Dialog

Petition der Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps - Sicherung der Infrastruktur

Petition richtet sich an
Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

857 Unterschriften

Sammlung beendet

857 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein

Mach(t) Zeppelinheim lebenswert, da liebenswert!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

gemeinsam mit Ihnen möchten wir einen Appel, in Form eines offenen Briefes, an Bürgermeister Gene Hagelstein richten, sich zeitnah für die Sicherung der Infrastruktur des Stadtteils Zeppelinheim – und damit für unsere Lebensqualität – einzusetzen. Mobilität & Nahversorgung sind Grundbedürfnisse! Zu diesen Grundbedürfnissen kann Gene Hagelstein beitragen, indem er

  • für regelmäßige und mehrmals tägliche Busverbindungen von/nach Zeppelinheim aus/in Richtung Neu-Isenburg, Sprendlingen, Flughafen
  • sowie die Gewährleistung einer adäquaten Lebensmittel-Nahversorgung sorgt.

Sie können dabei helfen, dass ihn dieser Appell wortwörtlich erreicht.
Unterschreiben Sie unsere Petition jetzt!

WICHTIGER HINWEIS: Nach Ihrer Unterschrift auf dieser Petitionsplattform erhalten Sie von openPetition eine E-Mail mit der Aufforderung , Ihre Teilnahme zu bestätigen. Die Bestätigung per E-Mail ist unbedingt erforderlich!

Ihre Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps

Die Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps ist parteienunabhängig und setzt sich für die Interessen der Bürger Zeppelinheims ein, einem Stadtteil der Kommune Neu-Isenburg. Eine Übersicht der aktuellen Forderungspakete von BiZepps finden Sie auch auf Facebook unter „Bürgerinitiative Zeppelinheim“.
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Begründung

Appel an den Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg: Sichern Sie die Infrastruktur des Stadtteils Zeppelinheim und damit unsere Lebensqualität!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hagelstein,

Mobilität & Nahversorgung sind Grundbedürfnisse. Leider blicken wir Bürgerinnen und Bürger aus Zeppelinheim auf eine Reihe von infrastrukturellen Verlusten zurück, die sich entweder schon vor einigen Jahren oder erst vor wenigen Monaten ergeben haben. Nachstehend finden Sie drei gravierende Beispiele:


  • Sehr eingeschränkte Buslinie zum Flughafen oder nach Buchschlag/Sprendlingen (und zurück)
  • Keine Buslinie nach Neu-Isenburg an Sonn- und Feiertagen (und zurück)
  • Keine Lebensmittel-Nahversorgung 

Für die Autofahrenden unter uns mag das kein Problem sein. Doch nicht alle in Zeppelinheim lebenden Personen verfügen über einen Führerschein oder ein Auto! So sind u.a. Kinder, Jugendliche, Minderverdienende und Senioren auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Dies gilt insbesondere für die Lebensbereiche
 

  • Apothekenbesuche,
  • Arztbesuche,
  • Beruf,
  • Schule,
  • Soziale Anbindung (Sport, Freizeit, Besuche),
  • Versorgung mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, usw.

 
Zudem setzen inzwischen viele von uns auf eine umweltfreundliche Mobilität. Wir bevorzugen eine Infrastruktur, die es uns ermöglicht, einen Beitrag zur Co2-Neutralität zu leisten, sprich: wir möchten auf ein Auto – zumindest aber auf ein Zweitauto – verzichten dürfen.

Mobilität
Wir fordern Sie als Bürgermeister der Stadt Neu-Isenburg auf, sicherzustellen, dass die Buslinien OF 52 und OF 64 – regelmäßig, mehrmals und täglich! – ihre Fahrten unter Einbindung des Stadtteils Zeppelinheim unverzüglich (spätestens jedoch zum nächsten Fahrplanwechsel) wiederaufnehmen. 
In diesem Zusammenhang verweisen wir auf den unterzeichneten Auseinandersetzungsvertrag von 1975, der die Grundlage für die Eingemeindung von Zeppelinheim nach Neu-Isenburg darstellt. Die Stadt Neu-Isenburg garantiert darin, dass den Zeppelinheimer Bürgerinnen und Bürgern a) eine Busverbindung nach Neu-Isenburg zur Verfügung steht und verspricht b) die Sicherstellung einer Busverbindung von Dreieich über Zeppelinheim und zum Flughafen.

Nahversorgung
Wir fordern Sie darüber hinaus auf, die infrastrukturellen Begebenheiten innerhalb des Stadtteils Zeppelinheim wohlwollend und im Sinne der Implementierung einer wohnortnahen Versorgung mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs – als Satellit bestehender Supermarktketten (konservativ oder als Selbstbedienung) oder im Rahmen eines subventionierten Pachtvertrags mit Privatanbietern – zu budgetieren, freizugeben und zu planen, sodass spätestens in Q4/2024 ein Vertragsabschluss vorliegt und erste bauliche Maßnahmen in Q1/2025 beginnen können. Bislang scheitern beispielsweise die vertraglichen Rahmenbedingungen mit dem potentiellen Betreiber tegut… teo unter anderem daran, dass dieser – aus Sicht der Stadt Neu-Isenburg – neben den üblichen Erschließungskosten, auch für den Bau kostenintensiver Übergänge aufkommen soll, da sich das dafür auserkorene Grundstück auf der „Landzunge“ am Ortseingang (nahe der B44) befindet. Werter Herr Bürgermeister, eine solche Forderung seitens der Stadt Neu-Isenburg entbehrt jeder Logik, da die kostenintensiven Übergänge, die zu errichten wären, längst überfällig sind. Zum einen befindet sich bereits heute auf besagter „Landzunge“ ein Bürogebäude, das für die dort arbeitenden Menschen zu Fuß nicht sicher erreichbar ist. Zum anderen existiert für alle Bürgerinnen und Bürger kein sicherer Übergang im Bereich Ortseingang/Flughafenstraße von Süd nach Nord (v.v.), was insbesondere für Kinder und Jugendliche, die diesen Weg zum Sportplatz und Jugendzentrum wählen, eine echte Gefährdung darstellt. 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Hagelstein, die Themen Mobilität und Nahversorgung wurden inzwischen ausreichend gefordert und diskutiert. Wir fühlen uns nicht nur „vernachlässigt“, sondern inzwischen auch „regelrecht an der Nase herumgeführt“. So wurden jüngst unsere bereits bestehenden oder neu implementierten Busverbindungen einfach abgeschafft, ein nicht kompatibles und unzuverlässiges Hopper-Konzept für die Verbindung nach Neu-Isenburg eingeführt und das Nichtzustandekommen einer Lebensmittelnahversorgung am Beispiel tegut… teo mit „Ineffektivität aufgrund eines veralteten Ladenschlussgesetzes“ begründet.

