Milieu

Rettung der Kastanie

Indiener niet openbaar
Petitie is gericht aan
Bezirksvertretung

1.080 handtekeningen

Petitie-ontvanger heeft niet gereageerd.

1.080 handtekeningen

Petitie-ontvanger heeft niet gereageerd.

  1. Begonnen 2021
  2. Handtekeningeninzameling voltooid
  3. Ingediend
  4. Dialoog
  5. Mislukt

De petitie is gericht aan: Bezirksvertretung

Eine mind. 70 Jahre alte, gesunde Kastanie, die an der Clever Straße 36/38 Köln steht, soll durch die Bauarbeiten der Firma Corpus Sireo gefällt werden. Diese Fällung ist überflüssig, da die Bauarbeiten eigentlich auch ohne die Fällung stattfinden können. Wir wollen die Fällung der Kastanie verhindern, indem wir Unterschriften der Bürger/-innen sammeln und diese der Stadt Köln weiterleiten.

Reden

Für das Klima im Veedel spendet die Kastanie Sauerstoff und ist ein schöner, schattiger Platz zum spielen. Und wir möchten, dass die Kastanie bleibt, denn sie ist uns ans Herz gewachsen und prägt diesen Platz. Wir sammeln die Unterschriften insbesondere im Namen der Kinder des Veedels.

Deel petitie

Afbeelding met QR-code

Afscheurstrookje met QR-code

downloaden (PDF)

Gegevens met betrekking tot de petitie

Petitie gestart: 16-01-2021
De petitie eindigt: 12-02-2021
Regio: Köln Köln-Innenstadt
Categorie: Milieu

Nieuws

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Unterstützer*innen der Petition Rettet die Kastanie,

    die Kastanie wird erhalten!

    Heute Abend hat CORPUS SIREO per Livestream eine Anwohnerinformation durchgeführt. Wir bemühen uns, den O-Ton von CORPUS SIREO wiederzugeben. Ganz ist uns das sicher nicht gelungen, aber so ungefähr waren die Worte: „Zunächst lag uns ein Gutachten über die Standsicherheit des Baumes vor, welches zu einem negativem Urteil kam. Da die Kastanie im Eingangsbereich steht, ist die Standsicherheit naheliegender Weise von besonderer Bedeutung.
    Es hat nun eine Nachuntersuchung stattgefunden, die dem Baum Standsicherheit und Vitalität bescheinigt. Wir werden den Baum deswegen erhalten und in die Planungen für die Außenanlage integrieren und besser in Szene setzen.“

    Der Planer der Außenanlagen erklärte dann, wie diese Integration erfolgen soll. Die Fläche um den Baum soll von einem Quadrat von derzeit 2 * 2 Meter zu einem Kreis mit Durchmesser von 5 Metern erweitert werden.

    Wir freuen uns über diesen Entschluss der CORPUSSIREO!

    Der Planer hat auch die weiteren Planungen für die Außenanlagen erläutert. Hier sind verschiedene Hochbeete und Pflanzkübel geplant. Sie sollen mit verschiedenen mittelhohen Bäumen und blühenden Pflanzen gestaltet werden. Auf Nachfrage bestätigte er aber auch, dass drei weitere Bäume im Innenhof (Zwei Birken und eine Robinie) gefällt werden sollen.

    Es bleibt aber trotzdem noch einiges zu tun bei diesem Bauprojekt in Bezug auf den Baumschutz der Bäume, die nicht gefällt werden sollen. Der sachverständige Planer zählte einige Maßnahmen der DIN 18920 zum Baumschutz bei Bauarbeiten auf. Zum Beispiel die Notwendigkeit zum Verlegen von Stahlplatten zum Schutz des Wurzelwerks umliegender Bäume gegen Belastung durch schwere Baufahrzeuge. Jeder der die Baustelle aktuell besichtigt, wird schnell zu dem Schluss kommen, dass derzeit mindestens 2 Straßenbäume (Linden) überhaupt nicht (und erst recht nicht fachgerecht) geschützt sind, obwohl die LKW mit den Schuttcontainern direkt neben ihnen (30 cm Entfernung) fahren.

