Für den Erhalt einer sicheren, individuellen Geburtshilfe – Stoppt den neuen Hebammenhilfevertrag!

Petition richtet sich an
Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), Bundesministerium für Gesundheit, Bundestag

536.106 Unterschriften

97 %
550.000 für Sammelziel

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550.000 für Sammelziel
  1. Gestartet April 2025
  2. Sammlung noch > 5 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), Bundesministerium für Gesundheit, Bundestag

Update: Am 01.11.25 ist der neue Hebammenhilfevertrag in Kraft getreten und die ersten freiberuflichen Hebammen haben ihren Job an den Nagel gehängt. Wir sammeln also weiter Unterschriften gegen diese desaströsen Bedingungen für Hebammen und werdende Mütter!

Petition für den Erhalt einer sicheren, individuellen Geburtshilfe – Stoppt den neuen Hebammenhilfevertrag!

Wir fordern den GKV-SV auf, den am 2. April 2025 im Schiedsstellenverfahren beschlossenen Hebammenhilfevertrag entweder zurückzunehmen oder grundlegend zu überarbeiten. Außerdem fordern wir das Bundesministerium für Gesundheit auf, gemeinsam mit uns die Ziele des Aktionsplans „Gesundheit rund um die Geburt“ zu verfolgen und sich somit klar gegen den Schiedsspruch zu positionieren. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bitten wir, uns dabei politisch zu unterstützen.

Mit Inkrafttreten des neuen Hebammenhilfevertrags zum 1. November 2025 drohen massive Einkommensverluste von bis zu 30 % für freiberuflich tätige Dienstbeleghebammen – ein bewährtes Modell der Geburtshilfe, das aktuell bereits 25 % aller Geburten in Deutschland betreut. Der Vertrag gefährdet damit nicht nur die Existenz zahlreicher Hebammen, sondern auch die Qualität und Sicherheit der Geburtshilfe für Familien in Deutschland.

Konkrete Kritikpunkte am Vertrag:

  • Dienstbeleghebammen erhalten nur noch 80% des geplanten Stundenlohns
  • Für die Betreuung einer zweiten und oder dritten Gebärenden werden lediglich 30 % des bereits gekürzten Stundenlohns gezahlt – trotz voller Verantwortung.
  • Der 1:1-Bonus benachteiligt Beleghebammen finanziell, sobald sie zwei Frauen gleichzeitig betreuen – was im Klinikalltag oft notwendig ist.
  • Nacht- und Wochenendzuschläge sollen von 20 % auf 17 % gekürzt werden.
  • Die Tatsache, dass Dienstbeleghebammen auch bei geringem oder ausbleibendem Arbeitsaufkommen unbezahlt in Bereitschaft sind, bleibt weiterhin unberücksichtigt

Diese Regelungen stehen im Widerspruch zur Realität in Geburtskliniken, zum Regierungsaktionsplan „Gesundheit rund um die Geburt“ (2017/2024) sowie zur Zusage des GKV-SV, dass es zu keinen finanziellen Einbußen kommen werde.

Warum das wichtig ist:

  • Eine gute, sichere Geburt braucht Zeit und persönliche Betreuung.
  • Dienstbelegsysteme arbeiten häufig mit einem deutlich besseren Betreuungsschlüssel (1:2 statt 1:3 oder 1:4).
  • Persönliche und kontinuierliche Betreuung reduziert medizinische Interventionen und verbessert gesundheitliche Outcomes für Mutter und Kind.
  • Ein Zusammenbruch dieses Systems verschärft den Hebammenmangel weiter und stellt ein erhebliches Risiko für die geburtshilfliche Versorgung dar.

Wir möchten deutlich darauf hinweisen, dass der neue Hebammenhilfevertrag auch für Hebammen, die außerklinisch und ohne Geburtshilfe tätig sind, entgegen der öffentlichen Darstellung des GKV-SV, in vielen Bereichen keine ausreichende finanzielle Verbesserung darstellt.

Wir fordern die Rücknahme bzw. umfassende Überarbeitung des neuen Hebammenhilfevertrags. Es braucht eine Verbesserung. Das Dienstbelegsystem muss erhalten und gestärkt – nicht zerstört – werden!

Begründung

Unterstütze diese Petition:

  • Für Hebammen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen – und nun erneut um ihre Existenz bangen müssen.
  • Für alle werdenden Eltern, die ein Recht auf eine sichere, persönliche Geburtshilfe haben.
  • Für unsere Kinder, die sicher und geborgen zur Welt kommen sollen.

