Rettet das Restaurant 7 Raben – Ein Stück Pfälzer Heimat darf nicht verschwinden!

Petition richtet sich an
Kreisverwaltung Bad Dürkheim, Amt für Migration und Integration, Personenstand und Staatsangehörigkeit (Ref. 31), Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, Beauftragte für Integration Sihame Hlubek

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Petition richtet sich an: Kreisverwaltung Bad Dürkheim, Amt für Migration und Integration, Personenstand und Staatsangehörigkeit (Ref. 31), Kreisverwaltung Südliche Weinstraße, Beauftragte für Integration Sihame Hlubek

Seit 30 Jahren sind die „7 Raben“ im Jägertal mehr als nur ein Restaurant. Sie sind ein Ort der Begegnung, der Gastfreundschaft und der Pfälzer Lebensart. Hier haben Familien gefeiert, sind Wanderer eingekehrt, haben Freundschaften begonnen und Erinnerungen ihren Platz gefunden.

Die Betreiberinnen sind seit Anbeginn mit Herzblut bei der Sache und haben sich, trotz Corona und all den damit verbundenen Problemen, nicht unterkriegen lassen.

Nun muss das Restaurant geschlossen werden.

Der Grund ist nicht mangelnde Nachfrage, sondern der drohende Verlust einer unverzichtbaren Mitarbeiterin, die sich in Deutschland ein Leben aufgebaut, gearbeitet und Verantwortung übernommen hat. In einer Zeit, in der überall über Fachkräftemangel gesprochen wird, soll eine engagierte Arbeitskraft das Land verlassen – mit dramatischen Folgen für einen traditionsreichen Betrieb.

Und mit nicht absehbaren Folgen für die junge Frau, da ihr Heimatland El Salvador insbesondere für Frauen alles andere als sicher ist. Sie hat sich, allen Widrigkeiten und sprachlichen Herausforderungen zum Trotz, eingebracht und hat einen Ausbildungsplatz bekommen. Und so einen Menschen schieben wir ab.

Wenn die 7 Raben schließen, verliert Bad Dürkheim nicht nur ein Restaurant. Unsere Region verliert einen besonderen Ort, der Menschen zusammenbringt und das kulturelle Leben bereichert.

Wir wollen das nicht einfach hinnehmen.

Unsere Forderung

Wir fordern die zuständigen Behörden und politischen Entscheidungsträger auf,

  • alle rechtlich möglichen Wege auszuschöpfen, um den Verbleib der betroffenen Mitarbeiterin zu ermöglichen,
  • die tatsächliche Integration, Arbeitsleistung und Bedeutung für den Betrieb angemessen zu berücksichtigen,
  • gemeinsam mit den Beteiligten nach einer pragmatischen und menschlichen und fairen Lösung zu suchen,
  • alles dafür zu tun, dass die Gaststätte „7 Raben“ erhalten bleibt.

Begründung

Dieser Fall betrifft nicht nur eine Mitarbeiterin und nicht nur ein Restaurant.

Er steht für die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die arbeiten, Verantwortung übernehmen und Teil unserer Gemeinschaft geworden sind. Er steht für die Zukunft kleiner Betriebe, die händeringend Personal suchen. Und er steht für die Frage, ob Bürokratie am Ende stärker sein soll als Vernunft, Menschlichkeit und Gemeinsinn.
Hier geht es um Menschen, um Existenzen .

Die 7 Raben sind Teil unserer Heimat. Und das nicht erst seit gestern, sondern seit 30 Jahren.

Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass ihre Türen geöffnet bleiben.

Bitte unterschreibt diese Petition und teilt sie mit Freunden, Familie und allen, denen unsere Region am Herzen liegt.

Petra und Matthias Hahn, Christiane Schneider und Hardy Lützel, Andrea Fischer, Andreas Schröter- Schütterle, Andrea Klapheck, Heike Daniel

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heike Daniel, Weidenthal
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 09.06.2026
Sammlung endet: 31.07.2026
Region: Rheinland-Pfalz
Kategorie: Migration

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Neuigkeiten

  • Wir hatten gestern noch einmal ein schönes Essen in den 7 Raben und konnten mit Lilo und Andrea sprechen.

    Es laufen von einigen Seiten ganz viele Bemühungen, dass die Mitarbeiterin bleiben darf. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir etwas erreichen können, auch wenn die Reaktionen von den offiziellen Seiten sehr demotivierend sind.

    Was sich leider auch abzeichnet in Gesprächen ist, dass es vielen kleinen mittelständischen Betrieben hier in der Region so geht wie den 7 Raben. Sie suchen händeringend geeignetes Personal. Dann finden sie motivierte Mitarbeit*innen mit Migrationshintergrund, die gerne bei uns in Deutschland und in den Betrieben arbeiten würden und bemühen sich um Sprachkurse, Integration und die Ausbildung der Menschen, die sich hier eine neue Zukunft aufbauen wollen.
    Auf diesem Weg werden sie auch unterstützt von Seiten der Agentur für Arbeit, der IHK, den Integrationshelfer*innen und dann kommt oft wie aus dem Nichts der Entzug des Bleiberechts, keine Duldung, die Ausweisung oder Abschiebung.

    Das ist eine völlig verfehlte Migrationspolitik, menschlich sowieso aller unterste Schublade, aber auch wirtschaftlich gesehen, völlig an der Realität und unserer Bevölkerungsentwicklung vorbei. Und auch ein völlig falsches Signal an die mittelständischen Handwerksbetriebe, deren Frust, Wut und teilweise Verzweiflung mehr als verständlich ist.

    Bitte unterstützt unsere Petition, wir versuchen damit die 7 Raben und die Mitarbeiterin zu unterstützen um eine gute Lösung für alle Beteiligten zu finden.

    Wir bleiben dran und werden die gesammelten Unterschriften an die zuständigen Stellen weiterleiten. Wir halten euch auf dem Laufenden.

jemand, der integriert ist und durch eigene Arbeit und soziale Vernetzung ein zuverlässiges Mitglied unserer Gesellschaft ist, sollte nicht abgeschoben werden. Solch ein Vorgehen wirkt gewaltsam und beschädigt unsere humane Grundeinstellung. Wie konkret solch ein Schaden ist, erkennt man an der indirekt erzwungenen Schließung eines wunderbaren Restaurants, in dem wir viele sehr angenehme Stunden verbracht haben und gerne weiter verbringen möchten.

Asyl ist zum Schutz für Verfolgte da, nicht für Arbeitsmigranten oder für Menschen, die auf der Suche nach einem besseren Leben sind. Menschen aus El Salvador erhalten nur sehr selten einen Schutzstatus und müssen sicherlich nicht um die halbe Welt "fliehen" und eine Küchenhilfe ist keine Fachkraft! Wenn ein Lokal wegen der Abschiebung einer abgelehnte Asylbewerberin schließen muss, dann ist das so. Kein Bleiben für abgelehnte Asylbewerber!

Warum Menschen unterschreiben

Wir brauchen Arbeitskräfte . Egal aus welchem Land sie kommen.

Wenn jemand sich integrieren möchte und auch noch einen Ausbildungsplatz hat, sollten wir das alle unterstützen.

Weil die junge Frau bereits wunderbar integriert ist und ich der Meinung bin, dass es in Fällen wie diesem einen Ermessensspielraum gegen müsste!

Wir sollten Menschen die aus welchem Grund auch immer aus ihrem Heimatland flüchten mussten und sich in Deutschland gut integriert, die Sprache gelernt und einen Arbeitsplatz haben eine neue Heimat geben.

Warzm sollte man eine so integrierte und wichtige Arbeitskraft wegschicken?

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