Informationsfreiheitsgesetz schützen – Transparenz statt Amtsgeheimnis

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag

67.615 Unterschriften

90 %
75.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Wir fordern, dass das Informationsfreiheitsgesetz des Bundes nicht eingeschränkt wird. Der Zugang zu amtlichen Informationen darf nicht von einem „berechtigten Interesse“ abhängig gemacht und nicht auf bestimmte Personengruppen beschränkt werden.

Bürgerinnen und Bürger, Journalistinnen und Journalisten, Vereine, Initiativen und Transparenzplattformen müssen weiterhin ohne besondere Begründung Auskunft von Behörden verlangen können.

Der Grundsatz muss bleiben: Nicht der Bürger muss dem Staat erklären, warum er Informationen haben möchte, sondern der Staat muss begründen, warum Informationen ausnahmsweise geheim bleiben müssen.

Das Informationsfreiheitsgesetz ist ein wichtiges Kontrollinstrument der Demokratie. Es hilft dabei, staatliches Handeln, Vergabeentscheidungen, Lobbykontakte, Gutachten und den Umgang mit Steuergeld öffentlich überprüfbar zu machen.

Deshalb soll das Informationsfreiheitsgesetz nicht geschwächt, sondern gestärkt werden.

Begründung

Diese Petition ist wichtig, weil Transparenz eine Grundlage der Demokratie ist. Bürgerinnen und Bürger müssen staatliches Handeln kontrollieren können – besonders wenn es um Steuergeld, Vergaben, Lobbykontakte, Gutachten oder Krisenentscheidungen geht.

Das Informationsfreiheitsgesetz ermöglicht genau diese Kontrolle. Wenn künftig ein „berechtigtes Interesse“ verlangt wird, könnten Behörden Anfragen leichter ablehnen oder verzögern. Dadurch würde nicht mehr der Staat erklären müssen, warum Informationen geheim bleiben, sondern der Bürger müsste erklären, warum er Informationen überhaupt erhalten darf.

Gerade die Aufarbeitung der Corona-Maskenbeschaffung zeigt, wie wichtig Informationsrechte sind. Ohne solche Rechte wären problematische Vorgänge, politische Verantwortung und der Umgang mit öffentlichen Geldern deutlich schwerer überprüfbar.

Auch Medien, Vereine, Initiativen und Transparenzplattformen brauchen einen einfachen Zugang zu amtlichen Informationen. Sie leisten wichtige Arbeit für öffentliche Kontrolle und demokratische Meinungsbildung.

Natürlich müssen persönliche Daten von Behördenmitarbeitern geschützt werden. Dafür reichen aber gezielte Schwärzungen aus. Datenschutz darf nicht als Vorwand dienen, staatliches Handeln insgesamt weniger transparent zu machen.

Deshalb muss jetzt gehandelt werden: Das Informationsfreiheitsgesetz darf nicht eingeschränkt werden. Es sollte erhalten und gestärkt werden, damit Vertrauen in Staat, Verwaltung und Demokratie nicht weiter verloren geht.

Hinweis zur Adressangabe bei openPetition: openPetition fragt Unterstützerdaten wie Name und Adresse zur Überprüfbarkeit und regionalen Zuordnung der Unterschriften ab. Öffentlich sichtbar ist bei öffentlichen Unterschriften nicht die vollständige Adresse, sondern Name und Ort; nicht-öffentliche Unterschriften sind nicht öffentlich sichtbar. Ich als Initiator möchte keine privaten Adressen sammeln oder veröffentlichen. Die Angaben dienen ausschließlich der formalen Abwicklung der Petition.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Othmane El Kadaoui, Düsseldorf
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.07.2026
Sammlung endet: 04.01.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

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Neuigkeiten

In einer freiheitlichen Demokratie muß es den Bürgern möglich sein, jederzeit Auskunft über das Treiben und Handeln ihrer gewählten Vertreter und angeschlossener Institutionen zu verlangen. Das ist zum einen ein Anreiz für die Entscheidungsträger, verantwortungsbewußt zu handeln, aber auch eine demokratische Kontrollfunktion, denn: im Dunkeln ist gut Munkeln.

Petitionen an den Deutschen Bundestages bitte nicht über dritte Portale einreichen, sondern über den offiziellen Weg. Hier ist sichergestellt, dass die Petition auf jeden Fall behandelt wird, wenn das Quorum erreicht ist.

Warum Menschen unterschreiben

Die Bürger, die den Staat ja finanzieren, müssen die Möglichkeit besitzen, sich über alle Vorgänge staatlicher Stellen zu informieren, unabhängig davon, ob sie direkt betroffen sind oder nicht.

Demokratie braucht Transparenz

Der Staat sollte nichts hinter verschlossen Türen entscheiden oder regeln. Aus Sicht der Bürger und Demokratie sollte es öffentlich zugänglich sein.

In der Klarheit steckt die Wahrheit.

Es ist traurig das wir immer mehr zu einer digitalen Diktatur werden. Man braucht nur den digitalen Perso, Führerschein oder Krankenkarte betrachten. Selbst das Bargeld wird schleichend durch digitale Geldtransfer ersetzt. Dadurch werden persönliche Daten nicht von der Wirtschaft, sondern vom Staat gesammelt und gespeichert so das obendrein das Recht auf Anonymität abgeschaft wird. Der Staat behauptet alles wegen Terrogefahr und Geldwäscherei. Fazit der Bürger wird pauschal als Betrüger o-. Sozialschmartotzer diskriminiert. Ich sage nur digitaler Überwachungsstaat. Der Bonze traut dem Bürger nicht über den Weg nicht und ich bin sehr misstrauisch dem Staat gegenüber!!!
Aus meiner Sicht ist der Zug abgefahren. Es ist wie mit dem Weltklima.

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