Region: Zeuthen

Wir lieben Miersdorf – gemeinsam für eine lebenswerte und verkehrssichere Ortsmitte!

Petition richtet sich an
Bürgermeister Philipp Martens, Gemeindevertretung Zeuthen

1.404 Unterschriften

Sammlung beendet

1.404 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister Philipp Martens, Gemeindevertretung Zeuthen

Wir lieben Miersdorf – gemeinsam für eine lebenswerte und verkehrssichere Ortsmitte!

Was sind unser Hintergrund und Ziele für die Miersdorfer Ortsentwicklung?

Für den 16. Dezember ist ein Beschluss zum Neubau eines für Miersdorfer Verhältnisse überdimensionierten Wohn- und Geschäftshauses (neuer Edeka-Markt) mittels eines Bebauungsplans (Nr. 142) in der Dorfstraße 8-11 geplant – mitten in unserem sozialen und historischen Ortszentrum.

Auf 1.727 m2 Verkaufsfläche (627 m2 mehr als im derzeitigen Edeka-Markt; ca. 300 m2 mehr als der Zeuthener REWE) soll ein neuer Markt zur „Sicherstellungder Nahversorgung“ entstehen. Außerdem eine Tiefgarage, mehrere Wohnungen im Obergeschoss, 130 Parkplätze und eine 3 m hohe Lärmschutzwand im Osten. An diesem engen Knotenpunkt drohen damit erhebliche Beeinträchtigungen, u.a. eine zusätzliche Verkehrsbelastung und Gefährdung der Verkehrssicherheit, insbesondere für Kinder.

Wir wollen unsere Gemeindevertreter und unseren Bürgermeister davon überzeugen, sich engagiert dafür einzusetzen, den bestehenden Lebensmittelmarkt-Standort (Edeka, Dorfstraße 14) mit einer attraktiven, modernen und nachhaltigen Lösung zu erhalten. Ggf. mit einem anderen Betreiber – die Eigentümer sind dafür offen. Auch ein Neubau ist dort denkbar.

Wir fordern die Aufhebung des Vorhabenbezogenen Bebauungs-Plans Nr. 142 „Dorfstraße 8-11“! Denn der dort geplante Neubau, ist überdimensioniert und zur Sicherstellung der Nahversorgung verzichtbar, da sich der Bestandsmarkt modernisieren und erweitern lässt. Der Neubau und seine Auswirkungen würden das Miersdorfer Zentrum zu einem unsicheren und unschönen Ort machen!

Die Entscheidung (Beschluss des B-Plans Nr. 142) soll voraussichtlich am 16. Dezember 2025 in der öffentlichen Gemeindevertretersitzung (Beginn 19 Uhr, Mehrzweckhalle, Schulstraße 1) fallen! Erst dann erhält das Bauprojekt seine Rechtsverbindlichkeit. Es ist also noch nicht zu spät!

Wenn Sie auch für die Erhaltung unserer traditionellen und verkehrssicheren, sozialen Miersdorfer Ortsmitte und gegen den geplanten überdimensionierten Neubau und seine o.g. Auswirkungen sind, unterstützen Sie uns gerne!

Unterzeichnen Sie bitte unsere Petition und leiten unser Anliegen weiter.

*Analoge Unterschriftenlisten* und Flyer liegen aus im: Bioladen Löwenzahn Zeuthen, Bäcker Wahl und in der Hausarztpraxis Pieplow.

Nutzen Sie jede Möglichkeit, sich aktiv bei den Einwohnerfragestunde der öffentlichen Gemeindesitzungen und bei der Bürgermeistersprechstunde mit Ihrer persönlichen Meinung einzubringen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Bürgerinitiative "Wir lieben Miersdorf"
E-Mail: BIwirliebenmiersdorf@protonmail.com

Begründung

Begründung zu den Auswirkungen durch die Umsetzung des geplanten Beschlusses des „Vorhabenbezogenen Bebauungs-Plans Nr. 142 ‚Dorfstraße 8-11‘“:

