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Petition richtet sich an: Deutsche Bundesregierung
Die Spritpreise in Deutschland steigen rasant und überschreiten erneut die 2‑Euro‑Marke. Auslöser sind unter anderem der Iran‑Krieg und die Blockade der Straße von Hormus, über die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Ölhandels läuft. Diese Entwicklung trifft Millionen Menschen hart: Autofahrer, Familien, Pendler, Senioren, Handwerker und Logistikbetriebe, die auf bezahlbare Mobilität angewiesen sind. Für viele wird der tägliche Weg zur Arbeit, zur Schule oder zu wichtigen Terminen zunehmend unbezahlbar.
Mobilität ist jedoch kein Luxus, sondern Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Stabilität und ein funktionierendes Alltagsleben. Bei Preisen von 2 Euro und mehr pro Liter Benzin oder Diesel ist diese Mobilität für viele Menschen akut gefährdet.
Daher braucht es hier ein adäquates Eingreifen der Politik. Wir fordern eine sofortige Spritpreisbremse 2026: Maximal 1,75 Euro für den Liter Diesel und Benzin/Super.
Eine Senkung der Spritpreise wäre durch verschiedene Maßnahmen umsetzbar:
- Aussetzung oder Streichung der CO2-Steuer
- Aussetzung oder Streichung der Energiesteuer
- Reduktion der Mineralölsteuer
- Senkung der Mehrwertsteuer von 19% auf 7%
Begründung
Ohne ein entschlossenes Eingreifen werden die Spritpreise in den kommenden Wochen weiter steigen. Zudem wird jedes Jahr die CO-Steuer erhöht. 2025 wurden pro Liter Sprit ca. 15 Cent fällig – eine erhebliche Zusatzbelastung für alle, die auf ihr Fahrzeug angewiesen sind.
In keinem anderen EU‑Land wird Kraftstoff so stark besteuert wie in Deutschland. Autofahrer zahlen gleich vier verschiedene Steuerarten: Energiesteuer, CO₂‑Steuer, Mineralölsteuer und Mehrwertsteuer. Ohne diese Steuern würde ein Liter Super statt 2 Euro nur etwa 90 Cent kosten.
Wir fordern in der jetzigen Situation die Bundesregierung auf, sensibel beim Thema Energiepreise zu sein und die Spritpreisbremse wieder zu reaktivieren. Ähnlich wie das von Juni bis August 2022 passiert ist - das hat zu einer deutlichen Entlastung der Autofahrer geführt.
Dr. Michael Haberland, Präsident des Automobilclubs Mobil in Deutschland e.V., ist Initiator der Petition und sagt: "Die Kosten für Mobilität von Autofahrern, Familien, Pendlern, Senioren, Handwerkern und dem so wichtigen Güterverkehr dürfen nicht überstrapaziert werden. Das ist kontraproduktiv für Wirtschaft und Gesellschaft."
Wir brauchen jetzt eine Spritpreisbremse!
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
03.03.2026
Sammlung endet:
02.09.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Verkehr
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Neue SprachversionDebatte
Viele Menschen sind einfach auf das Auto angewiesen. Öffentlicher Nahverkehr kann niemals den Individualverkehr ersetzen. Gerade in der Betreuung älterer Mitmenschen.
Das hilft nur kurzfristig. Es ist nicht gemeinnützig, weil der Konsum dieser Energie sich gegen Lebensgrundlagen richtet. Wo ist das 9€- Ticket? ÖPNV-Ausbau. Förderung individueller E-Verkehr.
Warum Menschen unterschreiben
In ländlichen Gebieten ist die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln keine Option dennoch müssen wir ein Deutschlandticket für Stadtbewohner mittragen. Auch E-Autos und Hybride werden vom Steuerzahler bezuschusst ohne das jedem die Möglichkeit zur Verfügung steht diese zu nutzen insbesondere denen mit weniger hohen Einkommen, bei denen es oft schon an Lademöglichkeiten fehlt, da sie kein Eigenheim besitzen und in keinen Positionen sind wo Firmenwagen gestellt werden. Und nun nachdem sie die Öffis und E-Autos aus ihren schmalen Gehältern mit finanzieren, müssen sie für die eigenen Arbeitswege erneut tiefer in die eigene Tasche greifen um diesen zu bewältigen....
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