Kinder haben keine Lobby – Recht auf Vergessenwerden für Krebsüberlebende jetzt!

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

7.567 Unterschriften

24 %
7.234 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung noch > 2 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

🎗️ Unsere Kinder kämpfen gegen den Krebs – und viele gewinnen!

Doch auch nach der Heilung werden sie weiter bestraft:

  • ❌ keine faire Versicherung
  • ❌ erschwerter Zugang zu Krediten & Wohneigentum
  • ❌ Hürden bei Verbeamtung oder Adoption

In 15 europäischen Ländern schützt ein „Recht auf Vergessenwerden“ (#RightToBeForgotten) ehemals Erkrankte vor solcher Diskriminierung.

👉 Nur Deutschland hinkt hinterher – und nimmt Betroffenen Chancen und Zukunft!

Dabei kann es jeden treffen – dein Kind, deine Familie, uns alle.

Krebs darf kein lebenslanger Stempel sein.

Diese Helden:innen verdienen eine Zukunft – ohne Benachteiligung.

➡️ Unterschreibe jetzt, damit geheilte Krebspatient:innen (Survivor) in Deutschland endlich dieselben Chancen haben wie alle anderen.

Begründung

In Deutschland leben über 40.000 Menschen, die als Kinder oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben [6]. Ihre Zahl wächst stetig – ein Erfolg moderner Medizin.

Trotz Genesung erleben viele dieser jungen Menschen bis heute Benachteiligungen – etwa bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder sogar bei Adoption und Pflege.

Eine aktuelle Untersuchung belegt, wie gravierend diese Belastungen sind – Deutschland braucht dringend ein gesetzlich verankertes „Recht auf Vergessenwerden“ (RTBF) [2].

In 15 europäischen Ländern gilt das RTBF bereits – meist nach fünf Jahren, teils früher.
Frankreich führte es 2016 ein und verkürzte 2023 die Frist auf fünf Jahre; Spanien und Belgien (ab 2025) folgen diesem Modell.

Italien, Niederlande, Portugal und Zypern sehen Fristen von fünf bis zehn Jahren vor, bei früh Erkrankten meist fünf Jahre.

Auch Dänemark, Luxemburg, Irland, Griechenland und Tschechien haben freiwillige Branchenvereinbarungen [1].

Ziel überall: Geheilte Menschen sollen nach angemessener Frist nicht länger finanziell oder rechtlich benachteiligt werden.

Fachverbände und Betroffenenorganisationen fordern europaweit ein RTBF spätestens fünf Jahre nach Ende der Behandlung – gesetzlich verankert, nicht nur als Selbstverpflichtung.

Auch die EU-Krebsstrategie verweist auf einen europäischen Kodex; Fachverbände sehen jedoch ein Gesetz als einzig verlässlichen Weg [4].

Das Beispiel Frankreich zeigt: Betroffene erhalten dort leichter Versicherungen, ihre finanzielle Belastung sinkt [5].

🔹 Was bedeutet das „Recht auf Vergessenwerden“?

Es verpflichtet Versicherungen, Banken und andere Stellen, bestimmte medizinische Informationen nach einer Frist nicht mehr abzufragen oder zu verwenden.

Für geheilte Krebspatient:innen (Survivor) heißt das:

  • Nach Ablauf der Frist müssen sie ihre frühere Erkrankung nicht mehr angeben.
  • Keine Zuschläge, Ausschlüsse oder Ablehnungen – nur weil sie einmal Krebs hatten.

🔹 Unsere Forderungen an Bundesregierung und Bundestag

  • Gesetzliches RTBF spätestens fünf Jahre ohne Rückfall nach Ende der Behandlung – für alle Krebsüberlebenden; bei Ersterkrankung unter 21 Jahren pauschal fünf Jahre, mit Option kürzerer Fristen (analog Frankreich) [1].
  • Geltungsbereich: Versicherungen, Kredite, Verbeamtung, Adoption und Pflege [1].
  • EU-Recht umsetzen: Richtlinie (EU) 2023/2225 mit fünfjähriger Frist ambitioniert übertragen und über Mindestvorgaben hinaus – besonders bei Verbraucherkrediten bis 100.000 € [4].
  • Transparenz & Durchsetzung: Aufsicht, Sanktionen, Beschwerdestelle, jährliches Monitoring [4].
  • Evidenzbasierte Ausgestaltung: Regelmäßige Aktualisierung einer Referenztabelle und Evaluation der Wirkung [1].

🔹 Warum das wichtig ist

  • Geheilte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verdienen gleiche Chancen wie alle anderen – ohne lebenslange Benachteiligung [2].
  • Nach fünf Jahren nähern sich ihre Risiken denen Gleichaltriger ohne Krebsvorgeschichte an; viele Länder haben ihre Gesetze daran angepasst [1].
  • Studien zeigen, dass RTBF-Regelungen finanzielle Hürden senken und Belastungen deutlich reduzieren [5].
  • Deutschland muss endlich nachziehen – für Chancengerechtigkeit und europäische Anschlussfähigkeit [1].

🔹 Kernpunkte im Gesetz

  • Informationsverbot: Nach Ablauf der Frist dürfen Versicherer oder Banken Krankheitsdaten nicht mehr erheben oder nutzen.
  • Benachteiligungsverbot: Keine Zuschläge oder Ablehnungen wegen überstandener Erkrankung.
  • Beweislast beim Anbieter: Er muss nachweisen, dass seine Entscheidung RTBF-konform ist.
  • Sanktionen: Bußgelder, Rückabwicklung unrechtmäßiger Verträge, Verbandsklagerecht.
  • Schutz früh Erkrankter: Pauschal 5-Jahres-Frist oder kürzer nach Referenztabelle – nach europäischen Modellen [1].

