Gemeinwohl schützen - Bio erhalten und vor Ort die Domäne Fredeburg stärken!

Petition richtet sich an
Haupt- und Innenausschuss des Kreises

5.064 Unterschriften

100 %
2.744 von 1.800 für Quorum in Herzogtum Lauenburg Herzogtum Lauenburg

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  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Haupt- und Innenausschuss des Kreises

Die Domäne Fredeburg ist als kreiseigener Pachtbetrieb des Kreises Herzogtum Lauenburg ein Leuchtturm für ökologische Landwirtschaft, Klimaschutz, Ausbildung, regionale Wertschöpfung und gelebte Nachhaltigkeit. Doch durch drohenden Flächenverlust und Vergabekriterien des Kreises, welche wichtige Nachhaltigkeitsleistungen nicht ausreichend berücksichtigt, gerät der Betrieb und die Existenz der hier arbeitenden Menschen in Gefahr.

Wir fordern die Politik und Verwaltung des Kreises Herzogtum Lauenburg auf:  

  • Ein wirklich faires, zeitgemäßes und transparentes Vergabesystem für die Verpachtung kreiseigener, landwirtschaftlicher Flächen einzuführen.
  • Gemeinwohlleistungen zu berücksichtigen (z.B. Boden- und Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und Vermarktung, Verzicht auf Pestizide, Arbeitsplätze, Ausbildung)   
  • Bestehende Einzelpachtflächen bevorzugt an die Domäne Fredeburg und andere regionale Biobetriebe zu verpachten.
  • Den Fortbestand der Domäne Fredeburg als ökologischen Landwirtschaftsbetrieb zu sichern.

Begründung

Unser Verpächter, der Kreis Herzogtum Lauenburg, hat durch Tausch eine unserer langjährig gepachteten Einzelpachtflächen abgegeben und nach Pachtende 2027 werden wir diese Fläche endgültig verlieren. Es handelt sich dabei um 4 Hektar Acker- und 3 Hektar Grünland, rund 5 Prozent unserer Nutzfläche. 

Doch es geht noch weiter: Da 2027 alle Pachtverträge für unsere Einzelpachtflächen mit dem Kreis enden und neu vergeben werden sollen, betrifft dies dann immerhin über ein Viertel der von uns bewirtschafteten Fläche! Lediglich die Kernfläche, die Domänenpacht bleibt davon unberührt. 
 
Die Möglichkeit, zusätzliche Einzelpachtflächen nutzen zu können, ist für unseren Betrieb besonders wichtig, da die Domänenfläche relativ klein ist und nicht ausreichen würde, um den wachsenden Bedarf unserer Kunden und Kundinnen zu sichern. 

Die im Haupt- und Innenausschuss des Kreises zur politischen Abstimmung stehenden Vergabekriterien für die Verpachtung dieser Einzelpachtflächen benachteiligen uns und auch andere Biobetriebe der Region. Würde der Antrag in der jetzigen Fassung angenommen, würde dies die wirtschaftliche Grundlage der Domäne Fredeburg in Gefahr bringen.  

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift, die Verantwortlichen im Haupt- und Innenausschuss des Kreises zu einem konstruktiven Dialog mit uns über die Verlängerung auslaufender Pachtverträge oder durch Ausgleichsflächen ersetzte Pachtflächen zu bewegen! Herzlichen Dank von allen auf der Domäne Fredeburg

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Douglas Antonio, Hamburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 01.07.2025
Sammlung endet: 31.03.2026
Region: Herzogtum Lauenburg
Kategorie: Landwirtschaft

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    nach den intensiven Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit Euch rund um die Petition „Gemeinwohl schützen — Bio erhalten und vor Ort die Domäne Fredeburg stärken!“ gemacht haben, möchten wir heute eine Nachricht mit Euch teilen, die uns sehr gefreut hat.

    Wir sind dankbar, nach den herausfordernden Gesprächen und Auseinandersetzungen auf Kreisebene nun auf Landesebene Wertschätzung und Anerkennung für unseren Weg zu erfahren:
    Die Domäne Fredeburg wurde mit dem 2. Platz beim Zukunftspreis Landwirtschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.

