Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
zunächst möchten wir euch allen ein riesengroßes Dankeschön sagen! ❤️
Unsere Petition hat inzwischen fast 3.000 Unterstützende erreicht. Was mit einem ersten Ziel von 1.000 Stimmen begonnen hat, ist damit deutlich gewachsen. Das wäre ohne euch, ohne das Teilen der Petition und ohne diejenigen, die öffentlich auf unser Anliegen aufmerksam gemacht haben, nicht möglich gewesen.Und seit dem Start unserer Petition hat sich etwas getan.
Die Diskussion über die geplante Neugestaltung der Netzentgelte und den sogenannten Prosumer-Aufschlag ist inzwischen deutlich breiter geworden. Dabei wird zunehmend sichtbar, dass eine pauschale zusätzliche Belastung von Prosumern problematische Auswirkungen haben kann, nicht nur auf private Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage und Speicher, sondern beispielsweise auch auf Modelle der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung.Wichtig ist außerdem: Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Die Vorschläge befinden sich weiterhin im Verfahren. Das bedeutet auch:
Jetzt ist der Zeitpunkt, an dem unsere Stimmen noch etwas bewirken können.
Unser Ziel ist dabei nicht, PV-Betreiber grundsätzlich von einer fairen Beteiligung an den Netzkosten auszunehmen. Wir fordern eine faire und verursachungsgerechte Regelung, bei der die tatsächliche Netznutzung berücksichtigt wird und ebenso Speicher, Wärmepumpen, intelligentes Energiemanagement und netzdienliches Verhalten.
Ebenso wichtig bleibt für uns der Vertrauens- und Bestandsschutz.Viele Menschen haben zehntausende Euro in PV-Anlagen, Speicher, Wärmepumpen und andere Technik investiert – auch weil genau diese Investitionen politisch über Jahre ausdrücklich gewollt und gefördert wurden. Die Rahmenbedingungen dürfen anschließend nicht einfach einseitig zulasten dieser Menschen verändert werden.
Aber fast 3.000 Stimmen reichen noch nicht.
Deshalb möchten wir euch noch einmal herzlich um eure aktive Unterstützung bitten:Teilt den Link zur Petition weiter. Auf Facebook, WhatsApp, in PV- und Energiegruppen, Foren, Vereinen oder mit Freunden, Nachbarn und Bekannten.
Wenn jeder von uns nur zwei oder drei weitere Menschen erreicht, können aus knapp 3.000 Stimmen sehr schnell viele Tausend werden.
Und an alle, die unsere Petition bereits geteilt, darüber berichtet oder uns anderweitig unterstützt haben:Vielen, vielen Dank!
Wir bleiben dran sachlich, fair und gemeinsam.Bitte helft weiter mit. Jede zusätzliche Stimme macht unser gemeinsames Signal stärker.
Seit geraumer Zeit, versucht unsere Bundeswirtschaftsministerin mit eben solchen Gesetzen die Energiewende in Deutschland zu sabotieren. Gerade die privaten Verteilnetzbetreiber, schreiben lieber zweistellige Prozente an Dividenden in ihre Geschäftsbücher, anstatt das Geld endlich in den Ausbau der Netzinfrastruktur zu Stecken.
Infrastruktur ist eben immer am Profitabelsten, wenn man sie auf Verschleiß fährt und immer nur flickt, wenn es überhaupt nicht mehr funktioniert. Genau deshalb darf Infrastruktur niemals in private Hände geraten und darf auch keine Gewinne abwerfen, sondern soll sich durch die erhobenen Entgelte lediglich selbst tragen, anstatt das Geld auf die Konten der reichen Anleger zu parken, die das dann nur wieder weiter für sich "arbeiten" zu lassen und damit den Staat auszuplündern.
Dieser Gesetzentwurf torpediert die Energiewende und macht Solaranlagen völlig unwirtschaftlich. Kraftwerke aller Art sollten grundsätzlich überhaupt keine Netzentgelte zahlen müssen, außer für Strom, den sie selbst aus dem Netz beziehen. Das beträfe dann natürlich auch Batteriespeicher, während die Akkus aufgeladen werden, aber niemals bei der Entladung. Die großen Hochspannungsnetzbetreiber kümmern sich bereits seit Jahrzehnten nicht um den dringend notwendigen Netzausbau in Nord-Süd Richtung. Alleine die Redispatchmaßnahmen, die dadurch verursacht werden, dass im Norden Windkraftanlagen abgeregelt werden müssen und im Süden dafür dann Gas oder Kohlekraftwerke hochgefahren werden müssen, verursacht jährlich über drei Milliarden Euro sinnlos anfallender Kosten, nur weil sowohl die Hochspannungsnetzbetreiber, aber vor allem auch die über 900 Verteilnetzbetreiber in Deutschland beim Netzausbau mauern, weil ihre Aktionäre ihre Dividenden sehen wollen. Dieser Wahnsinn muss endlich ein Ende haben.
Wir brauchen also Gesetze, die die Energiewende nicht nur fördern, sondern im Falle solcher Flaschenhälse auch knallhart einfordern. Was wir in Deutschland überhaupt nicht brauchen, ist eine Bundeswirschaftsministerin, die sich von der Gaslobby ihre Gesetzentwürfe diktieren lässt und dort sogar anfragt, wie man am Besten Batteriespeicher aus dem Rennen kickt.
Das was diese Frau und die CDU da umsetzen wollen, ist einfach nur Irre. Den Klimawandel anzuerkennen, aber doch weiter voll auf den fossilen Kram zu setzen, nur damit der Rubel noch weiter rollt, zum Schaden aller Anderen, die nicht in Gas investiert sind, lässt an der Wirtschaftskompetenz der Union zweifeln.