Kommentare der Unterzeichner:
The Austrian Academy of Sciences and the projects it supports are, quite simply, national treasures. Some have been in existence and thriving for over a century. Scholars in different fields will have different projects to single out, but, as a classicist and medievalist with a strong interest in patristics, I am particularly concerned about the Kirchenväterkommission (CSEL), the Institut für Mittelalterforschung, the Kommission für antike Literatur und lateinische Tradition, and the Kommission für antike Rechtsgeschichte. The Academy has been supporting small groups of irreplaceable world experts as well as training the new generation of experts who will keep many endangered areas of the Humanities and Social Sciences alive during the coming hard times. Their numbers are few and, particularly for that reason, to eliminate them would be (however unintentionally) cultural vandalism with long-lasting effects. When scholarship and scholars are disrupted and uprooted, it is very hard or impossible to restore the lost status quo. The Austrian government should continue to support its legendary projects in the ancient and medieval Humanities and Social Sciences.
I am pleased to support this effort. Viennese scholarship has made an immeasureable conribution to the recovery patristic thought.
Die vorgesehenen Maßnahmen stellen eine beispiellose geistige Bankrotterklärung Österreichs dar und beweisen das vollkommene Versagen aller Politiker. Unverständlich ist auch, wieso das Präsidium der ÖAW eine solche Vereinbarung überhaupt unterschrieben hat - hier scheint ebenfalls völliges Versagen vorzuliegen.
The ongoing work of the Kirchenväterkommission at the OeAW has been and continues to be essential in providing the world with reliable scholarly editions of such still enormously important early Christian writers as Ambrose of Milan and Augustine of Hippo, sometimes even including previously unknown writings discovered by staff of the Kirchenväterkommission in the course of their labors. Putting an end to this distinguished and highly valuable enterprise would be an intellectual and cultural tragedy of the first magnitude.
Die Sparpolitik der Bundesregierung und die den Forschungsträgern zugemuteten Budgetkürzungen sind tödlich für die Zukunft des Wissenschaftsstandortes Österreich. Praktisch alle talentierten Nachwuchswissenschafter, das einzige Kapital für unsere Zukunft im internationalen Wettbewerb, sind zur Emigration gezwungen.
Als Lehrender an der Universität Wien bin ich insbesondere mit der Arbeit der Kommission für Musikforschung an der ÖAdW vertraut und empfinde sie - wie auch die Arbeit der Akademie als ganze - als einen unentbehrlichen Faktor in der österreichischen Wissenschaftslandschaft. Der auch in dieser Petition wieder einmal zum Ausdruck kommende Widerspruch zwischen den Lippenbekenntnissen der österreichischen Politik zur Forschung und den realen Handlungen erscheint mir unerträglich. Wenn man in Österreich keine zukunftsträchtige Forschung haben will - sei es an den Universitäten und Hochschulen, an der Akademie oder an den einstmals freien Forschungsinstituten -, dann sollte man zumindest den Mut haben, es öffentlich auszusprechen und sich der verdienten Lächerlichkeit anheim zu geben.
Die vorgesehenen Maßnahmen würden nicht nur die Existenz hunderter Nachwuchswissenschaftler massiv beeinträchtigen, sondern stellen auch eine geistige Bankrotterklärung Österreichs dar, die in dieser Breite auf europäischem Niveau beispiellos ist und in eklatantem Gegensatz zu den Sonntagsreden steht, in denen die Bedeutung von Bildung und Forschung für die Zukunft Österreichs hohltönend beschworen wird.
Statt Ausbau, laengst noetiger Reformen und Weiterentwicklung von Bildungseinrichtungen erfolgt Demontage. Jeder vorgeblich eingesparte Cent wird sich negativ potenziert zu Buche schlagen. Diese Vernichtung (nicht nur) intellektuellen Kapitals wird kurzfristig keine Vorteile, langfristig aber Nachteile heute noch gar nicht abschaetzbaren Ausmasses zur Folge haben.
