Region: Heidelberg
Bild der Petition Klimaanlagen in Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder: Hitzeschutz in Heidelberg jetzt nachrüsten

Klimaanlagen in Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder: Hitzeschutz in Heidelberg jetzt nachrüsten

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Eckart Würzner

517 Unterschriften

27 %
436 von 1.600 für Quorum in Heidelberg Heidelberg

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  1. Gestartet 25.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Eckart Würzner

Jahr für Jahr werden auch in Heidelberg neue Hitzerekorde verbucht. Nun soll am kommenden Wochenende erstmals die 40-Grad-Marke erreicht oder sogar überschritten werden. Dennoch fehlt es in vielen Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder an wirksamen Maßnahmen zur Anpassung an die zunehmende Hitze durch den Klimawandel.

Ich fordere die Stadt Heidelberg auf, ein Programm zur Nachrüstung von Klimaanlagen in Betreuungseinrichtungen für die Kleinsten (Krippen, Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen) aufzulegen.

Grundsätzlich sollten auch Schulen besser gegen extreme Hitze geschützt werden. Besonders betroffen sind jedoch Kleinkinder. Sie sind körperlich vulnerabler, können ihren Flüssigkeitsbedarf und ihre Belastungsgrenzen schlechter einschätzen und sollten während der Mittagshitze nicht auf Ausweichlösungen wie Schwimmbadbesuche angewiesen sein.

Die Stadt Heidelberg soll daher zeitnah prüfen und umsetzen, wie Betreuungseinrichtungen für Kleinkinder (Krippen, Kitas, Tagespflege) schrittweise mit Klimaanlagen ausgestattet oder wie diese bei der Anschaffung von Klimaanlagen finanziell unterstützt werden können.

Begründung

Kleinkinder brauchen auch an Hitzetagen sichere, gesunde und ausreichend gekühlte Räume zum Spielen und Lernen in Krippen und Kitas.

"Hitzefrei" ist angesichts des Klimawandels keine langfristige Lösung, sondern führt zu zusätzlichen Problemen.

Wenn Kleinkinder wegen großer Hitze nach Hause geschickt werden, erwartet sie dort oft keine kühlere Umgebung. Viele Wohnungen im Stadtgebiet heizen sich ebenfalls stark auf. Gleichzeitig entstehen erhebliche Belastungen für Familien und Arbeitgeber, weil Eltern kurzfristig Betreuung organisieren müssen oder ihrer Arbeit nicht nachgehen können. Hitzefrei ist deshalb nicht nur ein Problem für Bildung und Betreuung, sondern auch ein wirtschaftlicher Schaden, der sich immer weiter zuspitzt.

Hitzeschutz für die Kleinsten jetzt nachrüsten!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Madlin Grünhagel, Heidelberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.06.2026
Sammlung endet: 24.12.2026
Region: Heidelberg
Kategorie: Gesundheit

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    die Stadt Heidelberg ist tatsächlich dank unseres Drucks aktiv geworden. Sie titelt auf ihrer Website: „Task Force Hitzeschutz: Stadt bringt Klimageräte in Kitas“. (Quelle: https://www.heidelberg.de/HD/Presse/24_07_2026+task+force+hitzeschutz_+stadt+bringt+klimageraete+in+kitas+und+buendelt+infos+auf+neuer+webseite.html) Sechs Klimageräte seien bereits installiert worden. Auch wenn das noch nicht alle Kitas entlastet: Das ist ein Schritt in die richtige Richtung! Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Kühlgeräte auch wirklich eine angemessene Kühlung in Hitzeperioden ermöglichen.

    Als ich diese Petition gestartet und auf diversen Social-Media-Kanälen geteilt habe, bin ich auch immer wieder auf große Zweifel gestoßen. Die Stadt habe kein Geld dafür. Das würde niemals zum Erfolg führen. Dieser Erfolg zeigt aber deutlich, dass durchaus Geld da ist. Dass Widerstand und Lautwerden etwas bewirken können! Ich bin sehr froh, dass die Stadt dem Druck nachgegeben hat und einer wichtigen vulnerablen Gruppe nun entgegenkommt. Das ist der richtige Schritt!

    Daher noch einmal vielen Dank für Ihre Unterstützung. Bitte hören Sie nicht auf, sich auch in Zukunft für die Interessen unserer Kinder einzusetzen! Sie brauchen uns.

    Herzliche Grüße
    Madlin Grünhagel

Warum Menschen unterschreiben

Hitzewellen werden immer häufiger, auch den Kindern sollte man eine kühle Unterkunft zugute kommen lassen

Seit Jahren weisen wir gemeinsam mit der Kitaleitung auf dringend notwendige Maßnahmen zum Hitzeschutz hin: In den Krippenschlafräumen Richtung Süden hat es keine Außenverschattung, Rollos oder Folien. Mit Temperaturen über 32 ist es eine Frage der Zeit bis hier ein Kind kollabiert.
Auch für die Kindergartenkinder muss es die Möglichkeit geben, sich zumindest zeitweise in einem kühlen raum aufzuhalten.
Bei dem von der Stadt vermietet Gebäude ist beim Bau kräftig gepfuscht worden, so dass das Lüftungssystem nicht funktioniert.
Für Erzieherinnen und Erzieher sind diese Zustände nicht tragbar. Früher oder später fallen sie aus und Notbetreuung oder Schließeungen sind die Konsequenz.

Meine beiden Kinder gehen in den Kindergarten und sind stark davon betroffen.

Weil meine Kinder Tag für Tag in ihrer Einrichtung schwitzen müssen.

Meine Kinder besuchen beide eine Betreuungseinrichtung in Heidelberg, die überhaupt nicht hitzegeschützt ist. Weder von außen noch von innen. In den Innenräumen herrschen Temperaturen über 30Grad. Gerade für die U3 ist diese Situation nicht hinnehmbar. Schon letztes Jahr wurde auf die Problematik hingewiesen und es ist rein gar nichts passiert. So geht es nicht weiter. Der Vermieter der Einrichtung ist die Stadt und diese muss nun endlich handeln!!

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