Region: Bayern

Petition gegen die Ausstattung bayerischer Behörden mit Microsoft 365

Petition richtet sich an
Bayerischer Landtag

645 Unterschriften

2 %
468 von 24.000 für Quorum in Bayern Bayern

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  1. Gestartet 07.11.2025
  2. Sammlung noch > 3 Monate
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag

Die bayerische Staatsregierung plant den Abschluss eines umfassenden Vertrags mit Microsoft zur Ausstattung staatlicher Behörden mit Microsoft 365. Wir fordern den sofortigen Stopp dieser Planung und die Prüfung von Open-Source-Alternativen.

Untragbare finanzielle Belastung
Nach Schätzungen von IT-Experten würden über einen Zeitraum von fünf Jahren Lizenzkosten von knapp einer Milliarde Euro an den US-Konzern fließen. Diese enormen Summen fehlen der bayerischen Wirtschaft und könnten stattdessen innovative heimische Softwarehersteller stärken. In Zeiten knapper öffentlicher Kassen sind solche Ausgaben für proprietäre Software nicht zu rechtfertigen, zumal wirtschaftliche Open-Source-Alternativen wie openDesk verfügbar sind.

Digitale Souveränität in Gefahr
Mit dieser Entscheidung begibt sich der Freistaat Bayern in eine weitreichende technologische Abhängigkeit von einem US-amerikanischen Konzern. Sensible Behördendaten würden in Cloud-Systemen gespeichert, über die wir keine vollständige Kontrolle haben. Diese Entwicklung steht im Widerspruch zu den Bemühungen um europäische digitale Souveränität und macht Bayern verwundbar gegenüber geopolitischen Entwicklungen und externen Entscheidungen.

Alternative Wege sind möglich
Andere Bundesländer und der Bund gehen bereits andere Wege und setzen auf Open-Source-Lösungen. Bayern als führender Hightech-Standort mit herausragender Forschung und starker Digitalwirtschaft sollte diese Position nutzen, statt sie durch Abhängigkeit zu schwächen. Open-Source-Software bietet nicht nur Kostenvorteile, sondern fördert auch lokale IT-Unternehmen, schafft Arbeitsplätze in der Region und garantiert langfristige Unabhängigkeit.

Unsere Forderungen
Wir fordern die bayerische Staatsregierung auf:

  • Den geplanten Microsoft-Vertrag nicht abzuschließen
  • Eine umfassende Prüfung von Open-Source-Alternativen durchzuführen
  • Die digitale Souveränität Bayerns und Europas zu wahren
  • Öffentliche Gelder in heimische Innovation statt in US-Konzerne zu investieren

Bayern verdient eine zukunftsfähige, unabhängige digitale Infrastruktur!

Begründung

Diese Entscheidung wird die digitale Infrastruktur Bayerns für Jahrzehnte prägen. Einmal in die Microsoft-Abhängigkeit geraten, ist ein Ausstieg technisch aufwendig und finanziell kaum mehr möglich. Es geht nicht nur um Milliarden an Steuergeldern, sondern um die grundsätzliche Frage: Wollen wir die Kontrolle über unsere digitale Zukunft behalten oder sie einem ausländischen Konzern überlassen? Jetzt ist der Zeitpunkt zu handeln – bevor der Vertrag bis Jahresende unterschrieben wird und Fakten geschaffen sind, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Robert Zierhofer, Simbach am Inn
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 07.11.2025
Sammlung endet: 06.05.2026
Region: Bayern
Kategorie: Wirtschaft

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Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx

Es wird nicht in die zukunftsfähige digitale Souveränität investiert. Dadurch wird die heimische Wirtschaft nicht unterstützt und sowohl Arbeitsplätze als auch Know-how (z.B. bzgl. OpenSource-Lösungen) werden dadurch verloren gehen.

Warum Menschen unterschreiben

Unabhängig von MS

Microsoft ist längst kein vertrauenswürdiger Partner mehr. Nachweislich fließen interne und vertrauliche Daten und sogar Passwörter an den Konzern ab. Das ist nicht hinnehmbar. Schon gar nicht für Behörden.
Hinzu kommt, dass es eine ganze Reihe bayerischer, deutscher oder zumindest europäischer Alternativen gibt. Mit einer Investition dieser Größenordnung sollte man nicht nur die eigene Souveränität erhalten, sondern auch die lokale Wirtschaft stärken. Funktional sind solche Alternativen längst konkurrenzfähig.

Formate für den Alltagsgebrauch wie „word“ etc. müssen öffentlich und kostenlos sein.

Microsoft hat eine Marktmacht, die nicht für sondern gegen frei Bürger eingesetzt wird. Es ist mir wichtig, dass Europa unabhängig von den USA wird und nicht wie ein Lakai der USA handelt, oder gesehen und behandelt wird.
Es gibt andere Optionen zu Microsoft, die wir in Deutschland mit einem Willen und langen Atem ausbauen können, sollen, müssen, um die heimische Wirtschaft in diesem kritischen Bereich nicht auszuverkaufen, sondern weiter zu entwickeln.

Eine Open Source Lösung fördert lokale Wirtschaft und sorgt für mehr Unabhängigkeit von den USA, die gerade aktuell sehr wichtig ist. Es werden viele Steuergelder gespart, und die IT-Sicherheit erhöht. Entwicklungen durch den Staat können auch Open Source zur Verfügung gestellt werden und somit auch der allgemeinen Bevölkerung nutzen. Der Datenschutz ist ebenfalls besser gewährleistet.

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