Kein Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

170.294 Unterschriften

97 %
175.000 für Sammelziel

170.294 Unterschriften

97 %
175.000 für Sammelziel
  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Genauso wie es Gesetze und Altersbeschränkungen für den Verkauf von Alkohol, die Unterzeichnung von Verträgen oder das Steuern von Fahrzeugen gibt, sollte es ein Gesetz geben, das die Internet-Volljährigkeit für soziale Medien regelt. 16 ist ein Alter, das zahlreiche Psychologen für angemessen halten. Australien plant gerade, ein solches Gesetz auf den Weg zu bringen - das zeigt, es ist möglich!

Begründung

Es gibt immer wieder Nachrichten/neue Studien über die Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eine Zunahme von Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Adipositas, Aggressionen, Kommunikationsstörungen, Einsamkeit, Lernstörungen, Mobbing, Schlafmangel, Kurzsichtigkeit und Suiziden wird nicht nur in Deutschland festgestellt. Die COVID-19-Pandemie ist meiner Meinung nach nicht die Erklärung hierfür (wie z.B. Jonathan Haidt in seinem Buch „Generation Angst“, das sich mit Kindern und Jugendlichen aus den USA beschäftigt, feststellt). Vielmehr lässt sich ein zeitlicher Zusammenhang zwischen der Verbreitung von Smartphones (2007 auf den Markt gekommen) und der Verschlechterung der mentalen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen weltweit feststellen.
Sobald ein Smartphone (oder Tablet) in die Hände von Kindern/Jugendlichen gelangt, verdrängt das Gerät viele andere Aktivitäten. Mehrere Stunden täglich (auch nachts und in der Schule) verbringen sie am Bildschirm auf Plattformen wie etwa Instagram, TikTok, WhatsApp, OnlyFans, YouTube oder Facebook.
Die abhängig machenden Apps wurden und werden von Unternehmen entwickelt, die Geld damit verdienen möchten. Die eigentliche Ware sind die Kinder und Jugendlichen, eine Zielgruppe, die mental am anfälligsten für süchtig machende Anwendungen ist.
Dem gegenüber steht eine gewisse Ohnmacht der Eltern, sich dem zu widersetzen, aus Sorge, ihre Kinder sozial zu isolieren, sie zu Außenseitern zu machen, wenn sie ihren Kindern kein Smartphone geben.
Mit einem Gesetz gäbe es erst gar keine Diskussionen mehr in den Familien. Und viele Probleme, die Kinder und Jugendliche heutzutage haben, würden sich von alleine erübrigen. 
Lassen Sie uns das seit etwa 15 Jahren laufende Experiment einer „smartphonebasierten Kindheit“ (Jonathan Haidt) endlich beenden, zum Wohle unserer Kinder und letzten Endes zum Wohle der gesamten Gesellschaft, die mental und körperlich gesunde Menschen braucht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jeannette Deckers, Mönchengladbach
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.11.2024
Sammlung endet: 31.12.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer/innen,

    auch dank Ihrer bald 170000 Stimmen nimmt die Presse uns ernst, die Politik leider (noch) nicht.

    Im Deutschlandfunk konnte ich am Wochenende eine Stunde lang in der Sendung Campus & Karriere die Frage "EU-Kids-Act - Der richtige Weg im Umgang mit Social Media?" diskutieren.

    Die Altersgrenze soll - wie bisher ja ohnehin schon - bei 13 Jahren liegen. Ich bin der Meinung: Der Kids-Act geht nicht weit genug und lässt Eltern und Kinder, besonders Jugendliche, weiter im Stich. Auch Über-13-Jährige können Social Media nicht sicher nutzen.

    Die Gründe hierfür stelle ich in meinem kürzlich erschienenen Sachbuch "Schutzlos digital - Für eine sichere Kindheit in Zeiten von Social Media, KI, Games und Digitalisierungsdruck" ausführlich dar. Es kann auch Ihnen als Argumentationshilfe dienen, um Politiker, Eltern, Lehrer etc. von dem Anliegen "Social Media ab 16" zu überzeugen. Vielleicht haben Sie auch Kontakte zur Presse, die Sie nutzen können?

    Die anderen Diskutanten im Deutschlandfunk waren der Meinung, der Kids-Act bringe den Kinderschutz ausreichend voran bzw. sei sogar zu weitgehend. Hören Sie gerne rein und verbreiten Sie die Sendung über Ihr Netzwerk: https://www.deutschlandfunk.de/eu-kids-act-der-richtige-weg-im-umgang-mit-social-media-100.html

    Ich frage mich: Warum sollten wir unsere Kinder Systemen aussetzen, deren Entwickler ihre eigenen Kinder davon fernhalten?

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung
    Jeannette Deckers

Weil unsere Gesellschaft auf dem besten Wege ist zu verblöden. Ich kann nur allen Eltern empfehlen, sich "Zu dumm für die Demokratie" von Mark Schieritz zu besorgen und mit den Kindern zu besprechen. Außerdem sollte klar sein, dass die Plattformen hauptsächlich Geschäft machen wollen aber von vernünftigen Menschen nur als "Tool" gebraucht werden sollten.

Ein Verbot erfordert eine Kontrolle. Eine Kontrolle bedeutet, dass die Anonymität aufgehoben wird, weil eine Internet-ID eingeführt werden muss. Dies bedeutet die vollständige Aufhebung der Anonymität, und damit sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet - und das ist unterm Strich höchstwahrscheinlich noch schlimmer für Kinder. Diese Petition dient offenbar dazu, die Leute an Totalüberwachung zu gewöhnen, und man fängt auch noch bei den Kindern an, um das durchzusetzen

Warum Menschen unterschreiben

Gesundheit

tiktok sollte erst ab 23 sein viel zu viele jugendliches nehmen sich an der Plattform ein Beispiel

Weil ich selber Vater bin

Ich unterschreibe diese Petition, weil Kinder unter 16 Jahren vor den Risiken sozialer Medien geschützt werden sollten. Ihre psychische Gesundheit, Sicherheit und Entwicklung sind wichtiger als uneingeschränkter Zugang zu Social Media.

Weil es diesen Kindern erfüllt sein soll eine Kindheit und Jugend ohne Mobbing, rassistische und politische Hatz oder Sexismus der nicht für solche Altersgruppen gedacht ist, zu erleben. Frei und unbelastet. In der Schulzeit ist es auch besser nicht soviel Online Zeit zu verbringen, dies schadet der Entwicklung!

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