Nach dem Verkauf des Holstenareals an ein Konsortium aus Quantum und HanseMerkur Grundvermögen Ende Oktober 2025 hat die Stadt aus unserer Sicht unbegreiflicherweise den Fehler von 2016 wiederholt und erneut auf ihr Vorkaufsrecht an dem Gelände verzichtet. Warum wir die Ausübung des Vorkaufsrecht für sinnvoll gehalten haben und warum wir die Entscheidung der Stadt kritisieren, haben wir als Initiative in mehreren Stellungnahmen begründet. Siehe:
– Abgang von Adler – Hoffnung für Holsten?
www.knallt-am-dollsten.de/2025/11/abgang-von-adler-hoffnung-fuer-holsten/
– Vorkaufsrecht am Holstenareal wahrnehmen: Wann, wenn nicht jetzt!
www.knallt-am-dollsten.de/2025/11/vorkaufsrecht-am-holstenareal-wahrnehmen-wann-wenn-nicht-jetzt/
– Shame on you, Senat Hamburg! Stadt verzichtet auf Vorkaufsrecht
www.knallt-am-dollsten.de/2025/12/shame-on-you-senat-hamburg-stadt-verzichtet-auf-vorkaufsrecht/
In Zukunft wird es nun um die Ausgestaltung des städtebaulichen Vertrags und die Eckpunkte des Bebauungsplans gehen. Wir werden uns jedenfalls weiter für ein soziales, inklusives, geschichtsbewusstes, klimaverträgliches und lebendiges Holstenquartier einsetzen. Siehe dazu auch das Interview von TIDE mit unserem Initiativenmitglied Theo Bruns:
www.knallt-am-dollsten.de/2026/01/dauerbaustelle-holstenareal-interview-tide-tv/
Und à propos Geschichtsbewusstsein und Denkmalschutz: Am 7. Februar fand ein gut besuchtes und hochinteressantes Zeitzeug*innen-Café zur Geschichte des Brauerei- und Industriestandorts in der
benachbarten fux eG statt, das von Denkmalverein und Initiative organisiert wurde:
www.instagram.com/p/DTmyNPbjSSO/
www.instagram.com/p/DShqImTiKf_/
www.fux-eg.org/veranstaltungen/zeitzeuginnen-cafe-zum-holstenareal/
Die Erkundungen zur Brauereigeschichte werden fortgesetzt und in naher Zukunft öffentlich zugänglich gemacht.