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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
vor 7 TagenLiebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
beide Städte, Würselen wie Herzogenrath, sind für den Abriss der alten Brücke verantwortlich, daher sind auch beide Städte verantwortlich, für den Brückenersatz zu sorgen.
Die Planungen scheinen allerdings in einer Sackgasse gelandet zu sein. Dabei spielen die hohen Kosten des von der Stadt Herzogenrath favorisierten Brückenentwurfs von 1,6 Millionen Euro eine wichtige Rolle.
Wir haben Einblick in die Vorgaben für die Planungen erhalten und möchten konstruktive Vorschläge machen, die die Baukosten senken und die Planungen „schlanker“ gestalten könnten.
1. Die Vorgaben besagen, dass die zu planende Brücke ggf. auch für den Radverkehr geeignet sein soll. Infolgedessen sehen die vorgelegten Entwürfe breite und schwere Brücken vor. Es ist offensichtlich, dass die Planung einer reinen Wanderbrücke, wie beschlossen, wesentlich kostengünstiger ausfallen würde. Die Politik in Herzogenrath hat bereits im Juli 2025 deutlich eine kombinierte Rad- und Wanderbrücke abgelehnt und eine einfache fußläufige Querungsmöglichkeit beschlossen.
2. Es wird vorgegeben, dass die Brücke 2,3 bis 3 Meter breit sein soll. Die alte Wanderbrücke war deutlich schmaler und hat völlig gereicht. Eine geringere Breite würde Gewicht und Kosten sparen.
3. Die Brücke soll mit Wartungsfahrzeugen befahrbar sein, was zweifellos zu den Dimensionen der Entwürfe beiträgt. Gibt es heutzutage nicht andere Möglichkeiten zur Brückenprüfung, z.B. per Drohne?
4. Laut Auskunft der Stadt Herzogenrath muss ein Sicherheitsabstand zwischen dem höchsten Wasserspiegel und der Brückenunterkante von mindestens 50 cm als Hochwasserschutz eingehalten werden. Könnte nicht trotz dieser Vorgabe eine einfache, leichte Brückenkonstruktion oben aufliegen? Würden dann nicht auch die Widerlager kleiner ausfallen?
5. Wie lässt es sich bewerkstelligen, eine Brücke zu errichten, ohne wie geplant, eine Baustraße für 600 000 € auf Würselener Seite bauen zu müssen?
6. Hatten die Vorgaben – Breite der Brücke, Befahrbarkeit mit Wartungsfahrzeugen - zur Konsequenz, dass Standorte für den Bau einer einfachen Wanderbrücke nicht geprüft (und beantragt) wurden?
Wir wünschen uns, dass diese Fragen ernsthaft diskutiert und Lösungen erarbeitet werden. Im Sinne unserer Petition hoffen wir, dass in der Sitzung des Ausschuss für Bauangelegenheiten und Gebäudemanagement am 30. April Schritte in die richtige Richtung erfolgen. Der Ausschuss tagt um 18.00 Uhr im Rathaus Herzogenrath. Wir freuen uns über Unterstützung durch eure/Ihre Anwesenheit.
Übrigens plant der WDR für den 29. April in der Lokalzeit einen Beitrag zu unserem Thema.
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 15.04.2026StRR Grüttemeier und BM Fadavian haben öffentlich zugesagt, dass eine kleine Wanderbrücke gebaut wird. Wir erklären deutlich:
Wir nehmen Sie beim Wort! Dieses Versprechen muss eingehalten werden!Mit Entsetzten haben wir im Januar erfahren, dass sich Würselen völlig unerwartet einem Neubau der Brücke nahe des alten Standortes widersetze. Begründet wird dies mit den hohen Baukosten, bezweifelt wurde aber auch die Notwendigkeit der Brücke.
Um unser Anliegen zu untermauern, haben wir am 23. März 2026 unsere Petition zur Wanderbrücke Steinbusch dem Würselener Bürgermeister Roger Nießen überreicht.
Warum erst jetzt? Bereits vor einem Jahr haben wir die Stadt Würselen über die Petition unterrichtet. Wir wurden informiert, dass Würselen nicht zuständig sei. Entsprechend den Absprachen zwischen den Städten sei die Stadt Herzogenrath unser Ansprechpartner.
Die Stadt Würselen hat die alte Brücke Steinbusch 2024 abgerissen!
