Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren

Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

94.613 Unterschriften

95 %
100.000 für Sammelziel

94.613 Unterschriften

95 %
100.000 für Sammelziel
  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Gegen die geplante Abschaffung der Altersrente für besonders langjährig Versicherte (§§ 38, 236b SGB VI)
Wir fordern den Deutschen Bundestag und die Bundesregierung auf, die abschlagsfreie Altersrente für besonders langjährig Versicherte nach 45 Beitragsjahren nicht abzuschaffen und stattdessen an dieser verdienten Anerkennung langjähriger Lebensleistung festzuhalten.

Begründung

Die Rentenkommission 2026 hat empfohlen, den abschlagsfreien Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren vollständig zu streichen und durch eine enger gefasste Härtefallregelung zu ersetzen. Dagegen sprechen aus meiner Sicht folgende Gründe:

  1. Verdiente Lebensleistung: Wer 45 Jahre lang ununterbrochen in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat einen außergewöhnlich langen Beitrag zur Solidargemeinschaft geleistet. Diese Lebensleistung verdient Anerkennung, keine Kürzung.
  2. Realität körperlich belastender Berufe: Viele Betroffene arbeiten in Berufen mit hoher körperlicher Belastung. Umfragen zeigen, dass ein Großteil der Beschäftigten bezweifelt, unter den aktuellen Arbeitsbedingungen überhaupt bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter durchhalten zu können.
  3. Vertrauensschutz und Lebensplanung: Millionen Menschen haben ihre finanzielle und persönliche Lebensplanung auf diese Regelung ausgerichtet. Ein kurzfristiger Wegfall würde bestehende Zusagen des Sozialstaats untergraben und insbesondere rentennahe Jahrgänge kalt erwischen.
  4. Gefahr sozialer Härten: Ohne die abschlagsfreie Rente drohen Betroffenen mit eingeschränkter Erwerbsfähigkeit dauerhafte finanzielle Einbußen durch Rentenabschläge (0,3 % pro Monat, lebenslang wirksam), da sie ihre Beschäftigung gesundheitsbedingt oft nicht verlängern können.
  5. Breite gesellschaftliche Zustimmung: Diese Rentenart genießt in der Bevölkerung sehr hohen Rückhalt, gerade unter Beschäftigten in körperlich anstrengenden Berufen.

Wir bitten den Bundestag, von der geplanten Abschaffung abzusehen oder zumindest:

  • einen umfassenden, langfristigen Vertrauensschutz für alle rentennahen Jahrgänge zu gewährleisten,
  • Alternativen zu prüfen, die nicht zulasten langjährig Versicherter gehen (z. B. differenzierte Regelungen statt vollständiger Streichung),
  • Betroffene und Sozialverbände in den weiteren Gesetzgebungsprozess einbeziehen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Josef Meyer, Nürnberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 05.07.2026
Sammlung endet: 30.11.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Bürgerrechte

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

Eine Abschaffung der Rente mit 63 löst das Kernproblem nicht. Beamte sind praktisch nicht arbeitslos und deren Pensionskasse wird immer mit Leistung gefüllt. Die normale Rentenkasse zahlt jedoch Rente an alle, egal ob bzw. wie lange eingezahlt wurde. Warum lernt unsere Regierung nicht von unseren Nachbarstaaten und lässt nicht alle Menschen mit Einkommen in einen Topf zahlen? Længst nicht jeder ist mit 63 nach 45 Arbeitsjahren noch fit genug zum arbeiten.

In die Rentenkasse müssten alle einzahlen auch Politiker und Milliardäre. Renten und Pensionen müssen nach oben begrenzt sein. Dann kann es nicht passieren, dass eine Dame 15000 € Pension bekommt. Die nächste Erhöhung betrug 5%, das sind 750 €. Wie viele Kleinrentner gibt es die keine 750 € bekommen, deren Semmeln und Brezen steigen aber um den Selben Preis.: Fazit alle Renten und Pensionen steigen nicht um die Selben %, sondern um den gleichen Betrag, auch bei den MdB`s.

Warum Menschen unterschreiben

Es kann nicht sein, dass Menschen schuften müssen und immer später in die Rente gehen können. Es gibt Jahrgänge, die mit 15 oder 16 Jahren mit dem Arbeiten begonnen haben.

Die dummen, deutschen Politiker entscheiden über uns, als wären wir Marionetten, die nur zum arbeiten und Steuern zahlen da sind, damit die dummen, deutschen Politiker sich jeden Monat mit dicken Diäten und später mit dicken Pensionen ein schönes Leben machen können.

Und was ist mit den Faulenzern, die noch nie was gearbeitet haben? Die werden vergoldet.

Pfui pfui an unsere Regierumg

45 Jahre in Vollzeit sind mehr als genug, gerade auch in den Zeiten von Unsicherheiten, feindlichen Übernahmen, drohenden Entlassungen auch durch Abwanderung der Unternehmen aus Deutschland, unqualifizierten Äußerungen irgendwelcher Politiker, die gar nicht
wissen, wovon sie sprechen, etc.etc. Das Ende der Lebensarbeitszeit wird dann auch nur mit einer mickrigen Rente belohnt, die deutlich unter dem Durchschnitt der OECD Staaten liegt. Für private Zusatzrentenversicherungen fehlt den meisten Menschen schlicht das Geld!
Viele Grüße auch an Herrn Merz.

Da ich selber von dieser beabsichtigten" Neuregelung " betroffen bin unterschreibe ich diese Petition.
Unsere Generation hat für erheblichen Wohlstand und einem stetigen Aufschwung durch Jahrzehntelanges fleißiges arbeiten in Deutschland gesorgt.
Ich bin als Arbeiter mit viel körperlicher Betätigung nach 45 Arbeitsjahren froh wenn ich die alte Reglung in Anspruch nehmen könnte.

Völlig emphathielose Reform, die ich als absolut unfair, gar Frechheit empfinde! Reform auf dem Zettel verkennt die Realität. Die mögliche körperliche Leistung wird bei der Rentenreform völlig ignoriert und abgestraft! Doppelte Lebensleistung wie z.B. Alleinerziehende ignoriert! Anstatt Menschen würdevoll nach 45 Beitragsjahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen zu lassen, werden Anreize für Arbeitsunfähigkeit gesucht. Einfach nur traurig und für mich hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun.

Ich bin Jahrgang 1977, Ausbildung 1997, bisher 29 Jahre beim gleichen Arbeitgeber, ohne Unterbrechung voll berufstätig. Alleinerziehend Doppelbeslastung.

(Bearbeitet)

Ich bin Jahrgang 1970 und arbeite seit meinem 16 Lebensjahr, habe aufgrund meines Gehaltes inzwischen sehr viel sowohl in die Rentenkasse als auch in alle anderen Sozialkassen eingezahlt.
Ich halte es daher für gerecht nach 45 Jahren beitragsfrei in Rente zu gehen.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern