Region: Essen

Zukunftsfähige Verkehrswege statt Stillstand bei der Essener Mobilitätswende #RettetDenRadEntscheid

Petition richtet sich an
Rat der Stadt Essen & Oberbürgermeister Thomas Kufen

4.457 Unterschriften

100 %
3.837 von 3.600 für Quorum in Essen Essen

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  1. Gestartet 18.03.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Rat der Stadt Essen & Oberbürgermeister Thomas Kufen

Sehr geehrter Herr Schrumpf, sehr geehrter Herr Rosenau, sehr geehrter Herr Kufen,

Wir, die Unterzeichnenden, fordern vom Rat der Stadt Essen:

  1. Leitlinien von CDU und SPD stoppen und überarbeiten – kein Bremsen der Verkehrswende! Kein de-facto-Ausstieg aus dem Bürger*innenbegehren RadEntscheid, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Umsetzung eigentlich so richtig losgehen sollte! In die Zukunft schauen und Verantwortung übernehmen! Dazu soll der fertig ausgearbeitete Mobilitätsplan beschlossen werden – ohne seine mit breiter Beteiligung der Öffentlichkeit formulierten Inhalte zu verwässern.
  2. Vorrang für Verkehrssicherheit für alle! Es gibt längst einheitliche Standards wie FGSV-Veröffentlichungen, E-Klima und die Leitfäden der AGFS. – Sicherheit von Fußgängern und Radfahrenden darf nicht zur Debatte stehen! Auch nicht auf Hauptstraßen! "Verkehrssicherheit für Kinder darf nicht nach Schulwegen enden!". Kinder sind überall und die Verkehrssicherheit muss überall gewährleistet sein, sodass sich Kinder und Ältere (und alle anderen), zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher von A nach B bewegen können.
  3. Direkte, attraktive Rad- und Fußrouten! keine Umwege oder Schmalspuren auf Kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmenden. 1996 hat die Stadt Essen erstmals beschlossen, ein durchgängiges Radwege-Netz zu schaffen. Das hat die Stadt unter verschiedenen Bürgermeistern der CDU und SPD bis heute nicht geschafft zu realisieren. Das Ziel muss bis 2030 endlich umgesetzt werden!
  4. Platz gerecht verteilen! Klare Verkehrsachsen in der Stadt schaffen, die sicheren und zuverlässigen Verkehr wirklich möglich machen – für Auto, Fahrrad, ÖPNV und zu Fuß gehende gleichermaßen! Wir brauchen ein pragmatisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden! Dazu gehört regelkonforme und sichere Radinfrastruktur auf den Hauptverkehrsstraßen genauso wie der Vorrang des Radverkehrs auf zentralen Radachsen.
  5. Mobilitätswende bedeutet auch kostengünstige Mobilität und gesellschaftlichen Nutzen für alle! Radinfrastruktur ist finanziell am günstigsten. Der ÖPNV hat einen deutlich besseren Kostendeckungsgrad als der motorisierte Verkehr. Straßenbau und -betrieb kosten die Stadt Essen pro Jahr etwa 230 Mio €, der ÖPNV 135 Mio. €, der Radverkehr 10 Mio €. Dazu kommen externe Kosten des Autoverkehrs wie Schäden durch Unfälle und Gesundheitskosten oder Umweltbelastungen. Das kostet die Allgemeinheit in Essen bis zu 200 Mio € zusätzlich. Rad- und Fußverkehr bringen dagegen gesamtgesellschaftlichen Nutzen durch eingesparte Gesundheitskosten. (Quelle: Eigene Berechnungen auf Basis des Haushaltsplans der Stadt Essen und Studien, z.B. der Uni Kassel)

