Recht auf Arbeit in Teilzeit muss erhalten bleiben

Petition richtet sich an
Wirtschaftsflügel der CDU

49.564 Unterschriften

99 %
50.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet 26.01.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Wirtschaftsflügel der CDU

Update: Der Antrag wurde abgeschwächt, der Rechtsanspruch auf Teilzeit bleibt bestehen. Dennoch wird weiter von „Lifestyle-Teilzeit“ gesprochen und mehr Druck in Richtung Vollzeit aufgebaut – besonders für Menschen im Leistungsbezug. Die Diskussion ist also nicht beendet. Setzen wir weiter ein klares Zeichen für den Schutz von Teilzeit.

Das Recht auf Teilzeit ist ein grundlegendes Arbeitnehmerrecht, das Flexibilität, Gesundheit und Chancengleichheit sichert. Ein Kipp dieses Rechts würde Millionen Menschen – vor allem Frauen, Eltern, Pflegekräfte und Menschen mit Behinderungen – in existenzielle Nöte stürzen. Teilzeit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für eine moderne, inklusive Arbeitswelt.
Wir fordern die Bundesregierung auf, das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) zu stärken und das Recht auf Teilzeit unangetastet zu lassen. Statt Rückschritte brauchen wir mehr Flexibilität, bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und eine Arbeitswelt, die allen Menschen gerecht wird."

Begründung

Stellen Sie sich vor, Sie müssten zwischen Ihrem Job und Ihrer Familie wählen. Oder zwischen Ihrer Gesundheit und einem Vollzeitjob. Für Millionen Menschen in Deutschland ist das keine hypothetische Frage – es ist ihre Realität. Das Recht auf Teilzeit gibt ihnen die Möglichkeit, beides zu vereinbaren: Beruf und Privatleben, Arbeit und Pflege, Karriere und Kindererziehung. Doch jetzt soll dieses Recht abgeschafft oder eingeschränkt werden. Das ist nicht nur unfair – es ist ein Angriff auf unsere soziale Sicherheit und die Zukunft unserer Arbeitswelt.

Deutschland steckt im Fachkräftemangel – und gleichzeitig sollen diejenigen, die arbeiten wollen, aber nicht können, aus dem Job gedrängt werden? Das ist absurd! Das Recht auf Teilzeit ermöglicht es Eltern, Pflegekräften, Studierenden und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, überhaupt am Arbeitsmarkt teilzuhaben. Ohne Teilzeit würden Millionen qualifizierte Arbeitskräfte verloren gehen – und Unternehmen hätten noch größere Probleme, Stellen zu besetzen.
Doch jetzt gibt es Bestrebungen, dieses Recht einzuschränken oder abzuschaffen. Das wäre ein wirtschaftlicher und sozialer Irrweg. Wir fordern: Das Teilzeitrecht muss bleiben – und gestärkt werden! Unterschreiben Sie jetzt, um Flexibilität und Chancengerechtigkeit zu sichern

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christian Stöveken, Griesheim
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.01.2026
Sammlung endet: 25.07.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,

    schon gehört? Die Tagesschau verriet, dass “Lifestyle-Teilzeit” ein starker Anwärter für das Unwort des Jahres sein könnte. 🤯

    Auch wenn der CDU-Wirtschaftsflügel seine Wortwahl nun zurücknehmen möchte, bleibt die Forderung die gleiche: Das Recht auf Teilzeit soll weiterhin eingeschränkt werden.

    Das bedeutet, es braucht weiterhin Menschen, die sich für das Recht auf ein Arbeitsmodell mit reduzierter Stundenzahl für alle laut machen. Sind Sie dabei?

    Wir von openPetition ein Video zur Petition veröffentlicht - gerne mitmachen 🤝 & teilen teilen teilen, damit das Thema noch mehr Menschen erreicht:

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    Vielen Dank für das Engagement!
    Ihr Team von openPetition

Teilzeitarbeit ist eine legitime, selbstbestimmte Entscheidung. Viele Beschäftigte würden ihre Arbeitszeit jedoch ausweiten, wenn die Rahmenbedingungen besser wären: gesetzlicher Anspruch auf Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten, verlässliche Kinderbetreuung mit sinnvollen Ferienangeboten, Entlastung bei der Pflege von Angehörigen sowie faire Regelungen zum Elternunterhalt. Investitionen in diese Strukturen wären nachhaltiger als reine Aufstockungsleistungen.

Es geht nicht um das Recht auf Teilzeit, sondern den RechtsANSPRUCH! Bei anerkannten triftigen Gründen wie z. B.: • Erziehung/Betreuung von Kindern, • Pflege von Angehörigen, • berufsbegleitende Fort- und Weiterbildung …gilt dieser weiterhin. Freiwillige Teilzeit soll keinen gesetzlichen Anspruch mehr haben. Stattdessen soll es hier stärker auf einen Dialog mit dem Arbeitgeber ankommen.

Warum Menschen unterschreiben

Tatsächlich sehe ich eine Herabsetzung der Arbeitszeit als sinnoll, um Arbeitsplätze zu schaffen. Und neben des Teilzeit-Zwangs einiger Arbeitgeber, muss es jedem selbst überlassen sein, wie viel man arbeiten kann und will.

Die zeitliche Gestaltung des Alltags muss individuell frei bleiben. Es gibt 1000 Gründe für Teilzeit auch ohne Care-Arbeit für Kinder oder Eltern oder Krankheitsbedingt, z.B. langer Arbeitsweg (>1,5 Stden einfach tgl) oder Fortbildung, private Projekte, ....

Das ist dermaßen lächerlich. Firmen nhaben vielleicht kein Budget, um eine Vollzeitkraft zu bezahlen und Arbeitnehmer ihre Gründe, nicht soviel arbeiten zu können. Außerdem gibt es doch wohl Studien, die belegen, dass die Produktivität steigt, wenn die Menschen nicht so viele Stunden arbeiten müssen.

Mein Mann und ich arbeiten seit unserem 2. Kind beide in Teilzeit, sonst könnten wir uns die Care-Arbeit nicht untereinander aufteilen. Sobald unser 3. Kind in die Kita gehen kann, werden wir wieder Teilzeit arbeiten. Zusammen kommen wir dann auf 60h/Woche, die wir zusammen arbeiten; ohne Care-Arbeit gerechnet! Sollte eine Teilzeit nicht mehr möglich sein, würde es uns nicht nur wirtschaftlich in den Ruin treiben, es würde Care-Arbeit diskreditieren, den beruflichen Wiedereinstieg insbesondere für Frauen erschweren und somit Frauen gezielt diskriminieren. Das Absuderste daran ist jedoch, dass dann nur noch einer von uns arbeiten gehen könnte und wir kämen nur noch auf eine 40h/Woche. Also leisten wir dann zusammen weniger. Danke Herr Merz für Ihre frauenverachtende Politik!

Ich arbeite aus gesundheitlichen Gründen Teilzeit.

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