Region: Duisburg

Rettet unseren Duisburger Wald – keine DRC-Pipeline durch den Wald!

Petition richtet sich an:
Regionalverband Ruhr (RVR)

7.999 Unterschriften

80 %
10.000 für Sammelziel

7.999 Unterschriften

80 %
10.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 28.08.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Regionalverband Ruhr (RVR)

Wir fordern, dass für den geplanten Delta Rhine Corridor (DRC) der OGE eine Trassenführung gewählt wird, die den betroffenen Duisburger Wald erhält.

Eine Pipeline durch unsere ohnehin knappen Duisburger Waldflächen ist nicht akzeptabel: Walderhaltende Alternativen – insbesondere Trassen entlang bereits bestehender Infrastruktur – müssen ernsthaft, transparent und nachvollziehbar geprüft und miteinander verglichen werden.

Unser Ziel ist klar: Der Delta Rhine Corridor darf nicht zur Zerstörung unseres Duisburger Waldes führen, eine walderhaltende Trassenführung muss möglich sein.

Begründung

Wir sind die Waldjugend Duisburg. Seit vielen Jahren erleben Kinder und Jugendliche bei uns, dass ein Wald viel mehr ist als eine grüne Fläche auf einer Karte. Er ist Lebensraum, Lernort, Klimaschützer und ein Stück Heimat.

Und nun ist genau unser Duisburger Wald durch die Planungen für den Delta Rhine Corridor (DRC) betroffen. Nach den derzeit diskutierten Planungen sollen in Duisburg rund 17 Hektar Wald auf 6 km Länge in Anspruch genommen werden.

Wir stellen die Notwendigkeit neuer Infrastruktur für die Energiewende nicht grundsätzlich infrage. Aber wir stellen eine einfache Frage:

Warum soll für Klimaschutz wertvoller, über Jahrzehnte gewachsener Wald zerstört werden, wenn walderhaltende Alternativen möglich sind?

Ein bestehender Wald lässt sich nicht einfach ersetzen. Alte Bäume, gewachsene Böden, Lebensräume und ein funktionierendes Ökosystem entstehen nicht dadurch neu, dass an anderer Stelle junge Bäume gepflanzt werden.

Gerade deshalb müssen Alternativen jetzt ernsthaft geprüft werden – bevor Tatsachen geschaffen werden, die sich nicht rückgängig machen lassen.

Am 16. September 2026 besuchen wir mit der Waldjugend den Landtag Nordrhein-Westfalen. Wir wollen die Stimmen dieser Petition mitnehmen und den Verantwortlichen zeigen:

Viele Menschen wollen die Energiewende – aber nicht durch die unnötige Zerstörung unseres Waldes. Danach werden wir uns direkt an den entscheidenden Regionalverband Ruhr (RVR) wenden.

Bitte unterstützt uns mit eurer Unterschrift und helft uns, unserem Wald eine Stimme zu geben.

Mehr Informationen findet ihr hier: https://linktr.ee/Keine_Pipeline_im_Wald

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Deutsche Waldjugend Duisburg, Mülheim An Der Ruhr
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 28.08.2026
Sammlung endet: 27.02.2027
Region: Duisburg
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    unser gemeinsamer Einsatz zeigt Wirkung! Wir haben unsere Petition inzwischen an drei Duisburger Landtagsabgeordnete von CDU und SPD sowie an den Bundestagsabgeordneten und Grünen-Bundesvorsitzenden Felix Banaszak übergeben. Außerdem hat unsere Petition mittlerweile auch offiziell die Vorsitzende des Umweltausschusses im NRW-Landtag erreicht. Nach unserem Austausch hat die SPD zudem eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

    Nächste Woche übergeben wir rund 8.000 Unterschriften ebenfalls offiziell an den Regionalverband Ruhr (RVR), die aktuell zuständige und entscheidende Planungsbehörde!
    Doch eines ist klar: Die öffentliche Aufmerksamkeit allein ändert noch keine Trassenplanung!
    Die veröffentlichten Planungsunterlagen zeigen: OGE bevorzugt weiterhin die Trasse durch unseren Stadtwald, obwohl eine westliche Alternative untersucht wurde.

