2.394 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadtrat der LH München
Wir fordern die Verhinderung von radikaler Nachverdichtung, welche die Siedlung massiv verändert. Wir wollen humane Nachverdichtung, aber keine überdimensionalen kubische Wohnburgen!
Wir müssen die geplante massive Nachverdichtung (1000!!! neue Wohnungen) der BIMA durch überdimensionale kubische Wohnburgen und der Aufstockung der Wohngebäude auf 5+ Etagen verhindern. Wir wollen keine amerikanische Siedlung wie im Münchener Norden ( Mortonstraße ) Erlangen, Aschaffenburg, oder Karlsruhe.
Wir sind für eine Instandhaltung, Sanierung und räumliche Umgestaltung der vorhandenen Wohngebäude (sozialverträgliche Verdichtung). Das bedeutet für uns, eine barrierearme Umgestaltung der Erdgeschosse, Schaffung kleinerer Wohnungen im EG und DG unter Berücksichtigung der VORHERIGEN Erweiterung der Infrastruktur (leistungsfähiger ÖPNV, Erweiterung der Schulen und Kitas, Sicherstellung der ärztlichen Versorgung, Angebote für Familien und Senioren, Radwege, Parkplätze usw.)
Wir wollen den Charakter und Stil der Siedlung schützen und erhalten!
Begründung
Wir leben in einer schützenswerten einmaligen Lage in München, welche lagebedingt kalte Luft in die Stadt bringt (Frischluftschneise, Schwammstadtcharakter), durch massive Nachverdichtungspläne der BIMA ist diese Einmaligkeit nachhaltig in Gefahr!
Hier werden durch das Vorhaben der BIMA wertvolle Naturflächen, alte Baumbestände, Landschaftsschutzbestände, Flora und Fauna zerstört, die Böden unwiederbringlich verdichtet.
Die Infrastruktur der Siedlung muss zudem vorher an die höhere Menschenmenge der geplanten 1000!!! neuen Wohnungen angepasst werden. (Durch Personalmangel nicht leistungsfähiger ÖPNV, verstopfte Straßen, volle Schulen und Kindergärten, fehlende Angebote für Senioren, fehlenden Parkflächen, unzureichende ärztliche Versorgung)
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
17.05.2024
Petition endet:
18.05.2025
Region:
München
Kategorie:
Wohnen
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Neue SprachversionNeuigkeiten
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Änderungen an der Petition
am 27.11.2024 -
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Änderungen an der Petition
am 12.07.2024
Debatte
Seit Jahren stehen Wohnungen/ Häuser der BIMA leer, ohne Konsequenzen. Die Preise für Wohnraum in dieser Siedlung wurden von der BIMA auf ein Phantasieniveau hochgetrieben. Dies soll nun offenbar unter dem Deckmäntelchen der Schaffung neuen Wohnraums fortgesetzt werden. 1000 neue Wohnungen bedeuten eine erhebliche Zunahme an Verkehrsbewegungen und Fahrzeugen, welche bereits jetzt dem Wohncharakter dieser Siedlung den Garaus machen.
Im Bundesgebiet werden jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen gebraucht um den Bedarf zu decken. Nachverdichten von bestehenden Wohnanlagen ist bei weitem sinnvoller als Neubaugebiete auszuweisen.
Warum Menschen unterschreiben
Ich bin Eigentümer einer Wohnung in der Amisiedlung, in welcher ich lange gewohnt habe und gegebenenfalls gerne auch wieder wohnen will
Ich habe dort viele Jahre gewohnt. Diese Siedlung ist wunderschön und hat Charme und sollte so bleiben!
Auch wenn es den Anschein hat, dass es weitläufig ist dann zerstört man es in dem man dazwischen weitere Häuser baut! Das wird zu eng!
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Immer mehr Siedlungsstrukturen der Frühen BRD verschwinden. Ich wohne in Bad Tölz und mußte mit ansehen, wie die bis zuletzt exzellent erhaltene Junkerkaserne, später jahrzehntelang von der US-Army genutzt und gepflegt, weitgehend abgebrochen und umgestaltet wurde. Die Kasernensiedlungen verschwinden, und damit das Andenken an eine wichtige Zeit.