Gerade die Subventionierung von Nachwuchsforschern, wie ich selbst einer bin, ist der Eckpfeiler für Nachhaltigkeit in der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Gesellschaft. Die Auswirkungen von Budgetkürzungen sind, und das zeigt sich beim Aushungern der Universitäten im selben Maße wie bei den angestrebten Kürzungen der Grundlagenforschung, erst mittel- bis langfristig wahrnehmbar. Es ist letztklassig von den Entscheidungsträgern hier Kürzungen einzuführen um einer Rechtfertigung in der Öffentlichkeit zu entgehen, die notwendig wäre, wenn Kürzungen in einem Bereich vorgenommen werden würden, dessen Auswirkungen unmittelbar und für jedermann sichtbar wären. Es zeigt von grandioser Ideen und Rückradlosigkeit der derzeitigen Regierung, die mit dieser Aktion in Begriff steht die Fundamente unserer Gesellschaft weiterhin auszuhöhlen und es damit für zukünftige Generationen noch schwieriger, oder sogar unmöglich zu machen an bisherige Leistungen und Errungenschaften anzuschließen.
Viele exzellente Mitarbeiterinnen und Mitarbieter leisten an der Akademie seit Jahren hervorragende Arbeit in der Grundlagenforschung. Wissenschaftliche Leistungen und internationale Annerkennung spielen allem Anschein nach keine Rolle beim geplanten Abbau von Mitarbeiterstellen und der Schließung von Einrichtungen. Verabsäumt wurde seit Jahren eine Modernisierung der Akademiestrukturen, die gerade den Mitarbeitern mehr Gestaltungsraum und Mitsprachrecht einräumt. Dass die Träger der eigentlichen Forschung an der Akademie die Rechnung bezahlen sollen, ist deshalb doppelt bitter.
Forschung ist kein Gelegenheitsjob, sondern ein Karrierepfad, für den man sich in jungen Jahren und bei entsprechendem Studienerfolg entscheidet. Obwohl immer wieder Leute erfolgreich zwischen Forschung und gewerblicher Arbeit wechseln, ist Forschung definitiv kein Umfeld, in dem man kurzfristige, unausgegorene und derart teifgreifende Veränderungen des Arbeitsumfeldes erwarten sollte. Mit der Entscheidung, in der Akademie der Wissenschaften nicht nur leichte Stellenkürzungen, sondern einen Kahlschlag quer durch die gesamte Forschung dieser Institution zu veranstalten, sendet man das falsche Signal nicht nur an die betroffenen Forscher, sondern an die gesamte Forschergemeinde in Österreich: "ihr seid willkommen, hier zu forschen, aber das kann morgen bereits zu Ende sein." Ich hoffe, dass die Entscheidungsträger in dieser Angelegenheit sich ihrer Verantwortung für die gesamte Forschung und insbesondere die Grundlagenforschung in Österreich bewusst sind.
Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, liegt ein sehr schmaler Grat zwischen "Exzellenz" und "Prekariat". Ich halte den Umgang derjenigen, die auf den unterschiedlichen Ebenen Möglichkeiten zur Gestaltung hatten/haben, für hochgradig unverantwortlich, weil die getroffenen Entscheidungen (nicht nur im Hinblick auf die ÖAW) nicht auf einem konsens- und sachbasierten Dialog fußen. Dass "die Wissenschaft" im Zweifelsfall schwächer weil differenzierter und leiser ist, wird ihr hier mit aller Härte vorgeführt, und es wird gegenwärtig zunehmend schwer, darin keine Strategie, keinen politischen Willen zu erkennen, der dieser (unserer, meiner) Zunft den Eindruck erhöhter Unerwünschtheit vermittelt.
Siamo veramente addolorati per questa decisione di chiudere l'Institut fuer Byzanzforschung, certi che si tratti di un grave impoverimento per gli studi nel nostro settore. Le pubblicazioni e l'attività dell'Istituto si sono sempre distinti per serietà e rigore e l'attività dell'Istituto è stata per tutti noi cultori della materia un riferimento imprescindibile. Quasi tutti gli strumenti di base nella nostra ricerca usciti negli ultimi anni provengono da questa celebre istituzione. Preghiamo chi di dovere di meditare con serietà questa decisione che priverebbe l'Austria di una delle ricchezze per le quali si è finora distinta nel mondo degli studi umanistici e di tornare sulle proprie decisioni. La ricerca scientifica è il miglior investimento per chi crede nel futuro della propria nazione!
