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Änderungen an der Petition
vor 8 Tagen -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ein erster Etappensieg! Das Schaffen irreversibler Maßnahmen an der Brücke in der Rennbahnallee und das mögliche Ende der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof sind erst einmal gestoppt!
Am 03.07.2026 beantragte das Tiefbauamt der Hanse- und Universitätsstadt Rostock den Verzicht auf Planfeststellung und Plangenehmigung. Zur Öffentlichkeitsbeteiligung heißt es im Antrag:
„Die Öffentlichkeitsbeteiligung innerhalb der Hanse- und Universitätsstadt Rostock erfolgte anstelle der öffentlichen Auslegung mittels Diskussion des Vorhabens in Ortsbeiräten, Ausschüssen und der Bürgerschaft. Es gibt mehrere Bürgerschaftsbeschlüsse der Bürgerschaft Rostock zur Maßnahme. Eine weitergehende Öffentlichkeitsbeteiligung ist in der Stadt Rostock nicht üblich und aufgrund der Größenordnung des Vorhabens auch nicht notwendig.“
Vier Tage später, am 07.07.2026 entschied das Straßenbauamt Stralsund, dass Planfeststellung und Plangenehmigung entfallen. Die Entscheidung wurde am 07.08.2026 auf der Internetseite rathaus.rostock.de veröffentlicht.
Begründet wurde die Entscheidung unter anderem damit, es handele sich um einen
„Ersatzneubau an gleicher Stelle ohne wesentliche Veränderung der Verkehrsanlage“.
Gerade daran bestehen nach Auswertung der inzwischen vorliegenden Unterlagen erhebliche Zweifel: Mit dem Neubau soll die bestehende Straßenbahninfrastruktur dauerhaft entfallen und der öffentliche Verkehr stattdessen verstärkt durch Busse abgewickelt werden – in einem bereits heute verkehrlich stark frequentierten und erheblich lärmbelasteten Bereich.
Gegen die Entscheidung haben mehrere Anwohner fristgerecht Widerspruch eingelegt und diesen inzwischen umfassend begründet. Nach Mitteilung des Straßenbauamtes entfaltet der Widerspruch aufschiebende Wirkung; die Maßnahme ist bis zur Entscheidung über den Widerspruch gestoppt.
Parallel sind weitere Behörden damit befasst, die Entscheidungen zum Projekt TRAM WEST und das damit verbundene „Aus“ der Straßenbahnverbindung zum „Neuen Friedhof“ zu prüfen.
Entscheidungen einer solch großen Tragweite dürfen nicht allein durch die Bürgerschaft getroffen werden!
Wir kämpfen gemeinsam – für alle Generationen, für unsere Umwelt, für die Zukunft und für eine starke Stadt.
Bitte unterstützen Sie unsere Initiative mit einer Spende. Damit helfen Sie uns, die Öffentlichkeitsarbeit auszubauen und weiteren rechtlichen Beistand zu finanzieren.
GoFundMe: https://gofund.me/395a486c8
PayPal: https://www.paypal.com/pool/9s3YL5pnnq?sr=wccr -
Liebe Unterstützer,
der Einsatz für den Erhalt der Straßenbahnverbindung zum Neuen Friedhof und damit auch für den Erhalt bzw. Neubau der Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee geht in eine neue Runde.
Die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern bietet uns die Möglichkeit, das Thema stärker in die politische Öffentlichkeit zu tragen und die Kandidierenden aller Parteien zu einer klaren Positionierung aufzufordern!
Auf abgeordnetenwatch.de können Sie den Kandidierenden direkt und öffentlich Fragen stellen:
https://www.abgeordnetenwatch.de/mecklenburg-vorpommern/kandidierendeNutzen Sie diese Möglichkeit!
Stellen Sie den Kandidierenden Ihre eigenen Fragen zum Erhalt der Straßenbahn. Je mehr Menschen das Thema ansprechen, desto deutlicher wird, dass es sich nicht nur um eine Brücke oder einige hundert Meter Straßenbahngleis handelt, sondern um eine grundsätzliche Entscheidung über die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Rostock.Mögliche Fragen an die Kandidierenden:
Wie stehen Sie zum geplanten Abriss der bestehenden Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee und zur damit verbundenen Aufgabe der Straßenbahnverbindung zwischen Zoo und Neuem Friedhof?Welche Möglichkeiten sehen Sie auf Landesebene, sich für den Erhalt dieser Verbindung und eine neue Straßenbahnbrücke einzusetzen?
Wie bewerten Sie es verkehrs- und klimapolitisch, wenn eine bestehende elektrische ÖPNV-Verbindung aufgegeben und der Verkehr stattdessen stärker auf die Straße verlagert wird?
Der Neue Friedhof wird jährlich von vielen tausend Menschen besucht. Gleichzeitig befinden sich im Umfeld unter anderem Senioreneinrichtungen und Wohngebiete. Gerade ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen sind auf eine zuverlässige und komfortable ÖPNV-Anbindung angewiesen.
Was würden Sie als Mitglied des Landtages konkret unternehmen, um den Erhalt einer leistungsfähigen ÖPNV-Anbindung zum Neuen Friedhof zu unterstützen?
Die Straßenbahn zum Neuen Friedhof wird nicht nur von Friedhofsbesucher genutzt. Auch Schüler, Berufspendler, Familien und Kitagruppen nutzen diese Verbindung.
Die Straßenbahn bietet hohe Beförderungskapazitäten, ist elektrisch unterwegs und auf ihrem eigenen Gleiskörper weitgehend unabhängig von Staus im Straßenverkehr.
Halten Sie es vor diesem Hintergrund für verkehrspolitisch sinnvoll, eine vorhandene Straßenbahninfrastruktur dauerhaft aufzugeben? Wenn nein: Welche konkreten Schritte würden Sie unternehmen, um den Erhalt der Verbindung zu unterstützen?Jede Frage hilft!
Bitte formulieren Sie die Fragen möglichst mit Ihren eigenen Worten. Berichten Sie gern auch, warum die Straßenbahn für Sie persönlich, Ihre Familie, Ihren Arbeitsweg oder Ihr Wohnumfeld wichtig ist.
Je mehr unterschiedliche Menschen die Kandidierenden mit dem Thema konfrontieren, desto schwieriger wird es, die Zukunft der Straßenbahn zum Neuen Friedhof als rein lokale Einzelentscheidung abzutun.Machen wir den Erhalt der Straßenbahn zum Thema im Landtagswahlkampf!
Für den Erhalt der Straßenbahn zum Neuen Friedhof.
Für eine neue Straßenbahnbrücke in der Rennbahnallee.
Für einen starken und zukunftsfähigen öffentlichen Nahverkehr in Rostock.
Die Linie zum neuen Friedhof muss erhalten. Es muss weiter möglich sein ein Grab zu besuchen oder zur Beerdigung zu fahren. Man muss unbedingt an ältere Menschen denken.