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Es geht schon los mit den ersten Massnahmen!
Gerade jetzt gehen wir mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen
immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
Heute (Dienstag) früh war es so weit: Die ersten sichtbaren Maßnahmen zur Vorbereitung der „Umgestaltung der Torstraße“ haben begonnen. Nein, noch keine Baumfällungen. Aber die Wartehäuschen an den Bushaltestellen der Linien 142 und N40 werden abmontiert. Auch auf der Südseite der Torstraße, obwohl der Umbau nach dem Zeitplan der Senatsverwaltung dort frühestens im Dezember 2027 starten soll (auf der Nordseite ab Mai 2027). Die Menschen an der Torstraße, die auf den Bus angewiesen sind, werden also im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen.
Warum? Um Baufreiheit zu schaffen. Für eine Maßnahme, die aus unserer Sicht in dieser Form gar nicht umgesetzt werden dürfte. Aus fachlichen, rechtlichen, finanziellen und ökologischen Gründen.
Darum ist es um so wichtiger, weiter mittwochs auf die Straße zu gehen, um unseren Protest gegen diese absurde Maßnahme laut in die Stadt zu tragen.
Schwerpunktthema der morgigen Demo wird „Stadt für Menschen“ sein. Ein Zitat von Jan Gehl, dänischer Architekt und Stadtplaner, der seit vielen Jahrzehnten in Kopenhagen, Dänemark und in aller Welt für eine menschengerechte Stadtplanung eintritt. Einer Stadtplanung, die nicht in erster Linie auf technischen, sondern sozialen Realitäten basiert. „The Human Scale“, der menschliche Maßstab sollte Ausgangspunkt aller Planungen und Anpassungen unserer Städte sein. Anders, als bei der aktuellen Planung der Senatsverwaltung für die Torstraße.
Und er sollte, nein muss(!) nicht nur hier in der Torstraße ein Maßstab sein, sondern auch bei den vielen anderen Projekten in unserer Stadt, wo unnötig und ohne die Menschen und ihre Alltagswirklichkeit zu berücksichtigen die Lebensqualität verschlechtert wird. Bäume werden zu hunderten und tausenden gefällt, als gäbe es kein Morgen. Disclaimer: Wenn ihr so weitermacht, gibt es kein Morgen, jedenfalls keins, in dem Lebensqualität noch eine Rolle spielt.Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen.
Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße.
Bürgerinitiative Lebendige Torstraße
c/o
Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin
hasler@stadtnachdenken.de -
Viele von uns, die den Sommer in Berlin verleben, haben es kaum ausgehalten in den letzten Tagen und Wochen. Nicht nur in der Wohnung, auch draußen war es oft unerträglich. Lebensbedrohlich war es dagegen für viele Ältere und Kranke, die oft keinen Ort haben, an denen sie Kühle finden. Wir wissen nicht, wie viele Menschen in Berlin schon „hitzebedingt“ verstorben sind. Aber wir wissen inzwischen, dass das sich rasant ändernde Klima lebensbedrohlich sein kann. Nicht nur für irgendwen an der Côte d’Azur oder im spanischen Waldbrandgebiet, sondern ganz konkret hier bei uns in der Nachbarschaft
Wir haben bei den letzten Demonstrationen immer ein Schwerpunktthema aufgerufen. Bäume, Verkehrssicherheit, Hitze. Dieses Mal wollen wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt stellen.
Die Torstraße ist ein wichtiger Standort von Gesundheitseinrichtungen. Die Konzentration von vielfältigen Praxis- und Reha-Einrichtungen hier hat stadtweite Bedeutung. Darum geht es bei dem Umbau der Torstraße eben nicht nur um Menschen, die durchfahren oder Menschen, die hier wohnen. Viele Menschen besuchen den Ort, um Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten. Auch sie sind hier meist zu Fuß unterwegs und müssen die Straße sicher queren können. Arzt- und Körpertherapiepraxen haben genau so mit Aufheizung zu kämpfen, wie die Menschen in den Wohnungen. Nur dass hier noch stärker „vulnerable Gruppen“ betroffen sind, Menschen, die zum Arzt, zur Physio oder zur Körperarbeit gehen. Eigentlich, um gesund zu werden oder zu bleiben.
Auf der Demo kommen Menschen aus diesen Einrichtungen und aus dem Gesundheitsbereich zu Wort und geben auf der Demo ganz konkrete Impulse für eine gesündere Torstraße und unsere eigene Gesundheit. Wir freuen uns schon sehr und ihr dürft gespannt sein, was euch am Mittwoch erwartet.