Incredible! Working with them many years. The Austrian Academy is one of the best in Europe! They are more active than the academy in our country for instance. This would be the end of Austria on the scientific map..
Dieser Personalabbau ist kein "Sparpaket", sondern ein Kahlschlag - eine fahrlässige Bedrohung der Leistungsfähigkeit der österreichischen Wissenschaft!
Die ÖAW ist für Historiker eine international renommierte Adresse ersten Ranges mit großer Tradition. Derartig drastische Einschnitte sind insofern keine nur nationale Angelegenheit!
Die ÖAW betreibt im geisteswissenschaftlichen Bereich Forschungsinstitute von höchstem internationalen Ansehen wie das Institut für Byzanzforschung oder die Kommission für Schrift- und Buchwesen des Mittelalters. Die Einschränkung der Arbeit ihrer Institute oder gar deren Schließung hätte langfristige negative Auswirkungen auf die Grundlagenforschung im gesamten deutschen Sprachraum und in ganz Mitteleuropa.
Forschung und Bildung sind die zwei Geschwister,die untrennbar miteinander verbunden sind.Wer das eine vergißt,hat den Untergang des anderen auf dem Gewissen!
Meiner Meinung nach darf die ÖAW nicht den Fehler begehen, sämtliches Geld in einige wenige große Institute fließen zu lassen und die restlichen Forschungsinstitute auszubluten. Das Ziel international mithalten zu können kann damit nicht verwirklicht werden, da letztendlich nur eine Vielfalt an Forschung zum Erfolg führen kann. Junge Wissenschafter sind das wchtigste Potential, das die Forschungs besitzt, viele verlieren aber durch die bevorstehenden Schließungen ihre Arbeit und ihre Motivation neue Ideen zu verwirklichen. Forscher mittleren Alters, die schon lange Zeit wertvolle Beiträge für die ÖAW in Form von exzellenten Publikationen, Akquirierung von Forschungsprojekten, Patentierungen und Bildung von Netzwerken mit universitären Einrichtungen und vieles mehr geliefert haben werden plötzlich nicht mehr von der ÖAW unterstützt. Meiner Meinung nach ein trauriger Anfang vom Ende der Forschungsvielfalt innerhalb der ÖAW und somit auch in ganz Österreich.
Es ist auch volkswirtschaftlich unsinnig, lieber die Arbeitslosigkeit als die Arbeitsstellen exzellenter Wissenschaftler finanzieren zu wollen.
Il est choquant que l'Autriche envisage de diminuer drastiquement ses investissements scientifiques dans des secteurs où elle excelle depuis plusieurs générations.
Such a dramatic reduction of financial means will be a drama for the internationally highly appreciated research in Austria.
The financial fluctuations of our time should not be paid by the strangling of humanities research. The suffocation of the Austrian Academy of Sciences will definitelly pave the privatisation of scientific research in Europe and will drive to the demise of humanities research. The cultural consequences of this demise will be tremendous and long term. Does people of Europe need this?
2009 CERN 2010 ESI und andere außeruniversitäre Institute 2011 Akademie der Wissenschaften Der Irrsinn hat offensichtlich Methode !
Die oesterreichische Akademie der Wissenschaften ist eine der wichtigen Wissenschaftsakademien in Europa. Ihr Etat muss aufgestockt und nicht vermindert werden.
