Neuigkeiten
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Dialog mit Petitionsempfänger beendet
am 04.12.2018Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Dialog mit dem Petitionsempfänger beendet ist.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 02.12.2017Moin Unterstützer,
längere Zeit habt Ihr nichts Offizielles mehr gehört, wobei im Hintergrund immer noch aktiv an der Sache gearbeitet wurde.
Von daher an dieser Stelle nun aktuelle Informationen:
Wir haben zumindest einen Teilerfolg erzielt und ich kann hiermit verkünden, dass die Bushaltestelle Borghorst ab dem 10.12.2017 zum ersten Mal seit August 2016 wieder von der Linie 120 angefahren wird.
Leider gibt es Einschränkungen im Fahrplan, auf die von Bernd Capeletti (CDU), Vorsitzender des Regionalausschusses, mit „Lob und Tadel“ reagiert wird. Denn die neuen Stopps sind zu Zeiten, die den meisten Altengammern wenig nutzen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden wie sich die Sache entwickelt.
Die Bergedorfer Zeitung berichtet unter dem Titel:
Busstopps nur zu „Tagesrandzeiten“
folgendermaßen:
Altengamme. . Zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember soll Hamburgs
südöstlichste Bushaltestelle („Borghorst“) wieder von den Bussen der
Linien 120 und 439 angesteuert werden. Dafür haben sich die
Bürgerinitiative (BI) für den Erhalt des Busstopps und die Parteien im
Regionalausschuss vehement eingesetzt. Doch Bernd Capeletti (CDU),
Vorsitzender des Regionalausschusses, reagiert auf den neuen Fahrplan
mit „Lob und Tadel“. Denn die neuen Stopps sind zu Zeiten, die den
meisten Altengammern wenig nutzen.
Seit August 2016 wird der Verkehr vom Altengammer Hauptdeich über
den ertüchtigten Leitdamm an der Elbe entlang in Richtung Geesthacht
geführt. Seitdem beginnen und enden die Buslinien am „Zeltplatz
Altengamme“ – die Haltestelle „Borghorst“ wird nur noch von der Linie
228 (zum und vom S-Bahnhof Bergedorf) bedient. Doch die Linien 120
und 439 waren die direkte Verbindung zum Hauptbahnhof und nach
Geesthacht.
Sonnabends nur eine Fahrt
Montags bis freitags soll der Bus Richtung Hamburg (Baustellen-bedingt
nur bis Rothenburgsort) um 4.52, 5.52 und 6.51 Uhr an der Haltestelle
stoppen. Sonnabends gibt es nur eine Fahrt (20.53 Uhr), sonntags wird
um 7.53, 8.53 und 20.35 Uhr gehalten. In die Gegenrichtung sind
tägliche Stopps um 21.13, 22.13 und 23.13 Uhr vorgesehen.
„Die Haltestelle wird weiterhin regelmäßig von der Linie 228 bedient –
während der Hauptverkehrszeiten sogar im 30-Minuten-Takt, ansonsten
stündlich“, sagt Christina Sluga, Sprecherin der Verkehrsbetriebe
Hamburg-Holstein. Die anderen Linien würden nur an
„Tagesrandzeiten“ an der Haltestelle stoppen, weil sonst weitere
Anschlüsse gefährdet seien. Außerdem gebe es dort nur „acht Ein- und
Ausstiege pro Tag“.
„Zeiten nicht optimal“
Capeletti freut sich über die Reaktivierung des Busstopps, „die Zeiten
sind aber nicht optimal“. Gerade Senioren, die in Geesthacht einkaufen
wollen, würden sie wenig nützen. „Wir brauchen besonders im ländlichen
Bereich einen leistungsstarken öffentlichen Nahverkehr. Deshalb setzt
sich der Regionalausschuss für eine vernünftige Bedienung der
Haltestelle ein.“ Falls nötig, sei die Wirtschaftsbehörde in der Pflicht,
mehr Busse zu finanzieren. Capeletti will sich nun mit der BI abstimmen.
Artikel Bergedorfer Zeitung:
www.bergedorfer-zeitung.de/vier-und-marschlande/article212699429/Busstopps-nur-zu-Tagesrandzeiten.html
Fabian Lorenz -
Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 17.05.2017Moin Unterstützer,
wie angekündigt hat am Montag den 15.5 die Messfahrt mit der VHH stattgefunden.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die zahlreichen Personen, die uns an der Haltestelle erwartet haben und Politik und VHH mit Fragen gelöchert haben.
Die gesamte Messfahrt ging ca. 2,5 Stunden mit den Stationen Bergedorf-Altengamme-Bergedorf inkl. längerem Aufenthalt eben an der Haltestelle Borghorst.
Hier vor Ort standen Personen wie Thorsten Techentin (Betriebsplanung), Rüdiger Neuwirth (VHH-Verkehrsvertragsmanagement), Rolf Wobbe (GAL), Bernd Capeletti (CDU) und Sprecher Martin Beckmann zur Verfügung.
Ergebnis der Messfahrt ist, dass ~3 Minuten aufgewendet werden müssen um die Haltestelle weiterhin anfahren zu können.
