Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
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46.672 von 30.000 für Quorum in Deutschland Deutschland

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  1. Gestartet 05.07.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Gegen die geplante Abschaffung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte (§§ 38, 236b SGB VI)
Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren nicht abzuschaffen und stattdessen an dieser verdienten Anerkennung langjähriger Lebensleistung festzuhalten.

Begründung

Die Rentenkommission 2026 hat empfohlen, den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren vollständig zu streichen und durch eine enger gefasste Härtefallregelung zu ersetzen. Dagegen sprechen aus meiner Sicht folgende Gründe:

  1. Verdiente Lebensleistung: Wer 45 Jahre lang ununterbrochen in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat einen außergewöhnlich langen Beitrag zur Solidargemeinschaft geleistet. Diese Lebensleistung verdient Anerkennung, keine Kürzung.
  2. Realität körperlich belastender Berufe: Viele Betroffene arbeiten in Berufen mit hoher körperlicher Belastung. Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Beschäftigten bezweifelt, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen überhaupt bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter durchhalten zu können.
  3. Vertrauensschutz und Lebensplanung: Millionen Menschen haben ihre finanzielle und persönliche Lebensplanung auf diese Regelung ausgerichtet. Ein kurzfristiger Wegfall würde bestehende Zusagen des Sozialstaats untergraben und insbesondere rentennahe Jahrgänge kalt erwischen.
  4. Gefahr sozialer Härten: Ohne die abschlagsfreie Rente drohen Betroffenen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhafte finanzielle Einbußen durch Rentenabschläge (0,3 % pro Monat, lebenslang wirksam), da sie ihre Beschäftigung gesundheitsbedingt oft nicht verlängern können.
  5. Breite gesellschaftliche Zustimmung: Diese Rentenart genießt in der Bevölkerung sehr hohen Rückhalt, gerade unter Beschäftigten in körperlich anstrengenden Berufen.

Wir bitten den Bundestag, von der geplanten Abschaffung abzusehen oder zumindest:

  • einen umfassenden, langfristigen Vertrauensschutz für alle rentennahen Jahrgänge zu gewährleisten,
  • Alternativen zu prüfen, die nicht zulasten langjährig Versicherter gehen (z. B. differenzierte Regelungen statt vollständiger Streichung),
  • Betroffene und Sozialverbände in den weiteren Gesetzgebungsprozess einbeziehen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Josef Meyer, Nürnberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.07.2026
Sammlung endet: 04.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

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Ich würde die Grenze gerne beibehalten. Es reicht wenn die 35 Jahre Grenze wegfällt. Es gibt Menschen die unfreiwillig Unterbrechungen im Arbeitsleben haben, die kommen sowieso schon schwer an die 45 Jahre ran. Klar es muss das System geändert werden. Zum Beispiel das alle einzahlen. Sowie das Alter schrittweise erhöht wurde könnte man auch schrittweise von den Pensionen wegkommen. Und die Regierung könnte viel Geld sparen, wenn jemand nach 4 Jahren ausscheidet sollte er keine Unsummen bekommen.

Grundsätzlich gehört die Rente reformiert Prinzip das die jungen Leute für die alten Rente zahlen ist der größte Pferdefuß Es werden keine Rücklagen gebildet Was eingezahlt wird wird gleich ausgezahlt Da kann jemand 70 Jahre eingezahlt haben und hohe Summen Wenn keine Einzahler da sind gibt’s auch nichts Vermögensbildung wie Immobilien und Wertpapiere so macht es die Oberschicht Die Diskussion über Zeiträume und Einzahlungen wäre dann obsolet Dann kann jeder in Rente gehen wann es passt

Warum Menschen unterschreiben

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ist eine Notwendigkeit die sich von selbst versteht und ist eine Frage des Vertrauens in den Staat. Diese Menschen haben sehr früh angefangen zu Arbeiten, oft in belastenden Berufen. 45 Jahre Beitröge in die Rentenversicherung einzuzahlen schaffen nicht viele, das erreichen Menschen mit Studienabschlüsse eher nicht. Dazu kommt noch, das sie im Durchschnitt weniger lange Rente beziehen als Verwaltungsangestellte oder studierte Menschen, gerade auch weil sie oft körperlich "verbraucht" sind. Wer so lange Jahre am Stück durchweg in die Rentenkasse einzahlen musste, soll nach 45 Jahren Abschlagsfrei in Rente gehen, das Soll ist erfüllt! Mit wem auch immer ich über das Thema spreche, der äußert sich in ähnlicher Weise, zum Teil mit Entrüstung und Frustration über die Missachtung besonders langjährig Versicherter, anstatt diese als Vorbilder für Leistungsbereitschaft als positive Vorbilder zu wertschätzen.

Weil es unfassbar ist...
Über Jahrzente geht man schwer arbeiten, gerade wir Frauen haben oft als Alleinerziehende unter der Doppel- und Dreifachbelastung nur noch funktkoniert.
Ich habe 3 steuerzahlende Sohne gro8gezogen und wünsche mir jetzt auch die Anerkennung dafür!

45 Berufsjahre ist eine lange Zeit und ganz viele schaffen diese Zeit nicht, deshalb sollte man nach 45 Jahren die volle Rente ohne Abschläge bekommen.

Für die Arbeiten Menschen

Ein Leben lang arbeiten und dann noch Abzüge, die Rente ist eh so wenig.
Wir sind das Land, in dem die Rentner am wenigsten von ihrem letzten Gehalt (%) bekommen!!!

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