Region: Reudnitz-Thonberg in Südost, Leipzig, Sachsen
Erfolg
Soziales

Barrierefreiheit in der Umgebung der "Diakonie am Thonberg"

Petition richtet sich an
Beate Ehms, Vorsitzende des Petitionsausschusses der Stadt Leipzig
846 Unterstützende

Der Petition wurde entsprochen

846 Unterstützende

Der Petition wurde entsprochen

  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

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15.05.2022, 16:02

Der Petitionstext wurde noch einmal überarbeitet, weil die Begründung außversehen in der Beschreibung stand.


Neuer Petitionstext:

Wir fordern eine behinderten gerechtere Stadt. Damit meinen wir, das es allgemein möglich gemacht werden muss, dass sich auch Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sicher, selbstbestimmt und unbeschwert in der Stadt bewegen können.

Dieser Forderung liegen die traurigen Tatsachen zu Grunde, dass der Stadt Leipzig, die sich Inklusion und Barrierefreiheit eigentlich gerne auf die Fahne schreibt, der Aufwand oftmals zu groß oder die notwendigen Mittel zu begrenzt sind, um den inklusiven und barrierefreien Leitsatz wirklich zu leben. Deshalb beschränken wir uns in unserer Forderung zunächst einmal auf ein Stadtgebiet, in welchem die Notlage besonders deutlich und ernst ist.

Es handelt sich um das Gebiet in unmittelbarer Umgebung der "Diakonie am Thonberg". In der dortigen Einrichtung befindet sich eine Behindertenwerkstatt. Täglich nehmen über 400 (vierhundert) Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen (www.dat-leipzig.de/ueber-uns/diakonie-am-thonberg/) einen Arbeitsweg auf sich, der nicht nur unbequem oder schmerzhaft ist, sondern auch gefährlich. Schlaglöcher, viel zu kurze Ampelschaltungen, zu hohe Bordsteinkanten und teilweise sogar Baustellen, die den einzigen halbwegs vernünftigen Weg versperren, werden von der Stadt ignoriert und im Fall der Baustellen sogar genehmigt!

Wichtig ist, dass in erster Linie Unfallquellen drastisch reduziert werden, das gefahrenfreie Zugänge möglich gemacht werden. Ebenfalls, für uns als Betroffene, einen Alltag leben zu können in dem wir nicht ständig Angst haben müssen, weil der Rollstuhl durch eine Bordsteinkante umkippen könnte.

Verschiedene Möglichkeiten bieten sich an, um vielen Menschen zu einem sichereren und angenehmeren Alltag zu verhelfen:

Zuerst müssen die Bordsteine abgesenkt, die Fußwege eben, und die Schlaglöcher versiegelt werden. Diese Sanierung kann durch Asphalt möglich gemacht werden. Es gibt keinerlei Argumentation, die gegen den Ersatz von Pflastersteinen durch Asphalt sprechen kann.

Als nächstes müssen alle Ampelschaltungen in der Umgebung behindertengerecht eingestellt werden. Die Zeit in der Rollstuhlfahrer*innen und andere körperlich eingeschränkte Menschen die Straße überqueren müssen ist durch die Dauer der Grün-Phasen in Kombination mit der Beschaffenheit der Straßenübergänge und der darauf liegenden Schienen, eine Zumutung.

Auch hier gilt: Menschenleben vor Verkehr. Im gleichen Zusammenhang fordern wir eine 30 km/h-Zone auf allen Abschnitten der Hauptstraßen, die sich in der Umgebung befinden.

Die Dringlichkeit unserer Forderung ist deutlich. Die Wichtigkeit ebenso.Doch für wen?Für uns als Betroffene, für unsere Freund*innen und Assistent*innen, für unsere Mitarbeiter*innen und deren Familien, für Kinder, für Senioren, für Eltern und für gesunde Menschen. Es muss mehr Aufklärung für Barrierefreiheit geschehen. Und das muss die Stadt durch physische Eingliederung aller Mitmenschen tun.Dass sich im 21. Jahrhundert nach langen und ausdauernden Kämpfen Betroffener für mehr Barrierefreiheit und Inklusion besonders in unmittelbarer Nähe einer Werkstätte für behinderte Menschen nach wie vor so viele Hindernisse und Gefahren befinden, ist eine Schande. Wir haben ein Recht auf Sicherheit und Bewegungsfreiheit! Jedweder Ausrede der Stadt, diese Forderungen abzulehnen, läge weitere Ignoranz und Desinteresse zugrunde – zumal es bereits mehrmals Gespräche mit dem Oberbürgermeister der Stadt gab, die jedoch oft nur zu leeren Versprechungen führten. Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass die Stadt unsere Mitmenschen offenbar derart aus dem Alltagsleben ausschließt? Nur mit Eurer Unterstützung werden wir es schaffen, dass unser Anliegen im Stadtrat Gehör findet und nur mit Euch kann es eine barrierefreiere Stadt in der Zukunft geben.

Vielen Dank für Euer Engagement!



Neue Begründung:

Die Dringlichkeit unserer Forderung ist deutlich. Die Wichtigkeit ebenso.

Doch für wen?

Für uns als Betroffene, für unsere Freund*innen und Assistent*innen, für unsere Mitarbeiter*innen und deren Familien, für Kinder, für Senior*innen,Senioren, für Eltern und für gesunde Menschen. Es muss mehr Aufklärung für Barrierefreiheit geschehen. Und das muss die Stadt durch physische Eingliederung aller Mitmenschen tun.

WichtigDass ist,sich im 21. Jahrhundert nach langen und ausdauernden Kämpfen Betroffener für mehr Barrierefreiheit und Inklusion besonders in unmittelbarer Nähe einer Werkstätte für behinderte Menschen nach wie vor so viele Hindernisse und Gefahren befinden, ist eine Schande. Wir haben ein Recht auf Sicherheit und Bewegungsfreiheit! Jedweder Ausrede der Stadt, diese Forderungen abzulehnen, läge weitere Ignoranz und Desinteresse zugrunde – zumal es bereits mehrmals Gespräche mit dem Oberbürgermeister der Stadt gab, die jedoch oft nur zu leeren Versprechungen führten. Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass indie ersterStadt Linieunsere UnfallquellenMitmenschen drastischoffenbar reduziertderart werden, das gefahrenfreie Zugänge möglich gemacht werden. Ebenfalls, für uns als Betroffene, einen Alltag leben zu können inaus dem wirAlltagsleben nicht um unser Leben Angst haben müssen, weil der Rollstuhl durch eine Bordsteinkante umkippen könnte. Außerdem, damit Senior*innen in Ruhe die Straße überqueren können.ausschließt?

Es ist wichtig für alle Beteiligten zu sehen, dass unsere Stadt ein Herz für alle Menschen hat, Kritiken ernst und Forderungen ihrer Bürger wahr nimmt.Es ist wichtig, weil wir in dieser Stadt leben möchten. Und nicht zu letzt würde eine bessere Aufklärungsarbeit dazu führen, dass auch Menschen ohne Einschränkungen mehr auf ihre Mitmenschen acht geben und ein allgemeines Bewusstsein für Eingliederung geschaffen werden würde.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6


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