    Der Preis, verliehen durch das Landwirtschaftsministerium des Landes, würdigt Betriebe, die innovative, nachhaltige und gemeinwohlorientierte Landwirtschaft in der Praxis gestalten. Für uns ist diese Auszeichnung eine Bestätigung dessen, wofür wir uns gemeinsam einsetzen — und zugleich ein Ansporn, den Dialog weiterzuführen.
    Denn unser Engagement endet nicht mit dieser Anerkennung. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass auch auf Kreisebene unterschiedliche Perspektiven landwirtschaftlicher Entwicklung Gehör finden — nicht nur für unseren Betrieb, sondern für eine breitere Unterstützung einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft insgesamt. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Bewirtschaftung, Biodiversität, Tierwohl und regionale Wertschöpfung stärker als gesellschaftliche Zukunftsaufgabe verstanden werden müssen.
    Seit 35 Jahren arbeiten wir auf dem Pachtbetrieb des Kreises daran, Landwirtschaft vielseitig und verantwortungsvoll zu gestalten:
    mit lebendigen Böden, Förderung von Biodiversität und Gewässerschutz, einem respektvollen Umgang mit unseren Tieren und der kuhgebundenen Kälberaufzucht. Unsere Produkte verarbeiten wir handwerklich selbst — und mit Hofladen, Café, Veranstaltungen und Bildungsangeboten verstehen wir den Hof als Teil des regionalen Lebens und als Ort der Begegnung.
    Dass dieser Weg gesehen wird, freut uns sehr — und wir möchten das ausdrücklich mit Euch teilen. Eure Unterstützung im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie viele Menschen hinter diesem Verständnis von Landwirtschaft stehen.
    Gerade in einer Phase des Generationswechsels ist diese Anerkennung für uns eine zusätzliche Ermutigung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und weiterzuentwickeln.
    Dafür möchten wir Euch von Herzen danken — für Eure Unterstützung, Euer Vertrauen und Eure Verbundenheit mit unserem Hof.

    Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Jan Menkhaus (Jurymitglied), Cornelia Schmachtenberg Landwirtschaftsministerin S.-H.), Flavio Traxl, Anne-Lena Trapp mit Linea, Susanne Trapp, Marius Trapp, Anna Breden mit Johann

    Mit herzlichen Grüßen
    Eure Hofgemeinschaft der Domäne Fredeburg
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    nach den intensiven Erfahrungen, die wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit Euch rund um die Petition „Gemeinwohl schützen — Bio erhalten und vor Ort die Domäne Fredeburg stärken!“ gemacht haben, möchten wir heute eine Nachricht mit Euch teilen, die uns sehr gefreut hat.

    Wir sind dankbar, nach den herausfordernden Gesprächen und Auseinandersetzungen auf Kreisebene nun auf Landesebene Wertschätzung und Anerkennung für unseren Weg zu erfahren:
    Die Domäne Fredeburg wurde mit dem 2. Platz beim Zukunftspreis Landwirtschaft Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
    Der Preis, verliehen durch das Landwirtschaftsministerium des Landes, würdigt Betriebe, die innovative, nachhaltige und gemeinwohlorientierte Landwirtschaft in der Praxis gestalten. Für uns ist diese Auszeichnung eine Bestätigung dessen, wofür wir uns gemeinsam einsetzen — und zugleich ein Ansporn, den Dialog weiterzuführen.
    Denn unser Engagement endet nicht mit dieser Anerkennung. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass auch auf Kreisebene unterschiedliche Perspektiven landwirtschaftlicher Entwicklung Gehör finden — nicht nur für unseren Betrieb, sondern für eine breitere Unterstützung einer ökologisch ausgerichteten Landwirtschaft insgesamt. Wir sind überzeugt, dass nachhaltige Bewirtschaftung, Biodiversität, Tierwohl und regionale Wertschöpfung stärker als gesellschaftliche Zukunftsaufgabe verstanden werden müssen.

