Noch 2 Tage

Umdenken für eine lebendige Torstraße - Die Zukunft unserer Stadt mit den Menschen gestalten

Petition richtet sich an:
Senatorin Ute Bonde, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Berlin

10.630 Unterschriften

100 %
4.727 von 2.800 für Quorum in Berlin Mitte Berlin Mitte

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  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 2 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Senatorin Ute Bonde, Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Berlin

Die Torstraße, eine der wichtigsten Straßen im Berliner Bezirk Mitte, soll erneuert und umgestaltet werden. Über 10 Mio. Euro will der Berliner Senat allein für den ersten Bauabschnitt zwischen Chausseestraße und Rosenthaler Platz ausgeben. Es kommt selten vor, dass eine bestehende Straße auf der ganzen Breite - von Haus zu Haus - erneuert wird. Das bietet die einmalige Chance, die künftige Straße zukunftsfähig zu gestalten, denn so wie die Straße heute gebaut wird, muss sie die nächsten 50 bis 80 Jahre gut funktionieren. Und das bei Hitze, Dürre und Starkregen, bei veränderter Mobilität, in einer weiter wachsenden Stadt.
Als Bürgerinnen und Bürger, Eltern und Großeltern, Gewerbetreibende, Gastronomen und Nutzende der Straße fordern wir eine bessere Planung, die die Bedürfnisse aller Beteiligten angemessen berücksichtigt. Wir wollen eine funktionierende Torstraße, die sicher und zukunftsfähig, umweltfreundlich und attraktiv für alle ist.

Unsere Forderungen:
Erhalt der Bäume in der Torstraße!
Erhalt aller bestehenden Bäume und Hecken für eine lebenswerte Nachbarschaft, für Hitzeschutz, Luftverbesserung und Artenschutz. Einhaltung der Anforderungen des Berliner Stadtentwicklungsplans Klima 2.0 und des neuen Berliner Klimaanpassungsgesetzes. Angemessene Nachpflanzung vor Ort, wenn Bäume aus Gründen mangelnder Vitalität gefällt werden müssen. Ersatz der Baumverluste der letzten Jahre und Einhaltung der Berliner Biodiversitätsstrategie. Wirksamer Schutz vorhandener Habitate und Integration in die Planung. 

Eine zukunftsfähige und funktionierende Straße!
Unsere Stadt verändert sich rasant und steht gleichzeitig vor großen Herausforderungen. Die Stadt braucht öffentliche Räume, die diesen Veränderungen gewachsen sind. Die aktuelle Planung erfüllt diese Anforderungen in keiner Weise. Die Torstraße bietet durch ihre weitreichende Erneuerung die echte Chance, ein Modell für eine zukunftsfähige Berliner Straße zu werden. Das bedeutet:

  • Reduzierung der Fahrspuren für den motorisierten Verkehr auf ein vernünftiges Maß auf Grundlage der Anforderungen einschlägiger Planungsrichtlinien und der aktuellen Verkehrszählungen. Folglich Einhaltung der Qualitätsstandards des Mobilitätsgesetzes ohne Abweichungen: Bei derzeitiger Belastung nur ein Fahrstreifen je Richtung für den motorisierten Verkehr und dadurch ausreichend Platz für sichere Radwege im vorhandenen Straßenprofil bei gleichzeitiger Reduktion von Emissionen und Lärm 
  • Konsequente Gestaltung für Tempo 30, die nicht suggeriert: hier darf schnell gefahren werden. Dauerhafte Sicherung durch Geschwindigkeitskontrollen und geschwindigkeitsdämpfende Elemente. 
  • Mindestens Beibehaltung der Flächen für Bürgersteig und Baum-/Grünstreifen ohne Beeinträchtigung durch Fließverkehr. Innerhalb der heutigen Fahrbahn ist bei vernünftiger Planung Platz genug für sicheres Radfahren, ohne Bürgersteigflächen in Anspruch zu nehmen.
  • Sichere Fußgängerüberwege an allen relevanten Stellen, um insbesondere für Kinder, ältere Menschen sowie Mobilitätseingeschränkten den erforderlichen Schutz zu bieten.
  • Durchgängige, sichere Radwege, getrennt vom Fuß- und Autoverkehr.
  • Wege für Rettungsfahrzeuge, die im Gegensatz zur jetzigen Senatsplanung wirklich gewährleisten, dass diese schnell durchkommen. Ein überbreiter Radfahrstreifen als “Safety-Lane” hat sich dafür bewährt. Zu viele und überbreite Kfz-Spuren lösen das Problem nicht, sondern schaffen Neue.
  • Alltagstauglich organisierte Seitenbereiche der Fahrbahn, die klar nachvollziehbare Möglichkeiten für Lieferverkehr, notwendiges Parken, Behindertenstellplätze, Jelbi-Stationen und Schulbushalt gewährleisten.