Begründung

1. "Ist-Zustand bleibt Basis" – das sind Lücken im Radnetz und Gefahrenstellen
Die Stadt soll nur noch Schäden flicken, statt die Straßen und Verkehrsflächen so zu planen, dass sich alle sicherer und effizienter fortbewegen können. Ergebnis: Die überfüllten Hauptverkehrsachsen im Autoverkehr, der Mangel an fahrradfreundlichen Streckennetzen und das unzureichende Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln bleiben unverändert. Das ist lebensgefährlich für Kinder, Radfahrende, Senioren – und auf keinen Fall zukunftsgerichtet. Viel zu viele Menschen in Essen haben deshalb Angst, sich aufs Rad zu setzen.
2. Praktisch keine Radplanungen und nur Mindestmaße
Die Veröffentlichungen der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) einschließlich der E-Klima 2022 sind der aktuelle Stand der Technik – also das was man bauen muss, um sicher und klimafreundlich Verkehr zu planen. Gehwege brauchen mindestens 2,5 Meter Breite, Radfahrstreifen mindestens 1,85 Meter und Radwege mindestens 2,0 Meter, empfohlen werden größere Breiten. Wenn ruhender Verkehr nicht zu vermeiden ist, sind Sicherheitstrennstreifen zu allen Arten der Radverkehrsführung vorzusehen – so auch bei Schutzstreifen und sogar im Mischverkehr. Weniger ist illegal und birgt persönliche Haftungsrisiken für die Planenden und Entscheidenden. CDU und SPD nennen das "Luxus" – die Fachwelt “Sicherheit”.
3. Statt weniger droht mehr Stau durch CDU- und SPD-Beschlüsse
Nur ein zuverlässiges Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln mit regelmäßiger Taktung und Fahrrad- und Fußwege, auf denen sich alle sicher fühlen, bieten attraktive Alternativen. Wenn mehr Menschen umsteigen, stehen diejenigen, die wirklich auf ein Auto angewiesen sind, weniger im Stau. CDU und SPD wollen dafür aber keine Lösungen mehr anbieten. Sogar bereits fertige Konzepte wie der Mobilitätsplan und Radverkehrsplanungen (Ringstraße, Wittenbergstraße u.a.) werden nicht weiter verfolgt. Ergebnis: Es gibt kaum echte Alternativen, daher wird der Verkehr auf den Straßen auch nicht weniger.
4. Stärkung des ÖPNV fehlt
“Der öffentliche Personennahverkehr in Essen wird zielgerichtet und wirksam gestärkt, indem vorrangig punktuelle Beschleunigungsmaßnahmen umgesetzt werden”, sagen CDU und SPD. Dies bedeutet allerdings: Kein flächendeckender Ausbau des ÖPNV, sondern nur ein Flickenteppich im bestehenden Netz! Eine klare Absage an die Essener Bürger*innen, die tagtäglich auf den ÖPNV angewiesen sind oder ihn wegen zu langer Fahrzeiten nicht nutzen können. Es braucht einen ÖPNV, der zuverlässig mit einer attraktiven Taktung ans Ziel bringt und gut mit den Nachbarstädten vernetzt ist. Denn wenn das Angebot stimmt, verlassen Menschen gerne die stauverstopften Straßen zugunsten des Nahverkehrs. 

Was passiert, wenn die Stadt Essen nach den neuen Leitlinien von CDU und SPD handelt?

  • Rad- und Schulwege bleiben zu gefährlich: zu wenig Tempo-30, keine sicheren Radwege für Schüler*innen. Mehr Hol- und Bring-Autoverkehr. Aus nur punktuellen Anpassungen entstehen keine durchgängig sichere Wegenetze.
  • Wohnstraßen bleiben laut, die Luft ungesund: Durchgangsverkehr blockiert Qualitätsverbesserungen der Wohnquartiere, weil das Auto überall langfahren darf.
  • Essen bleibt Stau-Hochburg: Keine attraktiven Alternativen bedeutet: zu viele Menschen bleiben aufs Auto angewiesen – und Staus verstopfen Essens Straßen weiter.
  • Geldverschwendung: Bereits fertige Planungen und Konzepte, für die schon Steuergeld ausgegeben wurde, werden in die Tonne gekloppt. Nachbessern statt richtig bauen. Gerichte werden von Sicherheitsstandards abweichende Planungen kippen.
  • Fahrverbote: Mit Verschärfung der EU-Vorschriften zur Luftreinheit 2030 drohen in Essen wieder Fahrverbote für Verbrenner. Daher muss jetzt der Ausbau eines guten Angebots bei Bus & Bahn, Rad- und Fußverkehr sowie Car-Sharing vorangetrieben werden.