🔹 Stimmen aus Forschung und Praxis

  • „Signifikante lebenslange finanzielle und rechtliche Belastungen und Diskriminierung“ bei Survivor belegen die Notwendigkeit eines gesetzlichen Rahmens – auch in Deutschland [1].
  • Europaweite Fachverbände fordern ein einheitliches, gesetzlich verankertes RTBF nach fünf Jahren und warnen vor freiwilligen Selbstverpflichtungen [3].

🎗️ Krebs darf kein lebenslanger Stempel sein

Wer als Kind oder junge:r Erwachsene:r Krebs überlebt, hat eine unglaubliche Kraft und Hoffnung bewiesen.

Diese Helden verdienen keine Hürden – sondern eine Zukunft ohne Benachteiligung!

Setz ein Zeichen – unterschreibe und teile diese Petition!

🔹 Quellen (Auswahl)

[1] Survivor Deutschland (Positionspapier „Recht auf Vergessenwerden“, 2025)
[2] Hessing B. et al., Journal of Adolescent and Young Adult Oncology (2025)
[3] PubMed-Zusammenfassung derselben Arbeit
[4] European Cancer Organisation (Positionspapier, 2024)
[5] Evidenz aus Frankreich (Studie, 2025)
[6] DKKR – Zahlen zu Survivor in Deutschland

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tobias Burggraf, Mülheim
Frage an den Initiator
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herunterladen (PDF)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.10.2025
Sammlung endet: 26.04.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Diese Neuigkeit erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Zuversicht:
    Unsere Petition zum „Recht auf Vergessenwerden“ hat den Landtag Nordrhein-Westfalen erreicht.

    Die SPD-Fraktion hat unser Anliegen aufgegriffen und unter der Führung von Rodion Bakum einen parlamentarischen Antrag eingebracht. Damit wird das Thema nun offiziell im Landtag Nordrhein-Westfalen beraten.

    Für uns – und für viele Betroffene – ist das ein bedeutender Moment.
    Er zeigt: Die Stimmen von Krebsüberlebenden und ihren Familien werden gehört. Erfahrungen, die oft jahrelang still getragen wurden, finden nun ihren Platz in der politischen Diskussion.

    Der Antrag greift zentrale Punkte unserer Petition auf: den Wunsch nach Fairness, nach Anerkennung medizinischer Realität und nach einem Leben ohne dauerhaften Stempel einer überwundenen Krankheit. Dass diese Themen nun parlamentarisch behandelt werden, gibt Hoffnung – auch wenn noch ein Weg vor uns liegt.

    Wir sehen diesen Schritt als wichtigen Meilenstein, nicht als Ziel.
    Solange es kein bundesweit geregeltes „Recht auf Vergessenwerden“ gibt, braucht es weiter Aufmerksamkeit, Engagement und viele unterstützende Stimmen.

    💛 Unsere Petition läuft deshalb weiter.
    Jede Unterschrift zählt – als Zeichen der Solidarität und als Signal, dass Heilung auch rechtlich als Heilung anerkannt werden muss.

    Danke an alle, die uns auf diesem Weg begleiten. Gemeinsam bewegen wir etwas.

    Link zur Rede:
    https://www.landtag.nrw.de/home/mediathek/video.html?kid=481b564b-5fa4-4a79-a3fb-02c67b34e976&top-redner-id=15859

    Link zum Antrag:
    https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-17447.pdf
  • Liebe Unterstützende,

    dank Ihnen hat die Petition schon fast die 6.000 Unterschriften erreicht! Damit noch mehr Menschen auf das Anliegen aufmerksam werden, haben wir von openPetition dieses Bild vorbereitet. Jetzt braucht es Sie! So viele Menschen wie möglich sollen das Bild mit dem Petitionslink im WhatsApp-Status teilen:

    www.openpetition.de/rechtaufvergessen

    Natürlich kann der Petitionslink auch über andere Kanäle verbreitet werden.

    📱 Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir außerdem einen Post zur Petition veröffentlicht - auch hier gerne liken und teilen:

    +++ Instagram: https://www.instagram.com/reel/DUJB7YkDArv/

    +++ YouTube: https://youtube.com/shorts/tIdxjYma2N0

    +++ TikTok: https://www.tiktok.com/@openpetition/video/7601187838700686614?

    +++ Facebook: https://fb.watch/EYBKQaxgDZ/

    +++ LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7423037225413599232

    Vielen Dank für das Engagement!
    Ihr Team von openPetition

Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

Kinder sind das wichtigste, man muss sie beschützen.

Ich bin selbst betroffen

Ich bin selber gelernte Gesundheits und Krankenpflegerin und habe viele Schicksalsschläge durch Krebs in der Familie erlitten und nun bin ich selber Mama daher finde ich es doppelt und 3 fach so wichtig wie ich es schon ohne Kind fand

Weil in meinem bekannten Kreis Kinder sind die den Krebs besiegt haben und lächelnd in die Zukunft schauen sollen ohne Angst haben zu müssen dass ihnen ihr Vergangenheit im Wege steht

Weil mein Enkel Sohn auch betroffen ist

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