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Krebs! Was nun? Podcast - Recht auf Vergessenwerden
am 09.03.2026 -
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
🎗️ Unsere Kinder kämpfen gegen den Krebs – und viele gewinnen!
Doch auch nach der Heilung werden sie weiter bestraft:
In 15 europäischen Ländern schützt ein „Recht auf Vergessenwerden“ (#RightToBeForgotten) ehemals Erkrankte vor solcher Diskriminierung.
👉 Nur Deutschland hinkt hinterher – und nimmt Betroffenen Chancen und Zukunft!
Dabei kann es jeden treffen – dein Kind, deine Familie, uns alle.
Krebs darf kein lebenslanger Stempel sein.
Diese Helden:innen verdienen eine Zukunft – ohne Benachteiligung.
➡️ Unterschreibe jetzt, damit geheilte Krebspatient:innen (Survivor) in Deutschland endlich dieselben Chancen haben wie alle anderen.
In Deutschland leben über 40.000 Menschen, die als Kinder oder Jugendliche eine Krebserkrankung überstanden haben [6]. Ihre Zahl wächst stetig – ein Erfolg moderner Medizin.
Trotz Genesung erleben viele dieser jungen Menschen bis heute Benachteiligungen – etwa bei Versicherungen, Krediten, Verbeamtung oder sogar bei Adoption und Pflege.
Eine aktuelle Untersuchung belegt, wie gravierend diese Belastungen sind – Deutschland braucht dringend ein gesetzlich verankertes „Recht auf Vergessenwerden“ (RTBF) [2].
In 15 europäischen Ländern gilt das RTBF bereits – meist nach fünf Jahren, teils früher.
Frankreich führte es 2016 ein und verkürzte 2023 die Frist auf fünf Jahre; Spanien und Belgien (ab 2025) folgen diesem Modell.
Italien, Niederlande, Portugal und Zypern sehen Fristen von fünf bis zehn Jahren vor, bei früh Erkrankten meist fünf Jahre.
Auch Dänemark, Luxemburg, Irland, Griechenland und Tschechien haben freiwillige Branchenvereinbarungen [1].
Ziel überall: Geheilte Menschen sollen nach angemessener Frist nicht länger finanziell oder rechtlich benachteiligt werden.
Fachverbände und Betroffenenorganisationen fordern europaweit ein RTBF spätestens fünf Jahre nach Ende der Behandlung – gesetzlich verankert, nicht nur als Selbstverpflichtung.
Auch die EU-Krebsstrategie verweist auf einen europäischen Kodex; Fachverbände sehen jedoch ein Gesetz als einzig verlässlichen Weg [4].
Das Beispiel Frankreich zeigt: Betroffene erhalten dort leichter Versicherungen, ihre finanzielle Belastung sinkt [5].
🔹 Was bedeutet das „Recht auf Vergessenwerden“?
Es verpflichtet Versicherungen, Banken und andere Stellen, bestimmte medizinische Informationen nach einer Frist nicht mehr abzufragen oder zu verwenden.
Für geheilte Krebspatient:innen (Survivor) heißt das:
🔹 Unsere Forderungen an Bundesregierung und Bundestag
🔹 Warum das wichtig ist
🔹 Kernpunkte im Gesetz
🔹 Stimmen aus Forschung und Praxis
🎗️ Krebs darf kein lebenslanger Stempel sein
Wer als Kind oder junge:r Erwachsene:r Krebs überlebt, hat eine unglaubliche Kraft und Hoffnung bewiesen.
Diese Helden verdienen keine Hürden – sondern eine Zukunft ohne Benachteiligung!
✊ Setz ein Zeichen – unterschreibe und teile diese Petition!
🔹 Quellen (Auswahl)
[1] Survivor Deutschland (Positionspapier „Recht auf Vergessenwerden“, 2025)
[2] Hessing B. et al., Journal of Adolescent and Young Adult Oncology (2025)
[3] PubMed-Zusammenfassung derselben Arbeit
[4] European Cancer Organisation (Positionspapier, 2024)
[5] Evidenz aus Frankreich (Studie, 2025)
[6] DKKR – Zahlen zu Survivor in Deutschland
Petition gestartet:
27.10.2025
Sammlung endet:
26.04.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit
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Weil ich die Problematik als Ärztin und Freundin betroffener Familiem kenne.