Damit uns die Torstraße in Zukunft nicht krank macht, bleibt es dabei:
Wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße.
Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße. Diesmal gehen wir wieder zum Rosenthaler Platz. -
Die Stadt hat Fieber und es ist Ihnen egal!
Wir gehen mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen
immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
Es bleibt dabei, wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße.
Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße.Noch immer ist die Dringlichkeit nicht allen bewusst geworden: Die Bauleistungen sind ausgeschrieben, Angebotsabgabe bis 18. August, dann Auswertung und Auftragsvergabe bis Oktober. Schon im Oktober droht die Fällung eines Viertels der Bäume zwischen Chausseestaße und Rosenthaler Platz, um „Baufreiheit“ zu schaffen.
Viele von uns sind bereit, sich in den Weg zu stellen, wenn es dazu kommt. Der bessere Weg ist aber, schon die Auftragsvergabe zu verhindern.Das können wir nur mit Druck schaffen: Auf die heute verantwortliche Politik, auf die Kandidat:innen der demokratischen Parteien, auf die Umwelt-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Finanzverwaltung, über alle Kanäle die ihr persönlich habt oder in eurem Bekanntenkreis kennt. Mit der Nutzung von Rechtsmitteln. Und mit vielen Menschen auf den Demonstrationen. Und mit Zeichnung unserer Petition (aktuell haben schon über 9.000 Menschen unterschrieben, da geht bis Anfang September noch mehr!).
Diese Hitze-, Lärm- und Feinstaubhölle muss verhindert werden. Alle Senator:innen und Staatssekretär:innen haben einen Amtseid geschworen: Schaden von der Stadt abzuwenden. Bei „guter“ Planung müssten also Hitze, Lärm und Luftschadstoffe sinken, sie werden aber potenziell erhöht. Beim Lärm reißen einige Bereiche der Torstraße schon heute die Grenzwerte, Tags sowieso, aber auch nachts mit Fassadenlärmpegeln weit über 60 dB(A). Tropische Nächte mit Temperaturen nicht unter 20 Grad nehmen in Zahl und Dauer rapide zu. Wir hören von Menschen, die an der Torstraße wohnen, dass in einigen Wohnungen schon unerträgliche Zustände herrschen. Und in dieser zugespitzten Situation nimmt uns Frau Bonde unsere natürlichen Klimaanlagen weg? Kannste dir nicht ausdenken.
Die Hitze ist bereits mit aller Macht da, aber das ist erst der Anfang. Wir werden uns in den nächsten Jahren das „kühle 2026“ zurückwünschen. Die Fällung von Dutzenden Bäumen ohne jeglichen Ausgleich im Hinblick auf Schatten und Kühlung verhöhnt alle Menschen, die hier leben und arbeiten oder zu Gast sind. Und vernichtet Existenzen.
Das Schwerpunktthema der Demonstration am 05. August ist (folgerichtig): HITZE.
Das schöne Versprechen auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Umwelt (!) für eine grünere Stadt mit mehr Bäumen und mehr Aufenthaltsqualität gilt in der Torstraße einfach nicht. Ebenso wie die im Stadtentwicklungsplan Klima 2.0 formulierten Ansprüche für die ganze Stadt und für vorbelastete Bereiche wie unsere Nachbarschaft. Die Torstraße darf keine Asphaltautobahn werden und alles Lebendige an den Rand drängen, sondern muss eine Klimastraße als Vorbild für Berlin werden.
Stoppt die Planung!
Stoppt die Vergabe der Bauarbeiten!
Beteiligt endlich Menschen und Fachleute!
Schluss mit der Hinterzimmerpolitik und dem intransparenten Verwaltungshandeln!
Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarschaft an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter.
Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org
Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse
Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative
Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190.
Die nächsten Termine sind:
Mi. 05.08. 19.30
Mi. 19.08. 19:30Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen.
Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße.
Bürgerinitiative Lebendige Torstraße
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Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin
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Ich mag das Berlin so grün ist und möchte nicht, dass die Bäume entfernt werden. Meine Kinder wachsen hier auf und möchte dass sie, obwohl sie in der Stadt wohnen, noch einiges an Grün um sich haben. Ich finde der Torstrasse nicht besonders schön, aber mit Bäume geht es einigermaßen. Es wäre sehr schade wenn sie weggeholt werden würden.