Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 12.03.2026Liebe Freunde des Knoblauchslands, heute, Donnerstag, 12. März 2026, um 20:15 Uhr, berichtet die Sendung "quer" im 3. Programm des Bayerischen Fernsehen zum Thema Flatterband im Brutgebiet - Wohnbau-Schutz vor Artenschutz? über das Bebauungsgebiet Wetzendorf . Inhalt: Im Knoblauchsland, dem renommierten Gemüseanbaugebiet um Nürnberg, scheint es seit Jahrhunderten eine friedliche Koexistenz zwischen Bodenbrütern und Landwirtschaft zu geben. Immerhin ist es das letzte große Kiebitz-Brutgebiet in Nordbayern. Doch nun sollen 23 Hektar einer Neubausiedlung weichen. Kiebitz und Co. sind zwar streng geschützt und ihre Anwesenheit würde Baumaßnahmen im Weg stehen, aber auf einmal stehen überall Flatterbänder im Gelände, um die Tiere zu vergrämen. Illegal, sagt der Bund Naturschutz. Doch auch die Stadt argumentiert mit Artenschutz. Nur so könne man die Tiere schonend vom Gebiet fernhalten und zum Umzug in ein anderes Brutgebiet motivieren.
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 27.02.2026Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützer,
in den vergangenen Tagen haben sich die Ereignisse rund um den Bebauungsplan Wetzendorf überschlagen. Die Landwirte vor Ort wurden aufgefordert, auf den betroffenen Flächen Flatterbänder als Vergrämungsmaßnahme für Bodenbrüter anzubringen. Diese sollen verhindern, dass insbesondere der Kiebitz dort zu brüten beginnt.
Eine Nachfrage des Bund Naturschutz bei der unteren Naturschutzbehörde ergab, dass diese Maßnahmen der Vorbereitung archäologischer Grabungen dienen sollen. Dies widerspricht den Angaben aus den Bauvorbescheiden, in denen den Bauträgern mitgeteilt wurde, dass alle denkmalrelevanten Untersuchungen bereits abgeschlossen seien.
Auf erneute Nachfrage beim Bürgermeisteramt teilte der Leiter des Amtes mit, dass die Maßnahmen der Vorbereitung der Erschließungsarbeiten und Tiefbaumaßnahmen dienten und rechtmäßig seien. Nach Einschätzung der Stadt hat unsere eingereichte Normenkontrollklage keine aufschiebende Wirkung; eine Verzögerung des Projekts sei daher nicht zu vertreten.
Die Rechtsanwaltskanzlei, die unsere Interessen vertritt, hat die Stadt heute aufgefordert, die Vergrämungsmaßnahmen sofort zu stoppen, da sie spätestens ab dem 01.03.2026 – dem Beginn der Brutzeit – rechtswidrig sind und gegen artenschutzrechtliche Zugriffsverbote verstoßen.
Die Antwort der Stadt lautet zusammengefasst:
• Die Vergrämungsmaßnahmen sind Auflagen aus dem Bebauungsplan Nr. 4641 A Wetzendorf und dienen der Vorbereitung archäologischer Arbeiten sowie nachfolgender Tiefbaumaßnahmen.
• Sie erfolgen unter Begleitung einer ökologischen Baubegleitung.
• Ein Verbotstatbestand nach § 44 BNatSchG liege nicht vor, da bereits Vorabmaßnahmen zum Artenschutz durchgeführt worden seien.
• Die Maßnahmen seien notwendig, rechtmäßig und würden fortgeführt.
• Eine detaillierte artenschutzrechtliche Stellungnahme erfolge im Rahmen des Normenkontrollverfahrens.
Heute wurden zudem unter Aufsicht des Stadtplanungsamtes weitere Flatterbänder im Bereich des geplanten Wetzendorfer Parks angebracht.
Die Presse ist informiert. Wir halten Sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
Mit freundlichen Grüßen -
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
am 22.02.2026Liebe Unterstützer,
sehr geehrte Damen und Herren,
Klaus-Peter Murawski, Staatsminister a. D. und seit 2021 Vorsitzender des BUND Naturschutz Nürnberg, spricht in einem aktuellen Podcast mit dem bekannten Podcaster Bastian Köhler über die Zukunft des Knoblauchslands.
In klaren Worten erläutert er,
– warum eine Bebauung im Knoblauchsland – insbesondere am Wetzendorfer Landgraben – gravierende Folgen hätte,
– weshalb wertvolle Gemüseanbauflächen, Biotope und geschützte Lebensräume dauerhaft verloren gingen,
– und welche realistischen Alternativen es für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Nürnberg gibt – ohne weitere Grün- und Landwirtschaftsflächen zu zerstören.
Der Podcast verbindet Fachkenntnis, politische Erfahrung und konkrete Lösungsansätze. Es geht nicht um „Bauen oder Nicht-Bauen“, sondern um die Frage: Wo und wie bauen wir verantwortungsvoll?
Fast 3.000 Menschen haben bereits reingehört und sich informiert.
Hier der Link: www.youtube.com/watch?v=IMMEAK13pLA
Unsere klare Empfehlung: Nehmen Sie sich die Zeit. Hören Sie rein. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Und teilen Sie die Folge gerne weiter.
Je mehr Menschen die Hintergründe kennen, desto stärker wird unsere gemeinsame Stimme für den Erhalt des Knoblauchslands.
Viele Grüße und einen schönen Sonntagabend.
Ihre Initiative Knoblauchsland