    Unsere Petition zur Kastanie wird nun noch in der Bezirksvertretung Innenstadt behandelt werden. Die Stadt Köln hat aus unserem Schreiben mit der Unterschriftenliste zwei Beratungsvorgänge gemacht: einen zur Fällung der Kastanie und einen zur Revision der Baumschutzsatzung. Wir werden über die Ergebnisse dieser Beratungen wieder berichten. Und wir werden dort aktiv den Baumschutz der Kastanie und der Straßenbäume (o.g. 2 Linden) einfordern.

    Viele Grüße,

    Julia Utzerath und die Kastaniencrew (Marie, Lotta und Sophie, alle 11 Jahre alt)
  • Liebe Unterstützer/innen unserer Petition gegen die Fällung der Kastanie Clever Straße 36/38,

    es ist geschafft - wir haben tatsächlich 1080 Unterschriften gesammelt! Sie kommen aus Köln aber auch aus allen Bundesländern und sogar aus dem Ausland. Wir danken Euch allen für die Unterstützung!
    Der Dank geht aber auch an alle, die durch Weiterleiten auf uns aufmerksam gemacht haben oder uns Zugang zu ihren Plattformen (digital und analog als Aushänge) gegeben haben: Also zum Beispiel an die Facebook Gruppe Agnesviertel, an nebenan.de, die IG Neustadt-Nord/Villenviertel, an mehrere Parteien bzw. deren Ortsvereine, an einige Kiosk- und Ladenbesitzer. Und natürlich auch ein herzliches Dankeschön an den Kölner Stadtanzeiger.

    Wir haben heute die Unterschriftenliste als Ausdruck an den Bezirksbürgermeister des Bezirks Innenstadt Köln Herrn Andreas Hupke per Brief übergeben (siehe Auszug am Ende). Und wir haben einen Brief an Frau Oberbürgermeisterin Reker geschrieben (ohne Unterschriftenliste). Auch hier die entscheidenden Zitate im Auszug am Ende der Neuigkeit. Und last but not least haben wir auch CORPUSSIREO Real Estate per Brief aufgefordert, auf die Fällung der Kastanie zu verzichten.

    Es scheint nun tatsächlich positive Bewegungen zu geben. Zum einen ist seit ein paar Tagen die Kastanie durch Zäune geschützt. Zum anderen möchten wir aus einer am 18.02.2021 versandten Einladung zu einer Anwohnerinformation von CORPUS SIREO zitieren: „ Der Erhalt der Kastanie vor dem ehemaligen Haupteingang an der Clever Straße liegt vielen von Ihnen wie auch uns sehr am Herzen. Wir müssen aber insbesondere bei älteren Bäumen auch auf deren Standsicherheit – und damit auf die Sicherheit aller Passanten – achten. Deshalb haben wir den Baum ausführlich auf seine Gesundheit und Standsicherheit untersuchen lassen. In der Veranstaltung am 3. März werden wir Ihnen vom Stand der Untersuchungen berichten.“

    Wir werden an dieser Veranstaltung in jedem Fall teilnehmen und über die Ergebnisse berichten. Ein erstes Ergebnis der Untersuchung des Baumes ist übrigens schon geleakt: Die Kastanie ist mit 110-120 Jahren wohl deutlich älter als bisher gedacht.
    Selbstverständlich werden wir auch über die Beratung der Petition in der Bezirksvertretung Innenstadt berichten. Wir sind hier auch in engem Austausch mit der Interessengemeinschaft Neustadt-Nord / Villenviertel e.V.. (Kontakt für Informationen und Mitarbeit: IG-Neustadt-Nord@web.de). Dieser Verein hat einen Bürgerantrag mit ähnlichem Inhalt wie unsere Petition gestellt. Wir sind deswegen und auch wegen eines Gesprächs mit dem Bezirksbürgermeister Andreas Hupke sehr zuversichtlich, dass sich die Bezirksvertretung Innenstadt mit unserem Thema befassen wird.