Warum jetzt?
CDU und SPD wollen die verkehrspolitischen Leitlinien der Stadt Essen jetzt ändern und damit de facto aus dem RadEntscheid und der damit beschlossenen Radverkehrsförderung aussteigen. 

Essen kann es besser: Sicherere Schulwege. Weniger Stau. Schneller ans Ziel kommen. Ruhigere Straßen. Saubere Luft. Investitionen in gute Mobilität für alle, die sich lohnen. 

Unterschreibt! Teilt! Macht mit!
Für ein Essen, in dem alle sicher ankommen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, RadEntscheid Essen, Essen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.03.2026
Sammlung endet: 17.09.2026
Region: Essen
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Petitionsunterstützer*innen,

    die Übergabe von knapp 4.000 Unterschriften im März hatte den Rat leider nicht überzeugt, daher hat sich der RadEntscheid Essen entschieden: Wir gehen den nächsten Schritt und starten ein neues Bürger*innenbegehren!

    Damit das neue Bürger*innenbegehren erfolgreich ist, müssen mindestens 13.000 gültige  handschriftliche Unterschriften von wahlberechtigten Essener*innen (ab 16 Jahren) bis zum 20. Juli 2026 gesammelt werden. Jede Stimme zählt! Jetzt herunterladen, ausdrucken und lossammeln! 
    Essen braucht eine Mobilitätswende – für sichere Straßen, saubere Luft und eine lebenswerte Stadt. Helft mit, dass die Stimme der Bürger*innen gehört wird!

    „Sichere Mobilität für alle – nicht nur für Autos!“
    Mit einem Aufruf an alle Essener*innen startet heute das neue Bürger*innenbegehren des RadEntscheid Essen. Ziel ist es, den Ratsbeschluss vom 25. März 2026 zu den neuen verkehrspolitischen Leitlinien aufzuheben – ein Beschluss, der die langjährigen Ziele für sichere Radwege, besseren ÖPNV und Fußverkehr ersatzlos streicht. „Wir lassen nicht zu, dass 25.000 Unterschriften, die im Jahr 2020 gesammelt wurden, und ein Versprechen, das der Rat der Stadt mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, Linken u.a. mit großer Mehrheit den Menschen in Essen gegeben hat, einfach ignoriert werden!“, erklärt Corrie Mathiak, eine der Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens.

    Jetzt handeln: Unterschriften sammeln!

    Damit das neue Bürger*innenbegehren erfolgreich ist, müssen mindestens 13.000 gültige,  handschriftliche Unterschriften von wahlberechtigten Essener*innen (ab 16 Jahren) bis zum 20. Juli 2026 gesammelt werden. Jede Stimme zählt!

    So kannst DU unterstützen:

    • Unterschreiben: Unterschriftenlisten gibt es ab sofort zum Download zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen, in Sammelstellen (Liste in Kürze auf der Website) und bei Aktionen vor Ort.
    • Ausgefüllte Listen können in den Sammelstellen abgegeben oder bis zum 20.07.2026 per Post gesendet werden an:
    • Initiative für Nachhaltigkeit e.V., c/o Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72, 45147 Essen.
    • Verbreiten: Teile die Aktion in Deinem Umfeld – bei Familie und Freunden, in Vereinen, Nachbarschaften, Schulen oder Betrieben. Melde hier eine Sammelstelle an: https://forms.gle/5AEtUrAzxD8Djkmu6 
    • Spenden: Für Plakate, Flyer und Rechtsberatung werden dringend Mittel benötigt.
    • 👉 Online: www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
    • 👉 Überweisung: Initiative für Nachhaltigkeit e.V., IBAN: DE19 4306 0967 1033 9809 00, Verwendungszweck: RadEntscheid Essen.

    Daher die dringende Bitte an euch 4.000 Essener*innen dieser Petition: Findet nur 3 weitere wahlberechtigte Essener*innen, unterschreibt alle auf der Papierliste (Download zum Ausdrucken ) und sendet die gefüllte Liste an uns, je früher desto besser.

