Landesforstgesetz NRW 2026 fair gestalten – Waldschutz und naturverträgliches Mountainbiken gemeinsam

Petition richtet sich an:
Der Präsident des Landtags NRW

2.562 Unterschriften

7 %
2.105 von 29.000 für Quorum in Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen

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2.105 von 29.000 für Quorum in Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen
  1. Gestartet 14.05.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Der Präsident des Landtags NRW

Wir fordern, dass der geplante Gesetzentwurf zum Landesforstgesetz NRW nicht zu einem pauschalen Ausschluss von Singletrails führt. Radfahren im Wald soll weiterhin auf bestehenden Wegen möglich bleiben, sofern keine konkreten Gründe des Natur-, Boden- oder Artenschutzes entgegenstehen.

Statt pauschaler Verbote braucht NRW:

  • klare und verständliche Verhaltensregeln,
  • gezielte Sperrungen nur in sensiblen Bereichen,
  • legale und genehmigungsfähige Trail-Angebote,
  • eine enge Zusammenarbeit von Waldbesitz, Forst, Naturschutz, Wandernden und Mountainbikern.

Bewährte Modelle wie der Mountainbikepark Pfälzerwald zeigen, dass Rücksichtnahme, Naturschutz und Mountainbiken erfolgreich miteinander vereinbar sind.

Begründung

Der aktuelle Entwurf zur Novellierung des Landesforstgesetzes NRW sieht vor, dass Radfahren im Wald künftig nur noch auf Straßen, „Fahrwegen“ und ausdrücklich genehmigten Trails erlaubt sein soll. Als Fahrwege gelten nach dem Entwurf nur befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege, die im Regelfall von zweispurigen Fahrzeugen befahren werden können. Schmale Pfade und die meisten Singletrails würden damit faktisch nicht mehr unter das allgemeine Betretungsrecht fallen.
 
Warum das viele Menschen betrifft
Mountainbiken ist für hunderttausende Menschen in NRW ein wichtiger Ausgleich, gesundheitsfördernder Sport und naturnahe Freizeitaktivität. Viele Vereine und Ehrenamtliche engagieren sich seit Jahren für legale Trails, Pflegeeinsätze und Umweltbildung.
Durch die geplante Regelung würden zahlreiche bisher konfliktarm genutzte Wege von heute auf morgen illegal. Das hätte mehrere Folgen:

  • Ehrenamtliches Engagement würde ausgebremst.
  • Bewährte Touren und regionale Angebote gingen verloren.
  • Konflikte würden nicht gelöst, sondern in wenige verbleibende Wege verlagert.
  • Die Akzeptanz für Regeln würde sinken.
  • Tourismus und lokale Wertschöpfung könnten beeinträchtigt werden.

Wir erkennen die berechtigten Interessen aller Beteiligten an
Der Wald erfüllt wichtige Funktionen:

  • Schutz von Boden, Wasser und Artenvielfalt,
  • nachhaltige Waldbewirtschaftung,
  • Jagd und Wildruhe,
  • Erholung für alle Menschen.

Waldbesitzende, Försterinnen und Förster sowie Naturschutzorganisationen haben ein berechtigtes Interesse daran, Schäden und Konflikte zu vermeiden.
Gerade deshalb braucht es differenzierte Lösungen statt pauschaler Verbote.
Erfolgreiche Alternativen existieren bereits
Der Mountainbikepark Pfälzerwald zeigt seit vielen Jahren, dass ein kooperatives Modell funktioniert. Dort setzen Waldbesitz, Forst, Kommunen, Tourismus und Mountainbiker auf:

  • klare Trail-Regeln,
  • gegenseitige Rücksicht,
  • legale Strecken,
  • abgestimmte Lenkung.

Auch die DIMB Trail Rules und die Bundesplattform Wald – Sport, Erholung, Gesundheit (WaSEG) zeigen, wie unterschiedliche Interessen konstruktiv zusammengebracht werden können.

Unser Ziel
Wir möchten den Wald schützen und gleichzeitig eine naturverträgliche Nutzung ermöglichen.
Wir setzen uns für ein modernes Landesforstgesetz ein, das:

  • Waldschutz und Erholung gleichermaßen berücksichtigt,
  • bewährte Wege erhält,
  • Konflikte gezielt reduziert,
  • Ehrenamt und legale Angebote stärkt,
  • und erfolgreiche Praxisbeispiele als Vorbild nutzt.

Ein ausgewogenes Gesetz schafft Akzeptanz, schützt den Wald und ermöglicht ein respektvolles Miteinander aller, die den Wald nutzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gregor Lukas, Dortmund
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.05.2026
Sammlung endet: 13.11.2026
Region: Nordrhein-Westfalen
Kategorie: Sport

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Weil Radfahrern die gleichen Rechte wie Wanderern zustehen müssen. Ich verstehe gar nicht worin das Problem liegt, außer in neuen Downhilltrails, die illegal errichtet wurden. Radfahren auf Wegen, egal wie breit, ist genauso verträglich wie wandern, das Abrollen der Reifen über den Boden ist sogar eher vorteilhaft. Mehr als 50% der Wanderer haben Hunde, die viel problematischer als Fahrräder für die wild lebenden Tiere sind, insbesondere wenn sie nicht angeleint werden. Fahrräder bellen nicht…..

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Weil ich erholung von einem Stressigen Tag mit meinem MTB im Wald suche und ich beführte die bald nicht mehr zu dürfen.

Weil ich finde, dass der Gesetzesentwurf eine Einschränkung der Freizeitaktivitäten darstellt.

Ich bin ein rücksichtsvoll Mountainbiker und möchte gerne weiterhin die Wald und Wanderwege in NRW nutzen.

Wer auch immer diese Gesetzesvorlage vorangetrieben hat, hat offenbar ja nur ein "Feindbild" - nämlich die Radfahrer. Es tangiert nicht die Wanderer, die Reiter, die Hundebesitzer oder andere Gruppen, die den Wald als Naherholungsgebiet nutzen. Die Studienlage untermauert diesen Gesetzesentwurf ebenfalls nicht. Das Radfahren im Wald auf Waldwegen und Trails hat weniger Einfluss auf das Wild und den Waldboden, als allgemein geglaubt wird. In Bayern/Hessen gibt es sogar Naturschutzgebiete (Biosphärenreservat), in denen das Wandern auf den Wegen eingeschränkt wird / das Befahren mit dem Fahrrad aber erlaubt ist.
Die MTB-Fahrer, die illegal Downhillstrecken in den Hang hineinfahren, interessieren Gesetze eh nicht. Mit diesem Entwurf schikaniert man nur die Bevölkerungsgruppe von Radfahrern, die den Wald gleichberechtigt als Naherholungsgebiet nutzen möchten. Ich unterstütze daher diese Petition und möchte alle bitten, diese Aktion zu unterstützen und weiter zu verbreiten. V. Marks

Einheitliche Regelungen zwischen den Bundesländern

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67 %
3.649 Unterschriften
45 Tage verbleibend

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