Die Summen, um die es bei der Haushaltssanierung geht, sollten durch Subventionsabbau und Entbürokratisierung aufgebracht werden. Bildung, Wissenschaft und Forschung, auf die ohnehin nur ein bescheidener Anteil am Gesamtbudget entfällt, sind zu wichtig, als dass sie durch Sparbeiträge beeinträchtigt werden dürften, die für die Haushaltssanierung gar nicht ins Gewicht fallen. Angesichts der allgemein zu beobachtenden um sich greifenden Wissenschafts- und Bildungsfeindlichkeit, sollten die Verantwortlichen alles in ihrer Macht stehende tun, um Schaden von der Wissenschaft und damit von der Gesellschaft und ihrer Kultur fernzuhalten. Vor einem rein utilitaristischen Wissenschaftsbegriff im Sinne ökonomischer Verwertbarkeit ist dabei ausdrücklich zu warnen. Wissenschaftliche Erkenntnis muß um ihrer selbst willen erstrebt werden, weil sie als Selbstvergewisserung des Menschen sein Menschsein wesentlich ausmacht. Zu befürchten steht, dass ein solches Sparprogramm in erster Linie zu Lasten derjenigen Wissenschaften gehen wird, deren ausschließliches Ziel diese Selbstvergewisserung ist, der Geistes- und Kulturwissenschaften. Gerade auf ihren Feldern war Österreich von jeher ein Standort von Weltrang. Durch das Sparprogramm wäre dieser existentiell gefährdet.
Wissenschaft und Forschung darf nicht zugunsten anscheinend schneller pragmatischer Ergebnisse geopfert werden. Insbesondere Grundlagenforschung bringt erst nach geraumer Zeit messbare Ergebnisse, ist aber unerläßlich für jegliche Weiterentwicklung! Hier alles kaputt zu sparen hieße letztlich, den Ast abzusägen, auf dem man sitzt!
Nun wird des Sparstift bereits an den Kernstücken der österreichischen Forschungslandschaft angelegt, während den Banken immer mehr Geld in den unersättlichen Rachen geschoben wird.
Schon jetzt zeigt sich, dass Schweden, Dänemark und Finnland kaum von der gegenwärtigen Schuldenkrise bedroht sind, weil diese seit Jahren massiv in F&E sowie Bildung investieren. Ein Schritt in die entgegengesetzte Richtung wird Österreichs Situation langfristig signifikant verschlechtern.
Ohne Forschungs und Technologievorsprung werden wir die Wirtschaftskraft verlieren, wir werden iregenwan wie die Griechen anstatt unter den Olivenbäumen unter den Apfelbäumen sitzen. Von der Land- und Forstwirtschaft wird sich Österreich nicht ernähren können.
Ich bin grundsätzlich gegen jede weitere Reduzierung von staatlich finanzierten Forschungseinrichtungen sowie von Fachinstituten und Wissenschaftlerstellen an Universitäten.
Als Architekt und Kunsthistoriker aus Österreich arbeite ich im Moment in einem sog. "Exzellenzkluster" an Heidelberger Universität, in dem ich ganz ausgezeichnete Arbeitsbedingungen für meine Habilitation vorfinde. Mir kann wirklich keiner erzählen, dass sich Österreich nicht auch solche Einrigungen leisten könnte. Die Spartendenzen in einem so reichen wie Österreich sind eine Blamage.
Und wieder sind vor allem die NachwuchswissenschafterInnen betroffen! Uns werden diese Forschendengenerationen fehlen!
Die österreichische Wissenschaftslandschaft krankt an vielen Punkten: Notorisch unterfinanzierte Universitäten, seit Jahren schleichende Zerstörung der in der Lehre unverzichtbaren nachkommenden Personalgenerationen durch Kettenvertragsregelungen, ein im internationalen Vergleich ärmlich dotierter Forschungsförderungsfonds, und nun auch noch die Herabstufung der freilich durch einige Prestigeprojekte der math.-nat.-Klasse in der Vergangenheit finanziell angeschlagenen Akademie der Wissenschaften auf das Niveau eines Dritteweltlandes: Selten hat sich die von tiefstem Unverständnis gegenüber den Zielen und Anforderungen der Wissenschaft geprägte Grundhaltung der Republik Österreich so deutlich manifestiert wie in den letzten Jahren. Wo sind die Zeiten, als hervorragende Vertreter aus Kunst und Wissenschaft noch eine der zwei Kammern des Parlaments dominierten, und Minister sich geschämt hätten, ihr Land derartig zu desavouieren? Freilich: Zu einer Gesellschaft, die am liebsten für jeden einen akademischen Titel hätte, doch ohne ihn mit zuvor erworbener Bildung verknüpfen zu müssen, passen solche Sparpläne tollgewordener Ministerialräte allemal. Wieviele von ihnen könnte man doch zum Wohle der Geisteskultur einsparen!