• Hier, in unserem sozialen Mittelpunkt, zwischen 4 Kindertagesstätten mit knapp 300 Kindern, der Bibliothek, der Kirche, dem Jugendclub, der geplanten Kinder- und Jugendfreizeitfläche, der Feuerwehr und dem Seniorenheim, wo sich die meisten Fußwege kreuzen, wäre ein gefährlicher Verkehrsknotenpunkt direkt vor der Bibliothek und dem Anger ohne zusätzliche Ampelregelungen geschaffen.
• Gemäß Verkehrsgutachten würde der Kunden- und Lieferverkehr um geschätzte 5 große LKW pro Tag und mind. 70 PKW pro Stunde – und das prognostiziert für Spitzenzeiten – erhöht. Doch bereits jetzt staut sich der Verkehr vor der Dorfstraße 14 und im unteren Bereich der Hoherlehmer Straße. Dort gibt es zumindest funktionierende Ampelregelungen. Dieser und zusätzlicher Fahrzeug- und Lieferverkehr würden direkt vor die Bibliothek (wo die Ein- und Ausfahrt zum Markt liegen sollen) und Kitas gezogen.
• Die zu erwartenden zusätzlichen Lärm-, Feinstaub- und sonstigen Verkehrsbelastungen schaden uns Allen!
• Es bleibt zu befürchten, dass zusätzliche Staus vor dem Anger durch Links- und Rechtsabbieger zum neuen Markt entstehen und Einsatzfahrzeuge, z.B. der Feuerwehr, nur mit Verzögerungen ausrücken können, auch wenn diese Situation im Verkehrsgutachten unverständlicher Weise als unproblematisch dargestellt wird.
• Wir können es uns nicht mehr leisten, insg. 5.648 m2 Grünfläche neu zu versiegeln. Essentielle Funktionen wie Kalt- und Frischluftentstehung durch die offene Wiesenfläche (wichtig v.a. an Hitzetagen), Grundwasserneubildung und -schutz, Erholungs- und Rückzugsort für uns Menschen und viele Arten sind in diesen Zeiten unverzichtbar und wären unwiederbringlich zerstört!
• Und nicht zuletzt: unser historisches Ortsbild mit der Feldsteinkirche aus dem 14. Jahrhundert als Mittelpunkt verliert mit dem überdimensionierten neuen Baukörper seinen Charme und Charakter.

*Analoge Unterschriftenlisten* und Flyer liegen aus im: Bioladen Löwenzahn Zeuthen, Bäcker Wahl und in der Hausarztpraxis Pieplow.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Wir lieben Miersdorf, Zeuthen
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.11.2025
Sammlung endet: 16.12.2025
Region: Zeuthen
Kategorie: Bauen

Neuigkeiten

  • Liebe Miersdorfer,

    Wir hatten Schweres zu verdauen, daher die lange Funkstille. Bitte lest auch bis zum Schluss - denn wir suchen persönliche Kontakte zur Rettung der Heimatstube!

    Nun ist das aktuelle Amtsblatt mit allen Entscheidungen erschienen - auf der ersten Seite könnt ihr es offiziell nachlesen, auch online unter: https://www.zeuthen.de/Amtsblatt-2026-01-705540.pdf bzw. im Bild im Anhang.

    Besonders die starke, mehrheitliche Ablehnung der Bürgerbefragung fanden wir mehr als bedenklich - ein Schlag ins demokratische Gesicht, dass hier mit 15 Dafür-Stimmen aller „Bürger für Zeuthen“, CDU und Linken-Gemeindevertreter einschließlich unserem Bürgermeister geschlossen GEGEN die Bürgerbefragung und - wenig überraschend - genauso für den überdimensionierten Neubau gestimmt worden ist. Nur die SPD, Grünen und fraktionslose Frau Wehle waren FÜR eine Bürgerbefragung. Das sollte uns allen spätestens bei der nächsten Wahl zu grübeln geben.

    Als Argument gegen die Befragung wurde u.a. vom Bürgermeister ein entstehender Zeitverzug und bereits so lange andauernde Bauplanung bzw. B-Planaufstellung genannt. Der Antrag käme zu spät - es sei schon so vieles entschieden.

    Unser Fazit: Nachteile für die Gemeinde und für unsere Bevölkerung, mal abgesehen von den bereits entstandenen Kosten für die Vorhabenträger, können wir nicht erkennen. Das sollte Basisdemokratie allemal Wert sein. Vielmehr wird wohl entscheidend gewesen sein, dass hier eine mehrheitliche Ablehnung des Edeka-Projekts und die entsprechenden Konsequenzen befürchtet wurden - also schnell noch das ganze Projekt durchwinken und festzurren, bevor es noch mehr Widerstand und Unmut gibt - Tatsachen schaffen!

    Entschieden ist nun leider entschieden, ohne dass weitere sachliche Diskurse mit Betroffenen und unserer BI geführt worden sind. Die Baugenehmigung ist noch nicht erteilt, aber absehbar. Aufgeben oder einfach geschehen lassen war und ist für uns keine Option gewesen.

    Und so möchten wir die Gelegenheit nochmals nutzen und den öffentlichen Diskurs sowie unsere Vernetzung hochheben und -leben, und Danken für Eure Unterstützung! Wir haben einen großen Verteiler generiert. Wir haben uns endlich mal wieder in größerem Kreise ausgetauscht und diskutiert - über die Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes. Bleibt wachsam und engagiert Euch bitte weiterhin! Nur gemeinsam werde wir gehört.

