Neuigkeiten
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Isabella Paape wiedergewählt – mehr Sitze gewonnen!
am 01.04.2026Es gibt erfreuliche Neuigkeiten!
Isabella Paape wiedergewählt – mehr Sitze gewonnen!
Die Betriebsratswahlen bei Siemens Energy bringen für die gekündigte Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape ein erfreuliches Ergebnis. Mit einem Stimmenzuwachs von über 30 % wird ihre Liste „Gemeinsam AKTIV!“ künftig drei Sitze im Betriebsrat einnehmen, bisher waren es zwei. Isa ist als Listenführerin wiedergewählt, bleibt aber wegen des bestehenden Hausverbots bis zur Entscheidung über ihre Kündigungsschutzklage an der Amtsausübung gehindert.
„Die fristlose Kündigung ohne Angabe von Gründen, das Hausverbot und die Untersagung der digitalen Kommunikation haben diesen Wahlkampf für mich und meine Liste unendlich schwierig gemacht. Nach vier Jahren engagierter Betriebsratsarbeit haben wir nicht klein beigegeben. Ein starkes Team und einfallsreiche Aktionen haben sicher mit zu diesem Erfolg beigetragen. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern für den klaren Handlungsauftrag“, so Paape nach Bekanntgabe des Ergebnisses.
Ungewöhnlich deutlich konnte auch die von der IG Metall unterstützte Liste „Wir für Energy“ ihren Stimmenanteil steigern und kommt nun auf 12 Sitze.Regelrecht abgestürzt ist hingegen die „Freie Liste“, die den Betriebsratsvorsitzenden stellt. Der Verlust von mehreren Hundert Wählerinnen und Wählern sowie die historisch niedrige Wahlbeteiligung von 37 % führten im Ergebnis dazu, dass die Liste mit 18 Mandaten nur noch über eine knappe Mehrheit im Gremium verfügt.
Für Isa Paape ist ein Trend erkennbar: „Es gibt zwei klare Gewinner bei diesen Betriebsratswahlen. Beide Listen sind von IG-Metallern angeführt und gewerkschaftlich geprägt. Die Beschäftigten haben sich entschieden: Für mehr Demokratie und Beteiligung, für Tarifbindung und Stärkung der IG Metall.“
Die Verhandlung der Kündigungsschutzklage findet statt am 16. April 2026 um 09:30 Uhr im Arbeitsgericht Nürnberg, Roonstraße 20, Sitzungssaal 315. Die Sitzung ist öffentlich.
Betriebsrätin Isabella Paape ist überzeugt, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und auch vor Gericht keinen Bestand haben wird. „Die Beschäftigten bei Siemens Energy in Erlangen haben mir und meinem Listen-Team mit der Wahl einen Auftrag erteilt. Ich werde an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, und ich will meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.“
Diesen wichtigen Etappensieg verdanken wir nicht zuletzt auch allen, die unsere Petition unterstützen. Dafür herzlichen Dank!
Die Petition läuft demnächst planmäßig aus am 10. April. Wir werden Eure Unterschriften den Adressaten im Vorstand von Siemens Energy übergeben.
Am 16. April um 9:30 Uhr findet die Verhandlung vor dem Nürnberger Arbeitsgericht statt. Wer mag, kann gerne zu diesem Termin kommen!
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Liebe Unterstützerinnen und liebe Unterstützer,
Es gibt erfreuliche Neuigkeiten!
Isabella Paape wiedergewählt – mehr Sitze gewonnen!
Die Betriebsratswahlen bei Siemens Energy bringen für die gekündigte Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape ein erfreuliches Ergebnis. Mit einem Stimmenzuwachs von über 30 % wird ihre Liste „Gemeinsam AKTIV!“ künftig drei Sitze im Betriebsrat einnehmen, bisher waren es zwei. Isa ist als Listenführerin wiedergewählt, bleibt aber wegen des bestehenden Hausverbots bis zur Entscheidung über ihre Kündigungsschutzklage an der Amtsausübung gehindert.
„Die fristlose Kündigung ohne Angabe von Gründen, das Hausverbot und die Untersagung der digitalen Kommunikation haben diesen Wahlkampf für mich und meine Liste unendlich schwierig gemacht. Nach vier Jahren engagierter Betriebsratsarbeit haben wir nicht klein beigegeben. Ein starkes Team und einfallsreiche Aktionen haben sicher mit zu diesem Erfolg beigetragen. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern für den klaren Handlungsauftrag“, so Paape nach Bekanntgabe des Ergebnisses.
Ungewöhnlich deutlich konnte auch die von der IG Metall unterstützte Liste „Wir für Energy“ ihren Stimmenanteil steigern und kommt nun auf 12 Sitze.