    Kurzum, wir haben gemeinsam einige wichtige Meilensteine erreicht! Erfolg haben wir aber erst, wenn CORPUSSIREO der Baum so sehr am Herzen liegt, dass sie ihn in ihre Planungen integrieren und ihn gegen die unvermeidlichen Widrigkeiten von Bauarbeiten gut schützen.

    Viele Grüße,
    Julia Utzerath & die Kastaniencrew

    Auszug Brief an Bezirksbürgermeister Hupke
    „Wir bitten Sie mit einer Beratung des Vorgangs in der Bezirksvertretung Innenstadt ein deutliches politisches Signal an Corpus SIREO aber auch alle anderen Projektentwickler zu senden, dass
    • der Schutz von alten Bäumen und insbesondere der Kastanie in der Clever Straße 36/38 ein sehr wichtiges Anliegen der Kölner Bürger*innen ist. Es darf in Zukunft keine Planungen mehr geben, die von vorneherein eine Fällung von gesunden Bäumen vorsehen. Im Gegenteil, die Planungen von Immobilienentwicklungen müssen den Schutz dieser Bäume vorsehen.
    • die Fällung der Kastanie Clever Straße 36/38 unterbleiben muss.
    • die Baumschutzsatzung zügig überarbeitet werden muss.“

    Auszug Brief an Oberbürgermeisterin Reker
    „Wir haben die Unterschriftenliste an Bezirksbürgermeister Hupke mit der Bitte um Behandlung in der Bezirksvertretung Innenstadt übergeben. Wir möchten aber auch Sie bitten, sich für die Kastanie einzusetzen:
    • Bitte unterstützen Sie die untere Naturschutzbehörde in einer baumfreundlichen Anwendung der Baumschutzsatzung. Dies gilt insbesondere für die Kastanie in der Clever Straße 36/38. Aber es sollte auch für alle anderen Bäume gelten.
    • Bitte kommunizieren Sie allen Projektentwicklern klar und deutlich, dass Sie den Schutz von Bäumen in ihren Planungen von vorneherein berücksichtigen müssen. Es kann nicht mehr sein, dass, wie im vorliegenden Fall geschehen, Projektentwickler in ihren Planungen einfach so die Fällung von Bäumen als leicht erreichbar einkalkulieren.
    • Bitte setzen Sie sich für eine zügige Überarbeitung der Baumschutzsatzung ein. Das bisherige System der Baumschutzsatzung legt die Hürden für eine Erlaubnis von Fällungen offensichtlich nicht hoch genug an. Und das System des Ausgleichs muss deutlich überarbeitet werden, damit bei einer erlaubten Fällung wirklich ein gleichwertiger Ersatz vor Ort in angemessener Zeit entsteht.“

Aus Sympathie für einen Altersgenossen, da der Baum im Alter vieler und viele in seinem sind. Auch aus Sympathie mit dem noch älteren Altersgenossen, an den und dessen Lied "vum ahle Kuschteiebaum" man gerade am Tag vor Wieverfastelovend denken muss. Außerdem sind manche Kölner nicht allzuweit vom Standort des Baumes 13 Jahre zur Schule ins "alte" Dreikönigsgymnasium am Thürmchenswall gegangen. Drei Tage vor Petitionsablauf sollte man außerdem laut schmettern: Kölsche, hööt die Signale, op zom letzte Gefecht, Junge und och Ahle, kämpft öm dem Baum si Recht!

Die Kastanie befindet sich nicht im öffentlichen Raum, sondern auf Privatgrundstück. Wenn hier Kinder drunter spielen, Kastanien einsammeln etc. und ein Ast abbricht, jemand verletzt wird oder gar noch schlimmer, wer haftet dann? Wenn es dann noch ein Gutachten gibt, was besagen würde, dass ein Versagen des Baums nicht auszuschließen ist... Ich persönlich würde das Risiko als Eigentümer auch nicht eingehen wollen. Alternativ müsste der Platz mit einem Zaun abgesperrt werden, um Unbefugten den Zutritt zu verbieten.

Help mee om burgerparticipatie te vergroten. We willen je kwesties kenbaar maken en daarbij onafhankelijk blijven.

Nu ondersteunen