    Wichtig: Ausschließlich vollständig und leserlich ausgefüllte Einträge zählen!

  • Liebe Unterstützer*innen,

    es ist viel passiert: Am 25.03. haben wir offiziell im Rathausfoyer über 3.000 Unterschriften an CDU und SPD übergeben. Inzwischen ist die Zahl der Unterschriften ist weiter stark gewachsen und steht bei 3.744 Unterschriften, davon 3.186 aus Essen.

    Schon am Montag Nachmittag (23.03.) hatten einige hundert Menschen mit einer kurzfristig organisierten Demonstration auf der Rüttenscheider Straße gegen die neuen Leitlinien demonstriert.
    Der Anlass bleibt ernst: Die Petition richtet sich gegen die von CDU und SPD am 25.03. im Rat beschlossene Kursänderung bei der Essener Mobilitätswende und fordert, die Leitlinien zu stoppen und zu überarbeiten, den fertigen Mobilitätsplan nicht zu verwässern und sichere, direkte Rad- und Fußrouten endlich konsequent umzusetzen.

    Was passiert ist

    Die Übergabe der Petition am 25.03. war ein starkes Zeichen: Mehr als 3.000 Menschen hatten sich bis dahin bereits innerhalb weniger Tage angeschlossen und damit klar gemacht, dass Essen sichere Verkehrswege will.

    Die Medien haben berichtet:

    RadioEssen mit ausführlichen Interviews:
    - www.radioessen.de/artikel/heftige-debatte-in-essen-ueber-neue-verkehrspolitik-2606686
    WDR Lokalzeit mit 3 Beiträgen
    - www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/verkehrswende-demonstration-fuer-den-radentscheid-in-essen-100.html
    - www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--25-03-2026-100.html (ab Min 4:50)
    - www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--26-03-2026-100.html (ab Min 3:19)
    WAZ
    - www.waz.de/lokales/essen/article411549339/fahrradinitiativen-warnen-vor-stillstand-bei-der-mobilitaetswende.html
    - www.waz.de/lokales/essen/article411559930/hitzige-debatte-im-essener-rat-wir-werden-den-radverkehr-nicht-zurueckabwickeln.html

    Die öffentliche Debatte ist dadurch noch sichtbarer geworden. Der RadEntscheid Essen, der ADFC Essen, die Essener Fahrrad Initiative sowie der Arbeitskreis Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Essen betonen weiter, dass die Maßnahmen des RadEntscheids nicht aufgeweicht, sondern umgesetzt werden müssen, weil es um Verkehrssicherheit, Lebensqualität und echten Klimaschutz geht.

    Was als Nächstes ansteht

    Als nächster Schritt bleibt es wichtig, die Petition weiter zu verbreiten und weitere Unterschriften zu sammeln. Die Initiativen rufen ausdrücklich dazu auf, den Link weiterzugeben und die Petition im Umfeld zu teilen. Aktuell prüfen wir weitergehende Möglichkeiten, auch ein neues Bürger*innenbegehren steht im Raum.

    Damit wir uns hier sicher beraten lassen können, werden wir juristische Unterstützung benötigen: Wir brauchen dazu Eure weitere Unterstützung , um die Beratung zu finanzieren. Das geht am besten über Betterplace, dort bekommen wir über “Wir Wunder Essen” einen Bonus für jede Spende, die bis zum 19. April 23:59 Uhr direkt über diesen Link eingeht: www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95

    Gleichzeitig soll der politische Druck hoch bleiben: Gefordert sind ein Stopp der Leitlinienänderung, die verbindliche Umsetzung des Mobilitätsplans und eine Verkehrspolitik, die Rad, Fuß, ÖPNV und Auto wirklich fair und sicher organisiert.