    Seit 35 Jahren arbeiten wir auf dem Pachtbetrieb des Kreises daran, Landwirtschaft vielseitig und verantwortungsvoll zu gestalten: mit lebendigen Böden, Förderung von Biodiversität und Gewässerschutz, einem respektvollen Umgang mit unseren Tieren und der kuhgebundenen Kälberaufzucht. Unsere Produkte verarbeiten wir handwerklich selbst — und mit Hofladen, Café, Veranstaltungen und Bildungsangeboten verstehen wir den Hof als Teil des regionalen Lebens und als Ort der Begegnung.

    Dass dieser Weg gesehen wird, freut uns sehr — und wir möchten das ausdrücklich mit Euch teilen. Eure Unterstützung im vergangenen Jahr hat gezeigt, wie viele Menschen hinter diesem Verständnis von Landwirtschaft stehen.

    Gerade in einer Phase des Generationswechsels ist diese Anerkennung für uns eine zusätzliche Ermutigung, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und weiterzuentwickeln.
    Dafür möchten wir Euch von Herzen danken — für Eure Unterstützung, Euer Vertrauen und Eure Verbundenheit mit unserem Hof.

    Mit herzlichen Grüßen
    Eure Hofgemeinschaft der Domäne Fredeburg
    und
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Petition,

    wir grüßen euch herzlich mit unserem Weihnachtsbrief, den wir jährlich veröffentlichen. Viel Freude beim Lesen.

    Die Tage werden kürzer, Nebel liegt über Wiesen und Feldern, und die Sonne wärmt nicht mehr wie zuvor. Drinnen machen wir es uns gemütlich, blicken bei Tee und Kerzenschein zurück auf das vergangene Jahr und voraus auf das, was kommt: Was hat uns bewegt, wie fiel die Ernte aus, welche Begegnungen haben uns bereichert und was erwartet uns im neuen Jahr?

    Nach einem feuchten Winter folgte von Mitte Februar bis Mitte Juni eine Trockenheit. In vier Monaten fielen nur 40 l Regen pro m². Das Gärtner- und Kartoffelteam musste viel beregnen, was einen enormen Energie- und Arbeitsaufwand bedeutete. Umso erleichterter waren wir, als der neue Beregnungsbrunnen endlich lief. Kürzere nächtliche Laufzeiten entlasteten uns und ermöglichten einen effektiven, verdunstungsarmen Wassereinsatz. Der zusätzliche Aufwand hat sich gelohnt: Die Gemüse- und Saatguternte fiel gut aus. Besonders der Kohl ist hervorragend gelungen, und bei den Kartoffeln durften wir sogar eine Rekordernte feiern. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen, die die Ernte unter Dach gebracht oder den Betrieb am Laufen gehalten haben.
    Auch das Getreide hat die Trockenheit erstaunlich gut überstanden, und im Futterbau war die Luzerne unsere große Retterin. Mit ihren tiefen Wurzeln kommt sie auch in trockenen Phasen an Wasser und zeigt, wie widerstandsfähig eine klimaangepasste Pflanze sein kann. So konnten wir unsere Tiere beruhigt von den Weiden zurück in den Stall holen.
    Ein besonderes Highlight war unser „Norddeutscher Almauftrieb“: Im Herbst mussten unsere Kühe zweimal täglich die Bundesstraße überqueren, um auf der anderen Seite zu weiden. Der Aufwand wurde mit viel Milch und köstlichem Käse belohnt. Die Käserei wird zu Jahresbeginn für einige Wochen wegen Renovierungsarbeiten schließen – danach freuen wir uns, wieder das volle Sortiment anbieten zu können.

