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42.654 Stimmen – und unser Weg geht weiter...
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte Euch heute ein kurzes Update geben, wo wir mit unserer Petition „Für ein faires Rentensystem – ALLE müssen endlich in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen“ stehen.
Zunächst noch einmal: 42.654 Menschen haben unsere Forderung unterstützt.
Das ist eine beeindruckende Zahl – aber vor allem sind es 42.654 Menschen, die deutlich gemacht haben, dass sie sich eine ernsthafte Diskussion über die Zukunft unseres Rentensystems wünschen.
Inzwischen liegt die Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses vor. Auch wenn unsere Forderung nicht vollständig übernommen wurde, enthält die Stellungnahme aus meiner Sicht wichtige und durchaus positive Signale.Insbesondere wird der Gedanke aufgegriffen, dass ein solidarisches Rentensystem, das perspektivisch möglichst viele Erwerbstätige einbezieht, für die Menschen nachvollziehbarer und gerechter sein und die gesetzliche Rentenversicherung als tragende Säule unserer Altersvorsorge stärken kann.
Genau dort möchte ich jetzt weitermachen.
Denn mir geht es nicht darum, einzelne Berufsgruppen gegeneinander auszuspielen. Es geht auch nicht darum, bestehende Ansprüche von heute auf morgen infrage zu stellen.
Es geht um eine viel grundsätzlichere Frage:Können wir langfristig eine gemeinsame Basis der Altersvorsorge schaffen, die von möglichst allen getragen wird?
Dazu habe ich inzwischen auch ein eigenes Reformpapier erarbeitet, das mögliche Übergangswege und Lösungsansätze beschreibt. Gleichzeitig versuche ich derzeit, den politischen Dialog weiter auszubauen. Ich habe begonnen, gezielt Abgeordnete und politische Entscheidungsträger unterschiedlicher Parteien anzusprechen und möchte erreichen, dass unsere Petition persönlich in Berlin übergeben und inhaltlich diskutiert wird.
Dabei gibt es erste Signale, die mich zuversichtlich stimmen. Noch möchte ich allerdings nichts vorwegnehmen.
Denn eines ist ebenfalls klar:Der Weg ist noch lange nicht zu Ende.
Eine grundlegende Veränderung unseres Rentensystems entsteht nicht durch eine einzelne Petition und nicht über Nacht. Aber 42.654 Stimmen können einen Impuls setzen – wenn wir gemeinsam dafür sorgen, dass diese Stimmen auch weiterhin gehört werden.
Deshalb brauche ich Euch auch weiterhin.👉 Teilt unser Anliegen.
👉 Sprecht darüber.
👉 Macht Politikerinnen und Politiker in Eurer Region darauf aufmerksam.
👉 Bleibt Teil dieser Diskussion.Jede zusätzliche Öffentlichkeit und jede Stimme, die unser Anliegen weiterträgt, hilft.
Ich werde Euch selbstverständlich informieren, sobald es Neuigkeiten zur geplanten Übergabe und zu den politischen Gesprächen gibt.Aus 42.654 Stimmen soll jetzt ein politischer Dialog entstehen.
Danke an jeden Einzelnen von Euch, der diesen Weg bisher mitgegangen ist – und hoffentlich auch weiterhin mitgeht.
Tobias Kleinert
Initiator der Petition -
Änderungen an der Petition
am 26.08.2026 -
Liebe Community,
aus aktuellem Anlass möchte ich eine missverständliche Interpretation meines jüngsten Beitrags ausdrücklich korrigieren.
Die dort dargestellte Gegenüberstellung bezog sich ausschließlich auf die grundsätzliche Frage, wie deutsche Steuermittel verwendet und welche Projekte damit im Ausland finanziert werden. Es ging mir darum, staatliche Ausgaben hinsichtlich ihrer Priorität, Wirksamkeit, Transparenz und nachvollziehbaren Erfolgskontrolle kritisch zu hinterfragen – gerade in einer Zeit, in der bei der gesetzlichen Rente regelmäßig auf finanzielle Grenzen verwiesen wird.
Daraus abzuleiten, ich würde mich gegen Gleichstellung, Frauenrechte oder die Unterstützung benachteiligter Menschen positionieren, ist falsch und bestürzt mich. Frauenfeindliche, sexistische oder anderweitig diskriminierende Positionen stehen weder hinter diesem Beitrag noch hinter meiner Petition was ich entscheidend zurückweise. Ebenso wenig behaupte ich, dass einzelne Auslandsprojekte die Ursache der finanziellen Herausforderungen unseres Rentensystems seien.
Die Finanzierung einer zukunftsfähigen Alterssicherung ist selbstverständlich nicht nur eine Frage der Ausgaben. Ebenso wichtig sind die staatlichen Einnahmen, eine breitere Beitragsbasis und die Einbeziehung möglichst aller Erwerbstätigen. Genau hierfür steht meine Petition: für ein gerechteres und solidarisches Alterssicherungssystem, in das grundsätzlich alle Erwerbstätigen einzahlen.
Über politische Prioritäten und die Verwendung von Steuergeldern darf und muss kontrovers diskutiert werden. Auch die Kritik an meiner Darstellung ist legitim und willkommen. Eine sachliche Auseinandersetzung setzt jedoch voraus, Argumente von persönlichen Unterstellungen zu trennen.
Bezeichnungen wie „frauenfeindlich“, „sexistisch“, „demagogisch“ oder die pauschale Einordnung auf „AfD-Niveau“ weise ich entschieden zurück.Ich bin jederzeit bereit, meine Position zu erklären, Kritik anzunehmen und auch die Wirkung einer zugespitzten Darstellung zu reflektieren. Persönliche Anfeindungen und Äußerungen unterhalb der Gürtellinie werde ich jedoch nicht akzeptieren und halte ich auch egal bei welcher Diskussion für unangebracht.
Mein Anliegen bleibt eine offene, demokratische und respektvolle Debatte über die langfristige Finanzierung unserer Alterssicherung und die politische Prioritätensetzung bei begrenzten öffentlichen Mitteln. Unterschiedliche Auffassungen gehören dazu – persönliche Diffamierungen nicht.
Vielen Dank für Ihr/Euer Verständnis
Mit freundlichen Grüßen
Tobias