Ich möchte Euch alle nun bitte Euch an dieser Umfrage zu beteiligen um eine Gewichtung zu ermitteln wann die Haltestelle genutzt wird:
Haltestelle Borghorst Linie 120/439
Umfrage von Fabian Lorenz
Altengamme
Wann nutzen Sie die Haltestelle Borghorst der Linie 120/439 zum Ein- oder Aussteigen?
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doodle.com/poll/afrqhin7q73n5bcb
***
Bitte opfert alle 2 Minuten Euer Zeit.
Viele Grüße
Fabian Lorenz
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Artikel Bergedorfer Zeitung:
Borghorst
Busstopp: 3:15 Minuten sind entscheidend
Altengamme. Politiker, Verwaltung und VHH auf gemeinsamer „Messfahrt“ im Linienbus.
Der Kampf um Hamburgs südöstlichste Haltestelle („Borghorst“) geht weiter: Mitglieder des Regionalausschusses und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Vertreter der Bürgerinitiative für den Erhalt des Busstopps durften dort nun ausnahmsweise aus- und einsteigen – im Zuge einer „Messfahrt“ der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH). Während der Tour, bei der auch Planer der VHH an Bord waren, wurde die Zeit gestoppt. Denn um sie geht es, genauer gesagt um drei Minuten und 15 Sekunden.
Dies ist exakt die Zeit, die mehr aufgewendet werden muss, um die Haltestelle „Borghorst“ weiterhin zu bedienen. Seit August wird der Verkehr vom Altengammer Hauptdeich über den ertüchtigten Leitdamm an der Elbe entlang in Richtung Geesthacht geführt. Seitdem beginnen und enden die Buslinien am „Zeltplatz Altengamme“ – die Haltestelle „Borghorst“ wird nur noch von der Linie 228 bedient. Doch die Linien 120 und 439 waren die direkte Verbindung zum Hauptbahnhof und nach Geesthacht. Anwohner, die nahe der betroffenen Haltestelle wohnen, müssen nun etwa einen Kilometer weiter gehen, um in den Bus steigen zu können.
Zusätzliche Zeit ermittelt
Bei der „Messfahrt“ wurde die zusätzliche Zeit ermittelt, die der Bus benötigt, um von der Haltestelle „Zeltplatz“ über eine Schleife im Kreisel zur Haltestelle „Borghorst“ zu gelangen. Den VHH-Planern bescheren diese 3.15 Minuten große Schwierigkeiten.
Denn von einer Änderung der Fahrzeiten wären einige Anschlüsse betroffen. „Am Geesthachter ZOB starten zahlreiche Linien, die Umsteigezeit in den Bus in die Oberstadt beträgt zum Beispiel nur eine Minute“, sagt Thorsten Techentin (Betriebsplanung). Auch könnten die Busse nicht einfach drei Minuten früher am Hamburger ZOB starten: „Dann müssen zusteigende Gäste am S-Bahnhof Tiefstack beispielsweise eine S-Bahn früher nehmen, um den Bus zu kriegen. Das können aber nicht alle. Sie 57 Minuten warten zu lassen, wäre jedoch eine Zumutung“, sagt Rüdiger Neuwirth (VHH-Verkehrsvertragsmanagement).
Behörde sei in der Pflicht
Die Politiker aus dem Regionalausschuss wiederum betonen, dass sich die Wirtschaftsbehörde im Planfeststellungsbescheid 2012 zum Erhalt der Haltestelle verpflichtet habe. „Die Anwohner haben ein Anrecht auf diesen Busstopp“, sagt Rolf Wobbe (GAL). Bernd Capeletti (CDU), Vorsitzender des Regionalausschusses, kann auch Argumente, dass die Fahrgastzahlen der Deich-Linien seit vielen Jahren niedrig seien, nicht akzeptieren: „Warum wurde dann der Erhalt der Haltestelle festgeschrieben?“ Außerdem wachse die Bevölkerung in den Vier- und Marschlanden: „Da bedarf es eines Ausbaus des Öffentlichen Personennahverkehrs“, sagt Capeletti. „Der Fahrplan muss angepasst werden.“
Die VHH wollen nun zwei, drei Wochen lang Fahrzeiten der Linien 120 und 439 mit den Bordrechnern der Busse aufzeichnen und die Software auswerten. „So erkennen wir, wann der Bus an welcher Haltestelle ist. Dann haben wir eine Datenbasis“, sagt Techentin. „Die Frage ist: Ist da überhaupt Luft?“, sagt Neuwirth. „Und wenn ja: Wie harmoniert das mit den Anschlussbussen in beide Fahrtrichtungen?“ Im besten Falle könne die Haltestelle wieder angesteuert werden, „ich bin da aber skeptisch“, sagt Neuwirth.
„Aufgabenträger entscheiden“
„Letztlich müssen die Aufgabenträger entscheiden“, sagt der Verkehrsvertragsmanager. Für den ÖPNV sind die Wirtschaftsbehörde (für Hamburg) und der Kreis Herzogtum Lauenburg (für Geesthacht) zuständig. „Wir sind wertneutral, liefern nur die Fakten“, sagt Sprecher Martin Beckmann.
Wird die Haltestelle nicht wieder in den Fahrplan aufgenommen, will Capeletti eine Petition an die Bürgerschaft stellen. „Eine andere Möglichkeit gibt es dann nicht mehr.“
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