Viele von uns haben Sie zum Bürgermeister gewählt, weil wir darauf vertrauen, dass Sie sich für uns einsetzen. Mit diesem Schreiben hoffen wir darauf, dass unser Appell Sie wortwörtlich erreicht! Wir bitten Sie herzlich: Lassen Sie Taten folgen!

Mit freundlichen Grüßen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Zeppelinheim, Neu-Isenburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.04.2024
Sammlung endet: 30.06.2024
Region: Neu-Isenburg
Kategorie: Bürgerrechte

Neuigkeiten

  • WIR MÜSSEN HANDELN!
    Durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg sind wir seit Dezember 2023 um tägliche und regelmäßige Busverbindungen „beraubt“ worden: nach Sprendlingen/zum Flughafen sieht es „super-mau“ aus; die Verbindung an Sonn- und Feiertagen in die Kernstadt (die wir uns mühevoll im Rahmen der Petition für den Fahrplanwechsel 12/24 zurückerobern mussten) ist von den Uhrzeiten her so unattraktiv gestaltet , dass es nicht einmal für ein Abendessen reicht ...
     
    Seit Sommer 2024 versuchen wir mit der Stadt-NI im Gespräch zu bleiben: mit unserer Petition, mit eingereichten Lösungsansätzen und einigen Besuchen im Rathaus.

    Zu unserem größten Bedauern werden die Prüfungen und Maßnahmen dazu jedoch erkennbar verschleppt (wir berichteten!).
     
    Mit einem heutigen Schreiben an die Kommunalaufsicht* des Kreises Offenbach legen wir daher nun den Sachverhalt und die Rechtslage dar und verweisen auf den im Jahr 1975 geschlossenen Auseinandersetzungsvertrag, der bis heute weder einvernehmlich geändert, aufgehoben oder gar gekündigt wurde.
    Daraus folgt, dass die Stadt Neu-Isenburg die seinerzeit übernommenen Verpflichtungen -- hinsichtlich der verkehrsmäßigen Anbindung Zeppelinheims nach Wegfall bzw. der wesentlichen Einschränkung der bis zum Dezember 2023 bestehenden Busverbindungen -- zweifelsfrei NICHT oder NICHT MEHR erfüllt.
     
    Wir müssen handeln, denn nach Übergang des ÖPNV an die Kreisverkehrsgesellschaft Offenbach (2027) werden die Diskussionen um unsere ÖPNV-Mobilität nicht leichter.

    Auf das Feedback der Kommunalaufsicht sind wir sehr gespannt. Wir halten Sie/euch auf dem Laufenden.
     
    Des Weiteren lassen wir gegenwärtig auch die Möglichkeit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht prüfen.

    Herzlichst, eure/Ihre BiZepps
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    *Die Aufgabe der Kommunalaufsicht in Hessen besteht – gemäß der Hessischen Gemeindeordnung (HGO, §§ 135-146) – darin, zu überwachen, dass Städte und Gemeinden rechtmäßig handeln.
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    MAIL AN DIE KOMMUNALAUFSICHT VOM 25.03.2026
    ==> siehe beigefügter PDF-Anhang
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    RÜCKANTWORT DER KOMMUNALAUFSICHT VOM 27.03.2026
    "....
    ich habe Ihre Beschwerde vom 25.03.2026 erhalten und zur Kenntnis genommen. Eine Überprüfung wird umgehend eingeleitet.
    Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass durch Nachfragen bzw. die Einholung von Stellungnahmen anderer Beteiligter Zeitverzögerungen entstehen können. Ich werde nach genauer Durchsicht und Prüfung Ihrer Eingabe unaufgefordert auf Sie zurückkommen."

  • Die Fraktion Y! – DIE YSENBURGER! beantwortet unseren Fragenkatalog zur Kommunalwahl (per E-Mail am 5. März 2026, Original-Text)

  • Welche Aussagen treffen die Parteien ZUR MOBILITÄT UND NAHVERSORGUNG in ihren Wahlprogrammen?
    Anbei eine Übersicht/Gegenüberstellung für Sie und euch! Inklusive der Links zu den vollständigen Wahlprogrammen.
    Getreu dem Slogan der Petition aus dem Jahr 2024 „Mach(t) Zeppelinheim lebenswert, da liebenswert“ schauen wir hoffnungsvoll | erwartungsvoll | kraftvoll | respektvoll der neuen Legislaturperiode entgegen …!
     
    Bürgerinitiative Zeppelinheims | BiZepps
    WIR VERTRETEN 857 UNTERSTÜTZENDE DER PETITION VOM JUNI 2024:
    MOBILITÄT UND NAHVERSORGUNG SIND GRUNDBEDÜRFNISSE

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