Neuigkeiten
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Moin zusammen,
ich möchte euch ein kurzes Update zum aktuellen Stand der Mitgliederinitiative geben.
In den vergangenen Wochen habe ich – wie ihr wisst – mehrfach versucht, gemeinsam mit dem Verein eine Lösung zu finden, um alle stimmberechtigten Mitglieder direkt über das Minderheitenbegehren informieren zu können. Hintergrund ist, dass eine solche Information aus meiner Sicht eine zentrale Voraussetzung dafür ist, dass dieses Mitgliederrecht überhaupt wirksam ausgeübt werden kann.
Der Verein hat die Herausgabe der Mitgliederdaten abgelehnt und stattdessen ein sogenanntes Treuhänder-Modell vorgeschlagen. Dieses ist in der aktuellen Ausgestaltung jedoch mit erheblichen Kosten verbunden und stellt aus meiner Sicht keine gleichwertige und praktikable Lösung dar.
Unterdessen habe ich auch den Ehrenrat eingeschaltet, um eine vereinsinterne Einordnung und – wenn möglich – Unterstützung bei der Suche nach einer fairen Lösung zu erhalten. Nach aktuellem Stand wurde das Thema dort bereits besprochen, eine Rückmeldung steht noch aus.
Unabhängig davon informiert der Verein mittlerweile selbst über nahezu alle verfügbaren Kanäle die Mitglieder über das Thema.
Das ist grundsätzlich zu begrüßen. Gleichzeitig erfolgt diese Information ausschließlich aus Vereinssicht und lässt zentrale Aspekte aus Sicht der Initiative außen vor.
Eine ausgewogene Meinungsbildung setzt aus meiner Sicht voraus, dass beide Perspektiven die Mitglieder gleichermaßen erreichen können.
Zum aktuellen Stand:
Inzwischen sind rund 500 gültige Erklärungen eingegangen.
Unterdessen steht fest, dass etwa 5.000 Erklärungen benötigt werden, da ein Teil der Mitglieder nicht stimmberechtigt ist (minderjährig oder noch nicht sechs Monate im Verein).
Das bedeutet: Wir haben aktuell bereits etwa 10 % des notwendigen Quorums erreicht – und das, obwohl bislang keine direkte Information aller Mitglieder möglich war.
Gleichzeitig wird auch an anderer Stelle deutlich, dass Gesprächsbedarf besteht. Wenn sich Spieler wie Mitchell Weiser öffentlich äußern und Unsicherheiten rund um die Entwicklung erkennbar werden, unterstreicht das aus meiner Sicht, wie wichtig eine offene und transparente Aufarbeitung ist.
Deshalb erneut meine klare Bitte:
Wenn ihr das Minderheitenbegehren unterstützen möchtet, sendet die unterschriebene Erklärung auch wirklich ein.
Nur so kann am Ende die notwendige Anzahl erreicht werden, damit eine Mitgliederversammlung überhaupt stattfinden kann.
So funktioniert es:- Antrag lesen
- 👉 werdermv.link/antrag
- Antragserklärung herunterladen oder dem Anhang entnehmen
- 👉 werdermv.link/erklaerung
- (wenn möglich beidseitig) ausdrucken
- ausfüllen und unterschreiben
- per Post an das angegebene Postfach senden
Vielen Dank für eure Unterstützung.
Viele Grüße
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Moin,
anbei meine ausführliche Stellungnahme zur aktuellen Kommunikation mit dem Verein.
Vielen Dank an alle, die ihre Erklärung bereits verschickt haben.
Für alle anderen gilt:
👉 Jetzt handeln!
Stellungnahme zur aktuellen Position des SV Werder Bremen im Zusammenhang mit dem Minderheitenbegehren
Die jüngsten öffentlichen Aussagen sowie die Inhalte eines internen Schreibens des SV Werder Bremen zur Mitgliederinitiative enthalten aus unserer Sicht erneut zentrale Verkürzungen und Widersprüche, die einer Klarstellung bedürfen.
1. Widersprüchliche Argumentation zur Dringlichkeit
Der Verein argumentiert einerseits intern, dass die Petition „nur wenige Wochen“ nach der letzten Mitgliederversammlung entstanden sei und suggeriert damit, dass kein unmittelbarer Handlungsbedarf bestehe.
Gleichzeitig wird vorgeschlagen, die angesprochenen Themen auf die nächste reguläre Mitgliederversammlung im November zu verschieben.
Diese Argumentation ist in sich widersprüchlich.
Wenn über zwei Monate nach einer Mitgliederversammlung als zu früh bewertet werden, kann es nicht gleichzeitig sachgerecht sein, Mitglieder auf einen Termin in ca. 7 Monaten zu verweisen.
Das Minderheitenbegehren und die Möglichkeit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung existieren genau für solche Situationen – um Themen zeitnah und nicht mit erheblicher Verzögerung behandeln zu können.
2. Unvollständige Darstellung des zeitlichen Ablaufs
Der Verein führt öffentlich aus, dass das Vorhaben erstmals am 18. März 2026 (konkretisiert am 20. März 2026) formell bekannt gemacht worden sei und in diesem Zuge die Herausgabe von Mitgliederdaten beantragt wurde.
