Wie retten wir das Südstadt Center in Halle?

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister Alexander Vogt

2.125 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet 19.11.2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Alexander Vogt

Das Südstadt Center bildet unser Stadtteilzentrum in Halles Süden. Wir fordern Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt auf, das Fortbestehen des Südstadt Centers zur Chefsache zu machen:

  1. Kurzfristig: Der OB beruft einen Südstadt-Center-Gipfel mit allen relevanten Akteuren (z. B. Eigentümer, Geschäfte, Mitarbeitende, Anwohnervertreter) ein. Der OB erarbeitet gemeinsam mit dem Vermieter ein Nutzungskonzept. Es soll mit dem Center wieder bergauf gehen, sodass Ordnung und Sauberkeit zurückkehren.
  2. Mittelfristig: Der OB prüft, ein “Rathaus Süd” mit öffentlichen Dienstleistungen und Treffpunkten als Ankermieter dort zu etablieren. Öffentliche Dienstleistungen wie die Stadtteilbibliothek gehören in das Stadtteilzentrum. Er prüft weitere Servicestellen, z. B. eine Außenstelle der Kfz-Zulassungsbehörde, zu etablieren.
  3. Langfristig: Der OB prüft, inwiefern im Notfall ein kommunales Unternehmen das Südstadt Center übernehmen kann, damit es weiter seine Funktion als Stadtteilzentrum und öffentliche Daseinsvorsorge erfüllt.

Begründung

Diese Forderungen bilden den Auftakt für eine offene Diskussion. Wie geht es mit dem Südstadt Center weiter? Welche Leistungen muss es auch künftig erfüllen? Wie können Anwohner, Stadt, Geschäfte und Betreiber gemeinsam profitieren?

Das Südstadt Center erfüllt nicht nur eine einfache Einkaufsfunktion und ist kein einfaches Gebäude in Privatbesitz. Es ist der Mittelpunkt des oftmals vernachlässigten Südens der Stadt. Es bietet öffentliche Daseinsvorsorge und Infrastruktur. Beispielsweise befindet sich dort die einzige Drogerie - für 28.000 Menschen in Südstadt und Silberhöhe. Entsprechend ist es hervorragend durch Straßenbahn-, S-Bahn-, Auto-, Rad- und Fußverkehr angebunden.

Die Funktion als Stadtteilzentrum ist in den vergangenen Monaten aufgrund der Situation im Center - wie defekten Toiletten und Vermüllung - in Mitleidenschaft gezogen worden. Verschiedene Geschäfte, Institutionen und medizinische Einrichtungen haben das Center bereits verlassen, da sich der Vermieter laut verschiedenen Medienberichten nicht um einen nutzbaren Zustand bemüht (Q1, Q2, Q3, Q4, Q5, Q6).

Auch wenn die Verwaltung und der Oberbürgermeister das Center nicht selbst betreiben, bieten sich dem OB hier verschiedene Handlungsspielräume und -pflichten. Diese reichen von einem engen Austausch mit Vermieter, Geschäften und Mitarbeitenden bis hin zur Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge.
Beispielsweise könnten städtische Dienstleistungen oder die Gesundheitsversorgung künftig als Teil eines "Rathaus Süd" eine stärkere Rolle im Center spielen. Dies würde sowohl heutigen Erwartungen an eine bürgerfreundliche, wohnortnahe Stadtverwaltung als auch den Anforderungen einer alternden Gesellschaft gerecht.

Es geht hierbei um Stadtentwicklung - in einem Stadtteil, der selten im Mittelpunkt steht.

Für das Südstadt Center ist es noch nicht zu spät (Q7). Die Situation bietet die Chance, das Center im Sinne der Bevölkerung neu auszurichten. Eine Studie der TH Aschaffenburg zeigte, dass die Entwicklung hin zu sogenannten “Dritten Orten” zukunftstauglich ist (Q8).

In Darmstadt zeigt sich gerade am Luisencenter, dass lokales Engagement und vor allem Verantwortungsbewusstsein von Investoren für solch ein Stadt(teil)zentrum entscheidend ist (Q9). Wichtig sind sichtbare Verbesserungen, beispielsweise im Bereich Sanitäranlagen und Sauberkeit. In Leverkusen wiederum hat ein städtisches Unternehmen ein Shoppingcenter übernommen und entwickelt es nun weiter (Q10). In Monheim haben zwei städtische Gesellschaften aus zwei Einkaufszentren die Monheim Mitte geschaffen (Q11).

Für Halle bietet eine Vision als “Rathaus Süd” genau diese Chance. Diese könnte öffentliche Serviceangebote wie KfZ-Zulassungen, Bibliothek, Gesundheit, Treffpunkten und mehr bieten. Anwohner, Stadt, Vermieter und Geschäfte würden profitieren.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, SPD Halle-Süd, Halle (Saale)
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.11.2025
Sammlung endet: 28.01.2026
Region: Halle (Saale)
Kategorie: Soziales

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer des Südstadt Centers,

    wir benötigen noch ca. 250 Unterschriften. Dann fordert OpenPetition OB Vogt zu einer Stellungnahme zum Südstadt Center auf.

    Wenn alle von Ihnen 1 weitere Person aus Halle (PLZ sollte in Halle liegen) bitten, zu unterschreiben, schaffen wir das. Teilen Sie daher bitte die Petition für die Anwohnerinnen und Anwohner im Süden!

    In den vergangenen Wochen ist aufgrund all Ihrer Unterstützung etwas beim Südstadt Center passiert. So hat die Stadt die Gewerbetreibenden eingeladen, welche nun nach Lösungen rund um Heizung & Co. suchen. Auch hat unser Süden in der Stadt generell Aufmerksamkeit bekommen. Die Unterstützung lohnt sich also.

    Hinweis: auf der Petitionsseite sind aktuell nur ca. 1.500 Unterschriften ausgewiesen. Wir haben weitere Unterschriften auf Papier gesammelt, die ebenfalls in das Unterschriftenziel hineinzählen werden.

    Danke für Ihren Support!

    Ihr
    Julius Neumann
  • Liebe Unterstützende,

    dubisthalle.de hat mit mir ein Interview rund um das Südstadt Center geführt.
    Hier erfahren Sie einige Hintergründe, wie es beim Südstadt Center weitergehen könnte und warum unsere Petition an die Verwaltung und den Oberbürgermeister wichtig ist:
    https://dubisthalle.de/wir-duerfen-nicht-warten-bis-es-zu-spaet-ist-warum-julius-neumann-fuer-das-suedstadtcenter-kaempft

    Genießen Sie den Rest des Jahres und starten Sie gut in 2026!

    Mit weihnachtlichen Grüßen

    Ihr
    Julius Neumann

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