    Was das zeigt

    Diese Bewegung ist längst mehr als nur ein Protest. Sie zeigt, wie viele Menschen in Essen nicht länger zuschauen wollen, sondern eine Stadt wollen, in der Kinder sicher zur Schule kommen, Menschen gern aufs Rad steigen und Mobilität nicht auf Kosten der Schwächsten geplant wird.
    Und ganz ehrlich: Genau hier liegt auch die Hoffnung. Wenn in so kurzer Zeit so viele Menschen zusammenkommen, dann ist das kein Randthema, sondern ein echtes Signal: Essen kann es besser – und immer mehr Menschen stehen bereit, diesen Weg gemeinsam mitzugehen.

    Was wir brauchen:

    Mitmacher*innen: Du möchtest etwas bewegen, bringst Ideen oder Fähigkeiten mit, die helfen den RadEntscheid voran zu bringen? Egal ob Social-Media-Profi, Gestalter*in oder Netzwerker*in – Du bist herzlich willkommen. Schau gerne bei einem der nächsten Termine vorbei:
    radentscheid-essen.de/termine/
    oder melde dich per Mail an info@radentscheid-essen.de

    Auch wenn du anderen von der Petition berichtest hilfst Du mit.

    Hier auch noch einmal der Spendenlink: Bis zum 19. April brauchen wir Eure Unterstützung um die juristische Beratung zu finanzieren
    www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95

    Vielen Dank für deine Unterstützung!

    Wir wünschen euch schöne Ostertage
    Euer RadEntscheid Essen

Alle wollen weniger Stau und sicher ankommen. In Essen hakt es da an allen möglichen Stellen. Die Stadt hat in einem umfangreichen Verfahren einen ausgewogenen Plan erstellt, der alle Verkehrsarten unterstützt, einen echten Mobilitätsplan. Nun könnte der Rat diesen beschließen und die Stadt dann Stück für Stück umsetzen. Aber CDU und SPD blockieren lieber und lassen Bürger*innen und Verwaltung hilflos und ohne Optionen zurück. Diese Petition bringt wieder Schwung in die Debatte!

Dass in Essen mehr als 500.000 Bürger wohnen und bei weitem nicht alles Radfahrer:innen sind oder dadurch werden, weil sie auf das Auto angewiesen sind und Autofahrer:innen immer weiter zurückgedrängt werden. Die Staus werden dadurch nicht behoben. Autofahrer:innen sind die, die Steuern (Spritsteuer, Kfz-Steuer, Versicherungs-Steuer) zahlen, aber immer weiter eingeschränkt werden, Radfahrer:innen nehmen alles kostenlos.

Warum Menschen unterschreiben

Wegen persönlicher Betroffenheit als aktueller e-Biker bin ich vom
Zustand der Radwege in der Ruhrmetropole im wörtlichen Sinn,-
erschüttert!- Der Strassenzustand ohne oder mit regelhaft
unterbrochenen Radwege setzt die Radfahrer-innen einer unnötigen Gefahr aus.Von mangelndem Komfort ganz zu schweigen. Das Auto bzw. Lkw hat in der Autostadt Essen mit
Faible für Oldtimersalons absolute Priorität. Historisch und sozial
bedingt.

Weil ich in Essen wohne und viel Rad fahre- aber mehr fahren würde, wenn es bessere Bedingungen gäbe. Autofahren als einzige Fortbewegungslösung in Essen funktioniert und reicht nicht, das wurde jahrelang probiert. Es ist Zeit für Alternativen auf Augenhöhe.

Tägliche Schul- und Arbeitswege würden wir als Familie gerne mit dem Rad fahren, was aber durch den starken Verkehr und die fehlende Sicherheit nicht durchhaltbar ist.

Ich bin auch sehr häufig in Essen und im Prozess nach Essen zu ziehen. Essen ist fußgänger- und fahrradtechnisch eine Katastrophe. Aufs Auto setzen bedeutet Lärm, Gestank, Feinstaub, gefährliche Situationen im Straßenverkehr, die Verschlechterung der Aufenthaltsqualität draußen (was auch Geschäfte betrifft), die Einschränkung von Fußgängern zur Folge. Letztlich schützt eine akzeptable Fahrradinfrastruktur auch Leben.

Ich fahre jeden Tag und habe kein Auto

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