Bauen wir jetzt Wissen ab, um in Zukunft Spezialisten aus Fernost einfliegen zu lassen, so daß diese die Gelder für ein Heer österreichischer Arbeitslose berappen??? Klingt sehr logisch ...
Die Kürzungen bzw. Schliessungen müssen rückgängig gemacht werden. Die ÖAW wird fahrlässig geschwächt, dies darf nicht geschehen!
Die ÖAW leistet Grundlagenforschung auf internationalem Niveau und ist für den Forschungsstandort Österreich unentbehrlich. Die geplanten Kürzungen beim Personal und bei der Infrastruktur gefährden den Fortbestand dieser wichtigen Institution sowie die Weiterführung ihrer guten Arbeit.
It would be a tragedy to see so many academic jobs lost simply as a cost-saving measure. The product of academic reserach has the potential to enrich all our lives and should be suppoted despite a harsh economic environment. Decision-makers should be asked to review this cost-saving strategy.
Die ÖAW ist die wichtigste österreichische Institution der Zusammenarbeit der europäischen Forschungszentren. Durch die finanziellen Beschränkungen wird Österreich aus den wissenschaftlichen Tätigkeiten und Ergebnissen der EU ausgeschlossen.
Die Unterwerfung aller Lebensbereiche unter das Diktat der ökonomischen Nützlichkeit gefährdet den Fortbestand unserer Gesellschaft. Die Verfechter handeln genauso wie religiös Verblendete.
Ich bin Wirkliches Mitglied der Akademie. Ohne die institutionelle und finanzielle Unterstützung der Akademie in den 90er Jahren hätte ich meinen wissenschaftlichen Schwerpunkt (mit dem ich fast eine Monopol-Stellung in Europa habe) nie entwickeln können.
1. ohne Grundlagenforschung geht es nicht 2. die Aquirierung von Drittmitteln durch Mitarbeiter sollte ebenfalls punkten
Si perde un polo fondamentale per la cultura antica, bizantina e medievale che in Vienna ancora restava tangibile per la sua serietà scientifica e continuità
Austria is a paragon in the humanities and publications. Very special indeed. This is the place we turned to publish our research. This is where we could find colleagues with whom we could discuss our work and whose research became availble. I can't but thank Austria for making this vanue open to us when others, in other countries did otherwise!
Tausende Jahre von Geschichte zeigen dass was wir Heute 'Humanities' nennen essenziell ist fuer die Menschheit. Gerade in Wien/Oesterreich sollte das keine Diskussion brauchen. Wenn Geld gespart werden muss, ist es besser Administrationskosten zu reduzieren und zu vereinfachen.
Comme professeur d'Histoire byzantine à l'université de Paris-Sorbonne, je ne peux comprendre que soit menacée l'existence des études byzantines à l'Académie de Vienne, si renommées depuis au moins Herbet Hunger avec des projets comme, par exemple, la TIB qui intéressent toute la communauté scientifique
Exzellente Grundlagenforschung ist essentiell! Nur sie bietet die Basis auf der Innovation und in weiterer Folge deren Anwendung entstehen können
Eine Staatsführung , die die Gelder für die Forschung kürzt mit dem Argument der knappen Mittel, verfügt entweder über ausreichend Rohstoffe( wie ist es dann zu " knappen Mitteln " gekommen ?) oder sie glaubt nicht einmal mehr an die eigene Zukunft und die Zukunft ihres Landes.So viel Uneinsichtigkeit im 20. Jahrhundert ist beschämend.
The best you can do to stimulate your economy on the long run is to stimulate education, science and culture. If such draconic measures as are being proposed are necessary, a number of people have not been doing their job properly. Do not let researchers suffer for mistakes they did not make - this happens to often already.