Unverzügliche Beteiligung von Betroffenen, Nutzenden und weiteren Fachleuten an der Planung!
Ein für unsere Stadt so wichtiger Bereich muss unter Berücksichtigung des vielfältigen Lebens an der Torstraße geplant werden. Grundsätze für die Beteiligung in Berlin und im Bezirk Mitte sind einzuhalten und eine öffentliche Beteiligung durchzuführen, sowie Verkehrs- und Planungsfachverbände einzubeziehen. Daher wollen wir, dass die Planung der Straße so lange ruht, bis eine umfassende Beteiligung stattgefunden hat, in der alle Beteiligten (Anwohnende, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Eltern, Seniorinnen, Gewerbetreibende und Nutzerinnen und Nutzer verschiedener Verkehrsmittel) ihre Meinung äußern und miteinander diskutieren können, ohne - wie heute - gegeneinander ausgespielt zu werden. Die vielfältigen Anforderungen, die es an diesen wichtigen öffentlichen Raum in Berlin Mitte gibt, sollen so gut wie möglich in Einklang gebracht werden.

Wir fordern ein verkehrspolitisches Umdenken der Berliner Landesregierung und eine Neuplanung der Torstraße unter Beachtung der genannten Anforderungen.

Wir fordern einen sofortigen Stopp aller Entscheidungen des Senats zur Ausschreibung und Vergabe der Umbaumaßnahmen auf der Grundlage der bisherigen, mangelhaften Planung für die Torstraße. 

Begründung

Die vorliegende Planung der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt ist nicht zukunftsfähig, da sie wichtige Themen wie Hitze, Dürre, Starkregen, veränderte Mobilität und Verdichtung der Stadt nicht oder viel zu wenig berücksichtigt, sondern folgende Auswirkungen hätte:

  • Weniger Schatten und Kühlung durch signifikante Reduktion des Baumbestandes von teils sehr alten Bäumen. Ersatz durch (zahlenmäßig weniger) junge Bäume an anderer Stelle stellt keine adäquate Lösung für die Torstraße dar. Zudem schlechtere Luft und Verringerung der Zufluchtsorte für Vögel durch Reduktion der Hecken.
  • Stärkere Luftverschmutzung und Lärmbelästigung, sowie Anreize zu überhöhten Geschwindigkeiten durch die Fahrbahngestaltung mit vier Autospuren, was überdimensioniert und unverhältnismäßig ist, da es laut senatseigener Zählung 2023 im Schnitt nur rund 16.000 Fahrzeuge täglich mit abnehmender Tendenz waren, wofür ein Fahrstreifen pro Richtung verkehrtechnisch völlig ausreicht.
  • Behinderung von Rettungsfahrten, insbesondere zur Notaufnahme der Charité da es keine gesonderte Spur hierfür gibt.
  • Verringerung von Anwohner-Parkplätzen und Kurzzeitparkplätzen, da diese nur noch temporär nutzbar sind und zu wenig Platz für Ladezonen für Warenlieferung veranschlagt wurde.
  • Überflutungen von Flächen und anliegenden Gebäuden, da keine Maßnahmen zur Starkregenvorsorge enthalten sind.
  • Unzureichende und teilweise lebensgefährliche Straßenüberquerungen, vor allem zulasten von Kindern, Älteren und Mobilitätsbeeinträchtigten, da keine zusätzlichen Ampelanlagen oder andere - sichere - Querungshilfen über vier Fahrstreifen geplant wurden.
  • Verschärfung statt Lösung von Verkehrskonflikten, da Fahrradwege unterbrochen werden, zu schmal geplant und nicht sicher getrennt sind - beispielsweise weil der südliche Radweg über den Bürgersteig geführt werden soll.

Unterstützen Sie uns!
Wenn Sie die derzeitigen Planungen ebenfalls als unzureichend erachten, unterschreiben Sie bitte diese Petition - das hilft uns, den nötigen Druck aufzubauen, um hier die Notbremse zu ziehen und die Torstraße doch noch zu einem öffentlichen Raum zu machen, der in Zukunft für alle funktioniert.

Hilfreich ist für uns, wenn wir wissen, warum unterschrieben wurde. Gerne die Unterschrift mit persönlichen Erfahrungen und Argumenten ergänzen. Vielen Dank für die Unterstützung. Wir werden Ihre Stimme hörbar machen und für eine bessere Planung der Torstraße kämpfen.