    Engagiert Euch gerne konkret mit uns weiter zur Rettung der Heimatstube! Die Gemeinde schiebt einen Abriss noch für eine gewisse Zeit auf, will jedoch ein Konzept für eine Nachnutzung sehen!
    Wir möchten uns dazu persönlich in einer proaktiven Gruppe vernetzen, um zusammen mit einigen Gemeindevertretern Chancen und Möglichkeiten zu eruieren, das traditionelle Haus zu restaurieren und sinnvoll, möglichst für eine breite Gemeinschaft, einer Nachnutzung zuzuführen (z.B. mit einem unabhängigen Café für alle Generationen). Dafür bedarf es weiterer Ideen, Zeit und Muße sich einzubringen, Fördermittel einzuwerben usw. … also - bitte melde sich bei uns persönlich, wer die Heimatstube mit uns erhalten will! :)

    Danke!

    Eure BI „Wir lieben Miersdorf“
  • Presse-Logo von Zeuthen Amtsblatt

    Amtsblatt

    am 16.02.2026
  • Neuigkeiten

    am 16.02.2026
    Liebe Miersdorfer,

    Wir hatten Schweres zu verdauen, daher die lange Funkstille. Bitte lest auch bis zum Schluss - denn wir suchen persönliche Kontakte zur Rettung der Heimatstube!

    Nun ist das aktuelle Amtsblatt mit allen Entscheidungen erschienen - auf der ersten Seite könnt ihr es offiziell nachlesen, auch online unter: https://www.zeuthen.de/Amtsblatt-2026-01-705540.pdf bzw. im Bild im Anhang.

    Besonders die starke, mehrheitliche Ablehnung der Bürgerbefragung fanden wir mehr als bedenklich - ein Schlag ins demokratische Gesicht, dass hier mit 15 Dafür-Stimmen aller „Bürger für Zeuthen“, CDU und Linken-Gemeindevertreter einschließlich unserem Bürgermeister geschlossen GEGEN die Bürgerbefragung und - wenig überraschend - genauso für den überdimensionierten Neubau gestimmt worden ist. Nur die SPD, Grünen und fraktionslose Frau Wehle waren FÜR eine Bürgerbefragung. Das sollte uns allen spätestens bei der nächsten Wahl zu grübeln geben.

    Als Argument gegen die Befragung wurde u.a. vom Bürgermeister ein entstehender Zeitverzug und bereits so lange andauernde Bauplanung bzw. B-Planaufstellung genannt. Der Antrag käme zu spät - es sei schon so vieles entschieden.

    Unser Fazit: Nachteile für die Gemeinde und für unsere Bevölkerung, mal abgesehen von den bereits entstandenen Kosten für die Vorhabenträger, können wir nicht erkennen. Das sollte Basisdemokratie allemal Wert sein. Vielmehr wird wohl entscheidend gewesen sein, dass hier eine mehrheitliche Ablehnung des Edeka-Projekts und die entsprechenden Konsequenzen befürchtet wurden - also schnell noch das ganze Projekt durchwinken und festzurren, bevor es noch mehr Widerstand und Unmut gibt - Tatsachen schaffen!

    Entschieden ist nun leider entschieden, ohne dass weitere sachliche Diskurse mit Betroffenen und unserer BI geführt worden sind. Die Baugenehmigung ist noch nicht erteilt, aber absehbar. Aufgeben oder einfach geschehen lassen war und ist für uns keine Option gewesen.

    Und so möchten wir die Gelegenheit nochmals nutzen und den öffentlichen Diskurs sowie unsere Vernetzung hochheben und -leben, und Danken für Eure Unterstützung! Wir haben einen großen Verteiler generiert. Wir haben uns endlich mal wieder in größerem Kreise ausgetauscht und diskutiert - über die Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes. Bleibt wachsam und engagiert Euch bitte weiterhin! Nur gemeinsam werde wir gehört.

    Engagiert Euch gerne konkret mit uns weiter zur Rettung der Heimatstube! Die Gemeinde schiebt einen Abriss noch für eine gewisse Zeit auf, will jedoch ein Konzept für eine Nachnutzung sehen!
    Wir möchten uns dazu persönlich in einer proaktiven Gruppe vernetzen, um zusammen mit einigen Gemeindevertretern Chancen und Möglichkeiten zu eruieren, das traditionelle Haus zu restaurieren und sinnvoll, möglichst für eine breite Gemeinschaft, einer Nachnutzung zuzuführen (z.B. mit einem unabhängigen Café für alle Generationen). Dafür bedarf es weiterer Ideen, Zeit und Muße sich einzubringen, Fördermittel einzuwerben usw. … also - bitte melde sich bei uns persönlich, wer die Heimatstube mit uns erhalten will! :)

    Danke!

    Eure BI „Wir lieben Miersdorf“

Der bestehende Supermarkt ist völlig ausreichend, der Dorfkern kann den Verkehr gar nicht aufnehmen. Die Versiegelung der Flächen ist aus ökologischer Sicht nicht sinnvoll. Neben Fluglärm und PFAS im Trinkwasser haben wir dann auch noch Probleme mit dem Regenwasser.

Miersdorf braucht endlich einen großen modernen Supermarkt. Die Versorgung ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Der jetzige Supermarkt ist nicht mehr zeitgemäß. Dadurch ist man gezwungen zum Edeka nach Schulzendorf zu fahren.

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