Diese Darstellung ist bewusst oder unbewusst unvollständig und führt zu einem verzerrten Gesamtbild.
Die Frage, wie alle Mitglieder über das Vorhaben informiert werden können, war von Beginn an ein zentraler Bestandteil der Kommunikation.
Bereits in meiner ersten E-Mail vom 28. Januar 2026 an Präsident Dr. Hess-Grunewald wurde genau dieser Punkt ausdrücklich adressiert.
Seitdem war die Information aller Mitglieder durchgängig Gegenstand der Gespräche.
Die spätere formelle Anforderung der Mitgliederliste im März ist daher kein neuer Schritt gewesen, sondern die konsequente Folge daraus, dass zuvor vorgeschlagene alternative Lösungen zur Information der Mitglieder nicht umgesetzt wurden.
Die Darstellung, dieses Thema sei erst Mitte März aufgekommen, wird dem tatsächlichen Verlauf daher nicht gerecht.
3. Information der Mitglieder bleibt ungelöst
Ich habe mehrfach versucht, gemeinsam mit dem Verein eine pragmatische Lösung zu finden, um alle Mitglieder über das Minderheitenbegehren zu informieren.
Diese Ansätze wurden kategorisch abgelehnt.
Stattdessen wird argumentiert, dass soziale Medien, Petition und Presse eine ausreichende Reichweite darstellen würden.
Das ist aus meiner Sicht nicht gleichwertig.
Nicht alle Mitglieder sind über diese Kanäle erreichbar – und genau deshalb ist eine direkte und vollständige Information notwendig.
4. Ablehnung der Mitgliederliste trotz Datenschutzkonzept
Die Herausgabe der Mitgliederliste wurde unter anderem mit datenschutzrechtlichen Bedenken abgelehnt.
Dem Verein wurde jedoch ein umfassendes Datenschutzkonzept vorgelegt, das eine Verarbeitung auf einem Sicherheitsniveau vorsieht, das dem des Vereins entspricht.
Es ging dabei ausdrücklich um eine zweckgebundene Nutzung im Rahmen eines gesetzlich vorgesehenen Mitgliederrechts.
Vor diesem Hintergrund ist die Ablehnung für mich nicht nachvollziehbar.
5. Widerspruch beim Treuhänder-Modell
Als Alternative wird ein Treuhänder-Modell vorgeschlagen, verbunden mit einer Kostenbeteiligung.
Gleichzeitig lehnt der Verein eine Information über eigene Wege mit dem Hinweis ab, dass dadurch Vereinsressourcen gebunden würden.
Auch hier entsteht ein klarer Widerspruch:
- Ein kostenintensiver externer Weg mit Kostenbeteiligung des Vereins wird als akzeptabel dargestellt
- eine interne Lösung wird mit Verweis auf finanziellen Aufwand abgelehnt
Es entsteht somit der Eindruck, es geht garnicht primär darum, dass dem Verein keine Kosten entstehen, sondern das einem Mitglied welches ein solches Begehren auf den Weg bringt zwangsläufig welche entstehen.
Durch juristische Prüfungen und Beratungen ist unterdessen bereits ein mittlerer vierstelliger Betrag an Kosten entstanden, sodass ein Treuhänder-Weg - der unserer Meinung nach definitiv nicht notwendig ist - nicht akzeptiert werden kann.
6. Verzögerung als strukturelles Problem
Die Kommunikation der vergangenen Wochen ist geprägt von Prüfungen und Verweisen auf spätere Zeitpunkte.
Diese enormen Verzögerungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die praktische Ausübung eines bestehenden Mitgliederrechts.
Es geht nicht um die Bewertung einzelner Inhalte.
Es geht darum, ob Mitglieder die Möglichkeit erhalten, sich informiert und gleichberechtigt an einem vorgesehenen Verfahren zu beteiligen.
Genau diese Möglichkeit wird aktuell erheblich erschwert. -
Petition in Zeichnung - Weiter: Genauso geht’s!
am 25.03.2026Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ein kurzes Update von mir:
Mein Postfach war heute so voll wie bisher noch an keinem Tag - vielen Dank an alle!
Das zeigt ganz deutlich:
Die letzten Mails und Erinnerungen zeigen Wirkung – es kommt Bewegung rein.
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Aber genauso klar ist auch:
Wir sind noch lange nicht am Ziel.
Und jede einzelne Erklärung zählt.
Ganz wichtig an dieser Stelle:
Bitte denkt nicht:
„Das werden schon genug andere machen.“
Genau so denken aktuell noch zu viele.
Und genau daran könnten wir am Ende scheitern.
Es kommt wirklich auf jeden Einzelnen an.
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Daher nochmal zur Erinnerung:
👉 Antrag lesen: werdermv.link/antrag
👉 Erklärung herunterladen: werdermv.link/erklaerung
Bitte (wenn möglich beidseitig) ausdrucken, ausfüllen, unterschreiben und per Post zurücksenden.
Nur im Original unterschriebene Erklärungen können berücksichtigt werden.
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Wir kommen dem Ziel näher –
aber es wird nur erreicht, wenn jetzt wirklich alle diesen letzten Schritt gehen.
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Viele Grüße
Pascal
Weil Clemens Fritz diesen Verein zur Erfolglosigkeit führt und mehrfach die Unfähigkeit bewiesen hat.