Região: Alemanha

Für den Erhalt einer sicheren, individuellen Geburtshilfe – Stoppt den neuen Hebammenhilfevertrag!

A petição é dirigida a:
Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), Bundesministerium für Gesundheit, Bundestag
Enviado Tomadas de posição oficiais por membros do Parlamento

545 747 Assinaturas

99 %
550 000 para objectivo de colecta

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  1. Iniciado abril 2025
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Petição dirigida a: Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-SV), Bundesministerium für Gesundheit, Bundestag

Update: Am 01.11.25 ist der neue Hebammenhilfevertrag in Kraft getreten und die ersten freiberuflichen Hebammen haben ihren Job an den Nagel gehängt. Wir sammeln also weiter Unterschriften gegen diese desaströsen Bedingungen für Hebammen und werdende Mütter!

Petition für den Erhalt einer sicheren, individuellen Geburtshilfe – Stoppt den neuen Hebammenhilfevertrag!

Wir fordern den GKV-SV auf, den am 2. April 2025 im Schiedsstellenverfahren beschlossenen Hebammenhilfevertrag entweder zurückzunehmen oder grundlegend zu überarbeiten. Außerdem fordern wir das Bundesministerium für Gesundheit auf, gemeinsam mit uns die Ziele des Aktionsplans „Gesundheit rund um die Geburt“ zu verfolgen und sich somit klar gegen den Schiedsspruch zu positionieren. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bitten wir, uns dabei politisch zu unterstützen.

Mit Inkrafttreten des neuen Hebammenhilfevertrags zum 1. November 2025 drohen massive Einkommensverluste von bis zu 30 % für freiberuflich tätige Dienstbeleghebammen – ein bewährtes Modell der Geburtshilfe, das aktuell bereits 25 % aller Geburten in Deutschland betreut. Der Vertrag gefährdet damit nicht nur die Existenz zahlreicher Hebammen, sondern auch die Qualität und Sicherheit der Geburtshilfe für Familien in Deutschland.

Konkrete Kritikpunkte am Vertrag:

  • Dienstbeleghebammen erhalten nur noch 80% des geplanten Stundenlohns
  • Für die Betreuung einer zweiten und oder dritten Gebärenden werden lediglich 30 % des bereits gekürzten Stundenlohns gezahlt – trotz voller Verantwortung.
  • Der 1:1-Bonus benachteiligt Beleghebammen finanziell, sobald sie zwei Frauen gleichzeitig betreuen – was im Klinikalltag oft notwendig ist.
  • Nacht- und Wochenendzuschläge sollen von 20 % auf 17 % gekürzt werden.
  • Die Tatsache, dass Dienstbeleghebammen auch bei geringem oder ausbleibendem Arbeitsaufkommen unbezahlt in Bereitschaft sind, bleibt weiterhin unberücksichtigt

Diese Regelungen stehen im Widerspruch zur Realität in Geburtskliniken, zum Regierungsaktionsplan „Gesundheit rund um die Geburt“ (2017/2024) sowie zur Zusage des GKV-SV, dass es zu keinen finanziellen Einbußen kommen werde.

Warum das wichtig ist:

  • Eine gute, sichere Geburt braucht Zeit und persönliche Betreuung.
  • Dienstbelegsysteme arbeiten häufig mit einem deutlich besseren Betreuungsschlüssel (1:2 statt 1:3 oder 1:4).
  • Persönliche und kontinuierliche Betreuung reduziert medizinische Interventionen und verbessert gesundheitliche Outcomes für Mutter und Kind.
  • Ein Zusammenbruch dieses Systems verschärft den Hebammenmangel weiter und stellt ein erhebliches Risiko für die geburtshilfliche Versorgung dar.

Wir möchten deutlich darauf hinweisen, dass der neue Hebammenhilfevertrag auch für Hebammen, die außerklinisch und ohne Geburtshilfe tätig sind, entgegen der öffentlichen Darstellung des GKV-SV, in vielen Bereichen keine ausreichende finanzielle Verbesserung darstellt.

Wir fordern die Rücknahme bzw. umfassende Überarbeitung des neuen Hebammenhilfevertrags. Es braucht eine Verbesserung. Das Dienstbelegsystem muss erhalten und gestärkt – nicht zerstört – werden!

Razões

Unterstütze diese Petition:

  • Für Hebammen, die tagtäglich Verantwortung übernehmen – und nun erneut um ihre Existenz bangen müssen.
  • Für alle werdenden Eltern, die ein Recht auf eine sichere, persönliche Geburtshilfe haben.
  • Für unsere Kinder, die sicher und geborgen zur Welt kommen sollen.

Um größtmögliche Wirkung zu erzielen, wird diese Petition nicht nur öffentlich unterstützt, sondern auch offiziell beim Deutschen Bundestag eingereicht.

#SichereGeburt #HebammenRetten #BelegsystemErhalten

Muito obrigado pelo seu apoio, Hebammenkontor Altona, Hamburg

Detalhes da petição

Petição iniciada: 17/04/2025
Fim da coleta: 07/09/2026
Região: Alemanha
Categoria: Saúde

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Hebammen senken mit ihrer Anwesenheit signifikant die Rate geburtshilflicher Gewalt - wir wollen alle friedvoll gebären. Sie halten nicht nur Händchen - sie begleiten mit Expertise und Empathie. Sie passen auf - gleichzeitig auf zwei Leben, manchmal sogar mehr. Bei dieser ganzen Debatte stellt sich mir eine einzige Frage: vergessen PolitkerInnen wer bei der Geburt ihrer Kinder dabei war? Wer stundenlang motiviert hat und sie im Zweifel aufgefangen hat.

Der neue Vertrag ist kein kurzfristiger Beschluss, sondern Ergebnis jahrelanger Verhandlungen unter Beteiligung der Berufsverbände. Der Petitionstext arbeitet mit Angstbildern, ohne belastbare Zahlen oder Vergleiche zu liefern. Ein direkter Zusammenhang zwischen Vertrag und „unsicheren Geburten“ wird behauptet, aber nicht belegt. Dokumentationspflichten entsprechen dem medizinischen Standard und dienen auch dem rechtlichen Schutz der Hebammen. Skandalisierung ersetzt keine sachliche Debatte.

Porque as pessoas assinam

Schw

Neue Erdenbürger sollten in einem warmen, liebevollen Umfeld empfangen werden. Dies ist nur mit gut ausgebildeteten und ausreichend Hebammen am besten im häuslichen Umfeld möglich.
Die Hebammen nach und nach azs der Geburtshilfe zu drängen hatten wir schon einmal, da war es die Hexenverbrennung.

Ich werde jetzt ein paar Petitionen Unterschreiben die dazu führen das man Menschen wie die Hebammen hier jetzt zum Beispiel auch nicht noch Vergrault. Es ist so traurig. Wir sind keine Demokratie mehr! Kein Sozialstaat mehr! Wirtschaft ist auch im Keller. Deutschland brennt und es wird nur noch mehr Öl nachgelegt.

Ohne Geburt kein Leben...

Wir brauchen die freien Hebammen diese stellen die Versorgung vor und nach der Entbindung sicher

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