Region: München

Alten Baumbestand im Sollner Waldfriedhof erhalten

Petition richtet sich an
Baureferat München

272 Unterschriften

54 %
500 für Sammelziel

272 Unterschriften

54 %
500 für Sammelziel
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Baureferat München

Im Waldfriedhof Solln werden jährlich durchschnittlich 10 Bäume gefällt. Um wieder sind viele alte Bäume mit dem blauen Punkt zur Entnahme gekennezeichnet. Der 'Wald' auf diesem Friedhof besteht noch aus großen alten Bäumen, die jedes Jahr weniger werden. Man sucht hier für einen Angehörigen einen Platz zur Ruhe aus und geht davon aus, dass dieser Frieden bringen wird. Dabei kommen jedes Jahr Bagger, Kräne und sägen und minimieren den Baumbestand und die Umgebung der Gräber. Es sind hier uralte Bäume darunter, die Schutz bieten und ein lange Geschichte beinhalten, neben ihren Klimaschutzfähigkeiten und Ihrer Schönheit. Bei starkem Wind wird der Friedhof sowieso für Besucher gesperrt, sodass hier keine Gefahr für Verkehrschutz besteht. Ein Teil der zur 'Entnahme' gekennzeichneten Bäume sind gar nicht krank oder schwach. Es wird immer wieder der Borkenkäfer oder das Eschentriebsterben angeführt. Aus eigener Beobachtung weiß ich, dass einige Bäume, die in der Vergangenheit zum Fällen gekennzeichnet waren und wohl aus Kapazitätsgründen nicht gefällt wurden, immer noch stehen und sich Ihres Lebens freuen.
Daher müssen wir verhindern, dass noch mehr von den Alten Bäumen gefällt werden, sonst ist das bald kein 'Wald'friedhof mehr.

Begründung

Ich bitte dringend um Ihre Unterstützung, um dem Gartenbaureferat München zeigen zu können, dass vielen Menschen aus dem Münchner Süden die Bäume im Waldfriedhof Solln am Herzen liegen und wir diese erhalten wollen. Ich habe der Leitung des Gartenbaureferates München Süd, der verantwortlich für die Fällungen ist, im Jan. 2025 die ersten 100 Unterschriften übersendet, in der Hofnung die geplanten Fällung für das Frühjahr 2025 verhindern zu können. Leider hat ihn der Bürgerwunsch nach Erhaltung des alten Baumbestandes nicht interessiert. Er hält an seinem Verjüngungskonzept fest und so wurden im Februar 16 alte Bäume gefällt. Um nun die Fortsetzung der Fällungen im nächsten Jahr zu stoppen, bitte ich weiterhin um Ihre Unterschrift, ich werde die Petition im Herbst zusätzlich der Friedhofsverwaltung übergeben, damit diese auch vom Willen der Bürger und Grabbesitzer informiert ist und nicht einfach zusehen kann. Vielen Dank.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rossy Riszterer, München
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.12.2024
Sammlung endet: 08.06.2026
Region: München
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • www.openpetition.de/petition/seite2/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer und Baumfreunde,

    im Januar und Februar hat das Gartenbaureferat im Waldfriedhof Solln wieder mind. 12 Bäume gefällt, vielleicht sind es noch mehr, kann sein, dass ich Fällungen übersehen habe.
    So schrumpft der alte Baumstand Jahr für Jahr und der 'Wald' lichtet sich.
    Kleine Nachpflanzungen für die letztes Jahr 17 entnommenen Bäume, die sowieso kein echter Ersatz für die verlorenen, alten Bäume sind, habe ich nur 6 ausmachen können.
    Ich habe dem Gartenbaureferat mehrfach abgeschrieben und einen Stopp der Fällungen verlangt, aber Herr Whippey (zuständiger Kennzeichner der Fällungen im Waldfriedhof Solln), Herrn Heil (Gebietsleiter Gartenbau Süd) und auch die Friedhofsentwicklung München haben nicht reagiert.
    Wir haben jetzt rund 200 Unterschriften und noch 3 Monate Zeit, noch mehr Unterstützer zu sammeln. Danach endet die Petition und ich werde sie überreichen.
    Bitte helfen Sie mit, leiten Sie die Petition weiter, damit wir noch mehr Druck bei der Gartenbaubehörde ausüben können, um der Vernichtung des Baumbestandes Einhalt zu gebieten.
    Selbst die Leiterin der Gartenbaubehörde Dr. Jeanne-Marie Ehbauer von den Grünen sieht keinen Handlungsbedarf und setzt sich in keinster Weise für den Baumschutz ein. Sie hält einfach nur blind schützend Ihre Hand über die Maßnahmen des Gartenbaureferates.