Es ist für jedes Land extrem teuer und zeitaufwendig (Kindergarten, Schule, Universität, Spezialisierung) einen Wissenschaftler/In zu erzeugen. Ihn/Sie nach dieser langwierigen Investition dann einfach nur zu entlassen, ist so, als ob man einen MultiMillionenEuroSchein verschenkt (wenn Er/Sie ins Ausland geht) oder zu verbrennen (wenn Er/Sie das nicht macht). geht(s.
Bin seit 10 Jahren im Ausland, und hoere in letzter Zeit nur noch von wahnsinnigen Rotstiftaktionen ...
Unverhältnismäßig stark sind jüngere Fachkollegen/-innen von Entlassungen bedroht, weil ein erst vor wenigen Jahren von der ÖAdW neugegründetes Institut für Byzanzforschung schon wieder ganz abgebaut oder institutionell abgestoßen werden soll. Was für eine Ressourcenverschwendung: erstklassige WissenschaftlerInnen stehen plötzlich vor dem Aus..Eine weitsichtige Forschungspolitik sieht anders aus. Hier wird am falschen Objekt und am falschen Platz gespart.
Da europaweit die Universitäten immer mehr zu Fachhochschulen werden, die nur Berufsausbildung, aber keine Forschung mehr betreiben können, bleiben fast nur noch die Akademien als Zufluchtsort für freie wissenschaftliche Forschung.
Angesichts von Milliardenstützungen für Banken ist dieser Kahlschlag geradezu grotesk und durch kein Argument zu rechtfertigen!
Die Wissenschaft darf nicht untergehen, wir müssen uns wehren, gegen das Halbignorantentum unserer Gesellschaft
Was in Österreich geschieht, ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch in Deutschland ziehen sich Bund und Länder sukzessive aus der Grundfinanzierung der wissenschaftlichen Einrichtungen zurück – wenn auch bislang noch nicht in einem so skandalösen und verantwortungslosen Umfang.
Als österreichischer Wissenschafter, der seit gut einem Jahr an der Universität Bern lehrt, mache ich mir berechtigte Sorgen darum, wie die österreichische Wissenschaft und Forschung auf Dauer international konkurrenzfähig bleiben kann. Es wäre dem Staate Österreich zu wünschen, eine ähnlich forschungsfreundliche Haltung wie in der Schweiz an den Tag zu legen.
Als Universitätsangehöriger und als Österreicher will und kann ich nicht akzeptieren, dass eine derart wichtige Forschungsinstitution auf eine solche Weise in die Bedeutungslosigkeit gekürzt werden soll!!
Österreich kann es sich nicht leisten, auf wichtige Forschungsinstitute zu vezichten. Mit diesen Kürzungen schneiden wir uns ins eigene Fleisch. Ohne Bildung keine Zukunft!
Die ÖAW ist angesichts der finanziellen Notlage der Universitäten besonders wichtig als Institution von Forschung, gerade auch im Bereich von Geistes- und Kulturwissenschaften.
Weil ich die Kompetenz vor allem jener KollegInnen in der ÖAW, die in der Theaterforschung oder am Österr. Biogr. Lexikon mitarbeiten, selbst zu schätzen gelernt habe.
Als bisherige Leiterin einer außeruniversitären Forschungseinrichtung (ÖGQ), die seit Juni 2011 in Liquidation begriffen ist, erkläre ich mich mit den Betroffenen an der ÖAdW solidarisch.
How can you shut down the core of the intellect of what is finally a maturing city called VIENNA of contemporary thinking?
Die Regierung sollte sich die diversen Inserate sparen und das Geld lieber der Wissenschaft zuführen. In diesem Bereich zu sparen, halte ich für kontraproduktiv, geht es doch um die Zukunft unseres Landes.
Es ist eine Schande, wie man mit Forschung und Lehre hier umgeht. Statt in die Zukunft mehr zu investieren, verbaut man sie sich mit sinnlosen Sparmassnahmen. Sparen ist gut, aber doch nur an der richtigen Stelle. Hier herrscht klassenkampf von oben nach unten.
