Sie haben im Herbst 2024 eine Information über das Ergebnis der Preisgerichtssitzung erhalten.
    Was geschieht nun bei der Weiterbearbeitung am Weender Tor und soll am 20.03.2025 im Bauausschuss entschieden werden? Die niedrigeren Gebäudeteile und die Freianlagen zum Wall hin bleiben unangetastet. Der Hochpunkt am Weender Tor wird um ein Geschoss auf 7 Geschosse erhöht und die beiden Wohngebäude entlang der Berliner Straße werden ebenfalls um ein Geschoß auf 6 Geschosse erhöht.
    Der anzulegende städtebauliche Maßstab sind der historische Stadtwall, das Auditorium, der Eingang zur Innenstadt mit Dürerhaus und seinem Gegenüber. Das Opelhochhaus, das VGH-Gebäude und das Iduna-Zentrum jenseits der Berliner Straße sind nicht der Maßstab. Mit den geplanten Geschosserhöhungen am Hochpunkt werden nun jedoch die Höhen des Opelhochhauses und der Rotunde auf dem VGH-Gebäude erreicht bzw. überschritten. Die erhöhten Wohngebäude sind deutlich höher als die Fassaden des VGH-Gebäudes mit 4 Geschossen. Der Historische Wall wird nicht mehr sichtbar sein.
    Aus den bisherigen Realisierungen an den Stadteingängen sollten Lehren gezogen werden. Das Weender Tor ist das letzte „Tor zur Innenstadt“, das durch angemessene Bebauung noch gerettet werden kann. Gute Gestalt und Maßstäblichkeit gehen selten zusammen mit Größe, Höhe und Bauvolumen. Und das prämierte Wettbewerbsergebnis hat eindrucksvoll gezeigt, dass das Grotefend-Areal mehr Bebauung nicht zulässt. Die vom Preisgericht empfohlene Prüfung der Nachverdichtung hätte zu diesem Ergebnis führen müssen.
    Mehr Fläche mit höherer Rendite ist allein ein kurzfristiger Vorteil des Investors. 10 zusätzlich zu schaffende Wohnungen an der Berliner Straße, hier absolut störend, rufen förmlich nach einer Kompromissfindung und Kompensation auf einem der brachliegenden Grundstücke für Wohnen in der Innenstadt.
    Die Initiatoren der Petition, die engagiert und kooperativ im weiteren Verfahren mitgewirkt haben, wenden sich entschieden gegen die nachträgliche Aufstockung aller Gebäude an der Berliner Straße. Das gute Wettbewerbsergebnis sollte nicht verschlechtert werden. Wir haben uns deshalb mit einem offenen Brief an die Fraktionen im Rat gewandt und darum gebeten, dieser Erweiterungsplanung in der Bauausschuss-Sitzung am 20.03.2025 nicht zuzustimmen. Wir werden an der Sitzung teilnehmen.
    Die Stadt Göttingen wird auf ihrer Homepage im Ratsinformationsystem zur Tagesordnung der Bauausschusssitzung und zum TOP Weiterentwicklung Weender Tor als Anlage Visualisierungen zur Erweiterungsplanung veröffentlichen.

  • Nach der Entscheidung zum Wettbewerb "Wall/ Weender Tor" Mitte September 2024 findet nun vom 14. bis 17.01 2025 im Foyer des Rathauses eine Ausstellung aller eingereichten Planungen statt.
    Die Eröffnung erfolgt bereits am Montag, den 13.01.2025 um 16.00 Uhr. Die Ausloberin Hanseatic Group und das Büro Pape und Pape als 1. Preisträger werden anwesend sein.
    Adresse: Hiroshimaplatz 1-4
    Eine gute Gelegenheit, die Planungen anzusehen und zu vergleichen und ins Gespräch zu kommen.

Debates

Göttingen braucht mehr Bäume & Parkanlagen, statt teure Immobilien, die mit zusätzlichen Büroflächen & Tiefgaragen immer noch mehr Autoverkehr in die Innenstadt ziehen. Zudem fehlen auch in dieser Planung schon wieder PV-Dachflächen & Mieterstrom...

Pagaidām nav PRET argumentu.

Palīdziet stiprināt pilsoņu līdzdalību. Mēs vēlamies padarīt jūsu bažas dzirdamas un palikt neatkarīgiem.

Veiciniet tūlīt