    Ich habe noch eine weitere Petition zum Baumschutz aufgesetzt, da die Münchner Baumschutzverordnung nur für Privatgrundstücke gilt.
    Dieses Petition unterstützt auch den Baumschutz auf Friedhöfen.

    www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

    Ihre Baumschützerin

    Rossy Riszterer
  • www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer, Liebe Baumfreunde;

    untenstehende Email ist mit diesem Betreff heute an Frau Dr. Jeanne-Marie Ehbauer gegangen.
    Sie ist Baureferentin und leitet das Münchner Baureferat und somit auch das Gartenbaureferat und gehört den Grünen an. Die Partei hat versprochen, dass Frau Ehbauer Ihren Job im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigt. Frau Ehbauer veröffentlicht jedes Jahr die geschönten Münchner Baumbilanzen und hält Ihre Hand darüber.

    In Erwartung einer baldigen Reaktion aus dem Baureferat, über die ich Euch auch informieren werde, sende ich hoffnungsvolle Grüße

    Eure Baumschützerin

    Rossy Riszterer
    ---
    Email:

    Sehr geehrte Frau Dr. Ehbauer,

    mit Beginn des Jahres nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass das Gartenbaureferat erneut massive Fällungen auf öffentlichen Grünflächen und Friedhöfen durchführt. Die aktuelle Praxis widerspricht eklatant den Klimaschutzzielen unserer Stadt und verstößt gegen die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, der gesunden Wohn- und Lebensverhältnissen und dem Erhalt der Artenvielfalt verstoßen wird.


    1. Intransparenz und „Schönfärberei“ in der Baumbilanz

    Jährlich werden durchschnittlich 2.300 Bäume gefällt – ohne Not, selbst in Landschaftsschutzgebieten oder an Naturdenkmälern. Wir kritisieren hierbei noch dazu die statistische Aufbereitung:

    Minderwertiger Ersatz: Ein neugepflanztes „Bäumchen“ mit einer Lebenserwartung von nur 40 Jahren kann einen 100-jährigen Altbaum nicht ersetzen. Laut Prof. Andreas Roloff (TU Dresden) wären ca. 400 Jungbäume nötig, um die Umweltleistung eines einzigen Altbaums zu kompensieren.

    Fragwürdige Zahlen: Die Einbeziehung von 1.400–1.500 Sämlingen in die Bilanz ist irreführend, da dieser Aufwuchs weder nachgewiesen werden kann, noch dem Gartenbaureferat zuzuordnen ist noch einen echten Ersatz darstellt.

    2. Doppelmoral beim Baumschutz

    Während für Privatpersonen die Münchner Baumschutzverordnung verschärft wurde, handelt das Gartenbaureferat nach eigenem Ermessen. Fällungen werden als einzige „Pflegemaßnahme“ eingesetzt, anstatt vorausschauende Baumpflege zum Erhalt des alten Baumbestandes in Zeiten des Klimawandels (Natürliche Schädlingsabwehr, Wässerung, Düngung, Abstützung) zu betreiben.

    3. Verkehrssicherungspflicht als Vorwand

    Das Argument der Verkehrssicherheit wird als Pauschalbegründung für Kahlschläge missbraucht. Dass Bäume „prophylaktisch“ gefällt werden, um Haftungsfragen zu umgehen, wie von Herrn Heil bestätigt, ist in Zeiten des Klimawandels nicht länger hinnehmbar. Der Erhalt des alten Baumbestandes muss – auch gemäß aktueller Rechtsprechung (VGH-Urteil Lindenschmittstraße) – Vorrang vor hypothetischen Risiken haben.

    Wir sind nicht mit einem Verjüngungskonzept einverstanden, welches das Gartenbaureferat nach eigenen Angaben verfolgt. Im Angesicht der niedrigen Lebenserwartung von heutigen Jungbäumen und der Umweltleistung und wertvollen Wirkung eines einzigen Altbaumes kann das nicht Ihr Kurs sein.


