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Liebe Petitionsunterstützer*innen,
die Übergabe von knapp 4.000 Unterschriften im März hatte den Rat leider nicht überzeugt, daher hat sich der RadEntscheid Essen entschieden: Wir gehen den nächsten Schritt und starten ein neues Bürger*innenbegehren!
Damit das neue Bürger*innenbegehren erfolgreich ist, müssen mindestens 13.000 gültige handschriftliche Unterschriften von wahlberechtigten Essener*innen (ab 16 Jahren) bis zum 20. Juli 2026 gesammelt werden. Jede Stimme zählt! Jetzt herunterladen, ausdrucken und lossammeln!
Essen braucht eine Mobilitätswende – für sichere Straßen, saubere Luft und eine lebenswerte Stadt. Helft mit, dass die Stimme der Bürger*innen gehört wird!„Sichere Mobilität für alle – nicht nur für Autos!“
Mit einem Aufruf an alle Essener*innen startet heute das neue Bürger*innenbegehren des RadEntscheid Essen. Ziel ist es, den Ratsbeschluss vom 25. März 2026 zu den neuen verkehrspolitischen Leitlinien aufzuheben – ein Beschluss, der die langjährigen Ziele für sichere Radwege, besseren ÖPNV und Fußverkehr ersatzlos streicht. „Wir lassen nicht zu, dass 25.000 Unterschriften, die im Jahr 2020 gesammelt wurden, und ein Versprechen, das der Rat der Stadt mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, Linken u.a. mit großer Mehrheit den Menschen in Essen gegeben hat, einfach ignoriert werden!“, erklärt Corrie Mathiak, eine der Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens.Jetzt handeln: Unterschriften sammeln!
Damit das neue Bürger*innenbegehren erfolgreich ist, müssen mindestens 13.000 gültige, handschriftliche Unterschriften von wahlberechtigten Essener*innen (ab 16 Jahren) bis zum 20. Juli 2026 gesammelt werden. Jede Stimme zählt!
So kannst DU unterstützen:
- Unterschreiben: Unterschriftenlisten gibt es ab sofort zum Download zum Ausdrucken und handschriftlichen Ausfüllen, in Sammelstellen (Liste in Kürze auf der Website) und bei Aktionen vor Ort.
- Ausgefüllte Listen können in den Sammelstellen abgegeben oder bis zum 20.07.2026 per Post gesendet werden an:
- Initiative für Nachhaltigkeit e.V., c/o Fachgeschäft für Stadtwandel, Gemarkenstraße 72, 45147 Essen.
- Verbreiten: Teile die Aktion in Deinem Umfeld – bei Familie und Freunden, in Vereinen, Nachbarschaften, Schulen oder Betrieben. Melde hier eine Sammelstelle an: https://forms.gle/5AEtUrAzxD8Djkmu6
- Spenden: Für Plakate, Flyer und Rechtsberatung werden dringend Mittel benötigt.
- 👉 Online: www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
- 👉 Überweisung: Initiative für Nachhaltigkeit e.V., IBAN: DE19 4306 0967 1033 9809 00, Verwendungszweck: RadEntscheid Essen.
Daher die dringende Bitte an euch 4.000 Essener*innen dieser Petition: Findet nur 3 weitere wahlberechtigte Essener*innen, unterschreibt alle auf der Papierliste (Download zum Ausdrucken ) und sendet die gefüllte Liste an uns, je früher desto besser.
Wichtig: Ausschließlich vollständig und leserlich ausgefüllte Einträge zählen!
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Liebe Unterstützer*innen,
es ist viel passiert: Am 25.03. haben wir offiziell im Rathausfoyer über 3.000 Unterschriften an CDU und SPD übergeben. Inzwischen ist die Zahl der Unterschriften ist weiter stark gewachsen und steht bei 3.744 Unterschriften, davon 3.186 aus Essen.
Schon am Montag Nachmittag (23.03.) hatten einige hundert Menschen mit einer kurzfristig organisierten Demonstration auf der Rüttenscheider Straße gegen die neuen Leitlinien demonstriert.
Der Anlass bleibt ernst: Die Petition richtet sich gegen die von CDU und SPD am 25.03. im Rat beschlossene Kursänderung bei der Essener Mobilitätswende und fordert, die Leitlinien zu stoppen und zu überarbeiten, den fertigen Mobilitätsplan nicht zu verwässern und sichere, direkte Rad- und Fußrouten endlich konsequent umzusetzen.
Was passiert ist
Die Übergabe der Petition am 25.03. war ein starkes Zeichen: Mehr als 3.000 Menschen hatten sich bis dahin bereits innerhalb weniger Tage angeschlossen und damit klar gemacht, dass Essen sichere Verkehrswege will.
