Keine halbe Demokratie: 50% Frauen im Bundestag! #ParitätJetzt!

Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag

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1.967 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Die Hälfte der Bevölkerung Deutschlands ist weiblich. Doch im Bundestag werden Entscheidungen von mehr als doppelt so vielen Männern wie Frauen getroffen - und das seit Jahrzehnten. Die Lebensrealität von Frauen hat so kaum Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft. Wir sagen: Es reicht!

Wir fordern ein paritätisches Wahlrecht, das die gleichberechtigte politische Teilhabe von Frauen wie Männern im Deutschen Bundestag garantiert!

Begründung

Schon immer sind Frauen im Bundestag deutlich unterrepräsentiert. Art. 3 Abs. 2 des Grundgesetzes verpflichtet den Staat, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern und bestehende Nachteile zu beseitigen. Doch die Zusammensetzung des Bundestages zeigt bis heute: Gleichberechtigte politische Teilhabe kommt nicht von allein. Nach der Wahl 2025 ist der Frauenanteil im Bundestag sogar wieder gesunken - von 630 Abgeordneten sind nur 204 Frauen.

Nach dem geltenden Wahlrecht entscheiden die Parteien, wer aufgestellt wird und wer nicht. Gerade in männerdominierten Parteistrukturen haben Frauen oft schlechtere Zugänge zu Netzwerken, Sichtbarkeit, Unterstützung und aussichtsreichen Kandidaturen - besonders für die Direktmandate in den Wahlkreisen. Das kann ganz einfach mit einem paritätischen Wahlrecht korrigiert werden. 

Parität nimmt der Demokratie ihre Schieflage.
Denn die Demokratie braucht uns als ganze Gesellschaft. Es geht darum, dass kompetente Frauen endlich die gleichen Chancen bekommen wie kompetente Männer.

Und darum, dass ALLE mitentscheiden! Gewaltschutz, Lohngerechtigkeit, Sorgearbeit, Vereinbarkeit, Frauengesundheit, Altersarmut etc.: Mehr Frauen im Bundestag bedeuten mehr Erfahrung, mehr Perspektiven und mehr Nähe zur Lebenswirklichkeit der Menschen in unserem Land. Davon profitieren alle: Familien und Kinder, Unternehmen, Kommunen und alle Geschlechter. Wenn der Bundestag die Bevölkerung besser abbildet, kann er breiter abwägen, klüger entscheiden und mehr Vertrauen schaffen. Länder wie Frankreich leben es vor - nun sind wir dran. 

Die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth sagte: „Ein Parlament, das nicht die Realität unseres Landes widerspiegelt, verliert an Glaubwürdigkeit.”

Jetzt ist die Chance! Denn die Bundesregierung arbeitet gerade erneut an einer Reform des Wahlrechts. Das müssen wir nutzen und verdeutlichen: Bundestag, es ist Zeit für 50:50! Keine halbe Demokratie - Parität jetzt!

+++ Erstunterzeichner:innen

Organisationen: 

  • Bayerische Landesfrauenrat 
  • Berliner Erklärung
  • Berliner Frauenbund 1945 e. V. 
  • Deutscher Akademikerinnenbund Bremen e. V. 
  • Brand New Bundestag
  • Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen
  • Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e. V.
  • Business and Professional Women Germany e. V. (BPW)
  • Business and Professional Women (BPW) Germany Club Berlin
  • Deutscher Frauenrat
  • Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
  • Deutscher LandFrauenverband 
  • Familie sind alle
  • FidAR e.V. Frauen in die Aufsichtsräte
  • Frauen aufs Podium
  • Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e. V.  
  • Frauen100
  • FrauenRat NRW e. V.  
  • Initiative ParitätJetzt Berlin!
  • Katholischer Deutscher Frauenbund e.V. (KDFB) 
  • Landesfrauenrat Hamburg e. V. 
  • LandesFrauenRat Hessen 
  • Landesfrauenrat Berlin e. V. 
  • Landesfrauenrat Niedersachsen 
  • LandesFrauenRat Schleswig-Holstein e. V.
  • Soroptimist International Deutschland 
  • Sozialverband Deutschland (SoVD) 
  • UN Women Deutschland  
  • Überparteiliche Fraueninitiative Berlin – Stadt der Frauen e.V. (ÜPFI) 
  • herCAREER 
  • Verband der ZahnärztInnen plus e. V. 
  • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)  
  • Verein für Fraueninteressen e. V. 
  • WeiberWirtschaft eG 
  • Webgrrls.de, Vorstand Sandra Becker