Es geht nicht allein um die Österreichische Akademie der Wissenschaften, sondern diese wird derzeit nur getestet, was sie aushält, um dann auch andere wissenschaftliche Einrichtungen durch Unterfinanzierung zu schädigen. In der ÖAW geht es darum, dass durch drei große GmbHs, die erst im 21.Jahrhundert gegründet worden sind, und deren Finanzbedarf wächst, sehr viele kleine Einrichtungen geschlossen bzw. ausgelagert werden wobei das Präsidium aufgrund der neuen Geschäftsordnung autoritär handelt.
Die derzeitige Schuldenkrise verlangt es, dass überall gespart werden muss. Das ist soweit auch verständlich - nur ist vollends klar, dass an den falschen Stellen gespart wird. Die gesamte Verteilung von Ressourcen in Österreich ist zu beanstanden. Leider sieht es nicht so aus, als würde hier kritisch von Seiten der Politik, reagiert werden. Vollkommen unsystematisch wird an den falschen Stellen gespart und zwar an all jenen Systemen, die sehr wichtig für eine soziale Gesellschaft sind wie z.B.: Gesundheit, Familie, Bildung und Innovation. Langfristig wird das fatale Auswirkungen haben, die man aber bereits jetzt abschätzen könnte. Nur eine vorausschauende Politik ist dazu imstande, an der es in unserem Land aber fehlt. Es muss jetzt etwas für die Zukunft getan werden! Das Kranksparen bei den Ressourcen der wichtigsten gesellschaftlichen Systeme, die eigentlich besser gefördert werden sollten, ist der falsche Weg.
Es ist schlicht beschämend, und das gilt natürlich nicht nur für diesen Fall, in welchem Ausmaß die Finanzierung und Förderung von Bildung, Kunst und Wissenschaft reduziert und gleichzeitig Milliarden zur Rettung ominöser Geldinstitute investiert werden. Hier fehlt jede Verhältnismäßigkeit, abgesehen davon, dass die sog. VolksvertreterInnen nicht den Mut aufbringen (oder selbst zu desinteressiert und ungebildet sind), um Banken und Manager in ihrem rücksichtslosen Treiben einzuschränken.
Alle pfeifen es von allen Dächern, dass Grundlagenforschung, interdisziplinäres Forschen, ausreichend dotiertes Forschen schon jetzt, vor allem aber in Zukunft eine der Chancen für all das Übliche ist (Bildungsniveau, internationale Geltung, Bindung von Ressourcen ans Land, Schaffung von innovativen Produkten, Aufbau ganzer produktiver Zweige in vielerlei Form usw.). Sparen ist in dieser Form nur ein demagogisches Als ob, an Geld mangelt es nicht, es gehört nur gesellschaftlich sinnvoll eigesammelt und zugeteilt. Mögliche Formen sind längst bekannt, waren bewährt, wurden abgeschafft aus Klientelbedienungsgründen und kollektivem Reinfallen auf neoliberale, womöglich NLP-geschulte Hardliner. Na ja.
Wissenschaft braucht einen stabilen Rahmen, um sich auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können und nicht ständig um die eigene Stelle bangen zu müssen und, kaum eingearbeitet, sich um einen neuen kurzfristigen Posten bewerben zu müssen.
The proposed cutting of funds is catastrophic for the individual scientist but the more for the whole academic world. Austria’s reputation is at stake, because what knowledge and research gets lost will never be recovered. Europe may face a severe financial crises due to a greedy overconsumption, for which the academic institutions cannot be blamed.
Cutting these funds would be a tragedy in the long term: not only for individuals, but for Austria's long-standing reputation in the academic world. PLEASE: reconsider. Programs of these kinds cannot be reconstructed quickly, only ended quickly.
Weil die Akademie das Rückgrat der österreichischen Forschungslandschaft ist, das nicht gebrochen werden darf.
Es wäre ein für die internationale Wissenschaft nicht wieder gutzumachender Verlust an Weltwissen, wenn diese kurzsichtigen Pläne realisiert werden würden!