Gemeinsam können wir die Torstraße zu einem Aushängeschild für ein zukunftsgerichtetes und smartes Berlin machen.

Für die Bürgerinitiative Lebendige Torstraße
Elgin Fischer, Arne Wegner, Stefanie Lucht, Eckhard Hasler

Die Webseite unserer Bürgerinitiative: https://torstrasse.berlin
Die Projekt-Webseite der Senatsverwaltung: https://www.berlin.de/sen/uvk/mobilitaet-und-verkehr/infrastruktur/strassenbau/torstrasse/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bürgerinitiative Lebendige Torstraße, Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.11.2025
Sammlung endet: 01.09.2026
Region: Berlin Mitte
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Es geht schon los mit den ersten Massnahmen!
    Gerade jetzt gehen wir mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen
    immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
     
    Heute (Dienstag) früh war es so weit: Die ersten sichtbaren Maßnahmen zur Vorbereitung der „Umgestaltung der Torstraße“ haben begonnen. Nein, noch keine Baumfällungen. Aber die Wartehäuschen an den Bushaltestellen der Linien 142 und N40 werden abmontiert. Auch auf der Südseite der Torstraße, obwohl der Umbau nach dem Zeitplan der Senatsverwaltung dort frühestens im Dezember 2027 starten soll (auf der Nordseite ab Mai 2027). Die Menschen an der Torstraße, die auf den Bus angewiesen sind, werden also im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen gelassen.
    Warum? Um Baufreiheit zu schaffen. Für eine Maßnahme, die aus unserer Sicht in dieser Form gar nicht umgesetzt werden dürfte. Aus fachlichen, rechtlichen, finanziellen und ökologischen Gründen.
    Darum ist es um so wichtiger, weiter mittwochs auf die Straße zu gehen, um unseren Protest gegen diese absurde Maßnahme laut in die Stadt zu tragen.
    Schwerpunktthema der morgigen Demo wird „Stadt für Menschen“ sein. Ein Zitat von Jan Gehl, dänischer Architekt und Stadtplaner, der seit vielen Jahrzehnten in Kopenhagen, Dänemark und in aller Welt für eine menschengerechte Stadtplanung eintritt. Einer Stadtplanung, die nicht in erster Linie auf technischen, sondern sozialen Realitäten basiert. „The Human Scale“, der menschliche Maßstab sollte Ausgangspunkt aller Planungen und Anpassungen unserer Städte sein. Anders, als bei der aktuellen Planung der Senatsverwaltung für die Torstraße.
    Und er sollte, nein muss(!) nicht nur hier in der Torstraße ein Maßstab sein, sondern auch bei den vielen anderen Projekten in unserer Stadt, wo unnötig und ohne die Menschen und ihre Alltagswirklichkeit zu berücksichtigen die Lebensqualität verschlechtert wird. Bäume werden zu hunderten und tausenden gefällt, als gäbe es kein Morgen. Disclaimer: Wenn ihr so weitermacht, gibt es kein Morgen, jedenfalls keins, in dem Lebensqualität noch eine Rolle spielt.

    Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen.
    Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße.
    Bürgerinitiative Lebendige Torstraße
    c/o
    Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin
    hasler@stadtnachdenken.de

  • Viele von uns, die den Sommer in Berlin verleben, haben es kaum ausgehalten in den letzten Tagen und Wochen. Nicht nur in der Wohnung, auch draußen war es oft unerträglich. Lebensbedrohlich war es dagegen für viele Ältere und Kranke, die oft keinen Ort haben, an denen sie Kühle finden. Wir wissen nicht, wie viele Menschen in Berlin schon „hitzebedingt“ verstorben sind. Aber wir wissen inzwischen, dass das sich rasant ändernde Klima lebensbedrohlich sein kann. Nicht nur für irgendwen an der Côte d’Azur oder im spanischen Waldbrandgebiet, sondern ganz konkret hier bei uns in der Nachbarschaft
    Wir haben bei den letzten Demonstrationen immer ein Schwerpunktthema aufgerufen. Bäume, Verkehrssicherheit, Hitze. Dieses Mal wollen wir das Thema Gesundheit in den Mittelpunkt stellen.
    Die Torstraße ist ein wichtiger Standort von Gesundheitseinrichtungen. Die Konzentration von vielfältigen Praxis- und Reha-Einrichtungen hier hat stadtweite Bedeutung. Darum geht es bei dem Umbau der Torstraße eben nicht nur um Menschen, die durchfahren oder Menschen, die hier wohnen. Viele Menschen besuchen den Ort, um Gesundheitsdienstleistungen zu erhalten. Auch sie sind hier meist zu Fuß unterwegs und müssen die Straße sicher queren können. Arzt- und Körpertherapiepraxen haben genau so mit Aufheizung zu kämpfen, wie die Menschen in den Wohnungen. Nur dass hier noch stärker „vulnerable Gruppen“ betroffen sind, Menschen, die zum Arzt, zur Physio oder zur Körperarbeit gehen. Eigentlich, um gesund zu werden oder zu bleiben.
    Auf der Demo kommen Menschen aus diesen Einrichtungen und aus dem Gesundheitsbereich zu Wort und geben auf der Demo ganz konkrete Impulse für eine gesündere Torstraße und unsere eigene Gesundheit. Wir freuen uns schon sehr und ihr dürft gespannt sein, was euch am Mittwoch erwartet.
    Damit uns die Torstraße in Zukunft nicht krank macht, bleibt es dabei:
    Wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße.
    Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße. Diesmal gehen wir wieder zum Rosenthaler Platz.