    Auch beim parlamentarischen Frühstück von OGE im Landtag, bei dem Duisburger Abgeordnete und zahlreiche engagierte Bürgerinnen und Bürger unseren Wald vertreten haben, wurde deutlich: Unsere Einwände werden relativiert, kritische Fragen nur unzureichend beantwortet und die Verantwortung letztlich an die zuständigen Behörden weitergereicht.

    OGE will weiterhin durch unseren Wald. Wir dürfen uns nicht länger vertrösten lassen. Jetzt müssen wir handeln!

    1. Jetzt unbedingt Stellungnahme einreichen!
    Die Raumverträglichkeitsprüfung läuft bereits und endet am 26. Oktober. DAS ist die letzte Gelegenheit, unsere Argumente direkt in das offizielle Prüfverfahren einzubringen! Eine eigene Stellungnahme geht weit über eure Petitionsunterschrift hinaus.
    Wir haben dafür eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung erstellt. Bitte nehmt euch die Zeit und reicht unbedingt eure eigene Stellungnahme ein!

    👉 Hier geht's direkt zum Leitfaden: https://tr.ee/Nq8To2Mu-j

    2. Große Demo am 11. Oktober – seid dabei!
    Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr Treffpunkt: Haupteingang Duisburg Hbf
    Gemeinsam mit Fridays for Future und dem BUND ziehen wir zum Waldspielplatz.
    Jetzt brauchen wir euch alle! Kommt mit euren Familien, Freundinnen und Freunden und macht kräftig Werbung. Teilt unseren Demo-Aufruf über WhatsApp, in sozialen Netzwerken und im persönlichen Gespräch.

    Jetzt zählt jede Stimme – im offiziellen Verfahren und auf der Straße!
    Vielen Dank für eure großartige Unterstützung!

    Eure Waldjugend Duisburg 🌳

Der geplante Delta Rhine Corridor darf nicht durch den Duisburger Wald geführt werden. Klimaschutz beginnt nicht mit dem Fällen von Bäumen, sondern mit dem Schutz bestehender Wälder und dem Aufbau stabiler Mischwälder. Duisburg ist eine der waldärmsten Städte Deutschlands. Jeder Hektar Wald erfüllt zentrale Funktionen für Klima, Artenvielfalt, Wasserhaushalt und Lebensqualität. Ein Eingriff in diese ohnehin knappen Waldflächen wäre ökologisch falsch und fachlich nicht zu rechtfertigen. H.F.

Alles verständlich. Wasserstoff in großen Mengen heranzuschaffen ist aber essenziell für die ansässige Industrie. Viel schlimmer finde ich das Ausbauvorhaben für die A59 ohne separate Abfahrt von der Brücke uns Hafengebiet (der gesamte Ladeverkehr , LKW) fahren 24/7 durch Wohngebiete. Zudem kommt das geplante Brückenmonster welches durch Meiderich und Hamborn verläuft. Der Tunnel wäre eine Lösung im Hinblick auf Stadtbegrünung und einhergehender Klimaregulierung (Frischluftschneise usw.)

Warum Menschen unterschreiben

Es gibt umweltverträglichere Alternativen für die Pipeline, also lasst den Duisburger Wald wie er ist!

Weil Wälder wichtiger sind als Industrieunternehmen die nix von Naturschutz halten

Der Stadtwald ist ein Juwel zwischen Duisburg und Mülheim. Der alte Baumbestand ist nicht ersetzbar. Naturschutz. Tierwohl. Hitzeschutz. Naherholung.

Jeder Wald ist wichtig für unser Klima

Ich begreife nicht, warum angesichts der immer sichtbat werdenden Klimakatastrophe immer noch wichtige Lebensräume wie bestehende Waldflächen einer Politk weichen sollen, die es längst besser wissen müssten. Es gibt genug Alternativen! Nutzt diese ohne wertvollen Bestandswald zu vernichten!

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