Heckberger Wald schützen – Keine Windkraftindustrie im größten Waldgebiet des Bergischen Landes!

Petition richtet sich an
Bürgermeister Lukas Miebach (Gemeinde Engelskirchen) Axel Osterberg (Vorsitzender d. Ausschuss f. Umwelt, Landwirtschaft & Verbraucherfragen), Landrat Klaus Grootens (Oberbergischer Kreis)

2.791 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bürgermeister Lukas Miebach (Gemeinde Engelskirchen) Axel Osterberg (Vorsitzender d. Ausschuss f. Umwelt, Landwirtschaft & Verbraucherfragen), Landrat Klaus Grootens (Oberbergischer Kreis)

Der Verein Bergische Bürger für Naturschutz e.V. fordert den sofortigen Stopp der Planungen zur Errichtung von Windkraftanlagen im Heckberger Wald in der Gemeinde Engelskirchen.
Statt neue Flächen im Wald zu zerstören, sollen Windkraftprojekte auf die bereits genehmigte ehemalige Deponiefläche „Metabolon“ im Gemeindegebiet Engelskirchen konzentriert werden.

Begründung

Der Heckberger Wald ist eines der größten zusammenhängenden und damit eines der wertvollsten Waldgebiete im Naturpark Bergisches Land.
Er umfasst bereits 13 ausgewiesene Naturschutzzonen.
Hier leben zahlreiche streng geschützte Arten – darunter Rotmilan, Schwarzstorch, Uhu, Sperlingskauz und viele Fledermausarten.
Dieses artenreiche Naturareal ist nicht nur Lebensraum, sondern auch CO₂-Speicher, Wasserspeicher und Erholungsgebiet für viele Menschen.
Trotz der hohen ökologischen Bedeutung dieser Waldfläche soll hier ein Industriegebiet mit sechs bis acht Windkraftanlagen entstehen.
Jede dieser Anlagen wäre mit einer Gesamthöhe von 266 m ganze 109 m höher als der Kölner Dom.
Die Planung zur Errichtung der Anlagen wird von den Projektierern Abo Energy und REA sowie den Eigentümern der betroffenen Forstflächen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Engelskirchen forciert,
obwohl

  • in einem für die Gemeinde Engelskirchen erstellten Gutachten bereits im Jahr 2003 festgestellt wurde, dass der Heckberg als Standort für Windkraftanlagen lediglich "bedingt geeignet" ist,
  • auf der Grundlage dieses Gutachtens auf dem ehemaligen Deponiegelände „Metabolon“ unweit des Heckberger Waldes Flächen mit vorhandener Infrastruktur zur Bebauung mit Windkraftanlagen genehmigt wurden, die bis heute völlig ungenutzt sind,
  • im Heckberger Wald keinerlei Infrastruktur für solche Anlagen existiert,
  • und die Waldfläche am Heckberg somit nicht nur durch Fundamentbau und Anlagenbetrieb geschädigt würde, sondern insbesondere durch eine notwendige Erschließung des Gebiets mit einer rund 12 km langen, schwerlastfähigen Zuwegung, auf der in der Bauphase bis zu 8 000 LKW-Fahrten stattfinden würden.

 
Vor diesem Hintergrund ist die Errichtung von Windkraftanlagen im Heckberger Wald weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar.
Darum bitten wir Sie, diese Petition zu unterstützen, damit derartige Planungen gestoppt werden und Windkraftprojekte auf bereits vorgesehene, ungenutzte Flächen gelenkt werden.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift, den Heckberger Wald vor einer großflächigen Industrialisierung zu bewahren –
für den Schutz von Natur, Artenvielfalt und für kommende Generationen.
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
Bergische Bürger für Naturschutz e.V.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bergische Bürger für Naturschutz e.V., Much
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.10.2025
Sammlung endet: 20.04.2026
Region: Engelskirchen
Kategorie: Umwelt

Diese Petition fordert verantwortungsvolle Standortplanung für Windkraft. In Zeiten der zunehmenden Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind Initiativen anzupassen, die diesen Prozess direkt antreiben. Statt also - wie hier - 12 km Schwerlastfahrbahn durch ein noch unberührtes Waldgebiet zu verlegen, bauen wir Windturbinen lieber an Standorten, wo wir ohne derart gravierende Eingriffe auskommen.

Eine typische Sankt-Florian-Initiative. Windkraft, aber bitte nicht hinter meinem Gartenzaun. Unterstützt werden die Nimbys (not in my Backyard) von einer Initiative namens Vernunftskraft, die sich deutschlandweit gegen Wind- und Sonnenernergie einsetzen und von der AfD unterstützt wird.

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