    Die Erntezeit ist für uns immer ein Geschenk: Sie zeigt, wie alles ineinandergreift und wie viel Freude entsteht, wenn man sich aufeinander verlassen kann. Am Ende eines langen Tages – verschwitzt, müde, aber erfüllt – zusammenzusitzen, eine Stulle in der einen und ein kühles Getränk in der anderen Hand, lässt uns spüren: „Ja, das ist es, was wir machen wollen.“ Unsere Arbeit fordert uns oft sehr, und doch schenkt sie Sinn, Gemeinschaft und Freude. So ernten wir nicht nur Gemüse oder Getreide, sondern auch Motivation, Verbundenheit und Solidarität.

    Eine große Welle der Unterstützung durften wir bei unserer Petition erleben, die sich für unsere Pachtbelange eingesetzt hat. Auch wenn die Kreispolitik unsere Anliegen nicht aufgegriffen hat, war Eure Unterstützung ein kraftvolles Zeichen des Zusammenhalts. Sie trägt uns weiter und bestärkt uns auf unserem Weg.

    Auch im Kultur- und Pädagogikbereich war viel los: Über 50 Veranstaltungen machten den Hof für viele Menschen erlebbar. Unser Spielplatz mit dem schönen Klettergerüst war weiterhin ein beliebter Ort für Familien – doch nach über 20 Jahren müssen wir ihn aus Sicherheitsgründen abbauen. Da uns ein einladender Hof und glückliche Kinder am Herzen liegen, möchten wir ein neues Spielgerät anschaffen. Dafür freuen wir uns über jede finanzielle Unterstützung.

    Ein Blick voraus: Im kommenden Jahr feiern wir 35 Jahre bio-dynamische Landwirtschaft auf der Domäne Fredeburg! Drei Gründungsfamilien hatten damals den Mut, hier Wurzeln zu schlagen und einen Ort zu schaffen, an dem gesunde Lebensmittel wachsen, Gemeinschaft gelebt wird, Kinder Natur erfahren und Kultur Raum bekommt.
    Die Fotos auf unserem Weihnachtsbriefkalender erzählen davon: wie ein Samenkorn Wurzeln schlägt, sich mit seiner Umgebung verbindet und Kraft zum Wachsen findet. Möge dieses Bild sinnbildlich für die junge Gemeinschaft stehen, die hier gerade zusammenwächst und ihre eigenen tragfähigen Wurzeln entwickelt.
    Die Übergabe eines Hofes an eine neue Generation braucht Mut und Entschlossenheit– auf beiden Seiten. Umso mehr freuen wir uns, berichten zu können, dass wir den Schritt gewagt und uns auf diesen Weg eingelassen haben: den Schritt des Übergebens und des Übernehmens. Den Anfang haben im Frühjahr Julia und Lothar de Vries gemacht. Sie leben nun in Ratzeburg und sind uns und dem Hof weiterhin eng verbunden. Im kommenden Jahr werden wir den Weg fortsetzen.

    Sehr dankbar sind wir für unsere wunderbaren Mitarbeiter*innen, die diesen Wandel mittragen und uns den Rücken stärken. Ihr seid großartig!
    So begegnen wir den kommenden Herausforderungen mit Zuversicht, Leichtigkeit und Schaffensfreude – getragen vom Netz der Gemeinschaft, unserer treuen Kundschaft und allen Unterstützer*innen. Von Herzen danken wir Euch für alles, was Ihr uns täglich zurückgebt.

    In diesem Sinne wünschen wir allen eine schöne Weihnachtszeit und ein mutiges, kraftvolles neues Jahr.
    Herzlichst
    Eure Fredeburger Hofgemeinschaft
    und

Warum Menschen unterschreiben

Ökologische Landwirtschaft ist extrem wichtig.

christoph brockmann

Weil ich unsere örtliche Landwirtschaft unterstützen möchte

Umweltschutz, Gerechtigkeit

Hallo und einen schönen guten Tag . Wir müssen ganz klar für Naturerhalt kämpfen jedes Bundesland und jedes Tier wie jeder Mensch hat ein Recht auf Natur . Ganz klar müssen Grenzen gesetzt werden . Und unterstützt werden . Wir alle haben es in der Hand. Etwas zu machen . Und dies zu unterstützen. Ganz klar . Bin dabei

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