Die Medien haben berichtet:
RadioEssen mit ausführlichen Interviews:
- www.radioessen.de/artikel/heftige-debatte-in-essen-ueber-neue-verkehrspolitik-2606686
WDR Lokalzeit mit 3 Beiträgen
- www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/verkehrswende-demonstration-fuer-den-radentscheid-in-essen-100.html
- www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--25-03-2026-100.html (ab Min 4:50)
- www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/ruhr/lokalzeit-ruhr-clip-wdr-lokalzeit-ruhr--26-03-2026-100.html (ab Min 3:19)
WAZ
- www.waz.de/lokales/essen/article411549339/fahrradinitiativen-warnen-vor-stillstand-bei-der-mobilitaetswende.html
- www.waz.de/lokales/essen/article411559930/hitzige-debatte-im-essener-rat-wir-werden-den-radverkehr-nicht-zurueckabwickeln.html
Die öffentliche Debatte ist dadurch noch sichtbarer geworden. Der RadEntscheid Essen, der ADFC Essen, die Essener Fahrrad Initiative sowie der Arbeitskreis Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Essen betonen weiter, dass die Maßnahmen des RadEntscheids nicht aufgeweicht, sondern umgesetzt werden müssen, weil es um Verkehrssicherheit, Lebensqualität und echten Klimaschutz geht.
Was als Nächstes ansteht
Als nächster Schritt bleibt es wichtig, die Petition weiter zu verbreiten und weitere Unterschriften zu sammeln. Die Initiativen rufen ausdrücklich dazu auf, den Link weiterzugeben und die Petition im Umfeld zu teilen. Aktuell prüfen wir weitergehende Möglichkeiten, auch ein neues Bürger*innenbegehren steht im Raum.
Damit wir uns hier sicher beraten lassen können, werden wir juristische Unterstützung benötigen: Wir brauchen dazu Eure weitere Unterstützung , um die Beratung zu finanzieren. Das geht am besten über Betterplace, dort bekommen wir über “Wir Wunder Essen” einen Bonus für jede Spende, die bis zum 19. April 23:59 Uhr direkt über diesen Link eingeht: www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
Gleichzeitig soll der politische Druck hoch bleiben: Gefordert sind ein Stopp der Leitlinienänderung, die verbindliche Umsetzung des Mobilitätsplans und eine Verkehrspolitik, die Rad, Fuß, ÖPNV und Auto wirklich fair und sicher organisiert.
Was das zeigt
Diese Bewegung ist längst mehr als nur ein Protest. Sie zeigt, wie viele Menschen in Essen nicht länger zuschauen wollen, sondern eine Stadt wollen, in der Kinder sicher zur Schule kommen, Menschen gern aufs Rad steigen und Mobilität nicht auf Kosten der Schwächsten geplant wird.
Und ganz ehrlich: Genau hier liegt auch die Hoffnung. Wenn in so kurzer Zeit so viele Menschen zusammenkommen, dann ist das kein Randthema, sondern ein echtes Signal: Essen kann es besser – und immer mehr Menschen stehen bereit, diesen Weg gemeinsam mitzugehen.
Was wir brauchen:
Mitmacher*innen: Du möchtest etwas bewegen, bringst Ideen oder Fähigkeiten mit, die helfen den RadEntscheid voran zu bringen? Egal ob Social-Media-Profi, Gestalter*in oder Netzwerker*in – Du bist herzlich willkommen. Schau gerne bei einem der nächsten Termine vorbei:
radentscheid-essen.de/termine/
oder melde dich per Mail an info@radentscheid-essen.de
Auch wenn du anderen von der Petition berichtest hilfst Du mit.
Hier auch noch einmal der Spendenlink: Bis zum 19. April brauchen wir Eure Unterstützung um die juristische Beratung zu finanzieren
www.betterplace.org/de/projects/75219?wirwunder=95
Vielen Dank für deine Unterstützung!
Wir wünschen euch schöne Ostertage
Euer RadEntscheid Essen
Wegen persönlicher Betroffenheit als aktueller e-Biker bin ich vom
Zustand der Radwege in der Ruhrmetropole im wörtlichen Sinn,-
erschüttert!- Der Strassenzustand ohne oder mit regelhaft
unterbrochenen Radwege setzt die Radfahrer-innen einer unnötigen Gefahr aus.Von mangelndem Komfort ganz zu schweigen. Das Auto bzw. Lkw hat in der Autostadt Essen mit
Faible für Oldtimersalons absolute Priorität. Historisch und sozial
bedingt.