Wie retten wir das Südstadt Center in Halle?

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Alexander Vogt

2.167 Unterschriften

Sammlung beendet

2.167 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 19.03.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Alexander Vogt

Das Südstadt Center bildet unser Stadtteilzentrum in Halles Süden. Wir fordern Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt auf, das Fortbestehen des Südstadt Centers zur Chefsache zu machen:

  1. Kurzfristig: Der OB beruft einen Südstadt-Center-Gipfel mit allen relevanten Akteuren (z. B. Eigentümer, Geschäfte, Mitarbeitende, Anwohnervertreter) ein. Der OB erarbeitet gemeinsam mit dem Vermieter ein Nutzungskonzept. Es soll mit dem Center wieder bergauf gehen, sodass Ordnung und Sauberkeit zurückkehren.
  2. Mittelfristig: Der OB prüft, ein “Rathaus Süd” mit öffentlichen Dienstleistungen und Treffpunkten als Ankermieter dort zu etablieren. Öffentliche Dienstleistungen wie die Stadtteilbibliothek gehören in das Stadtteilzentrum. Er prüft weitere Servicestellen, z. B. eine Außenstelle der Kfz-Zulassungsbehörde, zu etablieren.
  3. Langfristig: Der OB prüft, inwiefern im Notfall ein kommunales Unternehmen das Südstadt Center übernehmen kann, damit es weiter seine Funktion als Stadtteilzentrum und öffentliche Daseinsvorsorge erfüllt.

Begründung

Diese Forderungen bilden den Auftakt für eine offene Diskussion. Wie geht es mit dem Südstadt Center weiter? Welche Leistungen muss es auch künftig erfüllen? Wie können Anwohner, Stadt, Geschäfte und Betreiber gemeinsam profitieren?

Das Südstadt Center erfüllt nicht nur eine einfache Einkaufsfunktion und ist kein einfaches Gebäude in Privatbesitz. Es ist der Mittelpunkt des oftmals vernachlässigten Südens der Stadt. Es bietet öffentliche Daseinsvorsorge und Infrastruktur. Beispielsweise befindet sich dort die einzige Drogerie - für 28.000 Menschen in Südstadt und Silberhöhe. Entsprechend ist es hervorragend durch Straßenbahn-, S-Bahn-, Auto-, Rad- und Fußverkehr angebunden.

Die Funktion als Stadtteilzentrum ist in den vergangenen Monaten aufgrund der Situation im Center - wie defekten Toiletten und Vermüllung - in Mitleidenschaft gezogen worden. Verschiedene Geschäfte, Institutionen und medizinische Einrichtungen haben das Center bereits verlassen, da sich der Vermieter laut verschiedenen Medienberichten nicht um einen nutzbaren Zustand bemüht (Q1, Q2, Q3, Q4, Q5, Q6).

Auch wenn die Verwaltung und der Oberbürgermeister das Center nicht selbst betreiben, bieten sich dem OB hier verschiedene Handlungsspielräume und -pflichten. Diese reichen von einem engen Austausch mit Vermieter, Geschäften und Mitarbeitenden bis hin zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Beispielsweise könnten städtische Dienstleistungen oder die Gesundheitsversorgung künftig als Teil eines "Rathaus Süd" eine stärkere Rolle im Center spielen. Dies würde sowohl heutigen Erwartungen an eine bürgerfreundliche, wohnortnahe Stadtverwaltung als auch den Anforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht.

Es geht hierbei um Stadtentwicklung - in einem Stadtteil, der selten im Mittelpunkt steht.

Für das Südstadt Center ist es noch nicht zu spät (Q7). Die Situation bietet die Chance, das Center im Sinne der Bevölkerung neu auszurichten. Eine Studie der TH Aschaffenburg zeigte, dass die Entwicklung hin zu sogenannten “Dritten Orten” zukunftstauglich ist (Q8).

In Darmstadt zeigt sich gerade am Luisencenter, dass lokales Engagement und vor allem Verantwortungsbewusstsein von Investoren für solch ein Stadt(teil)zentrum entscheidend ist (Q9). Wichtig sind sichtbare Verbesserungen, beispielsweise im Bereich Sanitäranlagen und Sauberkeit. In Leverkusen wiederum hat ein städtisches Unternehmen ein Shoppingcenter übernommen und entwickelt es nun weiter (Q10). In Monheim haben zwei städtische Gesellschaften aus zwei Einkaufszentren die Monheim Mitte geschaffen (Q11).

Für Halle bietet eine Vision als “Rathaus Süd” genau diese Chance. Diese könnte öffentliche Serviceangebote wie KfZ-Zulassungen, Bibliothek, Gesundheit, Treffpunkten und mehr bieten. Anwohner, Stadt, Vermieter und Geschäfte würden profitieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SPD Halle-Süd, Halle (Saale)
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.11.2025
Sammlung endet: 18.03.2026
Region: Halle (Saale)
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Südstadt Centers,

    Gestern hatten wir einen Termin mit dem Oberbürgermeister Dr. Vogt. Hierbei ging es um die 2.165 Unterschriften, die Sie alle für das Südstadt Center geleistet haben.

    Details hierzu finden Sie hier: dubisthalle.de/petition-zum-suedstadt-center-uebergeben-2-165-buerger-fordern-loesungen-im-sueden/

    Ihre Unterstützung war und ist entscheidend, um in der Stadt und dem Oberbürgermeister zu zeigen, dass der Süden eine gute Versorgung benötigt. Das Südstadt Center ist laut Zentrenkonzept weiterhin eines von drei wichtigen Versorgungszentren in der Stadt.

    Das Südstadt Center fehlt. Es würde mich sehr freuen, wenn der Oberbürgermeister vor Ort Ihren Fragen und Anliegen persönlich zuhört.

    Wie es mit dem Center weitergeht, wird sich nicht in den nächsten Wochen klären. Der Eigentümer bleibt beim Brandschutz am Zug, danach kann die Wirtschaftsförderung mit ihm zusammen Zukunftsoptionen ausloten.

    Bei Fragen melden Sie sich jederzeit gerne.

    Ihr
    Julius Neumann
  • Liebe Unterstützer des Südstadt Centers,

    seit einigen Tagen ist unsere Petition beendet, zugleich ist zum Südstadt Center (leider) viel passiert. Die Nutzungsuntersagung und die fehlenden Geschäfte zeigen, wie wichtig das Center ist. Zugleich sind die Brandschutzmängel so gravierend, dass wir froh sein müssen, dass bisher niemand zu Schaden kam.

    Die Petition hat über 2.100 Unterschriften erreicht. Damit hätte ich nicht gerechnet - danke an alle!

    Das notwendige Quorum haben wir damit zwar knapp verfehlt (dazu waren zu viele Unterschriften nicht aus dem Bereich Halle). OpenPetition wird die Fraktionen und den Oberbürgermeister trotzdem um Stellungnahmen bitten.

    Die Petition werden wir Oberbürgermeister Dr. Vogt übergeben. Er hat mir am 28.01. vor dem Stadthaus gesagt, dass er einen Termin dafür anbieten wird.

    An dem Thema bleibe ich selbstverständlich dran. Es liegt aus meiner Sicht nun am Eigentümer und ob er die Mängel behebt. So oder so gilt: der Süden braucht ein Stadtteilzentrum!

    Bei Fragen melden Sie sich gerne über alle Kanäle.
    Genießen Sie Ihr Wochenende!

    Ihr
    Julius Neumann

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