Region: Hamburg

Hamburg stoppt das Töten – Sichere Straßen jetzt!

Petition richtet sich an
Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

394 Unterschriften

3 %
232 von 7.100 für Quorum in Hamburg Hamburg

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  1. Gestartet 26.04.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Geschäftsstelle des Eingabenausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft

Jedes Jahr sterben in Hamburg Menschen im Straßenverkehr, die meisten von ihnen beim Radfahren oder zu Fuß – obwohl seit Jahren klar ist, welche Maßnahmen schwere Unfälle wirksam verhindern können.

Während EU‑weit die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren stetig abnimmt, steigt sie in Deutschland weiter an. Nach bereits drei getöteten Radfahrenden im Jahr 2026 muss Hamburgs Politik endlich wirksam gegensteuern! Wir fordern Senat und Hamburgische Bürgerschaft auf, die Sicherheit der verletzlichsten Verkehrsteilnehmenden zur obersten Priorität zu machen und die vorhandenen Handlungsspielräume konsequent auszuschöpfen. Die Hamburger Zivilgesellschaft muss klar machen, dass es so nicht weiter gehen kann.

Es gibt kein Informations- nur ein Umsetzungsdefizit
Hamburgs Politik muss sich endlich aufmachen, Vision Zero Realität werden zu lassen – das Ziel, dass niemand im Straßenverkehr getötet oder schwer verletzt wird. Wissenschaftliche Studien zur Verkehrssicherheit und internationale Beispiele zeigen seit Jahren, welche Strategien und Maßnahmen wirken. Von der Politik erwarten wir, dass sie diese Erkenntnisse auf Hamburg überträgt, eine verbindliche Vision‑Zero‑Strategie vorlegt und diese konsequent umsetzt.

Eine ernst gemeinte Vision‑Zero‑Politik umfasst aus unserer Sicht mindestens:

  • eine systematische Analyse aller schweren Rad‑ und Fußgängerunfälle der vergangenen Jahre und ein darauf basierendes, priorisiertes Maßnahmenprogramm für Gefahrenstellen,
  • die schrittweise Umgestaltung dieser Gefahrenstellen zu fehlerverzeihender Infrastruktur nach anerkannten fachlichen Standards,
  • die konsequente Nutzung vorhandener rechtlicher Spielräume für Temporeduzierungen dort, wo Menschen zu Fuß und mit dem Rad unterwegs sind,
  • die technische Ausrüstung von Lkw, damit die häufigen Abbiegeunfälle ein Ende finden.

Klimaschutz und Mobilitätswende können nur gelingen, wenn Fuß‑ und Radverkehr sicher und attraktiv sind: Wer Angst haben muss, auf dem Weg zur Arbeit oder zur Schule überfahren zu werden, steigt nicht dauerhaft aufs Rad um. Deshalb ist eine konsequente Vision‑Zero‑Politik notwendige Voraussetzung, dass Hamburg seine Klima‑ und Mobilitätsziele überhaupt erreichen kann.

Begründung

Im Hamburger Straßenverkehr starben 2026 bereits drei Radfahrende, darunter ein elfjähriges Kind. In einer Stadt mit über 1,2 Millionen Radfahrenden – deutlich mehr als zugelassenen Pkw – ist das ein politischer Skandal, kein bedauerlicher Zufall.

Während in der EU die Zahl der Verkehrstoten seit Jahren sinkt, nimmt das Töten im deutschen Straßenverkehr weiter zu. Dabei fehlt es nicht an Wissen, sondern nur am politischen Willen, die Zahl der Verkehrstoten endlich zu senken.

Nur wenn Rad‑ und Fußverkehr sicher und attraktiv sind, werden mehr Menschen ihr Auto stehen lassen – und nur so können Klimaschutz, Mobilitätswende und echte Teilhabe für alle in Hamburg gelingen.

Diese Petition fordert Senat und Bürgerschaft auf, Verantwortung zu übernehmen und das Sterben im Verkehr nicht länger als schicksalhaft hinzunehmen.
Wir nehmen die Hamburger Politik in die Verantwortung: Stoppen Sie das Töten im Straßenverkehr!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Hundert, Hamburg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.04.2026
Sammlung endet: 25.09.2026
Region: Hamburg
Kategorie: Verkehr

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Warum Menschen unterschreiben

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Mein Kind und ich sind mehrfach von Autos angefahren worden, einmal krankenhausreif – auf Zebrastreifen, bei Ampeln. Auswandern in die NL ist leider keine Lösung, also lasst uns NL nach HH holen!

Sicherer Radverkehr ist ein wichtiges Anliegen.

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