Personen:

  • Kristin Alheit, Geschäftsführende Vorständin des PARITÄTISCHEN Hamburg  
  • Thomas Altgeld, Vorsitzender Bundesforum Männer – Interessenverband für Jungen, Männer und Väter e. V. 
  • Gesche Andert, Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e. V.  
  • Prof. Dr. Jutta Allmendinger , Humboldt-Universität, Mitglied Wissenschaftsrat und Deutscher Ethikrat, ehemalige Präsidentin des WZB
  • Verena Arps-Roelle, Initiatorin act & protect®
  • Dr. Sibylle Bailer, Geschäftsführerin Verband der ZahnärztInnen plus e. V. 
  • Kira Bartsch, Coordinator Communications, Brand New Bundestag 
  • Bärbel Bas, Bundestagspräsidentin a. D.
  • Petra Bentkämper, Präsidentin Deutscher LandFrauenverband 
  • Kirsten Breustedt, Vorstand Business and Professional Women (BPW) Germany Club Berlin
  • Andrea Buchelt, Vorsitzende des Deutschen Akademikerinnenbunds Bremen e. V. 
  • Bettina Buchmüller, Vizepräsidentin Verband der ZahnärztInnen plus e. V. 
  • Yvonne de Andrés, 1. Vorsitzende der BücherFrauen - Women in Publishing 
  • Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des SoVD Bundesverbandes 
  • Yasmin Fahimi, Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin a. D., Vorstandsmitglied Deutscher Frauenrat
  • Inga Fischer, 1. Vorsitzende Verein für Fraueninteressen e. V.
  • Tanja Gernet, Vizepräsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Clara Gruitrooy, Geschäftsführerin FidAR e. V. 
  • Elke Hannack, Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes
  • Dr. Barbara Hartung, Vorsitzende des Landesfrauenrates Niedersachsen e. V.
  • Hella Hesselmann, Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V. 
  • Dr. Christine Hohmann-Dennhardt, Bundesverfassungsrichterin a. D.  
  • Natascha Hoffner, Initiatorin der Plattform herCAREER
  • Anja Reschke, Journalistin
  • Anja Karliczek, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e. V. (KDFB) 
  • Cansel Kiziltepe, Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung
  • Dr. Anke Klas, Präsidentin des Verband der ZahnärztInnen plus e. V. 
  • Dr. Uta Kletzing, Landesgleichstellungsbeauftragte in Brandenburg 
  • Birte Kruse-Gobrecht, Vorsitzende des LandesFrauenRates Schleswig-Holstein e. V.
  • Dr. Torsten Körner, Regisseur und Autor
  • Stefan Körzell, Stellvertretender Vorsitzender des DGB 
  • Shelly Kupferberg, Journalistin und Autorin 
  • Dr. Christine Kurmeyer für den Vorstand des Landesfrauenrats Berlin 
  • Dr. Nora Langenbacher, Vizepräsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Prof. Dr. Silke Laskowski, Universität Kassel 
  • Dr. Helga Lukoschat, Vorstandsmitglied EAF Berlin 
  • Kathrin Mahler Walther, Vorsitzende der EAF Berlin  
  • Antje Merschel, Biketrails Worldwide. 
  • Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Managerin, Aufsichtsrätin
  • Anja Piel, Mitglied im Geschäftsführenden Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes 
  • Judith Rahner, Geschäftsführerin Deutscher Frauenrat
  • Mechthild Rawert, MdB a.D.
  • Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes 
  • Daniela Ruhe, Hauptgeschäftsführerin Deutscher LandFrauenverband
  • Brigitte Rüb-Hering, 2. Stellvertretende Vorsitzende Verein für Fraueninteressen e. V.
  • Elisabeth Rupprecht, Vizepräsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Natascha Sagorski, Autorin, politische Akteurin und Gründerin “Familie sind alle” gGmbH
  • Margareta Schloten, Vizepräsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Monika Schultz-Strelow, Sprecherin der Berliner Erklärung
  • Dr. Eva Schulze, Stellvert. Vorsitzende Landesfrauenrat Berlin
  • Dr. Dorothea Schwarzhaupt-Scholz, Gründerin der Elisabeth Schwarzhaupt Stiftung
  • Susanne Selbert, Susanne Selbert, Landesdirektorin des LWV-Hessen a.D. 
  • Prof. Dr. Anja Seng, Präsidentin FidAR e.V.
  • Romy Stangl, Menschenrechtsaktivistin 
  • Sally Lisa Starken, Bestseller-Autorin & Journalistin  
  • Regina Thum-Ziegler, Verein für Fraueninteressen München - Aktionsbündnis Parität im Bayerischen Kommunalwahlrecht 
  • Hanna Tillmanns, Vorstand Business and Professional Women (BPW) Germany Club Berlin
  • Juliane Torhorst, Schauspielerin 
  • Christina van Laak,Vorstand Business and Professional Women (BPW) Germany Club Berlin
  • Dr. Beate von Miquel, Vorsitzende des Deutschen Frauenrat
  • Ruth Wagner, Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.  
  • Carmen Wegge, Bundesvorsitzende der SPD Frauen
  • Cécile Weidhofer, Director bei der EAF Berlin, Autorin  
  • Christa Weigl-Schneider, Präsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Angelika Weigt-Blätgen, Pfarrerin i.R., Vorsitzende der Evangelischen Frauen in Deutschland  
  • Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes 
  • Karin Wendlinger, 1. Stellvertretende Vorsitzende Verein für Fraueninteressen e.V.
  • Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender 
  • Eva Wobbe, Vizepräsidentin Verein Parité in den Parlamenten
  • Uta Zech, Leiterin der Equal Day Kampagne, Präsidentin des BPW Germany e.V. von 2016-2022, Vorstand BPW Club Berlin
  • Silke Zimmer, Mitglied des ver.di Bundesvorstands, zuständig für Frauen- und Gleichstellungspolitik 
  • Sarah Zöllner, Journalistin und Autorin, Co-Gründerin Initiative "MütterMachtPolitik"
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Verein Parité in den Parlamenten e.V., Berlin
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 13.05.2026
Sammlung endet: 12.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

