Kein Zugang zu sozialen Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

165.460 Unterschriften

97 %
170.000 für Sammelziel

165.460 Unterschriften

97 %
170.000 für Sammelziel
  1. Gestartet November 2024
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

04.04.2026, 06:10

Liebe Unterstützer/innen,

das Thema „Social Media erst ab 16 - Kinder wirksam schützen“ hat es in die Finalrunde der selbstorganisierten bundesweiten Volksabstimmung geschafft.

Doch damit es im Herbst auf dem Stimmzettel landet, braucht es noch einmal Ihre Unterstützung. Im Moment steht es auf Platz 4, doch nur die ersten 3 Themen kommen auf den Stimmzettel. Die Themenwahl läuft noch bis Mitte April.

Stimmen Sie also gerne hier für das Thema „Social Media erst ab 16 - Kinder wirksam schützen“: https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen

Es braucht weiterhin Druck auf Berlin, denn bisher ist noch völlig ungewiss, zu welchem Ergebnis die Expertenkommission kommt und wie der Bundestag sich positionieren wird.

Hoffnungsvolle Grüße
Jeannette Deckers


18.03.2026, 07:28

Liebe Unterstützer/innen von „Social Media erst ab 16“, die Themenwahl für die im September stattfindende Volksabstimmung läuft noch. Das Thema „Social Media erst ab 16 – Kinder wirksam schützen!“ ist im Moment auf Platz 2. Damit das so bleibt, stimmen Sie doch über diesen Link ab: https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen Machen Sie gerne auch Ihr Umfeld darauf aufmerksam und teilen Sie den Link. Dann kann im September in einer bundesweiten Volksabstimmung über das Thema abgestimmt werden. Der Druck auf die Bundesregierung kann nicht hoch genug sein und bleiben.

Vielen Dank!
Jeannette Deckers




02.03.2026, 07:30

Liebe Unterstützer/innen von „Social Media erst ab 16“,

das Thema ist präsenter denn je, doch der Druck auf die Regierungsparteien kann nicht groß genug sein und bleiben. Deswegen bitte ich erneut um Ihre Mithilfe:

Unterstützen Sie gerne die bundesweite selbstorganisierte Volksabstimmung von ABSTIMMUNG21, einem Bündnis von über 30 gemeinnützigen Organisationen. Ich nehme mit dem Thema „Social Media erst ab 16 – Kinder wirksam schützen“ teil. Mit Ihrer Unterstützung sowohl als Unterzeichner als auch als Multiplikatoren kann das Thema in die Top 4 der bundesweiten Volksabstimmung kommen und im September zu einem von vier Abstimmungsthemen werden. So würde der gesellschaftliche Rückhalt für „Social Media erst ab 16“ auf einem weiteren Weg nach Berlin getragen.

++++ abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen
Melden Sie sich über obigen Link an, unterzeichnen Sie und teilen Sie den Link z.B. mit folgendem Textbaustein in Ihrem Netzwerk bei Social Media und privat:
„Ich habe folgende Einreichung bei ABSTIMMUNG21 unterstützt: Social Media erst ab 16 – Kinder wirksam schützen! Schaut gerne rein und verteilt den Aufruf in eurem Netzwerk!“

Aus den Regierungsparteien (CDU, SPD) kommen mittlerweile zwar Vorstöße, Social Media für Unter-14-Jährige zu regulieren. Die CSU lehnt eine Altersregulierung jedoch weiterhin ab. Mehrheiten sind also noch ungewiss. Bezüglich der Umsetzung herrscht ebenfalls Uneinigkeit: Während Friedrich Merz eine Klarnamenpflicht im Internet befürwortet, lehnt Bundesjustizministerin Hubig (SPD) eine solche ab.

Eine Klarnamenpflicht und damit die Abschaffung der Anonymität im Internet widerspricht demokratischen Grundprinzipien. Anonymität ist ein grundlegender Baustein von Demokratien, um z.B. anonym auf Missstände hinweisen oder sich anonym über heikle Themen austauschen zu können. Auch das Bundesverfassungsgericht betont, dass die anonyme Äußerungsfreiheit ein wichtiger Teil der Meinungsfreiheit ist. Wo kämen wir hin, wenn wir in der analogen Welt nicht mehr geheim wählen könnten oder nur noch mit unserem Namen auf der Stirn an Demonstrationen teilnehmen könnten? Demokratien müssen Anonymität aushalten können, in der analogen und auch in der digitalen Welt. Auch, wenn das Extrempositionen stärkt. Aber Kinder sollten den damit verbundenen Gefahren nicht weiter ungeschützt ausgeliefert sein.

Eine Altersgrenze von 14 Jahren (Vorstoß von CDU und SPD) würde Jugendlichen in ihrer labilsten Zeit Zugang zur Social-Media-Welt ermöglichen. Eine Jugendversion für 14- bis 15-Jährige, über die die Koalitionsparteien nachdenken, würde lediglich die süchtigmachenden Elemente reduzieren, doch Cybermobbing, die Vermittlung falscher Schönheitsideale, die Konfrontation mit Gewalt, Radikalisierung usw. wären weiterhin möglich. Ein Einstieg in Social Media mit 14 Jahren ist zu früh. Social Media ab frühestens 16 wäre echter Kinder- und Jugendschutz.

Daher gilt es, den Druck auf die Regierungsparteien weiter hochzuhalten. Es braucht eine wirksame Altersregulierung, Social Media frühestens ab 16, aber ohne Klarnamenpflicht.
Vielmehr sollte über hardwarebasierte Lösungen nachgedacht werden, z.B. über Kinder-Smartphones und Kinder-Tablets, die bestimmte Anwendungen/Inhalte blockieren. Hierfür müsste niemand irgendwo irgendwelche Daten lassen. Wer einem Kind/Jugendlichen ein Erwachsenengerät aushändigt, hätte mit Konsequenzen zu rechnen, ähnlich wie derjenige, der Kindern/Jugendlichen Schnaps oder Drogen verkauft.

Teilen Sie gerne weiter die Petition und motivieren Sie sich und Ihr Umfeld, bei der Volksabstimmung für das Thema „Social Media erst ab 16“ zu votieren. Weitere Informationen finden Sie in meiner Einreichung unter folgendem Link:
abstimmung21-mitmachen.de/proposals/445-social-media-erst-ab-16-kinder-wirksam-schutzen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!







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