Region: Berlin
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Einführung eines Referendums bei Privatisierungen im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge

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Abgeordnetenhaus

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  1. Rozpoczęty 2013
  2. Zbiórka zakończona
  3. Zgłoszone
  4. Dialog
  5. Nie powiodło się

Petycja skierowana jest do: Abgeordnetenhaus

Bei Privatisierungen von Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge sollten die Berlinerinnen und Berliner das letzte Wort haben. Das Abgeordnetenhaus Berlin wird aufgefordert, zwingende Volksentscheide bei Privatisierungen im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge einzuführen. (Privatisierungsreferendum)

Uzasadnienie

Spätestens seit dem Erfolg des Volksbegehrens zur Veröffentlichung der Wasserverträge hat die öffentliche Debatte über Privatisierung und Rekommunalisierung wieder an Schwung gewonnen. Der RWE-Anteil an der Wasserversorgung wurde unter Einsatz erheblicher öffentlicher Mittel zurückgekauft. Das Volksbegehren des Energietisches bringt nun auch die Stromversorgung auf die Agenda und im Bereich der Wohnungspolitik wird über den Einfluss öffentlicher Wohnungsbaugesellschaften auf die Mietpreisentwicklung gestritten.

Die Daseinsvorsorge ist ein sensibler Bereich, da sie die Grundbedürfnisse der Menschen betrifft. Schließlich geht es um die Bereitstellung von Energie- und Wasser, den Betrieb von Krankenhäusern, Mobilität im öffentlichen Nahverkehr sowie um die Gewährleistung bezahlbaren Wohnraums. Durch eine Privatisierung wird die demokratische Steuerungsfähigkeit in einem bestimmten Bereich erheblich eingeschränkt. Die Berliner Wasserversorgung ist ein gutes Beispiel dafür, dass solche Vorgänge auch nur schwer wieder rückgängig zu machen sind. Öffentliche Unternehmen der Daseinsvorsorge werden aus Steuergeldern und Leistungsentgelten finanziert und dienen dem Gemeinwohl. Sie gehören letztlich allen Berlinerinnen und Berlinern. Bei Verkauf ihres Eigentums sollten die Eigentümerinnen und Eigentümer gefragt werden. Es braucht ein zwingendes Referendum bei Privatisierungen im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge!

Das Abgeordnetenhaus berät zurzeit über die Einführung eines Privatisierungsreferendums. Die SPD hat sich bereits positiv dazu geäußert. Es hängt nun am Koalitionspartner, der CDU, ob die Berlinerinnen und Berliner zukünftig bei Privatisierungen ein Mitspracherecht erhalten.

Das Referendum sollte nicht nur bei klassischen Fällen der Privatisierung wie Verkäufen bzw. Teilverkäufen von öffentlichen Unternehmen gelten. Die Bürgerinnen und Bürger sollten auch bei der befristeten Übertragung von Unternehmenswerten sowie dem Betrieb der entsprechenden Leistung das letzte Wort haben, auch wenn die Betriebsmittel im Eigentum des Landes Berlin verbleiben.

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Informacje na temat petycji

Ruszyła petycja: 05.03.2013
Petycja się kończy: 15.06.2013
Region: Berlin
Kategoria: Gospodarki

Aktualności

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    innerhalb von drei Wochen haben 1.230 Menschen die Petition für ein Privatisierungsreferendum unterzeichnet. Ein toller Zwischenerfolg - und ein wichtiges Zeichen von unten, dass die Kontrolle über die öffentliche Daseinsvorsorge bei den Bürgerinnen und Bürgern liegen muss. Aufgrund von aktuellen politischen Entwicklungen haben wir uns nun dazu entschlossen, die Laufzeit dieser Petition bis zum 16. Juni zu verlängern. Dies möchten wir im Folgenden kurz begründen.

    Mehr Demokratie möchte mit der Petition die Zweiflerinnen und Zweiflern im Berliner Abgeordnetenhaus erreichen und überzeugen. Es wird eine Zwei-Drittel-Mehrheit benötigt, um das Privatisierungsreferendum in die Landesverfassung zu schreiben. SPD und Bündnis 90/Die Grünen haben sich schon öffentlich dafür ausgesprochen.