Die verheerende Bildungs- und Forschungspolitik wird uns in nicht ferner Zukunft wirtschaftlich das Genick brechen. Man tut gut daran, heute schon Chinesisch zu lernen!
Als Herausgeber der Österreichischen Musikzeitschrift (ÖMZ) unterstütze ich die Petition nachdrücklich
The budget cuts for research, whether in Austria or the United States, are crippling research as well as the development of younger scholars.
Dans mon domaine, la ÖAW a permis à nos collègues de réaliser des recherches de pointe, et il n'est pas pensable que toutes ces compétences et ce savoir-faire ne soient plus utilisés faute de financements.
Bei derartigen Kürzungen an der angeblich einzigen Ressource Wissen und Bildung, die wir in Mitteleuropa haben, trifft es erfahrungsgemäß immer zuerst die Geisteswissenschaften und hier besonders die sogenannten Kleineren Fächer, die schon an den immer mehr wirtschaftsorientierten Universitäten personell und finanziell einen schweren Stand haben. Wenn dies nun auch eine international so renommierte und leistungsfähige Forschungseinrichtung wie die Österreichische Akademie der Wissenschaften trifft, sind diese Fächer endgültig heimatlos. Dies wäre der Offenbarungseid für Wissenschaft und Bildung im deutschsprachigen Raum.
Grundlagenforschung ist ein wesentlicher Beitrag zum materiellen und ideellen Reichtum und Potenzial einer Gesellschaft. Die geplanten Maßnahmen stellen daher einen unermesslichen Schaden für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich dar.
In Zeiten wo der Internationale Konkurenzdruck immer groesser wird und immer mehr Arbeitsplaetzte nach Asien ausgelagert werden ist das einzige Gut das im Land bleibt Wissenschaft, Ausbildung und Forschung. Wenn wir nicht an der Spitze mit dabei sind werden wir mittelfristig nicht konkurenzfaehig bleiben. Daher ist es essentiell das Forschung und Entwicklung ausreichend gefoerdert werden. Gerde die Akademie der Wissenschaften hat einen ausgezeichneten Ruf und Ergebnisse. In Zeiten wo hunderte Millionen fuer Pratervorplaetze oder Bankenrettungen ausgegeben werden nicht zu vergessen diverse Fluggeraete und ander spaesschen der Politik kann man nicht an Forschung und Entwicklung sparen die dem Land auf lange sicht den Wohlstand sichert. Also Auslandsoesterreicher (Prof in Berkeley) unterschreibe ich gerne um die exzellente Forschung in Oesterreich aufrecht zu erhalten.
... weil ich selbst weiß, wie viel einsatz wissenschaft fordert, und wie wenig herausschauen kann. ein wissenschaftliches leben muss - bei aller kompetitivität - planbar sein. Für viele ist es ein jahrzehntelanges "living on the edge": oft zum sterben zu viel, zum leben zu wenig. ein so hoch entwickeltes, reiches land muss raum für forschung bieten.
Ich bin selbst Wissenschaftler und bin überzeugt, dass Wissenschaft nicht nur gesellschaftsrelevante Themen behandelt, sondern Wissenschaft generell ein Zeichen einer Kulturnation sein muss.
Wenngleich als angehender Pensionist (nach 41 Jahren in der Grundlagenforschung) nicht mehr persoenlich betroffen, mache ich mir um die Zukunft der Wissenschaft in Oesterreich, ganz speziell aber um die Arbeitsbedingungen meiner juengeren Kollegen, ernsthafte Sorgen. Ein Land, das zig Milliarden in Finanzrettungsaktionen zu stecken bereit ist, hat wahrlich keinen Budgetgrund, die Wissenschaft so auszuhungern !
1. Vorsitzender des Celtoi-Verein für rekonstruierte keltische Religion in Deutschland i. Gr. Unser Interessengebiet wird von den geplanten Kürzungen im Nachbarland nachhaltig berührt, weil durch die dort durchgeführte Forschung unermesslich wichtige Erkenntnise künftig nicht mehr verfügbar sein werden. Damit wird u.a. der keltischen Geschichte Mitteleuropas zum zweitenmal unermesslich geschadet.

