Petition richtet sich an:
Kommunen
Wir setzen uns für die Einführung einer Katzenschutzverordnung nach § 13b Tierschutzgesetz in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Harz ein.
Ziel ist es, die unkontrollierte Vermehrung freilebender Katzen zu stoppen und das damit verbundene Leid nachhaltig zu verringern.
Umgesetzt werden kann dies durch eine kommunale Verordnung, die für Freigängerkatzen eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht vorsieht. Genau dort setzt die Maßnahme an: bei der unkastrierten Freigängerkatze, von der aus sich das Problem immer weiter fortsetzt.
Immer wieder ist in diesem Zusammenhang von „herrenlosen Katzen“ die Rede. Tatsächlich ist dieser Begriff irreführend: Katzen gelten rechtlich nicht einfach als herrenlos, sondern sind in aller Regel als Fundtiere zu behandeln – unabhängig davon, ob sie krank, verwildert oder scheinbar sich selbst überlassen sind.
Es handelt sich um Tiere, die ausgesetzt wurden oder deren Halter ihrer Verantwortung nicht nachkommen.
Das Problem entsteht nicht von selbst – es ist menschengemacht.
Ohne klare und verbindliche Regelungen zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung wird sich die Situation nicht nachhaltig verbessern. Freiwilligkeit allein reicht nachweislich nicht aus.
Die Katzenschutzverordnung nach Paragraph 13b ist dabei kein neues Instrument, sondern wurde gezielt geschaffen, um genau dieses Problem wirksam anzugehen, und hat sich in zahlreichen Kommunen bereits bewährt.
Es geht nicht um „hartes Durchgreifen“, sondern um eine sachliche, rechtssichere und langfristig wirksame Lösung.
Eine Katzenschutzverordnung schützt Tiere, entlastet Kommunen und sorgt für klare Zuständigkeiten.
Ziel ist nicht Kontrolle um der Kontrolle willen, sondern die Verhinderung von Leid, das schon längst vermeidbar wäre.
Begründung
Stoppt das unsichtbare Katzenelend im Harz – Deine Stimme zählt JETZT!
In unseren Städten und Dörfern spielt sich jeden Tag ein stilles Drama ab.
Die freilebenden Katzen des Harzes sind überall...doch bleiben für viele unsichtbar.
Sie streifen durch verwilderte Gärten, brachliegende Grundstücke, suchen Schutz in alten Industrieanlagen, Garagenhöfen oder hinter verlassenen Gebäuden. Auf landwirtschaftlichen Höfen, in Scheunen und Stallungen, zwischen Holzstapeln, Geräteschuppen und Nebengebäuden versuchen welche zu überleben.
Man findet sie auf Baustellen, Industriebrachen, entlang von Bahngleisen, an Müllplätzen, Containerstandorten, in Kleingartenanlagen oder am Rand von Wäldern und Feldern. Selbst auf Campingplätzen oder abgelegenen Wochenendgrundstücken kämpfen sie um einen sicheren Unterschlupf.
Es sind müde Augen unzähliger im Stich gelassener Seelen, die uns verfolgen...
Babys...krank und voller Parasiten in eine Welt ohne Schutz geboren. Für die meisten von ihnen endet ihr Weg, bevor er je richtig beginnen durfte... Bis zu 75 % dieser Kleinen überleben ihr erstes Lebensjahr nicht... sterben qualvoll, lange bevor sie überhaupt auch nur eine winzige Chance auf Leben bekommen.
Dieses Leid nimmt kaum jemand wahr...doch die nackten Zahlen sind eine Lawine, die längst durch den Harz rollt!
Während viele Katzen behütet auf dem Sofa liegen, kämpfen vor unseren Türen bis zu 15.000 verlassene Mitgeschöpfe jeden einzelnen Tag um Nahrung, Schutz und menschliche Hilfe. Die Schätzung von bis zu 15.000 freilebenden Katzen im Landkreis Harz basiert auf Hochrechnungen aus regionalen Fundtier-, Kastrations- und Meldedaten sowie auf populationsbiologischen Berechnungsmodellen aus Projekten wie CAT-TAB / CATCAS und Veröffentlichungen von „Politik für die Katz“.
Denn sie sind...trotz ihrer vermeintlichen Unabhängigkeit...keine Wild-, sondern domestizierte Haustiere...über Generationen vom Menschen an das Leben mit ihm angepasst und damit letztlich auf ihn angewiesen. Genau deshalb tragen wir auch weiterhin die Verantwortung für ihr an uns gebundenes Schicksal!
Es ist die unkastrierte Freigängerkatze, deren Nachwuchs sich unkontrolliert stetig weiter vermehrt.
Was als geliebtes Haustier oder Mäusefänger beginnt, endet viel zu oft in einer ungebremsten Kette aus ungewollten Würfen, ausgesetzten Jungtieren und immer neuen Generationen freilebender Katzen.
Die bittere Konsequenz einer biologischen, angezüchteten Tatsache. Ein einziges Katzenpaar "produziert" innerhalb weniger Jahre tausende Nachkommen, unabhängig von Ressourcen oder Gesundheit.
Wir als Initiative für eine " Katzenschutzverordnung im Landkreis Harz - Jetzt! " erleben täglich, dass unsere Kräfte und Kapazitäten am Ende sind.
All unser Mühen...fangen, kastrieren lassen, pflegen, retten, päppeln, vermitteln...verdampft doch nur wie ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Solange Politik und ewiggestrige Katzenbesitzer die Augen verschließen, stehen wir jedes Jahr wieder am Anfang.
Deshalb fordern wir jetzt gemeinsam mit Deiner Unterstützung die Einführung einer Katzenschutzverordnung nach § 13b Tierschutzgesetz in allen Städten und Gemeinden des Landkreis Harz!
Es geht um eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen – der einzig wirksame Weg, um diesen Teufelskreis endlich nachhaltig zu durchbrechen und das Leid an seiner Wurzel zu packen!
Auf unserer Seite
https://www.initiativekatzenschutzverordnungimlandkreisharzjet.de
kannst Du nachlesen, wie diese Verordnung funktioniert und warum sie der Schlüssel ist.
Wir sind kein anonymer Verein, sondern ein Bündnis von Menschen aus Deiner Nachbarschaft, die nicht länger wegsehen wollen.
Bitte schenk den Harzer Katzen heute Deine Stimme. 🙏
Deine Unterschrift sorgt dafür, dass aus stillem Leid endlich politische Verantwortung wird!
Die Katzen im Harz können nicht länger warten – und wir auch nicht! 🐱💪
massive Vermehrung der Katzen verhindern für Vofgelschutz und gegen Tierleid der Katzen