    Am vergangenen Donnerstag hat der SPD Landesvorsitzende, Jan Stöß, auf einer Veranstaltung im Abgeordnetenhaus zum diesem Thema über den Verhandlungsstand mit dem Koalitionspartner berichtet. Die CDU möchte das Thema aus dem Wahlkampf halten. Darüber hinaus war Konsens auch bei SPD und Linksfraktion, dass keine Eile besteht und Gründlichkeit vor Schnelligkeit geht. Um Schlupflöcher im Gesetzentwurf zu schließen, sind es noch viele Details zu regeln. Denn der Bereich der Wasserversorgung hat gezeigt, dass dem Erfindungsreichtum in der Konstruktion privat-öffentlicher Unternehmen keine Grenzen gesetzt sind.

    Für uns heißt das: Wir wollen diesen Zeitraum nutzen, um weiter zu mobilisieren und Unterzeichner/innen zu gewinnen. Deshalb haben wir die Laufzeit unserer Petition um 83 Tage verlängert. Wir werden nun bis zum 16. Juni weiter Unterschriften sammeln. So bleibt auch ausreichend Zeit, um das Thema in der Zivilgesellschaft zu verbreiten. Denn je mehr Menschen die Petition unterzeichnen, desto mehr stärken wir die Verhandlungsmacht der Befürworter im Abgeordnetenhaus.

    Wir möchten Ihnen für Ihre Unterstützung danken und werden Sie weiterhin über die Petition auf dem Laufenden halten!

    Mit besten Grüßen,

    Oliver Wiedmann
    Landesvorstand Mehr Demokratie e.V.
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir möchten Sie und Euch auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, die das Anliegen unserer Petition konkret diskutiert. Unter dem Titel "Wie sollte eine Privatisierungsbremse für die Berliner Verfassung aussehen?" lädt die Fraktion der Linken am 14. März zu einer Podiumsdiskussion ins Abgeordnetenhaus.

    Im Folgenden der Einladungstext der Veranstalter:

    Volksentscheid vor Privatisierung
    Einladung zur Podiumsdiskussion: Wie sollte eine Privatisierungsbremse für die Berliner Verfassung aussehen?

    In den vergangenen 20 Jahren haben deutsche Kommunen und Bundesländer vieles privatisiert: Stromversorger, Schwimmbäder, Wasserbetriebe sind nur einige Beispiele. Die einmaligen Einnahmen für die öffentlichen Haushalte wurden mit politischem Gestaltungsverlust und oftmals steigenden Preisen für die Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlt. Und auch wenn der Trend jetzt wieder hin zu mehr kommunalem Eigentum geht, ist doch zu fragen, wie sich in Zukunft Privatisierungswellen verhindern lassen.

    Wir laden ein zur Diskussion über die Verankerung einer Privatisierungsbremse in der Berliner Verfassung.

    Klaus Lederer und Harald Wolf

    Donnerstag, 14. März 2013 | 17.30 Uhr | Abgeordnetenhaus von Berlin | Niederkirchnerstraße 5 | 10111 Berlin | Raum 311

    Podiumsdiskussion: Wie sollte eine Privatisierungsbremse für die Berliner Verfassung aussehen?
    Mit
    • Jan Stöß (Landesvorsitzender der SPD Berlin)
    • Klaus-Dieter Schwettscher (ver.di Hamburg)
    • Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.)
    • Harald Wolf (Sprecher der Fraktion für Energie und Rekommunalisierung)
    Moderation: Klaus Lederer (Sprecher der Fraktion für Recht und Verbraucherschutz)

    Über eine Anmeldung bis zum 11. März 2013 unter krueckels@linksfraktion-berlin.de würden wir uns freuen.

Generell sollten alle Menschen an allen sie betreffenden Entscheidungen gleichberechtigt mitwirken dürfen: <a href="https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-von-volksentscheiden-als-alleinige-grundlage-der-politischen-entscheidungsfindu" rel="nofollow">www.openpetition.de/petition/online/fuer-die-einfuehrung-von-volksentscheiden-als-alleinige-grundlage-der-politischen-entscheidungsfindu</a>

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