Novalis 13. Kiez vor Profit. Retten wir das Herz unseres Romantikerkiezes!

Petition richtet sich an
Bezirksbürgermeisterin Remlinger und BVV Mitte, Stadtentwicklungssenator Gaebler und Reg Bürgermeister Wegner

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43 %
1.213 von 2.800 für Quorum in Berlin Mitte Berlin Mitte

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Petition richtet sich an: Bezirksbürgermeisterin Remlinger und BVV Mitte, Stadtentwicklungssenator Gaebler und Reg Bürgermeister Wegner

Offener Brief an: Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Stefanie Remlinger, Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte

Sehr geehrter Herr Wegner, sehr geehrter Herr Gaebler, sehr geehrte Frau Remlinger,

was, wenn es Ihr Lottoladen, Ihre Ergotherapie und direkten Nachbarn wären? Wenn es um Ihren Kiez ginge, in dem Sie seit 3 oder 10, seit 20 oder 50 Jahren leben?

Stellen Sie sich vor, der Ort, an dem Sie morgens Ihre Zeitung kaufen, an dem man Ihren Namen kennt und an dem soziale Wärme noch kein Marketing-Slogan ist, wird plötzlich zum Rendite-Objekt auf einem globalen Spielfeld. In der Novalisstraße 13 ist das keine Dystopie, sondern bittere Realität. Jana Bieselt (Postfiliale) und Nadja Schünemann (Ergotherapie) stehen nach über 25 Jahren vor dem Nichts. Nicht, weil sie ihre Miete nicht zahlen – sondern weil ein internationaler Investor auf den „Faktor Leerstand“ setzt. Berlin wird oft für seine „Berliner Mischung“ gefeiert. Aber diese Mischung ist kein Naturereignis, sie ist das Ergebnis von Menschen, die bleiben dürfen.

Wie unser ehemalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit treffend sagte:„Berlin ist die Stadt der Kieze. Wenn wir die soziale Mischung verlieren, verlieren wir die Seele dieser Stadt.“

Wenn der Lottoladen stirbt, verliert ein ganzer Kiez sein soziales Wohnzimmer. Wenn die Ergotherapie-Praxis schließen muss, verlieren hunderte Patienten ihre wohnortnahe Versorgung. Das ist kein „normaler Strukturwandel“ – das ist die mutwillige Zerstörung von funktionierender Nachbarschaft durch anonyme Kapitalinteressen.

Unsere klaren Forderungen: Wir fordern Sie auf, Ihre politische Verantwortung wahrzunehmen und nicht länger zuzusehen:
1.    Garantie für Mietschutz: Setzen Sie sich für eine langfristige, rechtlich bindende und bezahlbare Mietpreisbindung für die Gewerbe in der Novalisstraße 13 ein.
2.    Ersatzflächen-Garantie: Sollte der Eigentümer den Dialog verweigern, fordern wir eine verbindliche Zusage des Landes Berlin für adäquate Ersatzflächen unmittelbar im Kiez – zu Konditionen, die das Überleben dieser Traditionsbetriebe sichern.

Helfen Sie uns, die Seele von Mitte zu bewahren. Bevor das nächste Licht im Kiez für immer ausgeht. Mehr Infos gibt es unter: www.novalisstrasse13.de oder per mail: novalisstrasse13@web.de

Mit den besten Grüßen,
Ihre Jana Bieselt (Postfiliale), Nadja Schünemann (Ergotherapie) und die Initiative Novalisstrasse 13

Begründung

Wenn der Lottoladen stirbt, verliert ein ganzer Kiez sein soziales Wohnzimmer. Wenn die Ergotherapie-Praxis schließen muss, verlieren hunderte Patienten ihre wohnortnahe Versorgung. Das ist kein „normaler Strukturwandel“ – das ist die mutwillige Zerstörung von funktionierender Nachbarschaft durch anonyme Kapitalinteressen.
Quellen:
Ende für Lotto-Shop und Ergotherapie – „Gewerbemieter haben keinen Schutz“
Kündigungen in Novalisstraße: Antisemitismus-Debatte überschattet Kiezprotest
Ein Berliner Kiez kämpft für seinen Lotto-Laden

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Initiative Novalisstrasse 13, Berlin
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.03.2026
Sammlung endet: 05.09.2026
Region: Berlin Mitte
Kategorie: Wohnen

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Unsere Stadt ist die Stadt ihrer Bewohner und Bewohnerinnen. Leben in einer sozialen Marktwirtschaft muß geschützt werden, wenn Kapital virusartig jegliche ethische Norm verletzt. Vernunft und Gier sind nicht vereinbar.

Direkten Eingriff in den freien Markt verbietet sich. Mietfestbindung wäre der Tod jeglicher Ambitionen bzgl Schaffung von Gewerbeimmobilien. Aber die wichtigste Frage bleibt. Warum bilden die Bewohner keine eigene Gesellschaft und nehmen das Vorkaufsrecht in Anspruch?! Moral und Emotionen haben in einer Demokratie nichts in der Politik zu suchen. Gute Gründe warum die Allgemeinheit Opfer bringen soll um 2 ökonomisch eher irrelevante Betriebe zu retten wurden nicht präsentiert.

Warum Menschen unterschreiben

Weil das Herausmobben alteingesessener gewerblicher Mieter aus Gewinnmaximierungsstreben ausländischer Investoren nicht toleriert werden darf!

Ich möchte dass unser Kiez so bleibt wieder ist

Der Lottoladen Bieselt ist ein Teil unseres Kiezes. Er ist keine anonyme Paketstelle, sondern man kennt sich als Nachbar.
Wenn diese Infrastruktur und solch ein Laden zerstört wird, stirbt ein Kiez.

Erhaltung von.kiez-infrastrukturen ist mir wichtig. Gerade imn berlin mitte.

Ich lebe seit 40 Jahren hier. Dieser Laden ist eine Institution.

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