Regelrecht abgestürzt ist hingegen die „Freie Liste“, die den Betriebsratsvorsitzenden stellt. Der Verlust von mehreren Hundert Wählerinnen und Wählern sowie die historisch niedrige Wahlbeteiligung von 37 % führten im Ergebnis dazu, dass diese Liste mit 18 Mandaten nur noch über eine knappe Mehrheit im Gremium verfügt.
Für Isa Paape ist ein Trend erkennbar: „Es gibt zwei klare Gewinner bei diesen Betriebsratswahlen. Beide Listen sind von IG-Metallern angeführt und gewerkschaftlich geprägt. Die Beschäftigten haben sich entschieden: Für mehr Demokratie und Beteiligung, für Tarifbindung und Stärkung der IG Metall.“
Die Verhandlung der Kündigungsschutzklage findet statt am 16. April 2026 um 09:30 Uhr im Arbeitsgericht Nürnberg, Roonstraße 20, Sitzungssaal 315. Die Sitzung ist öffentlich.
Betriebsrätin Isabella Paape ist überzeugt, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und auch vor Gericht keinen Bestand haben wird. „Die Beschäftigten bei Siemens Energy in Erlangen haben mir und meinem Listen-Team mit der Wahl einen Auftrag erteilt. Ich werde an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, und ich will meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.“
Diesen wichtigen Etappensieg verdanken wir nicht zuletzt auch allen, die unsere Petition unterstützen. Dafür herzlichen Dank!
Die Petition läuft demnächst planmäßig aus am 10. April. Wir werden Eure Unterschriften den Adressaten im Vorstand von Siemens Energy übergeben.
Am 16. April um 9:30 Uhr findet die Verhandlung vor dem Nürnberger Arbeitsgericht statt. Isa freut sich, wenn Ihr durch Eure persönliche Anwesenheit Eure Unetrstützung zum Ausdruck bringen möchtet.
Wolfgang & Franz -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
großartige Neuigkeiten: Der bekannte Investigativjournalist Günter Wallraff hat sich öffentlich mit unserer Kollegin und Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape solidarisiert!
In einer handschriftlichen Erklärung vom 11. Februar 2026 schreibt Wallraff:
„Isabella Paape hat erklärt, dass sie trotz aller Schikanen im Sinne der Beschäftigten Wahlkampf macht. Das ist mutig – und das verdient Solidarität.“
Wer ist Günter Wallraff?
Für alle, die seinen Namen noch nicht kennen: Günter Wallraff (Jahrgang 1942) ist Deutschlands bekanntester Enthüllungsjournalist. Anders als viele andere Journalisten schlüpft er immer wieder undercover in verschiedene Rollen, um Missstände aufzudecken, die sonst im Verborgenen blieben.
Sein berühmtestes Werk ist das Buch „Ganz unten“ (1985). Damals tarnte er sich als türkischer Gastarbeiter „Ali“ und arbeitete wochenlang unter extrem ausbeuterischen Bedingungen in der deutschen Industrie – bei McDonald's, auf dem Bau und in Stahlwerken. Das Buch wurde ein Welterfolg und zeigte schonungslos, wie mit Leiharbeitern und Migranten umgegangen wurde. Für seinen unerschrockenen Journalismus wurde Wallraff vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem alternativen Nobelpreis.
Sein Wort hat Gewicht. Wenn er sich heute an die Seite von Isa Paape stellt, ist das ein wichtiges Signal weit über Erlangen hinaus. Es zeigt: Der Kampf um Mitbestimmung und menschenwürdige Arbeit ist nicht vorbei – und Menschen wie Wallraff erinnern uns daran, dass diese Rechte hart erkämpft wurden und immer wieder verteidigt werden müssen.
Warum das wichtig ist
Günter Wallraff hat sein Leben lang gegen Ungerechtigkeit angeschrieben – oft von „ganz unten“. Dass er jetzt unsere Petition und Isa Paape unterstützt, zeigt: Was bei Siemens Energy in Erlangen passiert, ist kein Einzelfall, sondern ein Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, der uns alle angeht.
Wenn ein Unternehmen versucht, eine engagierte Betriebsrätin durch eine planmässig vorbereitetete und von unverantwortlich agierenden Betriebsräten durchgewunkenefristlose Kündigung kurz vor der Wahl aus dem Verkehr zu ziehen, dann ist das ein fatales Signal. Wallraffs Solidarität gibt uns Rückenwind – und sie verpflichtet uns, weiterzumachen.
Bitte unterstützt weiterhin die Petition!
Lasst uns gemeinsam zeigen: Isa steht nicht allein! Jede weitere Unterschrift ist ein wichtiges Zeichen für die Verteidigung der Mitbestimmung bei Siemens Energy und weit darüber hinaus.
Teilt den Beitrag und das Bild von Wallraff in euren Netzwerken – gemeinsam sind wir stark!
Solidarische Grüße
Franz & Wolfgang