Um größtmögliche Wirkung zu erzielen, wird diese Petition nicht nur öffentlich unterstützt, sondern auch offiziell beim Deutschen Bundestag eingereicht.

#SichereGeburt #HebammenRetten #BelegsystemErhalten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hebammenkontor Altona, Hamburg
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 17.04.2025
Sammlung endet: 31.07.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Deutscher Bundestag eine persönliche Stellungnahme angefordert.
    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/fuer-den-erhalt-einer-sicheren-individuellen-geburtshilfe-stoppt-den-neuen-hebammenhilfevertrag-2

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.
    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.

    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.
    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.
    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich überwiegend aus Kleinspenden unserer Nutzer.
  • Liebe Unterstützende,

    dank Ihres Engagements hat die Petition in den vergangenen Tagen die 300.000 Unterschriften geknackt.💪 Diese Welle der Aufmerksamkeit für die Hebammen soll jetzt nicht abflachen, deswegen haben wir von openPetition einen Zusammenschnitt des Joko & Klaas Beitrages über den Hebammenhilfevertrag auf Instagram, TikTok, Facebook und LinkedIn veröffentlicht - gerne liken & teilen, teilen, teilen:

    +++ Instagram: https://www.instagram.com/p/DR2J-lfjEea/
    +++ TikTok: https://www.tiktok.com/@openpetition/video/7580017884349418774
    +++ Facebook: https://www.facebook.com/reel/1162417909287622
    +++ LinkedIn: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7402364581416742914

    Vor allem wenn die Beiträge geteilt werden, erfahren noch mehr Menschen von der Petition.

    📧 Wer nicht in den Sozialen Netzwerken aktiv ist, kann Freunde, Bekannte und Familie per Whatsapp oder E-Mail auf die Petition hinweisen:

    +++ Kurzlink zur Petition: www.openpetition.de/neinzumhebammenhilfevertrag

    Vielen Dank für Ihr Engagement!
    Ihr openPetition-Team

Hebammen senken mit ihrer Anwesenheit signifikant die Rate geburtshilflicher Gewalt - wir wollen alle friedvoll gebären. Sie halten nicht nur Händchen - sie begleiten mit Expertise und Empathie. Sie passen auf - gleichzeitig auf zwei Leben, manchmal sogar mehr. Bei dieser ganzen Debatte stellt sich mir eine einzige Frage: vergessen PolitkerInnen wer bei der Geburt ihrer Kinder dabei war? Wer stundenlang motiviert hat und sie im Zweifel aufgefangen hat.

Der neue Hebammenhilfevertrag bringt für uns freiberufliche Hebammen die lange ersehnte Erhöhung der Vergütung. Es wurden über 30% ausgehandelt, was man als zu wenig sehen kann, aber ein sehr großer Fortschritt ist. Dies per Petition wieder rückgängig zu machen wäre ein riesiger Schaden, gerade für uns nachsorgehebammen.

Warum Menschen unterschreiben

Hebammen sind wichtig.

Weil hebammen für uns (frauen/werdende eltern) ÜBERLEBENSWICHTIG sind. Wir brauchen sie nicht unser ganzes Leben. Aber in einem der WICHTIGSTEN Abschnitte unseres Lebens legen wir alles was wir haben in ihre Hände. Sterben die Hebammen, sterben auch wir aus. Stoppt diesen Wahnsinn, bitte.

Damit die geburtshilfliche Versorgung weiter sichergestellt ist.

Ich möchte, dass Kinder und Mütter gut betreut werden und die betreuenden Hebammen gut bezahlt werden.
Vielleicht kann eine Bürokraft zur Seite gestellt werden. Die Fähigkeit einer Hebamme ist es, sich um die Menschen zu kümmern. Dazu sollte sie ihre ganze Kraft und Zeit einsetzen.

die Bedingungen für Frauen sind in Deutschland oft sehr vernächlässigt, insbesondere die gesundheitlichen Bedingungen, professionelle Hilrfe für Frauen, Mütter, Seniorinnen ist in Deutschland unterentwickelt und wird nicht genügend unterstützt. Hebammen sorgen für Individuelle und sichere Geburtsbedingen und benötigen einen entsprechenden Hilfevertrag.

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