  • Die Stadt hat Fieber und es ist Ihnen egal!
    Wir gehen mittwochs auf die Strasse und versuchen diesen Irrsinn noch zu stoppen
    immer 17 Uhr ab Ecke Tucholsky-/Torstrasse
     
    Es bleibt dabei, wir gehen mittwochs um 17 Uhr auf die Straße.
    Immer Treff Ecke Torstraße / Tucholskystraße.

    Noch immer ist die Dringlichkeit nicht allen bewusst geworden: Die Bauleistungen sind ausgeschrieben, Angebotsabgabe bis 18. August, dann Auswertung und Auftragsvergabe bis Oktober. Schon im Oktober droht die Fällung eines Viertels der Bäume zwischen Chausseestaße und Rosenthaler Platz, um „Baufreiheit“ zu schaffen.
    Viele von uns sind bereit, sich in den Weg zu stellen, wenn es dazu kommt. Der bessere Weg ist aber, schon die Auftragsvergabe zu verhindern.

    Das können wir nur mit Druck schaffen: Auf die heute verantwortliche Politik, auf die Kandidat:innen der demokratischen Parteien, auf die Umwelt-, Verkehrs-, Wirtschafts- und Finanzverwaltung, über alle Kanäle die ihr persönlich habt oder in eurem Bekanntenkreis kennt. Mit der Nutzung von Rechtsmitteln. Und mit vielen Menschen auf den Demonstrationen. Und mit Zeichnung unserer Petition (aktuell haben schon über 9.000 Menschen unterschrieben, da geht bis Anfang September noch mehr!).

    Diese Hitze-, Lärm- und Feinstaubhölle muss verhindert werden. Alle Senator:innen und Staatssekretär:innen haben einen Amtseid geschworen: Schaden von der Stadt abzuwenden. Bei „guter“ Planung müssten also Hitze, Lärm und Luftschadstoffe sinken, sie werden aber potenziell erhöht. Beim Lärm reißen einige Bereiche der Torstraße schon heute die Grenzwerte, Tags sowieso, aber auch nachts mit Fassadenlärmpegeln weit über 60 dB(A). Tropische Nächte mit Temperaturen nicht unter 20 Grad nehmen in Zahl und Dauer rapide zu. Wir hören von Menschen, die an der Torstraße wohnen, dass in einigen Wohnungen schon unerträgliche Zustände herrschen. Und in dieser zugespitzten Situation nimmt uns Frau Bonde unsere natürlichen Klimaanlagen weg? Kannste dir nicht ausdenken.

    Die Hitze ist bereits mit aller Macht da, aber das ist erst der Anfang. Wir werden uns in den nächsten Jahren das „kühle 2026“ zurückwünschen. Die Fällung von Dutzenden Bäumen ohne jeglichen Ausgleich im Hinblick auf Schatten und Kühlung verhöhnt alle Menschen, die hier leben und arbeiten oder zu Gast sind. Und vernichtet Existenzen.

    Das Schwerpunktthema der Demonstration am 05. August ist (folgerichtig): HITZE.
    Das schöne Versprechen auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Umwelt (!) für eine grünere Stadt mit mehr Bäumen und mehr Aufenthaltsqualität gilt in der Torstraße einfach nicht. Ebenso wie die im Stadtentwicklungsplan Klima 2.0 formulierten Ansprüche für die ganze Stadt und für vorbelastete Bereiche wie unsere Nachbarschaft. Die Torstraße darf keine Asphaltautobahn werden und alles Lebendige an den Rand drängen, sondern muss eine Klimastraße als Vorbild für Berlin werden.