Eine Brücke, die für den örtlichen, aber auch den überregionalen, grenzüberschreitenden Fußverkehr von größter Bedeutung ist. Hier befindet sich ein bedeutender Knotenpunkt des Wanderwege-Netzes. 700 Kommentare von betroffenen Menschen verdeutlichen dies eindrucksvoll. Bei der Übergabe der
Petition haben wir deutlich gemacht, dass diese massive Einschränkung für Fußgänger nicht akzeptabel ist.Wir nehmen auch den Würselener Bürgermeister Roger Nießen beim Wort, der auf der Homepage der Stadt Würselen so zitiert wird: „Gehen ist nachhaltig, gesund und hat großes Potential, das wir besser nutzen wollen. Daher setzten wir auf Ideen und Erfahrungen der Menschen vor Ort“.
Unsere Ideen und Erfahrungen stellen wir hier vor:
Wir sind der Meinung, aus dieser Sackgasse kommt man nur heraus, wenn man bereit ist, einige Schritte zurück zu gehen und sich nach einem erfolgversprechenderen Weg umzusehen.Im Gespräch hat uns der Würselener Bürgermeister bereits zugesichert, dass die Stadt den Bau einer kleinen, kostengünstigeren Variante unterstützen würde.
Die Stadt Herzogenrath hat uns Akteneinsicht und ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Brückenplanung ermöglicht. Uns wurde zugesichert, dass man sich den Entwurf auf mögliche Kostenersparnis hin noch einmal vornehme.Aus den von uns gesichteten Unterlagen geht nicht hervor, dass eine einfache Wanderbrücke an alter Stelle bereits geprüft wurde. Wir glauben also nach wie vor, dass trotz der Auflagen des Hochwasserschutzes, eine abgespeckte, deutlich günstigere Variante als die derzeit von Herzogenrath favorisierte möglich sein muss!
Daher appellieren wir an die Verantwortlichen der Städte Herzogenrath, Würselen und der Städteregion: Bitte setzen Sie sich mit uns an einen Tisch und finden Sie gemeinsam eine Lösung für unsere
Brücke!Unsere Bitte an euch:
- Sprecht eure Ratsvertreter*innen vor Ort an, unterstützt uns durch Schreiben von E-Mails an Politik und Bürgermeister.
- Am 30. April tagt um 18.00 Uhr im Herzogenrather Rathaus der Bauausschuss. Der Ausschussvorsitzende hat in der letzten Sitzung versprochen, das Thema „Brücke Steinbusch“ auf die Tagesordnung zu setzen. Macht durch eure Anwesenheit deutlich, dass wir das Versprechen, die Brücke zu erneuern, einfordern!
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Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
am 02.03.2026Wir laden ein zu einem Gespräch mit Bürgermeister Fadavian
Freitag, 13. März 2026, 18 – 19 Uhr,
im DORV-Laden Pannesheide, Pannesheider Str. 61, Herzogenrath
Bei unserem Treffen der Unterstützer*innen am 26. Februar im DORV-Laden Pannesheide waren sich alle einig:
Das Versprechen, die Wanderbrücke Steinbusch wieder aufzubauen, muss eingehalten werden. Auch die Brücke Fahrloch kann diese Brücke nicht ersetzen.
Es kristallisierte sich im Gespräch heraus, dass einige Fragen zu den aktuellen Planungen zur Wiedererrichtung der Brücke dringend geklärt werden müssen:
- Der Herzogenrather Stadtrat beschloss eine „einfache fußläufige Verbindung über die Wurm“. Wie floss dieser Beschluss in den Planungsauftrag an das Ingenieurbüro ein? War das Ziel einer einfachen Wanderbrücke zu entwerfen Teil des Auftrages?
- Wie hat die Stadt Herzogenrath sich bemüht, von der Städteregion eine Ausnahmegehmigung nach § 78 Abs. 3 WHG für den Bau einer einfachen, kostengünstigen Wanderbrücke zu erhalten?
- Was kann seitens der Herzogenrather Politik und Verwaltung konkret unternommen werden, um den Bau einer Wanderbrücke zu ermöglichen, einschließlich der Absprachen mit der Stadt Würselen.
Vorschläge für weitere konkrete Fragen bitte an uns senden, damit wir das Gespräch gut vorbereiten können.
Teilnahmewunsch bitte mitteilen an wurmbrücke@posteo.de. (Teilnehmerzahl wegen der Raumgröße begrenzt)
Herzliche Grüße,
Gabi Rösler, Erika Tonhauser