    4. Widerspruch zu grünen Kernthemen

    Als Vertreterin der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste stehen Sie in der Verantwortung, die Versprechen Ihrer Partei einzulösen, nämlich ‚Ihre Aufgaben im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigen‘. Ihr Slogan „Mehr Bäume, weniger Beton“ wird durch die aktuelle Praxis des Gartenbaureferats ad absurdum geführt. Die Bürger Münchens sind alarmiert und nicht länger bereit, die Zerstörung ihres Lebensraums tatenlos hinzunehmen.

    Unsere Forderungen an Sie:

    Sofortiger Stopp ! der massenhaften (auch schon für Beginn 2026 geplanten) Fällungen und Kontrolle der Anordnungen und der ausführenden Trupps.

    Korrektur der Baumbilanzen: Transparente Darstellung statt statistischer Schönfärberei.

    Budgetumschichtung: Umwandlung der Fäll-Budgets in Budgets für echte Baumerhaltungsmaßnahmen.

    Einbeziehung neuer Forschung: Anwendung moderner Methoden zur natürlichen Schädlingsbekämpfung und Klimaanpassung statt Rodung.


    Wir erwarten von Ihnen ein entschiedenes Umdenken und eine zeitnahe Rückmeldung, wie Sie den Schutz des alten Baumbestandes in München sicherstellen wollen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Rosemarie Riszterer
  • www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

    Liebe Unterstützer und Baumfreunde,

    ich habe dem zuständigen Bezirksmeister für den Waldfriedhof Solln, der Friedhofsverwaltung und der Friedhofsplanung Anfang September sicherheitshalber wieder einen Zwischenstand der Petition zugesandt, um zu zeigen, dass wir inzwischen einen nicht zu übersehenden Umfang an Unterschriften erreicht haben (6% der Gräberanzahl des Friedhofes!) und damit ein Umdenken in der Planung von neuen Fällungen zu erreichen, die jetzt im Herbst wieder losgehen.
    Ich habe an die Kompetenz des Bezirksmeisters appelliert, statt Fällungen als einzige Pflegemaßnahme einzusetzen, auf Prävention gegen Schädlinge (es gibt aktuelle Forschungsergebnisse, die angewandt werden können), auf Stärkung und Düngung zu setzen, gefährdete Bäume abzustützen und es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Denn man kann eine Schwächung der Bäume auch mit einer weitsichtigen Prävention verhindern und z.B. die alten Bäume in Hitzeperioden wässern, wie es in anderen Bundesländern bereits gemacht wird. Durch den Klimawandel wird es in Zukunft immer wieder neue Herausforderungen geben. Die Gartenbaubehörde bräuchte nur Ihre Kapazitäten, die sie derzeit für die jährlichen Fällungen aufgewendet, in erhaltende Maßnahmen wandeln. .
    Daraufhin schrieb mir der Leiter der Gartenbaubehörde zurück, dass sie ja die kleinen, neugepflanzten Bäume gießen würden und bedankte sich für mein Engagement. Wie in der Politik, einfach am Thema vorbei.
    Die Petition läuft nur noch bis Ende des Jahres. Bitte helfen Sie mit, dass wir noch mehr Unterschriften zusammen bekommen und den Druck auf das Gartenbaureferat erhöhen können. Leiten Sie Petition weiter, nutzten Sie alle Ihre Kanäle (Facebookgruppen, WhatsApp, LinkedIn oder erzählen Sie es einfach weiter).

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin oft im Waldfriedhof, u.a. um das Grab von Familienangehörigen oder Freunden zu besuchen und möchte mich darum dafür einsetzen, dass alter Baumbestand (sofern er gesund ist) unbedingt erhalten bleibt.

Co 2 Neutralisierung durch Bäume.

Überall werden wieder Bäume gefällt!
JEDER ALTE BAUM IST KOSTBAR UND MUSS ERHALTEN WERDEN!

Weil die Natur und wir alle um uns herum viele, viele Bäume brauchen!!!...

Weil die Natur unglaublich wichtig für uns, alte bäume einen hohen Wert haben an Ausstrahlung, weil dieser Friedhof genau DAS ausmacht. Friedhöfe können sehr wichtige plätze sein für Menschen, die jemand verloren haben.

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