Neuigkeiten
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Liebe Unterstützer/innen von Social Media erst ab 16,
„Ich bin 16 und die Sozialen Medien haben meine Jugend komplett zerstört“;
„Der soziale Druck macht Kinder und Eltern kaputt“;
„Aus Sorge um die Zukunft meiner Enkel unterstütze ich diese Petition“.Dies sind drei von mittlerweile über 52 000 Kommentaren, die Sie beim Unterschreiben der Petition hinterlassen haben.
Seit dem Start der Petition hat sich viel getan. Die Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ wird im September ihren Abschlussbericht vorlegen.
Ihre Handlungsempfehlungen hat sie schon präsentiert. Sie empfiehlt Social Media ab 13. Auch die Expertenkommission der EU empfiehlt dieses Einstiegsalter. Ich bin froh, dass sich überhaupt etwas tut, doch es reicht noch lange nicht, denn:- Es zeichnet sich allerhöchstens eine Altersregulierung von Social Media bis zum Alter von 13 oder 14 Jahren ab. Ich bin überzeugt: Ein Start in die Sozialen Medien in diesem Alter ist zu früh, denn in dem Alter sind Jugendliche besonders vulnerabel.
- Es wird vermutlich darauf hinauslaufen, dass die EU-App zur Altersregulierung eingesetzt wird. Datenschützer sehen diese kritisch. Ich auch. Es gäbe datenunabhängige Alternativen, die aber nicht im Sinne der Tech-Lobby sind.
- Neben Social Media gibt es diverse andere Gefahren im Internet, denen Kinder und Jugendliche schutzlos ausgeliefert sind, die bei einer möglichen Altersregulierung aber bisher leider nicht im Fokus stehen. Ich denke: Auch Online-Games (mit Chat-Funktion), Messenger und KI benötigen eine Altersregulierung.
- Das digitalisierte Lernen in Schulen wird in Deutschland weiter ausgebaut. Wir sollten auch das zurückfahren.
Die Gründe für all dies stelle ich in meinem Sachbuch „Schutzlos digital“ dar, das im September erscheint und schon überall im Buchhandel vorbestellt werden kann.
Einige Ihrer Kommentare stehen – verfremdet und anonymisiert – in meinem Buch, die teils ganz persönliche, oft bewegende oder erschreckende Einblicke geben. Hier gibt es eine Leseprobe:
https://www.book2look.com/book/9783426569436Ich hoffe, mein Buch kann – wie auch schon die Petition – ein klein wenig dazu beitragen, den Kinder- und Jugendschutz im digitalen Raum voranzubringen.
Wenn Sie „Schutzlos digital“ lesen, freue ich mich über Rückmeldungen (möglich über den Button „Frage an den Initiator“), Rezensionen und Empfehlungen.
„Schutzlos digital“ ist keine leichte Kost. Es zeigt, wie viele unserer Kinder und Jugendlichen heute aufwachsen. Und es zeigt, was wir ändern sollten, damit sie gesünder, sicherer und glücklicher aufwachsen und wieder besser lernen können.
Verbinden möchte ich meine Nachricht mit einem Dank an Sie alle. Denn alle, die sich Gedanken zum Thema machen, sich mit anderen darüber austauschen, vielleicht selbst aktiv werden oder mit Kindern/Jugendlichen in die Auseinandersetzung gehen, sorgen mit dafür, dass sich die Norm in der Gesellschaft verschiebt. Wir haben es in der Hand, in was für einer Welt wir unsere Kinder und Enkelkinder aufwachsen lassen wollen.
Hoffnungsvolle Grüße
Jeannette Deckers
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Leserbriefe zu „Social-Media-Verbot für Kinder? Falsch – es geht um eine Identifikationspflicht für alle“ (siehe Leserbrief 2)
am 30.06.2026
Die Welt ist in ihren Gedanken und Ausführungen so grausam ...
Gab es nicht schon genug Suizide durch solche Medien ?