10 Hektar Lübecker Stadtwald retten – verhindert die Rodung für die Tennet-Trasse!

Petition richtet sich an:
Amt für Planfeststellung des Umweltministeriums Schleswig-Holstein & Lübecker Bürgerschaft
Abgegebene Stellungnahmen von Abgeordneten

7.285 Unterschriften

Sammlung beendet

7.285 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet März 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung am 12.03.2026
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Amt für Planfeststellung des Umweltministeriums Schleswig-Holstein & Lübecker Bürgerschaft

Lübecker Stadtwald retten!

Ein Bündnis von BUND Lübeck, Ende Gelände Lübeck, Frauenverband Courage, Freunde des Stadtwaldes Lübeck, Fridays for Future Lübeck, #GemeinsamBuddeln, Greenpeace Lübeck, La Rage Lübeck, NABU Lübeck, Naturfreigeist, Naturschutzbeirat Lübeck, Naturwald Akademie, Omas for Future Lübeck, Psychologists for Future Lübeck, Stadtverwaldung Lübeck, Umweltgewerkschaft Lübeck

Für den Erhalt von 10 Hektar Lübecker Stadtwald! Keine Rodung für die Tennet-Trasse!

Der Stromnetzbetreiber Tennet plant den Neubau der Stromtrasse „Elbe-Lübeck-Leitung“ und will dafür 10 Hektar Lübecker Stadtwald roden! Die Schneise soll mitten durch das Bartelsholz bei Lübeck-Moorgarten geschlagen werden – ein wertvolles Waldgebiet mit bis zu 160 Jahre alten Bäumen. „Wir befürworten den Ausbau erneuerbarer Energien und die nötige Stromtrasse – fordern jedoch eine Umgehung des Waldes!“, Bündnis "Lübecker Stadtwald retten!".

Das Bartelsholz wird nach dem Lübecker Konzept der naturnahen Waldnutzung seit 30 Jahren ökologisch nachhaltig bewirtschaftet. Es gibt eine sinnvolle Alternativtrasse außerhalb des Waldes, wurde aber aus rein wirtschaftlichen Gründen abgelehnt, da sie über private landwirtschaftlich genutzte Flächen führen würde.

Das darf nicht der entscheidende Faktor sein, wenn es um den Erhalt unseres Stadtwaldes
geht! Der Wald als sensibles Ökosystem steht auf dem Spiel:

🌳 Schleswig-Holstein ist mit nur 12% Waldanteil Deutschlands waldärmstes Bundesland – Wir dürfen keinen weiteren Wald verlieren!

🌳 Bis zu 160 Jahre alte Bäume sind von der Rodung bedroht!

🌳 Unser Wald ist unersetzlich als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten!

🌳 Unser Wald spielt eine entscheidende Rolle für die Sauerstoffproduktion, die Grundwasserneubildung und den Klimaschutz!

🌳 Die Abholzung setzt zusätzlich CO₂ frei und schwächt den Klimaschutz!

🌳 Die Waldzerschneidung macht den Baumbestand anfälliger für Extremwetterereignisse
wie Stürme und Dürre!

🌳 Die Erholungsfunktion des Waldes wird massiv eingeschränkt!

🌳 900 m² wertvolle Waldfläche sollen dauerhaft versiegelt werden!

Es gibt eine sinnvolle Alternative außerhalb des Waldes, welche etwa genauso lang ist und über landwirtschaftliche Flächen führt!

Wir fordern das Amt für Planfeststellung des Umweltministeriums Schleswig-Holstein auf,
➡️ die geplante Rodung zu stoppen!
➡️ die Alternativtrasse ernsthaft zu prüfen!
➡️ den Schutz des Bartelsholzes und anderer wertvoller Waldbestände endlich ernst zu nehmen!

Begründung

Es eilt! Erste Bohrungen im Wald haben bereits begonnen, um die Bodenbeschaffenheit zu prüfen. Jetzt wird entschieden, ob die Stromtrasse durch den Wald verlaufen soll. Gemeinsam können wir die Rodung verhindern und die Alternativtrasse fordern, die den Wald schützt! Unterstützt jetzt die Petition! ✍️

Quelle: https://planfeststellung.bob-sh.de/verfahren/sahms-luebeckwest/public/detail

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bündnis - Lübecker Stadtwald retten!, Lübeck
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 26.03.2025
Sammlung endet: 12.03.2026
Region: Schleswig-Holstein
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Liebe Waldis,

    Mit Ablauf des 15. Juli ist die Einwendungsfrist zum zweiten Planänderungsverfahren der Elbe-Lübeck-Leitung beendet. Der Netzbetreiber TenneT beantragt damit eine Überspannung des Bartelsholzes bei Lübeck-Moorgarten. Doch auch diese Variante hätte massive Eingriffe in den Lübecker Stadtwald zur Folge. Das Bündnis „Lübecker Stadtwald retten!“ hält die Überspannung daher nach wie vor für den falschen Weg.

    Bitte kommt am 15. Juli um 16 Uhr ins Bartelsholz und macht euch weiterhin stark für unseren Lübecker Stadtwald! Startpunkt ist die Moorgartener Straße 19 in Lübeck.

    Wir fordern weiterhin eine ernsthafte Prüfung der Nordumgehung und haben eine neue Petition zum Schutz der Stadtwälder gestartet.

    Gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe wurde die bundesweite Petition „Finger weg von unseren Stadtwäldern!“ gestartet. Die Initiative setzt sich für einen besseren Schutz von Stadtwäldern in ganz Deutschland ein. Derzeit fehlen noch rund 7.000 Unterschriften bis wir das Ziel von 20.000 erreicht haben. Die Petition kann online unterzeichnet werden: https://mitmachen.duh.de/stadtwald/

    Vielen Dank und bis bald im Wald!
    #BartBleibt

  • https://mitmachen.duh.de/stadtwald

    🌲Finger weg von unseren Stadtwäldern❕ 🌳

    Es geht weiter und wir freuen uns sehr, dass die bundesweit tätige Deutsche Umwelthilfe das Bartelsholz unterstützt und eine neue Petition zum Schutz des Lübecker Stadtwaldes gestartet hat❕ Jetzt sollen 20.000 Unterschriften gesammelt werden – helft mit, unterschreibt und teilt die Petition weiter❕❕💚

    Mitten durch das Bartelsholz (Lübecker Stadtwald) soll eine 5-10 Hektar große Schneise für eine neue Stromtrasse geschlagen werden – obwohl es bereits eine Alternative gibt: eine Trassenführung über angrenzende Ackerflächen rund um den Wald ...

    Das Bartelsholz ist mehr als nur ein Waldstück. Es ist Lebensraum, Klimaschützer, Wasserspeicher und Erholungsort für Mensch und Tier. Gerade in Zeiten von Klimakrise, Trockenheit und Artensterben darf gesunder Stadtwald nicht leichtfertig zerstört werden❕❕

    Lasst uns gemeinsam zeigen: Stadtwälder sind nicht verhandelbar. 🌱

    👉Unterschreibt die Petition, erzählt anderen davon und setzt ein Zeichen für den Schutz unserer Wälder! 💚

    https://mitmachen.duh.de/stadtwald

Weil unsere Bäume wichtig sind....

Eine alternative Streckenführung bedeutet einen Umweg und damit dauerhaft höhere Verluste, als notwendig wären. Wären die Verbraucher näher an den Erzeugern oder sparten wir mehr Strom ein, bräuchten wir die Trasse gar nicht. Da es aber ist, wie es ist, ist es über den Lebenszyklus betrachtet die effizienteste Lösung und wir müssen in den sauren Wald beissen.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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