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Wenn Prozesse schief laufen dann darf korrigiert werden

Ich bin gegen jede Art von Reglementierung. Dies wiederspricht dem Prinzip der Bestenauswahl und übrigens auch dem Prinzip der Demokratie. Wenn man das Quotenprinzip will, muss man auch Quoten nach dem Alter, Bildung, Herkunft, usw. usf. einführen. Dann braucht man keine Wahlen mehr, weil für jeden Posten nur noch ein einziger Kandidat zur Verfügung steht.

Warum Menschen unterschreiben

Bisher ist das, was da geschieht, nicht gerecht!

Gerade in der aktuellen Regierung werden die Belange und Interessen von Frauen und Familien nicht gut (gar nicht?) vertreten. Da wir das ganze System maßgeblich am Laufen halten, wünsche ich mir eine Regierung, die uns mitdenken und nicht abwertet und uns das Leben noch schwerer macht.

Weil die Gleichstellung der Frau und die Chancengleichheit in der Gesellschaft nicht verankert sind

Es ist höchste Zeit

Die Arbeit von Frauen in allen Lebensbereichen wird von Männern nicht richtig eingeschätzt und für uns Frauen ist eine eigene Rente ein "Muss"
Die Leistung als pflegende Angehörige muss auch honoriert werden.

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