     
    Stoppt die Planung!
    Stoppt die Vergabe der Bauarbeiten!
    Beteiligt endlich Menschen und Fachleute!
    Schluss mit der Hinterzimmerpolitik und dem intransparenten Verwaltungshandeln!

    Die meisten von euch werden unsere eigene Petition unterschrieben haben, aber noch immer wissen nicht alle Nachbarinnen und Nachbarn darüber Bescheid. Bitte sprecht eure Nachbarschaft an, die Petition zu unterschreiben und am Mittwoch zu den Demos zu kommen. Auch Plakate ins Treppenhaus oder ins Fenster zu hängen, kann helfen. Das aktuelle kleine Plakat für die Demo findet ihr im Anhang zu diesem Newsletter.
    Mehr Aktuelles auf unserer Webseite: https://torstr.org   
    Petition: https:/openpetition.de/!torstrasse
    Nächste Treffen unserer Bürgerinitiative
    Wir treffen uns alle zwei Wochen Mittwochs um 19:30 in in oder vor der Begegnungsstätte Mehr Mitte in der Torstraße 190.
    Die nächsten Termine sind:
    Mi. 05.08. 19.30
    Mi. 19.08. 19:30

    Es würde uns freuen, wenn ihr diese Informationen mit euren Nachbarinnen und Nachbarn, Gewerbetreibenden und Gesundheitseinrichtungen im Kiez sowie weiteren Interessierten teilt und natürlich, wenn wir uns bei den Demos sehen.
    Eure Bürgerinitiative Lebendige Torstraße.
    Bürgerinitiative Lebendige Torstraße
    c/o
    Eckhard Hasler, Elisabethkirchstraße 14, 10115 Berlin
    hasler@stadtnachdenken.de
    Diesen Newsletter erhält, wer auf unserem E-Mail-Verteiler ist, d. h. wer uns seine E-Mail-Adresse zum Zweck der Information gegeben hat. Falls das nicht so gemeint oder ein Fehler war, bitte eine kurze E-Mail an newsletter@stadtnachdenken.de. Wir löschen dann die E-Mail-Adresse unverzüglich aus dem Verteiler und löschen die E-Mail-Adresse auch aus allen unseren Unterlagen. Ohnehin geben wir keine E-Mail-Adressen, Namen oder Adressen an Dritte weiter.
    Zum Newsletter könnt ihr euch am besten auf der Internetseite der Bürgerinitiative anmelden.
    Die E-Mail hasler@stadtnachdenken.de könnt ihr auch gerne an Interessier

Die Debatte kann exemplarisch sein für andere Hauptstraßen anderer Berliner Bezirke - was für die Torstrasse zutrifft, gilt überall in Berlin! Neben Baumpflege und Pflanz- Konzepten braucht Berlin unbedingt auch neue Verkehrskonzepte, die innerhalb des S-Bahnrings Belastungen durch Feinstaub, Flächenversiegelung und Unfallgefahr drastisch mindern! Größer denken, umfassender planen, gemeinsam handeln!

Ich halte die Forderungen dieser Petition für nicht ausgewogen. Die Torstraße ist eine zentrale Hauptverkehrsachse und nicht nur Aufenthaltsraum. Eine pauschale Reduzierung der Fahrspuren und ein Planungsstopp gefährden Verkehrsfluss, Wirtschafts- und Rettungsverkehr und verlagern Probleme in Nebenstraßen. Notwendig ist eine sachliche Weiterentwicklung der Planung mit Beteiligung – aber ohne Blockade und ideologische Vorfestlegung.

Warum Menschen unterschreiben

Ich mag das Berlin so grün ist und möchte nicht, dass die Bäume entfernt werden. Meine Kinder wachsen hier auf und möchte dass sie, obwohl sie in der Stadt wohnen, noch einiges an Grün um sich haben. Ich finde der Torstrasse nicht besonders schön, aber mit Bäume geht es einigermaßen. Es wäre sehr schade wenn sie weggeholt werden würden.

Klimawandel ist da, Städte erhitzen sich! Die Folgen sind gravierend, sowohl gesundheitlich als auch wirtschaftlich! Mehr Grün, weniger Autos!!! Das sollte , das muss das Ziel sein!!
Zudem- Alte große Bäume kann man nicht schnell ersetzen-sie sind wertvoll!!! Schatten, Abkühlung, Sauerstoff!

Erhalt der Bäume
Bedürfnisse aller Bürger*innen berücksichtigen

Die Bäume halten uns am Leben. Sie filtern und säubern unsere Luft. Sie bieten Schatten und Schutz an heißen Tagen. Sie speichern CO2 und liefern Sauerstoff. Sie machen unseren Lebensraum lebenswert. Alle Bäume müssen erhalten bleiben!!!

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