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Wir stehen gerade an einem entscheidenden Punkt.
Für das Visum von Francis fehlt uns aktuell noch ein letzter, aber sehr großer Baustein: die finanzielle Absicherung.
Konkret bedeutet das:
Es muss ein sogenanntes Sperrkonto eingerichtet werden. Auf diesem Konto wird Geld hinterlegt, auf das monatlich nur in einem festen Rahmen zugegriffen werden kann – aktuell sind das 992 € pro Monat. Ein Teil davon wird durch den Bundesfreiwilligendienst abgedeckt, den Francis hier machen wird. Der restliche Betrag liegt bei 622 € pro Monat.Für die gesamte Dauer von 18 Monaten ergibt sich daraus eine Summe von 11.196 €.
Wichtig:
👉 Dieses Geld ist keine Spende.
👉 Es wird nicht auf einmal ausgegeben.
👉 Es ist an feste monatliche Auszahlungen gebunden.
👉 Und: Es wird mit klarer Vereinbarung zurückgezahlt, sobald Francis in Deutschland ist und arbeitet.Da ich diese Summe nicht alleine aufbringen kann, suche ich Menschen, die bereit sind, uns zeitweise finanziell zu unterstützen.
Das kann in ganz unterschiedlichen Höhen sein – auch kleinere Beträge helfen, weil sich die Gesamtsumme aus mehreren Beiträgen zusammensetzen kann.
Ich weiß, dass das eine große Bitte ist. Und ich verstehe jeden, der sagt, dass das nicht möglich ist.
Aber vielleicht gibt es Menschen, die sich vorstellen können, uns auf diesem Weg zu helfen oder zumindest mehr darüber zu erfahren.
Wenn du Fragen hast oder darüber nachdenken möchtest, schreib mir gerne privat.
Danke fürs Lesen und fürs Unterstützen – in welcher Form auch immer ❤️
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank, dass ihr seit Monaten an unserer Seite steht.
Eure Unterschriften, eure Worte und eure Solidarität tragen uns durch diese schwere Zeit.
Heute muss ich euch leider eine Nachricht weitergeben, die uns tief getroffen hat:
Der Visumantrag von Francis wurde abgelehnt.
Nach all den Monaten voller Vorbereitung, Unterlagen, Hoffnung und Geduld ist dieser Bescheid ein schwerer Schlag.
Doch viele der genannten Ablehnungsgründe sind aus unserer Sicht weder zutreffend noch rechtlich haltbar:
Die Botschaft behauptet, es hätte kein Motivationsschreiben vorgelegen – dabei wurde es eindeutig eingereicht.
Die Identität sei nicht geklärt – obwohl Pass, nigerianischer Führerschein und Geburtsurkunde vorlagen.
Der Lebensunterhalt sei nicht gesichert – trotz vollständigem Finanzierungsnachweis, Rücklagen und schriftlicher BFD-Zusage.
Francis sei nicht geeignet für den Bundesfreiwilligendienst, da er „keine Erfahrung“ habe – obwohl ein Freiwilligendienst genau dafür da ist, Erfahrung zu sammeln.
Wir empfinden diese Begründungen als sachlich falsch, teilweise als diskriminierend, und als völlig unvereinbar mit Francis’ Integrationsleistung, seiner Ehrenamtstätigkeit im Fußball, seiner Sprachkompetenz und seiner tiefen Verwurzelung in unserem Leben.
Aber wir geben nicht auf.
Wir bereiten jetzt eine Remonstration sowie eine Klage beim Verwaltungsgericht Berlin vor.
Wir haben bereits Kontakt mit Anwälten aufgenommen und werden alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen.
Die Petition beim Bundestag läuft parallel weiter; das Innenministerium wurde um eine Stellungnahme gebeten.
Ich möchte euch deshalb heute um etwas sehr Wichtiges bitten:
🙏 Bitte bleibt an unserer Seite.
Teilt die Petition erneut.
Erzählt anderen davon.
Erhöht die Sichtbarkeit.
Jede Stimme zeigt den Behörden: Francis ist kein „Fall“, sondern ein Mensch mit einem Zuhause, einer Familie und einer Zukunft hier.
Wir kämpfen weiter.
Für Gerechtigkeit.
Für Menschlichkeit.
Für die Rückkehr eines Menschen, der nicht hätte gehen müssen.
Vielen Dank für eure Unterstützung – sie bedeutet uns mehr, als Worte ausdrücken können.
Mit Hoffnung und Dankbarkeit,
Sabrina Grünheidt -
Änderungen an der Petition
am 20.10.2025