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am 04.12.2025https://youtu.be/LnbWyNeFgAI?si=E3Qf1EWudA-p8Djq -
Petition richtet sich an: Bundestag
Die Apotheken in Deutschland stehen mit dem Rücken zur Wand.
Seit Jahrzehnten wurde ihr Honorar nicht an die Inflation angepasst.
Während Personal-, Energie- und Mietkosten steigen, kämpfen immer mehr Apotheken ums Überleben.
Rund 160.000 Menschen arbeiten in Apotheken – 90 % davon Frauen.
Sie sorgen Tag für Tag dafür, dass Patientinnen und Patienten zuverlässig mit Medikamenten versorgt werden.
Doch die wirtschaftliche Lage ist inzwischen so ernst, dass vielerorts Apotheken schließen müssen.
Die Folgen sind dramatisch:
Apotheken sind ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems.
Sie beraten, sichern Notdienste, erkennen Wechselwirkungen und entlasten Ärztinnen und Ärzte.
Ohne sie ist eine flächendeckende, sichere und persönliche Arzneimittelversorgung nicht möglich.
Wir fordern die Bundesregierung auf:
👉 Passen Sie die Vergütung der Apotheken endlich an die Inflation und die tatsächlichen Kosten an!
👉 Schützen Sie die wohnortnahe Versorgung – in Stadt und Land!
👉 Erkennen Sie Apotheken als systemrelevanten Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung an!
Gesundheit ist keine Industrie – sie ist unser Fundament.
Apotheken vor Ort retten – jetzt!
Ich bin Apotheker – und ich erlebe jeden Tag, wie unser Beruf und damit die wohnortnahe Arzneimittelversorgung zunehmend unter Druck geraten.
Wir beraten, prüfen Wechselwirkungen, sichern Notdienste und helfen, wenn Ärztinnen und Ärzte nicht erreichbar sind.
Doch die wirtschaftlichen Bedingungen machen es immer schwerer, diese wichtige Arbeit fortzuführen.
Seit Jahrzehnten wurde das Apothekenhonorar nicht an die Inflation angepasst.
Während Kosten für Personal, Energie und Miete ständig steigen, bleibt die Vergütung gleich.
Viele Kolleginnen und Kollegen können das nicht mehr auffangen – in den letzten fünf Jahren mussten mehr als 2.000 Apotheken in Deutschland schließen.
Ich sehe täglich, was das bedeutet:
Patientinnen und Patienten müssen immer weitere Wege gehen, um Medikamente zu bekommen.
Ältere Menschen und Familien stehen vor geschlossenen Türen.
Apothekenteams arbeiten am Limit, oft bis zur Erschöpfung – aus Verantwortung gegenüber ihren Patientinnen und Patienten.
Laut der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (www.abda.de):
Ich liebe meinen Beruf und möchte ihn auch in Zukunft mit voller Überzeugung ausüben können.
Aber ohne faire Rahmenbedingungen wird es bald keine Apotheken „um die Ecke“ mehr geben.
Deshalb setze ich mich mit dieser Petition dafür ein, die Apotheken vor Ort zu retten – für eine sichere, wohnortnahe und menschliche Gesundheitsversorgung.
Petition gestartet:
08.11.2025
Sammlung endet:
07.05.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Gesundheit
Ich unterstütze die Petition von meinem Apothekerkollegen Herrn Dr. Mohammed Radman aus Leipzig, die darauf aufmerksam macht, dass viele Apotheken in Deutschland wirtschaftlich vor dem Aus stehen. Die Petition fordert die Bundesregierung auf, die Vergütung endlich an die realen Kosten anzupassen und die wohnortnahe Arzneimittelversorgung als systemrelevanten Bestandteil des Gesundheitssystems zu sichern.
Noch kein CONTRA Argument.
Die Apotheken gehen kaputt und dann kann man sich alles schön über den Versandhandel bestellen.Da schaut keiner drüber und es berät auch keiner , passt auf wenn etwas nicht stimmt. Die Krankenkassen werden noch höher belastet weil die Leute dann ins Krankenhaus müssen. So geschehen mit einer Bekannten.sie hatte mehrere Doppelverordnungen und ein Nierenversagen davon. Die Apotheke hat es gemerkt und dem Arzt gemeldet.
Es konnten 8 Medikamente gestrichen werden.
Also...die Apotheke gehört definitiv zum Gesundheitssysthem!!!! Und das ist nur ein Grund.
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Jeder Mensch hat ein Recht auf wohnortnahe Versorgung und Beratung von Arzneimitteln. Ohne faire Vergütung wird das Apothekensterben weiter anhalten.